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Mundpropaganda: eine Ideenbörse für Kultureinrichtungen?

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Vor ein paar Tagen habe ich über den Leitfaden Mundpropaganda von Marcel Schreyer berichtet. In einem der Kommentare hat Jörn Borchert vorgeschlagen, statt eines Leifadens eine Ideenbörse einzurichten:

„Wie wär’s mit einem Gemeinschaftsblog, in dem die Ideen gesammelt und best practice Beispiele aufgelistet werden könnten. Neben einer allgemeinen Rubrik, die für alle Kultureinrichtungen gilt, mit Einzelrubriken zu Theater und Oper, Museen, Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen, Sehenswürdigkeiten (Burgen, Schlösser etc.) usw.“

Klasse Idee, ich bin gerne bereit, sowas anzuleiern oder dabei mitzumachen, wenn jemand die Aufgabe übernehmen möchte. Interessieren würde mich außerdem, ob jemand noch Alternativvorschläge zum Weblog hat? Der kritische Punkt dabei sind einerseits die Zugriffsrechte. Andererseits, das hat aber nichts mit dem Blog zu tun, muss klar sein, dass andere diese Vorschläge dann auch aufgreifen dürfen.

Gibt es Anregungen, Kritikpunkte, Ideen dazu? Ach ja, und wer würde dabei mitmachen? :-)

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  1. Super Idee!
    Würde auch ein paar Ideen beisteuern. Aber warum so kompliziert. Warum nicht alle Ideen bei Christian Henner-Fehr sammeln und dann als E-Book zur Verfügung stellen (die Idee hab ich bei Karin Janner´s Blog bekommen. Dann gibt´s auch keine Probleme mit den Zugriffsrechten.

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  2. Dagegen spricht, dass auf meinem Blog erstens die Zugriffsmöglichkeiten eingeschränkt sind und zweitens die Ideenbörse in der Menge der Beiträge untergehen würde.

    Deshalb ist es in meinen Augen sinnvoller, ein eigenes Blog, so es ein Blog wird, zu verwenden.

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  3. Hi, hier scheint mir fast ein moderiertes Forum geeigneter. Soetwas will ich auch schon immer für uns machen, weil die Künstler sich wünsche dadurch Projekte gemeinsam anzubahnen (der Tag hat aber nur 24 Std ;-)) und eigene Angebote bekannt zu machen.

    Wäre wohl dabei, wenn es nicht nur um Institutionen ginge, sondern auch um die Kleinen.

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  4. Ich halte ein Blog für geeigneter, weil es einfach ansprechender aussieht und vielleicht etwas mehr Leser findet als ein Forum.

    Bei wordpress und twoday kann man den Usern doch Rollen zuweisen: Administrator, Contributor usw.

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  5. Ich mach auch mit, logisch :-)

    Wie wärs denn mit einem Wiki? Du gibst die Grundstruktur vor (nur ganz kurz – so wie die Liste von Marcel Schreyer)und jeder schreibt seine Idee(n) an die Stelle, wo sie passt. Jeder darf (oder sollte sogar) seinen Namen unter die Idee setzen und sich (Blog/ Website) verlinken. Man kann ja in den Wiki Bedingungen festlegen, dass das ganze Wiki unter einer CC-Lizenz steht. Und ein e-Book kann man natürlich auch irgendwann draus machen, wenn man möchte.

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  6. Ähm, mal ehrlich, also. Kratz hinter’m Ohr. Also ich finde das Gehampel hier um die Namensnennungen, Copyrights und Lizenzen fast ja schon peinlich.

    Ja, kann man denn nicht seine Ideen einfach so verspritzen? Um kulturellen Institutionen quasi unaufgefordert ehrenamtlich Unterstützung zu liefern und so dazu beizutragen, dass das kulturelle Leben angenehmer wird. Auch für uns! Ist doch klar, dass neben der Idee der jeweilige Ideengeber genannt werden sollte. Was muss man sich da über Lizenzen Gedanken machen?

    Sollte ich etwa eine Klage anstrengen, wenn endlich flächendeckend in den Tempeln unserer Musen Pissoirs für kleine Pinkler (bis ca 10 Jahre) installiert werden? Warum? Wieso? Ich freue mich dann einfach, dass ich die Welt ein wenig besser gemacht habe. Wenigstens für die Männchen. ;-)

    Ich finde, man sollte nicht zu stolz auf seine Ideen sein. Die meisten hängen ohnehin in der Luft. Und außerdem gewinnt man nur, wenn man investiert…

    Und wenn am Ende dabei ein e-book herauskäme, dann können wir wirklich stolz sein.

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  7. @Jörn:

    1) fände ich es schön, wenn mal ein paar mehr Leute als die „üblichen Verdächtigen“ mitmachen. Und um die zum Mitmachen zu gewinnen, muss es für sie doch einen kleinen Anreiz geben. Also sollte zumindest ihr Name und der Link zu ihrem Blog genannt werden.
    Wenn man in einem anderen Blog kommentiert ist das doch genau so. Das ist einer der Anreize, um zu kommentieren – dass man auf sich aufmerksam macht.
    Ich weiß nicht, würdest Du überall Kommentare und schlaue Tipps hinterlassen, wenn das Ganze anonym wäre und keiner sie Dir zuordnen würde?

    2) stehen Wikipedia, andere Wikis und viele Blogs bewusst unter einer cc-Lizenz (bzw. Wikipedia unter der GNU – Lizenz für freie Dokumentation). Das heißt, jeder, der z.B. in Wikipedia was reinschreibt weiß, dass das dann weiter gegeben werden kann.
    „Die Lizenz gestattet die Vervielfältigung, Verbreitung und Veränderung des Werkes, auch zu kommerziellen Zwecken,“ heißt es.
    Warum sollte man das nicht von vorne herein klar machen? Kostet ja nichts außer ein paar Klicks auf der Seite von Creative Commons.

    Angenommen, irgend jemand schreibt eine bahnbrechende Idee rein – die mit den Mini-Pissoirs wird es wahrscheinlich nicht sein ;-), eine (kommerzielle) Kultureinrichtung setzt sie um und macht Kohle damit und der Ideengeber sagt: „He, das war meine Idee, ich will jetzt was dafür! Keiner hat mir gesagt, dass die einfach so weitergegeben wird.“
    Ist doch besser, wenn jeder gleich weiß, worauf er sich einlässt, wenn er mitmacht…

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  8. Ich habe mal auf die Schnelle bei WordPress ein Blog aufgemacht. So sieht es aus.

    Titel, Header, Layout kann man alles ohne Probleme ändern. Grundsätzlich kann jede/r eigene Beiträge schreiben und auch veröffentlichen. Dafür brauche ich, wenn ich es richtig verstanden habe, einfach nur eine Emailadresse, um den oder die einmalig anmelden zu können.

    Änderungswünsche? Zustimmung? Kritikpunkte?

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  9. Schönes Blog, danke für`s Aufsetzen, meine Fragen nun:

    1) Wie sollen wir anfangen?
    Was kommt in die Beiträge rein und was in Kommentare? Wie bringen wir da eine Struktur und Ordnung rein?
    Wenn wir uns Marcel Schreyers Leitfaden, der ja der Anstoß zu dieser Idee war, zur Vorlage nehmen, könnten wir Kurze Beiträge mit schon mal ein paar Ideen zu verschiedenen Kategorien verfassen. Aber welche Kategorien? Museen/ Theater… oder Service/ Besucherbindung…
    Und weitere Ideen sammeln wir in den Kommentaren. Zum Kommentieren muss man nicht angemeldet sein im Blog (das macht die Sache einfacher) und Name/ Verlinkung erscheint automatisch.

    2) Ist „Marketingideen“ nicht ein wenig zu allgemein? Zu breit, zu wenig abgegrenzt?
    Marcel Schreyer hat sich aus dem riesigen Gebiet „Marketing“ ein Thema gegriffen: Wie kann ich Mundpropaganda auslösen. Vielleicht sollten wir das Gebiet auch ein wenig eingrenzen?

    3) Was soll dann draus werden? Ziele? (um an die Diskussion hier anzuknüpfen…

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  10. Habe gerade auf dem neuen Blog schon mal einen Kommentar geschrieben. Das Blog gefällt mir sehr gut und ich würde mich freuen, mitmachen zu dürfen.

    Schreib mir bitte einfach ein paar Zeilen, was ich machen soll.

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  11. @ Karin: Die Ideen oder Vorschläge, denke ich, kommen in den Beitrag. Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, etc. in den Kommentar.

    Tja, was kommt in die Beiträge rein? Jörn Borchert hat von Vorschlägen gesprochen, die Kultureinrichtungen sympathisch machen. Das finde ich eigentlich einen sehr reizvollen Ansatz, denn er lässt sehr viel Spielrum. Der Vorteil: wir können die Kategorien im Laufe der Zeit dazufügen, so das nötig ist. Das ist hier im Blog auch erst nach und nach passiert.

    Warten wir doch mal ab, wie die Idee angenommen wird und welchem Umfang wir Kategorien finden müssen.

    Ziele wären für mich:
    – eine Sammlung von Ideen, die andere übernehmen oder für sich selbst adaptieren können;
    – wenn genügend Ideen kommen, ein eBook;
    – Zusammenarbeit und Austausch mit denen, die daran arbeiten, als KünstlerInnen oder Kulturbetrieb sympathisch rüberzukommen;
    – das heißt, crowdsourcing und networking
    – und zu guter Letzt: eine Idee schnell umsetzen.

    @ Christoph: danke für den Kommentar; Mail kommt gleich…

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  12. Und wie machen wir nun weiter?

    Wie wär’s, wenn Christian bei http://kulturidee.wordpress.com/
    die einschlägigen Rubriken einrichten würde? (Theater/ Oper, Museum, freie Szene etc.) Und denen, die mitwirken wollen, gewisse Rechte einräumen würde?

    Worauf warten wir?

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