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Wenn die Kunst zu den Leuten kommt

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Wie oft habe ich schon über die Frage geschrieben, was alles zu tun sei, um Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern und sie dazu zu bringen, ein Opernhaus, ein Theater, ein Museum oder einen Konzertsaal zu betreten. Noch schwieriger wird es, wenn es sich um zeitgenössische Musik handelt. Sie entspricht nur selten dem, was die meisten unter harmonisch verstehen und ist deshalb nicht so einfach zu „konsumieren“.

Aber es gibt Alternativen, wie „Chance Encounter“ zeigt. Dabei handelt es sich um ein

„35-minute piece in, and about, transient public space with texts overheard in transient public space“,

wie es in der Projektbeschreibung heißt. Aber schauen Sie sich die sechsminütige Zusammenfassung doch selbst einmal an. Wenn die Kunst öfter auf diese Weise zu uns kommen würde, hätten wir unter Umständen einen ganz anderen Bezug zu ihr.

via Alex Ross

2 Comments Join the Conversation

  1. Dieses Projekt gefällt mir wirklich sehr gut! Welche Kunst, wenn nicht die zeitgenössische, sollte sich mit größerem Engagement „unter’s Volk“ mischen?!
    Dein blog ist für mich die reine Fundgrube! Ich bin begeistert über den qualitativen Inhalt!
    lg von deinem neuesten Stammbesucher!

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    • Dieses Projekt ist doch ein tolles Beispiel dafür, dass die Leute nicht nur auf „seichte“ Angebote ansprechen. Genau darin liegt für mich die Herausforderung für die Kunst bzw. die KünstlerInnen. Aber das ist halt mühsam und braucht viel Zeit…
      Danke für Dein Lob ;-) Ich hoffe, das Blog bleibt auch 2009 eine Fundgrube für Dich. :-)

      Reply

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