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Museen: Keine Videos auf den Websites

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Nick Currie, ein schottischer Musiker und Schriftsteller, stellt in einem Blogkommentar auf wired.com fest, dass Museen keine Videos auf ihren Websites haben.

„Art is all about visual  pleasure“, konstatiert er, was einen eigentlich vermuten lassen müsste, dass Museen auf Videoplattformen wie Youtube gewartet haben, um uns zum Besuch ihrer Ausstellungen zu motivieren. Dem ist nicht so, wie Currie feststellt.

„The people making video about the art world are amateurs, students, and a new breed of blog-formatted webzines covering the visual world … visually.“

Die Museen selbst halten sich zurück, übrigens auch in Österreich, wie ich bei einem kurzen Check (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) festgestellt habe.

Zumindest in London ist er fündig geworden. Um welches Museum es sich handelt? Hier ist die Auflösung.

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  1. selbstverständlich – die Tate! War selbst schon dort, daher …. klar!

    In Österreich haben wir meiner Meinung nach noch ein kleines Userproblem: nicht alle haben einen schnellen Internetzugang (Breitband o.ä.). Besonders Kunstinteressierte (ich spreche hier nicht von dem neuen, jungen Publikum!) und Künstler (sowieso technisch nicht besonders interessiert, es sei denn, es ist ihr künstlerisches Arbeitsmedium), die lieber in Fachmagazinen blättern, als auf den langen Aufbau einer Webseite zu warten.
    Jedes Museum, das mit einem Webauftritt einem User einen längeren Seitenaufbau zumutet, oder gar eine Flash-Ladetätigkeit beobachten lässt, verliert diesen an eine andere, schneller aufgebaute Website. (Die berühmten ersten 7 Sekunden!).

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  2. Ich bin mir nicht sicher, ob es der fehlende schnelle Zugang ist. Immerhin hatten im September 06 rund 40 Prozent der österr. Haushalte einen Breitbandanschluss. Und mittlerweile dürften es wieder ein paar mehr geworden sein…
    Aber es ist natürlich richtig: ich warte nicht gerne darauf, dass sich eine Website aufbaut. Aber ein Video ist ja auch nur ein Angebot, das nicht jeder annehmen und nutzen muss. Was aber ist mit denen, die sich so etwas gerne anschauen würden? Und dass das nicht so wenige sind, zeigen die vielen Videos, die man auf YouTube etc. findet. Aber halt nicht von den Museen selbst.

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