Monthly Archives of: Dezember 2008

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Das neue Koordinatensystem für den Kunst- und Kulturbereich

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Das Mission Paradox Blog von Adam Thurman gehört zu meinen absoluten Favoriten. Die Beiträge sind kurz und prägnant so wie dieser hier, der ganz unbescheiden den Titel „The Artistic New World Order“ trägt und eine Anleitung für KulturmanagerInnen enthält:

  • Der alte Weg: Nonprofit versus for Profit
  • Der alte Weg: Hochkultur versus Unterhaltung
  • Der neue Weg: Große versus kleine Organisationen
  • Der neue Weg: auf ein großes Publikum abzielen oder die kleine feine Nische besetzen

Und die Quintessenz im Original:

„The road to death:  Do neither.“

Kürzer und treffender kann man es nicht sagen, oder?

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Was Kulturpolitik und Peepshows verbindet

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In den Niederlanden hat das höchste Gericht entschieden, dass Peepshows nur sechs statt wie bisher 19 Prozent Mehrwertsteuer zahlen müssen. Diese Nachricht ist nun nicht so sensationell und weltbewegend, dass sie in einem Blog auftauchen muss, in dem es um Kulturmanagement geht. Nein, interessant ist nicht die Tatsache des reduzierten Steuersatzes, sondern die Begründung dafür. Peepshows werden damit nämlich kulturellen Veranstaltungen gleichgestellt. In ihrem Bericht zitiert die Süddeutsche Zeitung das Gericht wie folgt:

„Es gibt eine Bühne, eine Vorstellung und ein zahlendes Publikum – das reicht, um von einem Theater zu sprechen.“

Ich weiß jetzt leider nicht, wie groß das Publikumsaufkommen in einer Peepshow ist, aber Kulturblogger Christian Holst, der den SZ-Artikel entdeckt hat, nutzt diese Vorlage, um sich mit dem zahlenden Theaterpublikum zu beschäftigen.

„Wie neue Publikumsschichten für das Theater erschlossen und begeistert werden können – das ist eine der ganz großen Fragen, die Theaterleute umtreibt. Eine wirklich schlüssige Antwort darauf hat bislang niemand gefunden“,

schreibt er in seinem Blogpost „Ausziehen oder nicht ausziehen?„. Warum das so ist? Christian Holst sieht einen Grund darin, dass man sich

„gedanklich in seinen Vorstellungen darüber festgefahren hat, was Theater überhaupt sein kann und soll?“

Aber ist es wirklich die Aufgabe des Theaters, die Frage nach den eigenen Zielen zu beantworten? Was kann und was soll das Theater? Da haben wir auf der einen Seite die KünstlerInnen, die mit ihrer künstlerischen Arbeit Ziele verfolgen, die auch im künstlerischen Bereich angesiedelt sind. Diese Ziele können individuell und damit höchst unterschiedlich aussehen.

Was aber ist mit dem Management des Theaters? Den Theater- bzw. KulturmanagerInnen? Sollen die auch Ziele formulieren? Wenn es ein kommerziell geführtes Haus ist, dann wird ihr Ziel der wirtschaftliche Erfolg sein. Wie aber sieht es in den Häusern aus, die von öffentlichen Geldern leben? Sind es da auch die KulturmanagerInnen, die festlegen, „was Theater überhaupt sein kann und soll?“.

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, einen Blick in die aktuelle Ausgabe der kulturpolitischen Mitteilungen zu werfen. Darin versucht Armin Klein in seinem Beitrag „Kulturpolitik vs. Kulturmanagement?“ einige Missverständnisse im Spannungsfeld von Kulturmanagement und Kulturpolitik auszuräumen.

In seinem Beitrag kreidet Klein die Fehlentwicklung, „dass sich öffentliche Kulturbetriebe (ebenso wie die Rundfunkanstalten) seit vielen Jahren immer mehr dem vorgeblichen Marktgeschmack anpassen“, vor allem der Kulturpolitik an, denn

„gerade durch diese Anpassung an den Marktgeschmack verlieren nämlich diese öffentlich getragenen bzw. geförderten Kultureinrichtungen ihre Legitimation, vom Staat subventioniert zu werden.“

Das führt zu der Frage, wer denn eigentlich verantwortlich ist für das, was da in den Theatern, aber natürlich auch allen anderen öffentlich geförderten Kultureinrichtungen passiert? Und hier gelte es, so Klein, anzuerkennen, dass Kulturpolitik und Kulturmanagement auf unterschiedlichen Ebenen agieren. Kulturpolitik entscheide, so behauptet er, über die inhaltliche Ausrichtung, setze die normativen Ziele.

„Hier geht es also in erster Linie um das Was? bzw. um das Wozu? aller aktivierenden Bemühungen der Kulturpolitik, also um Fragen, die nicht »wissenschaftlich « (im Sinne der Fachdisziplin Kulturmanagement), sondern eben nur diskursiv gelöst werden können.“

Kulturmanagement hingegen habe lediglich den Anspruch,

„Auskünfte darüber zu geben, wie die Ziele der Kulturpolitik bestmöglich umgesetzt werden, d.h. wie kulturbetriebliche Prozesse optimiert werden können.“

Jetzt haben wir allerdings das Problem, dass es diesen (kulturpolitischen) Diskurs nicht gibt, das heißt, der normative Überbau für das, was bei uns im Bereich Kunst und Kultur mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, fehlt. Es gibt zwar durchaus noch Gesetze, die für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen, aber gibt es dafür wirklich ein gesellschaftliches Commitment? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass die gesellschaftlichen Diskurse über Kunst und Kultur fehlen. Aus welchen Gründen, darüber kann man spekulieren. Ich vermute, dass es auch die Angst ist, dass die Mehrheit unserer Gesellschaft sich nicht mehr dafür interessiert und so die Legitimation für die öffentliche Unterstützung verloren gehen könnte.

Dieses Vakuum wird nun sehr häufig von KulturmanagerInnen ausgefüllt, die sich darüber Gedanken machen, „was Theater überhaupt sein kann und soll?“, um diese Frage von Christian Holst noch einmal aufzugreifen. Nur ist es eigentlich nicht ihre Aufgabe, da sie nur für die operative Ebene zuständig sind.

Statt sich aber um die normative Ebene und den damit verbundenen Diskurs zu kümmern, tummeln sich Kulturpolitikerinnen ganz gerne auf der operativen Ebene. Das ist ja auch viel einfacher, denn die dort angepeilten Ziele liegen heute mehrheitlich im betriebswirtschaftlichen Bereich und sind damit messbar. Womit wir dann wieder bei den Peepshows wären.

Zwar ging es im Urteil des niederländischen Gerichts um eine Frage des Steuerrechts. Aber mal ehrlich: wenn Kunst nur noch ein Spektakel sein soll, das möglichst viele BesucherInnen anzieht, dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Theater und Peepshow, da hat Christian Holst schon Recht. Es liegt also an den verantwortlichen KulturpolitikerInnen, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Sonst ist es wirklich egal, ob sie für Theater oder Peepshows zuständig sind.

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Wenn die Kunst zu den Leuten kommt

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Wie oft habe ich schon über die Frage geschrieben, was alles zu tun sei, um Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern und sie dazu zu bringen, ein Opernhaus, ein Theater, ein Museum oder einen Konzertsaal zu betreten. Noch schwieriger wird es, wenn es sich um zeitgenössische Musik handelt. Sie entspricht nur selten dem, was die meisten unter harmonisch verstehen und ist deshalb nicht so einfach zu „konsumieren“.

Aber es gibt Alternativen, wie „Chance Encounter“ zeigt. Dabei handelt es sich um ein

„35-minute piece in, and about, transient public space with texts overheard in transient public space“,

wie es in der Projektbeschreibung heißt. Aber schauen Sie sich die sechsminütige Zusammenfassung doch selbst einmal an. Wenn die Kunst öfter auf diese Weise zu uns kommen würde, hätten wir unter Umständen einen ganz anderen Bezug zu ihr.

via Alex Ross

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Weihnachten und so

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© Rainer Sturm; Pixelio
Ich gebe es zu. Bis jetzt stimmt nur die Schneemenge, das Wetter sieht in der Steiermark noch etwas anders aus. Derzeit. Aber egal, ich verschwinde morgen für eine Woche und wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest. Mit vielen Packerln, Schnee und wenig Stress.

Um den Jahreswechsel herum geht es hier dann wieder weiter. Bis dahin wünsche ich allen eine schöne Zeit. Ach ja, ein Weihnachtslied habe ich auch noch :-) Viel Spaß

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Theater in UK: freier Eintritt für Jugendliche

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© Henning Hraban Ramm; Pixelio

Interessant, was da gestern auf der Online-Seite des Guardian zu lesen war. 99 „Theatres offer free seats for young people“ lautet die Überschrift eines Artikels, in dem die Idee von Kulturstaatssekretär Andy Burnham vorgestellt wird, Jugendlichen einen (kostenlosen) Zugang zum Theater zu ermöglichen:

„It will be good for theatres making the places more vibrant and alive. And it will be good for the local economies, getting people out and spending. Our national museums and galleries are free to the public, and over time the public benefit has been shown to be enormous; there is a sense that museums and galleries belong to everyone. I want the same to happen with our theatres.“

Auf den ersten Blick ist das natürlich eine Möglichkeit, dass Jugendliche – vielleicht zum ersten Mal – ein Theater betreten und eine Theateraufführung erleben dürfen. Die Frage ist nur: was für ein Theater erleben sie da? Und was passiert davor und danach? Bekomme ich da als Jugendlicher einfach nur eine kostenlose Karte in die Hand gedrückt, schau mir das Stück an und das war es dann? Oder wird das auch als eine Chance für die Theater gesehen, den Dialog mit einer Zielgruppe zu beginnen, für die das Theater in der Liste der interessantesten Freizeitaktivitäten wahrscheinlich nicht ganz vorne steht?

Ist die Aktion nicht in ein Konzept eingebunden, dann wird daraus wahrscheinlich nur eine Marketingaktion, die bei insgesamt 618.000 Tickets, um die es hier geht, immerhin 2,5 Mio. £ kostet. Ist das aber der ernsthafte Versuch, Jugendlichen den Zugang zum Theater und den Theatern den Zugang zu den Jugendlichen zu öffnen, dann ist das ein Experiment, das wir uns ganz genau anschauen sollten.

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Der Kabarettist Günter Schütter versteigert sich auf Ebay

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Exit 100 ist ein kleiner Kulturverein im burgenländischen Pinkafeld. „Exit100 steht für den letzten Ausweg! Für den letzten Ausweg Kultur“, heißt es im Weblog exit100, das Günter Schütter betreibt. Exit100 ist aber auch auf Facebook oder auf MySpace vertreten. Wer weiß, welcher Aufwand dafür notwendig ist, weiß diese Aktivitäten zu schätzen.

Aufgefallen ist mir die Ankündigung, dass Günter Schütter, Obmann des Vereins und Kabarettist, sich bzw. sein neuestes Programm auf Ebay versteigert. Und das vor der offiziellen Premiere! Weil mich interessiert, was es mit dieser Versteigerung auf sich hat, habe ich ihn gebeten, mir per Skype ein Interview zu geben.

Kulturmanagement Blog: Günter, Du versteigerst gerade Dich bzw. Dein Kabarettprogramm. Warum?

Günter Schütter: Ich unterstütze dabei die Kulturplattform exit100. Exit100 hat mit kleineren finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Versteigerung ist Teil eines Sanierungsplanes der in den nächsten 3 Monaten umgesetzt wird!

Kulturmanagement Blog: Die Idee, sich selbst zu versteigern, klingt im ersten Moment ungewöhnlich. Du hast sie über das exit100-Weblog angekündigt und bist nun auf Ebay zu finden. Gibt es schon erste Reaktionen auf Deine Idee? Womit ich jetzt gar nicht die Gebote meine.

Günter Schütter: Ja! Das Feedback war sensationell! Ich glaube jeder findet die Idee ziemlich gut. Man stelle sich vor, in seinem eigenen Wohnzimmer tritt ein Kabarettist auf. Ausserdem glaube ich, dass man in der Krise, wenn man kühlen Kopf bewahrt, am kreativsten ist!

Kulturmanagement Blog: Die Idee gut zu finden ist die eine Sache. Wie sieht es bis jetzt mit den Geboten aus? Bieten diejenigen, die Deine Idee gut finden auch auf Ebay mit oder erntest Du von denen bis jetzt nur Zustimmung?

Günter Schütter: Ein paar bieten schon! Jetzt haben wir natürlich das Problem, dass viele nicht auf Ebay registriert sind! Wir werden bis morgen eine Möglichkeit einrichten, damit jeder mitbieten kann. Seit heute gibt es eine Flugzettelaktion zusätzlich. Die Presse hat mich auch schon angerufen. Das Projekt wird also mehr als wahrgenommen!

Kulturmanagement Blog: Das heißt, Dir geht es nicht ausschließlich um die Einnahme aus der Versteigerung, sondern auch darum, Aufmerksamkeit zu erregen?

Günter Schütter: Natürlich! Es gibt viele Leute die sich in Krisen befinden! Nur redet keiner drüber! Wir wollen keine Schuldfrage klären, warum exit100 Probleme hat. Wir wollen gemeinsam eine Lösung finden. Und vielleicht gelingt es uns auch, andere zu ermutigen über die Probleme zu sprechen. Gerade vor Weihnachten….

Kulturmanagement Blog: Gibt es bei dieser Aktion irgendwelche Einschränkungen? Es könnte ja sein, dass Dich ein Veranstalter günstig „ersteigert“ und dann bei Deinem Auftritt mit dem Erlös aus den Eintrittskarten Geld verdient?

Günter Schütter: Dann soll es so sein! Man muss in erster Linie an das Gute im Menschen glauben. Über den Erlös wird man sich dann Gedanken machen. Der Künstler Schütter ist ja nicht bekannt. Das Risiko ist ja da für den Veranstalter auch sehr groß. Ich würd lieber in einer gemütlichen „Kuchl“ spielen.

Kulturmanagement Blog: Du hast davon gesprochen, dass die Versteigerung Teil eines Sanierungsplans ist. Das heißt, Ihr könnt oder wollt Euch nicht mehr auf die öffentliche Hand verlassen, sondern versucht Ideen zu entwickeln, wie sich exit100 finanzieren lässt. Gibt es noch andere Ideen, die bereits umgesetzt werden?

Günter Schütter: Es ist halt immer das Problem mit den Förderungen. Ein Politiker kann prinzipiell nicht nein sagen. Es wird halt viel versprochen.

Wir bringen ca. 5.000 Leute im Jahr in die Region. Wertschärtzung seitens der öffentlichen Hand ist leider fast keine da! Wir müssen einfach ohne Förderungen auskommen. Momentan sind wir die Bösen, weil nicht alles so geklappt hat. Wir haben unsere Fehler eingestanden und daraus gelernt!

Zu den Ideen: Es gibt eine Jahreskarte für alle Veranstaltungen, ein Kooperationspaket mit der Wirtschaft, ein paar Benefizaktionen in den nächsten Monaten! Du siehst: exit100 lebt! Mehr denn je!

Kulturmanagement Blog: Wie geht es jetzt konkret weiter, denn wenn nach der Versteigerung nichts kommt, dann verpufft deren Wirkung ja, oder?

Günter Schütter: Es gibt am 27.12. eine reale Kulturauktion. Wo Exponate wie z.b. ein signierte CD von Oscar Preisträger Glen Hansard verlost werden. Es sind ja momentan schon ein paar Euros da! Die Wirkung verpufft sicher nicht! Die Versteigerung hat uns ins Gespräch gebracht und das wichtig! Wir sind zumindest schon soweit, dass der laufende Betrieb ausfinanziert ist. Und da möchte ich mich bei allen bedanken die da mitgeholfen haben!

Kulturmanagement Blog: Dann sage ich danke für Deine Antworten!

Wenn Sie jetzt mitsteigern wollen, dann können Sie das noch etwas mehr als acht Tage auf Ebay machen. Derzeit liegt das Angebot bei 30,50 Euro. Zu wenig für ein Kabarettprogramm, finden Sie nicht auch?

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Wie nutzen Sie Xing?

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Diese Frage habe ich im Kulturmanagement-Forum von Xing gestellt. Das Forum hat immerhin mehr als 1.600 Mitglieder und ist eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten auf Xing. Aber wozu ist man als KulturmanagerIn überhaupt Mitglied auf Xing? Welche Ziele lassen sich dort verfolgen? Ein paar Antworten habe ich schon auf Xing erhalten, vielleicht verraten Sie mir ja hier auf dem Blog, was Sie sich von Xing erwarten bzw. aus welchen Gründen Sie Xing nicht nutzen?

Fü mich ist Xing ein Bestandteil des Social Media Mix, allerdings besitzt die Plattform zu wenig Öffnungen nach „draußen“, um über die Grenzen der verschiedenen Kanäle hinweg (Blogs, Twitter, Facebook, etc.) zu kommunizieren. So weist man zwar auf Twitter auf interessante Blogposts hin, Xing-Beiträge werden dort aber nicht erwähnt. Eigentlich muss das aber nicht so sein und insofern würde ich mir wünschen, dass dieses Forum etwas intensiver genutzt wird.

Für mich ist es eine weitere Möglichkeit, sich auszutauschen, Informationen zu erhalten, Kontakte zu knüpfen oder auch Akquise zu betreiben. Aber vielleicht ist Xing für Sie ja nur eine Art Online-Adressbuch und Sie erwarten sich von der Plattform sonst gar nichts? Ihre Meinung würde mich hier oder auf Xing interessieren.

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Die NPO-Blogparade geht in die nächste Runde

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SocialBlogger Ole Seidenberg ist Gastgeber der Dezember-Blogparade. Er fragt nach der Kehrseite des Web2.0-Hypes für den Nonprofit-Sektor wobei es ihm vor allem um die „qualitativen Merkmale“ geht.

Vier interessante Aspekte schneidet Ole in seinem Blogpost an:

  1. „Im Nonprofit-Sektor gibt es viele Beispiele für Dienstleistungen, die durch den Einsatz von Social Media nicht nur nicht bereichert, sondern vielleicht sogar von ihrem eigentlich Zweck entfremdet werden. (…)
  2. Vielleicht neigt die Schwarmintelligenz, wie der Name auch dazu, zwar die massenfähigste Lösung, nicht aber unbedingt die kreativste Lösung zu finden (…)?
  3. Auch könnte sich die mitmenschliche Solidarität untereinander abschwächen (…).
  4. In der Entwicklungshilfe könnte es durch die Bestimmung des Spendenziels durch den Spender im Westen (am besten noch per Mashup mit Google-Maps und Karte von betroffenen Regionen in Afrika…überspitzt formuliert) zu Verzerrungen kommen. (…)“

Da freu ich mich schon darauf, einen Beitrag dazu schreiben zu dürfen und wenn Sie Lust und Interesse haben, machen Sie doch einfach mit. Schließlich wäre es fein, wenn sich an der NPO-Blogparade möglichst viele BloggerInnen beteiligen und so dazu beitragen, dass der NPO-Bereich in der deutschsprachigen Blogosphäre etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Vielleicht nimmt ja sogar die Zahl der Blogs zu, ein paar mehr wären schon schön.

Wenn Sie wissen wollen, wie die Blogparade funktioniert, darf ich Sie auf das Blog der NPO-Blogparade verweisen, das es seit kurzem gibt. In einem eigenen Beitrag finden Sie alle notwendigen Informationen. Und wenn doch noch eine Frage offen bleiben sollte, dann schreiben Sie mir doch einfach eine Mail oder nutzen hier die Kommentarfunktion.