Monthly Archives of: Januar 2008

Post

Wie man bei Google gefunden wird

9 comments

Natürlich geht es mir wie allen anderen auch. Ich möchte, dass mein Blog möglichst viele LeserInnen hat. Eine Voraussetzung dafür: ich muss versuchen, dass ich bei den wichtigsten Suchbegriffen in meinem Themenfeld möglichst weit oben lande, um gefunden zu werden.

WordPress unterstützt mich dabei, indem ich die Suchbegriffe aufgelistet bekomme, unter denen ich gefunden worden bin. Für mich ist das eine große Hilfe, denn die Suchbegriffe sind letzten Endes ja auch ein Indikator für Themen, die die UserInnen beschäftigen.

Manchmal kommen da aber sehr skurrile Dinge dabei heraus. Heute wurde ich zum Beispiel über die Schlagwörter „Kühlschrank+Botschaft“ gefunden. Bei dieser Kombination hat mich dann schon interessiert, welcher meiner Beiträge dieser Wort-Kombination entspricht.

Ich habe also bei Google Kühlschrank+Botschaft eingegeben und siehe da: mein Blog steht da an dritter Stelle im Ranking. Ursache ist dieser Beitrag hier. Die Frage ist nur, ob der oder die hier das gefunden hat, was er/sie gesucht hat?

Auch wenn ich zum Thema Kühlschränke eher weniger zu sagen habe, bleibt für mich die Erkenntnis, dass man ja nicht immer nur auf solche Zufälle hoffen muss, sondern gezielt mit den relevanten Schlagworten arbeiten kann. Und da sag noch einer, beim Bloggen muss man einfach nur Geschichten erzählen. Stimmt ja gar nicht! ;-)

Post

Why Collaborate and Share?

1 comment

Armin hat in einem Kommentar auf meinen letzten Beitrag „Der Unterschied zwischen Foren, Blogs und Social Networks“ etwas ganz wichtiges geschrieben:

Wenn der Leidensdruck groß genug ist, (…) dann sind Blogs und Wikis keine Barriere mehr.

Schauen wir in die Vergangenheit zurück, dann waren es hauptsächlich zwei Gründe, die dazu geführt haben, dass sich etwas Neues durchsetzt: entweder der Leidensdruck oder der Wunsch, etwas zu besitzen, was alle anderen auch besitzen.

Das heißt, es geht um Anreize, ansonsten lasse ich es bleiben. Armin bezeichnet in diesem Zusammenhang das Web 2.0 als „l`art pour l`art“. Stimmt, wenn die Technologie reiner Selbstzweck ist, dann wird sie sich nicht durchsetzen können. Aber ist die technologische Ebene überhaupt das Thema? Neu ist doch die Form der Zusammenarbeit, die daraus entstanden ist, wobei es in meinen Augen nicht wichtig ist, ob die Technologie unser Kommunikationsverhalten verändert hat oder umgekehrt.

Entscheidend ist also, was wir kommunizieren, also die Inhalte, und welches Format dafür das richtige ist. So wie manche Dinge sich nur schlecht am Telefon besprechen lassen, ist ein Blog oder auch die Email nicht immer der beste Weg.

Interessant ist in dieser Hinsicht ein Report des Aspen Instituts. „The Rise of Collective Intelligence“ ist er überschrieben. In ihm wird John Kunzweiler, Senior Partner bei Accenture mit folgenden Worten zitiert:

„I believe in voluntarism, but I also believe that everything needs to have an incentive structure.“

Es geht um Anreize, und die müssen, denke ich, vor allem auf der inhaltlichen Ebene liegen, oder? Ob das Ding Web 2.0 heißt oder anders, spielt eigentlich keine Rolle.

Post

Der Unterschied zwischen Foren, Blogs und Social Networks

21 comments

Als ich vor mehr als einem Jahr mit dem Bloggen begonne habe, war es vor allem die Faszination, sich über eine Website mit anderen austauschen und neue Kontakte knüpfen zu können. Das ist, wenn ich die letzten 14 Monate Revue passieren lasse, auch gelungen.

Mein Aufhänger war also die Idee, hier zu kommunizieren und damit das zu tun, was, pauschal gesagt, in die Kategorie Web 2.0 gehört. Wie genau diese Kommunikation aber aussieht und was ein Blog von einem Forum oder einem Social Network unterscheidet, das wusste ich damals nicht. Wenn ich es gewusst hätte, wäre es unter Umständen gar kein Blog geworden.

Was unterscheidet aber nun ein Blog von Foren oder Social Networks? Jeremiah Owyang hat sich auf seinem Blog Gedanken dazu gemacht und den Beitrag „Understanding the difference between Forums, Blogs and Social Networks“ verfasst. Darin schreibt er:

  • Forums are like social mixers, where everyone is at equal level, milling about and discussing with others.“ Owyang bezeichnet Foren als ein many-to-many Kommunikationstool, bei dem alle TeilnehmerInnen gleichgestellt sind. Die Struktur ergibt sich aus den Themen.
  • Blogs are like a keynote speech where the speaker (blogger) is in control of the discussion, but allows questions and comments from the audience.“ Ich verwende immer das Beispiel des Lehrers/der Lehrerin vor einer Schulklasse. Von Gleichstellung kann also hier nicht die Rede sein.
  • Social Networks are like topic tables at a conference luncheon. (…) Social networks allow members to organize around a person’s relationships or interests, rather that just focused on topic. People that know each other (or want to meet each other) will connect by a variety of common interests.“

So, was heißt das jetzt? Ich kann diese verschiedenen Tools gezielt dafür verwenden, um meine Ziele zu erreichen. Nehmen wir mal an, es geht darum, den Bereich Kulturmanagement zu stärken bzw. sichtbarer zu machen. Das Szenario könnte dann so aussehen:

  1. Sichtbarkeit erreiche ich, indem einzelne KulturmanagerInnen damit beginnen, das Thema zu forcieren. Im Internet sind da sicher Blogs ein sinnvolles Instrument, aber es gibt natürlich auch andere. Der Ansatz one-to-many erlaubt es mir, mit meinem Blog andere anzusprechen, die sich für das Thema interessieren. Aus diesem Interesse heraus werden sich andere motiviert fühlen, auch ein Blog zu starten.
  2. Ist eine kritische Masse erreicht, schließen sich die einzelnen Kulturmanagement-BloggerInnen zusammen, z.B. in einem Social Network. Hier sind alle gleichberechtigt und haben die Möglichkeit, sich z.B. für Projekte zusammen zu schließen, denn „Netzwerke sind Beziehungen von (Beziehungs)-Optionen„.
  3. Foren könnten nun dazu dienen, mit den NutzerInnen von Kunst und Kultur in Kontakt zu treten. Nicht einfach so, sondern in den Bereichen Informationen oder Support.

Es macht also eigentlich wenig Sinn, sofort mit einem Netzwerk zu beginnen. Das könnte auch eine Erklärung sein, warum Foren oder zahlreiche „Gruppen“ (siehe die Kulturmanagement-Gruppe bei Xing) nicht funktionieren. Nehmen wir das Forum des Kulturmanagement Netzwerks. Die Frage ist, ob es mit Hilfe des oben beschriebenen Szenarios funktioniert hätte?

Post

Kunstblog oder Blogkunst?

4 comments

Diese Frage muss man sich stellen, wenn man sich die zwei Blogs anschaut, die ich heute hier kurz vorstellen möchte. Sie funktionieren beide völlig unterschiedlich und haben doch Gemeinsamkeiten. Beide dokumentieren sie etwas, was ich als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen würde. Und beide sind sie darüber hinaus auch Bestandteil eines künstlerischen Konzeptes.

Das erste Blog nennt sich kunstistauchkaktus. Ich habe es vor einiger Zeit schon mal ganz kurz vorgestellt. Simon lässt sich 365 Tage von einem kleinen Kaktus begleiten, den er in einem Baumarkt erstanden hat. Oder begleitet doch eher er den Kaktus?

Das Ergebnis sind tägliche Miniaturen, die seinen Kaktus immer wieder mit aktuellen Ereignissen und Erlebnissen in Verbindung bringen. Momentaufnahmen, die es aber in sich haben können. Wenn man sich darauf einlassen will. Mein derzeitiger Favorit ist der Besuch des Kaktus von „Wie es euch gefällt“ im Stuttgarter Schauspielhaus. Erste Reihe, fußfrei.

Auf das zweite Blog bin ich über Matthias Schwenks Blog bwl zwei null gestoßen. Davey betreibt ein Tanzblog und ist das Ergebnis seiner Reise durch Europa im letzten Jahr:

„Armed only with an ipod and a Canon PowerShot, Davey picks a location and a pop song. Then Davey records an improvised dance“,

heißt es auf seinem Blog. Die Videos sind hinreißend geworden und zeigen, auf welch ungewöhnliche Art und Weise Tanzvideos entstehen können. Leider hat er seine Reise beendet und daher wird es wohl keine neuen Beiträge mehr geben. Schade, aber die Sammlung ist recht umfassend, insofern gibt es einiges zu sehen und zu hören. Mein Favorit: Davey in der U-Bahn.

Und um die Frage der Überschrift zu beantworten: Für mich sind die zwei Blogs beides, also Kunstblog und Blogkunst. Oder?

Post

Tote Links aufspüren

2 comments

Wer kennt das nicht? Man findet einen Hinweis auf eine interessante Website, klickt sie erwartungsvoll an und was passiert? Nichts, lediglich eine Fehlermeldung erscheint.

Ärgerlich ist das aber nicht nur für die UserInnen, die nicht finden, was sie suchen. Mindestens ebenso ärgerlich ist das für mich als z.B. Blogbetreiber, der natürlich kein Interesse daran hat, die BesucherInnen seiner Website mit toten Links zu vertreiben.

Für die NutzerInnen des Firefox-Browsers gibt es da ein kleines, aber sehr praktisches Add-on namens LinkChecker. Das kleine Programm prüft innerhalb kürzester Zeit alle Links einer Website. 193 Links sind auf meiner Startseite zu finden, der LinkChecker hat mir keinen Fehler gemeldet. Hätte ich die alle händisch kontrollieren müssen, wäre ich wohl den ganzen Tag drangesessen. So war das in 4 Minuten erledigt. Sehr praktisch.

Via Technology in the Arts, wo auch der Link zum W3.org Link Checker zu finden ist

Post

Eine Studie bewertet den ökonomischen Nutzen der österreichischen Bundestheater

2 comments


© bigdog1; Pixelio

Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat die ökonomischen Effekte der österreichischen Bundestheater untersucht. Die Zahlen des Endberichts besagen, dass die jährlichen Subventionen in Höhe von 133,6 Mio. Euro gut investiert sind, IHS-Chef Bernhard Felderer spricht von einer „hohen Rendite“.

Der Grund:

„Der Betrieb der Einrichtungen des Bundestheater-Konzerns löste in der Spielsaison 2005/06 in Österreich 432,6 Millionen Euro an Wertschöpfung, Beschäftigung in der Höhe von 7.106 Vollzeitäquivalenten, 111,1 Millionen Euro an Nettokaufkraft und 214,3 Millionen Euro an Rückflüssen an die öffentliche Hand aus“,

heißt es in einer Presseaussendung.

Betrachtet man die Zahlen genauer, so wird schnell klar, dass vor allem die Stadt Wien von den Bundestheatern profitiert. Auf der anderen Seite ist das nicht wirklich erstaunlich, denn die Häuser stehen nun mal in der Bundeshauptstadt. Diskutieren kann man nun natürlich darüber, ob es erstens gerecht und zweitens für den Kunst- und Kulturbereich insgesamt sinnvoll ist, dass die Bundestheater vom Bund finanziert werden.

Welche Bedeutung besitzen diese „Leuchttürme“ für den gesamten Bereich, also auch für die kleinen Kulturorganisationen? Diese haben es auf verschiedenen Ebenen schwer, sich gegenüber den großen Häusern zu behaupten. Eine Staatsoper hat einen ganz anderen Bekanntheitsgrad, stellt also eine gut eingeführte „Marke“ dar, die zum Beispiel für die meisten Sponsoren attraktiver ist als eine kleine Einrichtung. Auf Grund der fehlenden finanziellen Mittel müssen kleine Organisationen fast die gleichen, manchmal sogar höhere Eintrittspreise verlangen als etwa ein Burgtheater. Maurice Lausberg bringt die verschiedenen Aspekten in einem Interview recht schön auf den Punkt.

Aber das war nicht das Thema der Studie, die übrigens als PDF online zur Verfügung steht. Es lohnt sich, einen Blick in die Studie zu werfen, denn sie zeigt, welche Argumente für die Subventionierung von Kunst und Kultur auf der wirtschaftlichen Ebene zur Verfügung stehen. Dass der ökonomische Nutzen nicht das einzige Argument sein sollte, ist hoffentlich allen klar.

Gefunden habe ich die Studie übrigens bei Brigitte Jank, die als Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer ein eigenes Weblog betreibt.

Post

Wie gewinne ich „Influencers“ für mich?

4 comments

Wie wichtig „Influencers“ für eine Kunst- und Kultureinreichtung sein können, das habe ich vor einigen Monaten im Beitrag „Das Museum als ‚community space‘“ beschrieben. Wie man sie für die eigene Community oder das Unternehmen gewinnt, damit hat sich nun Connie Bensen auf ihrem Blog beschäftigt. In ihrem Beitrag „Enabling your Influencers“ verrät sie die wichtigsten Schritte.

  • Identify your influencers„: Connie Bensen beschreibt sie als diejenigen, die das Produkt lieben und aktive Überzeugungsarbeit leisten.
  • Make contact„: Dazu bedarf es Taktgefühl, wie Bensen schreibt. Ihrer Meinung nach muss man sie dort ansprechen, wo sie sich aufhalten (virtuell und real). Voraussetzung dafür ist eine Strategie, die nicht verheimlicht, sondern offen und ehrlich kommuniziert wird.
  • Engage and enable them„: Die „Influencers“ sollten, so Bensen, die Möglichkeit haben, die Strategie altiv mitzugestalten und auszubauen. Auch dafür sollten sie die entsprechende Unterstützung und wenn notwendig, auch Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen. Denn:

„the more they are involved, the more they will internalize the process & strive to make it succeed“,

meint Bensen. Interessant auch ihr Rat, den „Influencers“ die Möglichkeit zu geben, sich untereinander zu vernetzen. Es geht also nicht um bilaterale Kontakte, sondern um ein multilaterales Netzwerk.

So ein Netzwerk baut man natürlich nicht von heute auf morgen auf, nein, es wächst im Laufe der Zeit. Dementsprechend wächst der Aufwand.

Dieses Muster lässt sich in vielen Bereichen nutzen, denke ich, also auch im Kunst- und Kulturbereich. Im virtuellen Raum habe ich das schon erfolgreich angewendet. In der „realen“ Welt allerdings noch nicht. Hat da schon wer Erfahrungen mit gemacht?

Post

Wie erstelle ich einen Businessplan?

6 comments

Wenn ich um die Jahrtausendwende herum meine SeminarteilnehmerInnen nach ihren Zielen und Projekten gefragt habe, dann waren das vor allem künstlerische Projekte, die meist über einen Verein realisiert wurden. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich das erste Mal das Wort Businessplan erwähnte und von „Geschäft“ sprach. Der Widerstand war groß und die Diskussion dementsprechend hitzig.

Wer heute im Kunst- und Kulturbereich von Geschäft spricht, dem droht diese Gefahr nicht mehr. Das unternehmerische Denken hat auch hier Einzug gehalten und so ist die Zahl derer, die ein Geschäft planen, in den letzten Jahren stetig gewachsen.

Auffällig ist, dass viele dieser Geschäftsideen sich nicht realisieren lassen. Das ist, denke ich, nicht ungewöhnlich, aber sollte es nicht unser Ziel sein, das zumindest möglichst frühzeitig zu erkennen? Ein Businessplan kann da eine wertvolle Hilfe sein.

Auch ich hatte schon jede Menge Ideen und habe sie dann irgendwann einmal in der Schublade verschwinden lassen, weil ich eingesehen habe, dass sie unrealistisch sind. In den ersten Jahren geschah das alles eher planlos. Die Idee existierte vage im Kopf und dann habe ich mich in die Arbeit gestürzt. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, dass sich damit kein Geschäft machen lässt.

Im Laufe der Zeit habe ich dann versucht, die Dinge systematischer anzugehen und so bin ich dann, obwohl ich mich schon selbständig gemacht hatte, auf die Idee gekommen, einen Businessplan zu erstellen. Dabei bin ich z.B. draufgekommen, dass es vielleicht doch kein Nachteil ist, in irgendeiner Form Marketing zu betreiben. Der Grund: ich hatte eine Vorlage und da wurde ich nach meinem Marketingkonzept gefragt. Nachdem ich davon keine Ahnung hatte, habe ich versucht herauszufinden, wie man so etwas macht.

Heute bin ich froh, dass ich erstens damit begonnen habe, einen Businessplan zu erstellen und auf diese Weise zweitens die Bedeutung des Marketings verstanden habe. Ich verwende den Plan übrigens heute noch. Natürlich hat er sich im Laufe der Zeit verändert, aber die Beschäftigung mit ihm bot immer die Chance zum Nachdenken über das, was man da so macht oder zu tun beabsichtigt.

Deshalb kann ich bestätigen, was Hendrik in einem Kommentar geschrieben hat:

„noch ein paar Worte zum Businessplan. Auch ich habe gedacht… “Es wird schon ohne gehen…” … aber ich habe auch gemerkt, das es eben ohne nicht geht. Es ist der Fahrplan für einen selbst. Auch wenn man sich mit der eigenen Idee auseinandergesetzt hat, mit der Beschäftigung in Form eines Businessplanes baut man sich selbst den Fahrplan für die Zukunft.“

Der Kommentar findet sich unter dem ersten Beitrag einer 34-teiligen Serie, die Johann Fischler auf dem Conserio Blog zum Thema Businessplan gestartet hat. „Wozu brauchen Existenzgründer einen Businessplan?“ fragt Fischler, der oben zitierte Kommentar nennt einen der, ich denke, wichtigsten Gründe dafür.

Von den geplanten 34 Teilen ist bereits ein Drittel veröffentlicht, in denen es nicht nur darum geht, wie man einen Businessplan verfasst, sondern wie man sein Geschäft plant. Ich habe für mich sehr viel Gewinn aus dem 9. Teil „Vom Berater bis zum Investor: Wie finde ich die richtigen Geschäftspartner für mein neues Projekt?“ gezogen. Dort heißt es gleich zu Beginn:

„Man kann nicht alles selber machen.

Wer gewinnen will, muss zuerst investieren.“

Gerade im Kunst- und Kulturbereich ist das eine echte Herausforderung.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und sage Johann Fischler schon jetzt danke für seine Arbeit. Die bisher erschienenen und alle zukünftigen Beiträgen sind übrigens unter diesem Link zu finden.

Via „Anders denken„, wo sämtliche 34 Kapitelüberschriften aufgelistet sind.

Post

The Virtual Arts Incubator

Leave a reply

Der „Fine Arts Fund“ hat ein ganz interessantes Projekt lanciert, den „Virtual Arts Incubator„. Eigentlich dafür gedacht, Kunst- und Kultureinrichtungen im Raum Cincinnati zu unterstützen, lassen sich die Infos natürlich auch woanders nützen.

Zur Verfügung gestellt werden sie in den Bereichen:

  • Strategic Planning
  • Nonprofit Status
  • Governance
  • Fundraising
  • Marketing
  • Public Relations
  • Accounting
  • Human Resources
  • Program Evaluation

Projekte sinnvoll zu evaluieren ist etwas, was noch viel zu selten geschieht. Ein Projekt zu evaluieren heißt nicht, sich zu beglückwünschen, wie toll die Zusammenarbeit funktioniert hat, sondern die Punkte zu identifizieren, bei denen man im nächsten Projekt etwas besser machen kann. Eine tolle Seite, die ich via fuel4arts gefunden habe.

Post

Theater TV

1 comment

So nennt sich eine neue Website, die im Videoformat über die aktuellen Produktionen verschiedener Theater- und Opernhäuser berichtet. Christian Holst hat sie sich angeschaut und darüber geschrieben.

Wie Christian schreibt: da kann man mehr daraus machen. Ein Beispiel, über das ich hier schon geschrieben habe: die Met. Die Aufmachung ist zwar nicht Hochglanz, aber dafür informativ und eingebunden in ein Konzept, das die Kommunikation zwischen Opernhaus und BesucherInnen vorsieht.

Aber es ist ein Anfang.