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Texte schreiben: Aller Anfang ist schwer

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Wer kennt das nicht: Das Konzept muss fertig werden, weil morgen die Einreichungsfrist endet oder der Foldertext muss geschrieben werden, weil die Druckerei schon wartet.

Und warum der Stress? Weil wir es mal wieder nicht geschafft haben, rechtzeitig mit dem Schreiben zu beginnen. Dabei hatten wir uns vorgenommen, es diesmal besser zu machen. Aber irgendwie klappte der Einstieg nicht und so wiederholt sich das, was wir schon etliche Male erlebt haben. Und wenn es dann geschafft ist, fragt man sich, ob dieser Stress wirklich nötig gewesen ist. Denn im Endeffekt ging es dann doch ganz schnell mit dem Text.

Stephan List hat sich in seinem ToolBlog mit diesem Problem beschäftigt und gibt acht Tipps, wie man sich quasi selbst überlisten kann.

Für mich ist es am wichtigsten, einfach mal mit dem Schreiben anzufangen (Tipp 7 bei Stephan List). Davor schreibe ich mir in einem oder zwei Sätzen das Ziel oder die Kernaussage auf. Und dann geht es ohne großes Nachdenken los, denn es ist für mich viel leichter, anschließend einen Text zu verändern als ein immer noch leeres Blatt Papier anzustarren und darauf zu warten, dass einem die Erleuchtung kommt.

Gibt es so einen Text, dann versuche ich, eine Struktur zu finden. Ich orientiere mich wie überall am 4-Mat-System, das ich ja bereits in einem eigenen Beitrag vorgestellt habe. Ja und wichtig ist, wie Stephan List schreibt, die Belohnung. Aber erst, wenn die Arbeit fertig ist. Sonst wird das nie was.

Ich erinnere mich noch an meine Studienzeit. Immer wenn ich ein Referat schreiben sollte, war die Wohnung sauber wie sonst nie. Das war mein Fluchtweg, um nicht mit dem Schreiben anfangen zu müssen. Irgendwann war dann aber die Wohnung sauber und der Abgabetermin stand vor der Türe. Und dann habe ich eben doch noch angefangen.

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