Videowettbewerb: Auch was für Museen

Wie sehen eigentlich BesucherInnen ein Museum? Was nehmen sie wahr und wie nehmen sie es wahr? Das Brooklyn Museum hat deshalb einen Videowettbewerb gestartet, am Ende sind elf Videos entstanden.

„As the Brooklyn Museum means so much, and in so many different ways, to our audiences, these videos are an extraordinary reflection of both this diversity and of the enormous talent of our competitors“,

heißt es im Museumsblog. Dort und auf YouTube sind alle Videos zu sehen. Und hier ist der erste Platz:

Mir gefällt Platz zwei ja besser, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.


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Kommentare

4 Antworten zu „Videowettbewerb: Auch was für Museen“

  1. Karen Oldenburg

    Hallo Christian! Hier meldet sich eine neue Blogabonnentin – erstmal danke für Deine vielen beinahe ja täglichen Anregungen, wow!! Muß Dir hier zustimmen. Es ist gar nicht nur eine Geschmacksfrage meiner Meinung nach: Ich finde das erste Video extrem daneben, weil sich das Museum als Hintergrundtapete für irgendwelche Tanzeinlagen hergeben muß, für einen Besucher mit Sonnenbrille und zwei Stöpseln im Ohr! Einfach nur ärgerlich, weil die Entscheider hier was verwechseln. Man kann sicherlich auf andere Weise „Hipness“ mit dem Institut „Museum“ verbinden (Workshops, Modeschauen u.v.m.), insofern verdient das zweite Video mit Abstand mehr Anerkennung. (geschafft, mein erster Blogeintrag ;-)

  2. Danke Karen für Deinen ersten Kommentar! Hat aber nicht wehgetan, oder? ;-)

    Interessant, dass Dich die Tanzeinlage als solche stört. Die fand ich als Idee gar nicht so schlecht. Ich hatte aber noch das Tanzblog im Kopf, das ich vor ein paar Tagen hier vorgestellt habe. Das ist qualitativ wesentlich besser, obwohl ich da etwas ungerecht bin, denn die Videos für das Museum sind von Laien gemacht worden. Daveys Tanzblog ist durch und durch professionell.

    Hast Du Dir die restlichen Videos auch angeschaut? Musik spielt da eine ganz wichtige Rolle. Ich war ziemlich überrascht, als ich mir die Videos angeschaut habe. Aber man lernt nie aus…

  3. Karen Oldenburg

    Nein, hat nicht weh getan, zögere manchmal, weil es oft auch flüchtige Gedanken sind, lohnt es die, aufzuschreiben?…, sicherlich immer eine Grundfrage beim Bloggen..
    Habe mir nur „Deine“ Videos angeschaut, die Qualität ist als Amateurvideo sicher nicht schlecht, Dramaturgie, Schnitt etc.
    Ich verfolge eher andere Links in deinem Blog, Förderinfos, Studien etc. Vieles ist sehr interessant für mich..

  4. Ich finde, dass gerade die Gedanken interessant sind. Nur so können „Gespräche“ entstehen. Und nur so kann ich von anderen Neues erfahren oder etwas dazu lernen.

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