Monthly Archives of: Juni 2008

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Das Kulturmanagement Blog macht Urlaub

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© Wilhelm Nitsch: Pixelio

Mehr als 600 Beiträge finden Sie mittlerweile hier auf diesem Blog und fast jeden Tag kommt ein weiterer dazu. Damit das auch weiter so bleibt, nehme ich eine kleine Auszeit und fahre zwei Wochen in die Abruzzen auf Urlaub.

Ich lade Sie bis dahin ein, einen Blick in das mittlerweile recht umfangreiche Archiv zu werfen. Nutzen Sie die Suchfunktion oder suchen Sie sich Ihre Kategorie aus, ich bin mir sicher, Sie finden den einen oder anderen Beitrag, den Sie noch nicht kennen. Ich hoffe, Sie sehen es mir nach, wenn ich in dieser Zeit nicht auf Ihre Kommentare antworte, ich genehmige mir eine computer- und internetfreie Zeit.

Egal was Sie in den nächsten zwei Wochen machen werden, ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit und freue mich auf ein Wiederlesen Mitte Juli.

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Crowdfunding und SellaBand sind eines der Themen beim nächsten Web Montag in Salzburg

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Vielleicht erinnern Sie sich noch an meinen Beitrag über die Musikplattform SellaBand, auf der es die Salzburger Band ConFused5 geschafft hat, 50.000 USD für ihre erste CD-Produktion einzusammeln. Beim nächsten Web Montag am 30. Juni in Salzburg wird die Band darüber berichten, wie sie das geschafft hat.

Der Web Montag, von David Röthler organisiert, beschäftigt sich diesmal mit den Themen Crowdsourcing & Open Innovation und Sie können sowohl vor Ort in Salzburg als auch online daran teilnehmen. Wie funktioniert der Web Montag? David Röthler schreibt dazu:

„Der Web Montag ist ein dezentral organisiertes, partizipatives, offenes und informelles Treffen zum Thema Web 2.0, für AnwenderInnen, EntwicklerInnen, GründerInnen, UnternehmerInnen, ForscherInnen, Web-PionierInnen, BloggerInnen, PodcasterInnen, DesignerInnen und sonstige InteressentInnen.“

Das heißt, Sie müssen nicht nur einfach zuhören, sondern können sich, so Sie wollen, auch mit einer eigenen Präsentation beteiligen. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

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Update zur aktuellen Ausschreibung des EU-Kulturförderprogramms

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Zwei Informationen habe ich zur aktuellen Ausschreibung des EU-Kulturförderprogramms anzubieten.

  1. Mittlerweile hat die Exekutivagentur, die für die Abwicklung des Programms verantwortlich ist, den angekündigten Programmleitfaden auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Das PDF umfasst 81 Seiten und enthält alle wichtigen Informationen zum Programm. Die wichtigsten Punkte werde ich demnächst in einem eigenen Blogeintrag zusammenfassen.
  2. Der österreichische Cultural Contact Point bietet als Unterstützung zu dieser Ausschreibung am 30. Juni eine kostenlose Informationsveranstaltung in Wien an. Infos und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website des Cultural Contact Point.

Wenn Wien für Sie zu weit ist oder Sie keine Zeit haben, die Veranstaltung zu besuchen, ist das Webinar, das ich zusammen mit David Röthler anbiete, vielleicht eine Alternative für Sie. Die Teilnahme kostet 125 Euro, aber dafür fallen keine Reisekosten an, denn Sie müssen sich nur zu Ihrem eigenen Computer bewegen. ;-)

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Einfach nur ein tolles Tanzvideo

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Wie überzeugt man jemanden, dass das Internet mit seinen Weblogs, Social Networks und all den anderen Tools etwas ist, was nicht nur toll, sondern auch nützlich ist? Ich kann Sie unzählige Male beschwören, sich in Netzwerken anzumelden oder Ihnen vorschwärmen, wie sinnvoll Wikis für die Zusammenarbeit sind. Aber kann ich Sie damit überzeugen? Wahrscheinlich nicht. Am besten, ich versuche es gar nicht und erzähle Ihnen stattdessen ein Erlebnis.

Wenn man ein Weblog betreibt, dann sieht man ja immer, von welchen Seiten Links hierher gesetzt werden und woher die BesucherInnen kommen. Vor einigen Tagen tauchte als Referrer das Webmedia Lernblog auf, in dem ein Beitrag auf mein Blog hier verwies. Über einen Link hierher freue ich mich natürlich immer, daher hinterließ ich dort auch einen Kommentar.

Heute nun habe ich mit Jürgen Christ, der dieses Lernblog betreibt, ein paar Nachrichten auf Xing ausgetauscht. Anlass war mein gestriger Beitrag über die Xing Statusmeldung. Ein netter Zufall. :-)

Und wir haben nicht nur ein paar Nachrichten ausgetauscht, sondern uns, wie es sich bei Xing gehört, als Kontakte verbunden. Aber damit nicht genug, wir twittern nämlich auch beide und so können wir uns auch auf diesem Kanal austauschen. Und das war die aktuellste Kurznachricht:

Klingt doch spannend, oder? Daher habe ich den Link gleich mal angeklickt und kann die kurze Nachricht bestätigen:

„One of the best global arts projects i’ve ever seen: simple, emotional, focussing: Where the Hell is Matt?“

Aber urteilen Sie selbst (Vorsicht, der Song hat Ohrwurmqualität!):

Würden Jürgen Christ und ich nicht bloggen, „xingen“ und twittern, Sie und ich wären nie in den Genuss dieses Videos gekommen. Ach ja, wenn Sie mehr zu „Matt“ wissen wollen. Natürlich gibt es auch eine Website dazu. Und die Moral von der Geschichte… nein, das wollte ich ja bleiben lassen. Viel Spaß ;-)

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Xing: nutzen Sie doch mal die Statusmeldung

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Als vor einiger Zeit Xing auf die Idee kam, mich auf der Startseite über Neuigkeiten aus meinem Netzwerk zu informieren, wusste ich im ersten Moment nicht viel damit anzufangen. Da tauchten in erster Linie Meldungen darüber auf, wer gerade welcher Gruppe beigetreten war oder wer wen als neuen Kontakt hinzugefügt hat.

Als ich aber kurz darauf in mein Profil eine neue Information eingab, merkte ich, dass sich die Zugriffe auf mein Profil schlagartig erhöhten. Nachdem man als Premiummitglied auch sieht, was der Anlass dafür ist, konnte ich erkennen, dass die Änderung im Profil der Anlass dafür war.

Das heißt, die Neuigkeiten aus dem Netzwerk werden wahrgenommen und lösen häufig eine Reaktion, nämlich den Klick auf das Profil aus. Nun macht es wenig Sinn, permanent in den Kategorien „ich suche“ oder „ich biete“ Änderungen vorzunehmen.

Interessant ist aber die Statusmeldung. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, alle paar Tage oder auch jeden Tag Ihre Kontakte anzusprechen und mit einer Kurzinformation zu versorgen. Und Ihre Kontakte werden automatisch im Bereich Neues aus meinem Netzwerk informiert.

Jetzt müssen Sie sich nur noch überlegen, was Sie Ihren Kontakten mitzuteilen haben. Das kann beispielsweise der Hinweis auf die nächste Premiere oder den Beginn des Kartenvorverkaufs sein. Oder Sie informieren über Neuigkeiten aus der Branche bzw. Ihren neuesten Blogeintrag.

Wenn Sie sich den Screenshot anschauen, sehen Sie, dass ich gerade auf ein Online-Seminar hingewiesen habe. Ihrer Phantasie sind also eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Probieren Sie es aus, ich bin gespannt, welche Ideen Ihnen dazu einfallen. Übrigens freue ich mich, wenn Sie mich in Ihre Xing-Kontaktliste aufnehmen. Und wenn Sie wissen wollen, was gerade in meiner Statusmeldung steht, klicken Sie mein Xing-Profil an.

Update: vielen Dank für die netten Reaktionen auf meine heutige Statusmeldung :-)

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Ein erstes Artcamp in Hamburg?

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Auf dem Kulturmarketing Blog hat Karin Janner auf das erste Artcamp hingewiesen, das voraussichtlich im September in Hamburg stattfinden wird. Den Link mit weiteren Informationen hat sie auch gleich mitgeliefert, vielen Dank.

Mich würde das unheimlich freuen, wenn in rund drei Monaten das erste Artcamp über die Bühne gehen kann. „Kunst und web2.0 – Berührungspunkte und Unpunkte der Berührung“, ist das Motto der Veranstaltung, das jede Menge inhaltlicher Freiräume bietet. Auf diese Weise erlaubt das Artcamp ein Zusammenkommen all derer, die sich im Kunst- und Kulturbereich mit dem Thema Web2.0 beschäftigen bzw. sich dafür interessieren.

Was ist ein Artcamp? Abgeleitet ist dieser Begriff vom Barcamp. Darunter versteht man laut Wikipedia offene, partizipative Veranstaltungen, „deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt werden“. Wer was vorträgt wird also von den TeilnehmerInnen erst vor Ort bestimmt, was ursprünglich bedeutete, dass jede/r in der Lage sein musste, etwas zu einem Thema zu erzählen. Dieses Prinzip ist mittlerweile aufgeweicht worden, man kann auch ohne eine fertige Präsentation an einem Barcamp teilnehmen. :-) Aber es ist schon noch immer so, dass ein Barcamp von der aktiven Teilnahme aller lebt.

Jetzt hoffe ich, dass der Termin möglichst bald bekannt gegeben wird. Falls Sie nichts verpassen wollen, gehen Sie doch einfach auf die Startseite des Artcamps und melden sich dort an. Ich bin schon dabei.

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YouTube unterstützt unabhängige FilmemacherInnen

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Die Washingthon Post hat vor zwei Tagen berichtet, dass YouTube eine Plattform für unabhängige FilmemacherInnen aufgemacht hat.

„YouTube is setting up a virtual screening room to bring the work of independent filmmakers to a global audience“,

heißt es in der Meldung. YouTube bezeichnet den Screening Room als eine Plattform für Topfilme, die dort die Chance haben, das Publikum zu finden, das sie verdienen.

„These films always appear with the permission and involvement of the filmmakers, so be sure to rate, share and leave comments. This is your chance to not only watch great films from all corners of the globe, but also to converse with the filmmakers behind them“,

wird die Idee von YouTube selbst beschrieben. Die Filme werden in einer höheren Auflösung als auf der normalen Plattform gezeigt und können daher im Vollbildmodus angesehen werden. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum sie nicht in die eigene Website eingebunden werden können.

Ich habe mir gerade „Our Time is up“ angeschaut, einen wunderbaren Kurzfilm von Rob Pearlstein. Schauen Sie mal rein, auf der Plattform befinden sich noch andere Kostbarkeiten. Jeden Freitag gibt es übrigens vier neue Filme.

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Der Kampf gegen die Informationsflut

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Wie war das noch in den Anfangszeiten des Internets. Die meiste Zeit war man offline und arbeitete am PC und nach einer gewissen Zeit warf man dann das Modem an, wählte sich ins Internet und schaute, ob neue Mails eingelangt waren. Heute sieht das etwas anders aus: Menschen, die am PC arbeiten, checken mehr als 50 Mal ihre Mailbox, nutzen 77 Mal den Instant Messenger und besuchen mehr als 40 Websites. Diese Zahlen hat Sarah Perez für ihren Beitrag Info Overload auf ReadWriteWeb einer Studie des Forschungsunternehmens Basex entnommen.

Der Umgang mit all diesen Tools führt zu einem Produktivitätsverlust, durch den ein Schaden von rund 650 Mrd. Dollar entsteht. Entstanden ist er durch die Nutzung der Tools, die eigentlich unsere Produktivität verbessern sollten. Nur die wenigsten widerstehen der Versuchung, die eingegangene Email sofort zu lesen. Schließlich könnte sie ja wichtig sein.

Mit jedem Kommunikationstool wächst die Herausforderung, nicht völlig von ihnen vereinnahmt werden. Da haben wir die Social Networks wie Xing oder Facebook, Blogs, die wir entweder selbst betreiben oder lesen oder Skype. Neu hinzugekommen sind in letzter Zeit noch Twitter und Friendfeed, zwei Angebote, die auf der einen Seite sehr nützlich sein können, auf der anderen aber wahre Zeitfresser sein können.

Jetzt habe ich aber nur Beispiele aus der Welt des WWW gebracht. Außerdem lesen wir Tageszeitungen, Fachzeitschriften, gehen zu Veranstaltungen und treffen andere Menschen. Überall saugen wir Informationen auf, mit denen wir in irgendeiner Form umgehen müssen.

Bezogen auf das Internet beschreibt Sarah Perez unsere gegenwärtige Situation recht treffend:

„It seems we’re at a crossroads – there’s so much information, but not enough filters. We can either drown in the lost productivity time sink that is the internet or we can swim…swim for our lives. The question is: how?“

Ein häufig anzutreffender Ansatz ist es, Routinen, also feste Regeln zu entwickeln, die es uns ermöglichen, mit der Informationsmenge klar zu kommen. Manchen fällt es leichter, diese festen Abläufe zu entwickeln und dann auch einzuhalten, anderen fällt es schwerer. Manche behelfen sich damit, dass sie die Verbindung zum Internet kappen, andere sind so diszipliniert, dass das kein Thema für sie ist. Ob angeboren oder erlernt, wir alle benötigen Strukturen, um uns in der Welt der Informationen zurecht zu finden.

Nicht alle von uns sind Multitasker wie Louis Gray, der kein Problem damit hat, neben seiner Arbeit auch noch den Fernseher laufen zu lassen. Ich zum Beispiel schaffe das nicht. Wenn ich mich konzentrieren muss, dann läuft bei mir kein Twitter oder Friendfeed. Und die Email werden eh nur noch alle paar Stunden abgerufen. Manche nutzen dann noch Programm wie Darkroom, um beim Schreiben nicht abgelenkt zu werden, aber das ist dann doch zumindest für mich zu viel des Guten.

Aber ich kann mich natürlich nicht ständig „einsperren“ und bin auch nicht davon überzeugt, dass das sinnvoll ist. Perez hat Recht, wenn sie fordert, dass wir lernen müssen, mit der Ablenkung umzugehen. Wir alle fanden es toll, als mit dem Internet das starre Prinzip der Linearität aufgehoben wurde. Aber nun gilt es auch für uns, einen Modus dafür zu finden. Ein schönes Beispiel ist der Umgang mit Friendfeed. Dort erfahre ich nicht nur, was meine „Freunde“ von sich geben, sondern gleichzeitig auch deren Freunde.

Wer hier versucht, Informationen chronologisch und systematisch abzuarbeiten, der wird scheitern. Nicht ohne Grund bezeichnen viele das, was über Twitter, Friendfeed oder ähnliche Kanäle kommuniziert wird, als ein „Grundrauschen“. Manches davon nehme ich wahr, anderes rauscht an mir vorüber. Dieses Rauschen ist aber in meinen Augen wichtig, denn wenn ich an einer bestimmten Stelle genauer hinhöre, kann ich wertvolle Informationen und Anregungen erhalten.

Das heißt, wir müssen Systeme entwickeln, um den größtmöglichen Nutzen aus diesem ständigen Informationsfluss ziehen zu können. Das Managen von Informationen wird mehr und mehr zu einer Schlüsselkompetenz. Nur wie kann das funktionieren?

„Create your own filters“,

schlägt Perez vor. Diese Filter können technischer Art sein, indem ich eben nur zu bestimmten Zeiten meine Emails oder die RSS-Feeds lese. Eine andere Möglichkeit ist es, sich auf andere Menschen zu verlassen und darauf zu vertrauen, dass sie die wichtigsten und interessantesten Informationen zu bestimmten Themen finden. Der Begriff des „digital curator“ gefällt mir in dieser Hinsicht sehr gut.

Das bedeutet, hier werden neue Dienstleistungen entstehen, die mir zu den Informationen verhelfen, die ich auch wirklich benötige. Derzeit befinden wir uns in einer Experimentierphase und niemand weiß, wozu diese ganzen Kanäle wirklich gut sind. Vielleicht lachen wir in ein paar Jahren über unsere Versuche, uns über die diversen Kanäle auszutauschen?

Aber ganz ehrlich: es macht schon Spaß, diese Tools einzusetzen und sich mit Menschen auszutauschen, die man sonst nie kennenlernen würde.

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Ein Webinar zum aktuellen Call des EU-Kulturförderprogramms

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Letzte Woche habe ich ja in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass die Europäische Kommission die Ausschreibung für das Kulturförderprogramm veröffentlicht hat. Wenn Sie eine Projektidee haben und in Brüssel um Geld ansuchen wollen, haben Sie bis zum 1. Oktober Zeit, Partner zu finden, das Konzept zu entwickeln und die Formulare auszufüllen.

Wie sind die Formulare auszufüllen, was muss ich beim Budget beachten, wie sieht es mit der Kofinanzierung aus und welche Unterlagen muss ich mit dem Antrag mitschicken? Wenn Sie vor solchen Fragen stehen, ist vielleicht das Webinar „EU-Programm Kultur 2007-2013“ genau das richtige für Sie. Es wird von der IG Kultur veranstaltet und es freut mich, dass ich zusammen mit David Röthler dieses Webinar durchführen darf.

David Röthler, der selbst mehrere Blogs betreibt, darunter eines zum Thema EU, beschäftigt sich schon längere Zeit mit dem Thema Online-Seminare und -Veranstaltungen. Einer der großen Vorteile dieses Formats: Sie müssen nirgend wohin reisen, sondern nutzen Ihren PC zu Hause oder im Büro. Sie brauchen auch keine Software oder sonstiges Equipment, lediglich ein Headset für die Kommunikation untereinander wird benötigt.

Mit diese vierteiligen Seminar (16./18./23./25. Juli, jeweils von 9:00 bis 10:15) richten wir uns an diejenigen, die eine Einreichung planen und in der Phase der Antragstellung Unterstützung benötigen. Übrigens ist es völlig egal, von wo Sie einreichen wollen. Ob Österreich, Deutschland oder ein anderes Land, wichtig ist nur, dass „Ihr“ Land am EU-Kulturförderprogramm teilnehmen kann (Infos dazu in meiner Ankündigung des Calls).

Alle weiteren Infos sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website der IG Kultur. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich nicht sicher sind, ob das Webinar das richtige für Sie ist, fragen Sie mich einfach (die Kontaktdaten finden Sie im Impressum).

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Schreiben will gelernt sein

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So ein Blatt Papier kann ja schon verdammt weiß sein, wenn man es so anstarrt und eigentlich mit Sätzen füllen sollte. Schreibhemmung, Schreibblockade, wie auch immer man das nennen mag. Es ist auf alle Fälle kein gutes Gefühl, wenn man vor dem Papier sitzt und einem zu dem, worüber man etwas schreiben sollte, nichts einfällt.

In so einer Situation zu behaupten, man sei halt nicht begabt, gelte nicht, denn Schreiben sei keine Kunst, sondern ein Handwerk, meint Peter Giesecke. Und nachdem man ein Handwerk erlernen kann, hat er auf dem Imgriff-Blog einen zweiteiligen Beitrag verfasst, indem er erklärt, wie man an das Schreiben von texten heran geht.

Die ganzen guten Ratschläge, wie man anfängt, kennen wir ja alle. Leerer Schreibtisch, gefüllter Kühlschrank und was es da nicht alles gibt. Ich weiß nur: nie war meine Wohnung sauberer als in meiner Zeit als Student, wenn ich ein Referat zu schreiben hatte. Andere machen ich weiß nicht was, bei mir waren es Staubsauger & Co.

Giesecke stellt im ersten Teil seines Beitrags „Schreiben ist Handwerk“ fest, dass das zwar alles ganz nützliche Vorschläge seien, um die entsprechenden Rahmenbedingungen für das Schreiben zu schaffen. Aber:

„Wie man das Schreiben tatsächlich beginnt, das sagt kaum ein Ratschlag“,

stellt er fest. Deshalb lohnt es sich auch, seinen Beitrag zu lesen. Nicht nur Teil 1, sondern natürlich auch Teil 2, in dem er richtigerweise anmerkt, dass schöne Formulierungen die Kür, aber nicht Pflicht seien.

Eine Anmerkung dazu. Giesecke empfiehlt, für die Textarbeit einen einfachen Texteditor zu verwenden. Das mache ich auch, wenn ich nicht an Texten arbeite, die mit dem Internet zu tun haben und wo es immer wieder notwendig ist, Links zu notieren. In so einem Fall verwende ich ein Wiki, allerdings ist das dann nur für mich offen. Zumindest bis der Text fertig ist.

Ansonsten kann ich nur sagen: danke, Peter Giesecke für diese beiden äußerst hilfreichen Blogposts und allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Schreiben des nächsten Textes. ;-)