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Wie erreiche ich meine Kunden?

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Wie schaffen wir es, Menschen für unsere Arbeit zu begeistern und sie dazu zu bringen, unsere Konzerte, Ausstellungen oder Aufführungen zu besuchen? Im Handbuch Kulturmanagement & Kulturpolitik beschreibt Armin Klein, Professor am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, in seinem Beitrag über die „Grundlagen des Kulturmarketing“ (Beitrag H 2.1) die Instrumente, die nach Festlegung einer entsprechenden Strategie zum Einsatz kommen. Konkret geht es um die

  • „Produktpolitik
  • Preispolitik
  • Distributionspolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Servicepolitik des Kulturbetriebes“.

Dass mir diese Elemente nicht ausreichen, habe ich schon an anderer Stelle geschrieben. Dort habe ich auch auf einen Beitrag verwiesen, der zeigt, wie Mundpropaganda für Marketingzwecke eingesetzt werden kann.

Wie erfolgreich Mundpropaganda (Word-of-mouth) ist, zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschers Nielsen. Ihr zufolge vertrauen die Konsumenten

in erster Linie den Empfehlungen und Äußerungen von anderen Konsumenten„,

wie Martin Oetting auf seinem Blog ConnectedMarketing.de schreibt. In Zahlen ausgedrückt sind es 78 Prozent, gefolgt von Anzeigen in Zeitungen (63 Prozent) und den Meinungen, die die Konsumenten online äußern (61 Prozent).

Unsere BesucherInnen sind also die besten WerbeträgerInnen, daher sollten wir auch versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Und das geschieht nicht nur über

  • „die klassischen Werbemaßnahmen (…),
  • die Öffentlichkeitsarbeit bzw. Public Relations (…),
  • die Pressearbeit“,
  • „verkaufsfördernde Maßnahmen“ und
  • Interaktion via Internet,

wie Klein in seinem Beitrag weiter schreibt. Es geht darum, einen „community space“ zu schaffen, denn auf diese Weise erfahren wir, was die Community, und damit mein Publikum, von mir erwartet. Gleichzeitig eröffne ich den Menschen aber auch die Möglichkeit, sich in die Gestaltungsprozesse einzubringen. Das erfordert seitens der Kunst- und Kultureinrichtungen Mut, aber warum sollte man nicht einen Versuch wagen?

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