Monthly Archives of: Juni 2009

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Netzwerkeffekte: unerwartet und unkontrollierbar

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Was ist der Vorteil, wenn Sie die verschiedenen Social Media Tools für Ihre Kultureinrichtung nutzen? Wenn Sie bloggen, twittern oder Ihre Präsenz in den diversen Netzwerken aufbauen? Wahrscheinlich geht es Ihnen darum, möglichst viele User mit Ihrer Botschaft zu erreichen bzw. mit ihnen in den Dialog zu treten. Und dann hoffen Sie noch auf den Netzwerkeffekt, damit möglichst viele Menschen von Ihnen und Ihren Angeboten erfahren.

Dieser Multiplikatoreffekt ist es, der das Social Web so attraktiv macht. Während Sie mit einem Brief oder einem Email-Newsletter einen klar eingegrenzten Personenkreis erreichen, kann Ihre Nachricht über Blogs oder die verschiedenen Netzwerke eine ungeahnte Verbreitung erfahren. Wer wünscht sich nicht, dass plötzlich tausende User auf die eigene Website oder das Blog zugreifen?

Das Problem dabei: wie plant man so eine Aktion? Gar nicht, behaupte ich. Ich kann für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen, damit das eintreten kann, was ich mir wünsche. Aber so etwas wie eine Garantie gibt es dafür nicht. Ganz im Gegenteil. Häufig erleben Sie solche Effekte, wenn Sie es gar nicht erwarten. Und es ist nicht gesagt, dass das, was da kommuniziert wird, eine positive Message enthält. Schlechte Nachrichten werden wesentlich lieber weitergegeben als gute.

Wie unerwartet solche Dinge geschehen, habe ich gestern erlebt. Als in der Nacht auf Freitag kurz vor Mitternacht auf Twitter die ersten Nachrichten vom Tod Michael Jacksons auftauchten, war ich betroffen. Und zugleich unsicher, denn es war nicht klar, ob diese Informationen stimmten. Mit der Musik Michael Jacksons bin ich groß geworden und deshalb suchte ich auf YouTube eines der meiner Meinung besten Lieder von ihm raus und stellte ihn in einem kurzen Beitrag online.

Das Resultat: anscheinend war ich damit sofort auf der ersten Seite, wenn man bei Google nach Michael Jackson suchte, denn die Zugriffszahlen explodierten und am Tagesende hatte ich zehnmal so viele Zugriffe wie an nomalen Tagen. Als ich den Beitrag online stellte, geschah das ganz spontan und ohne Hintergedanken. Hätte ich so eine Aktion geplant, dann hätte ich wahrscheinlich den idealen Zeitpunkt verpasst bzw. sie wäre niemals so erfolgreich gewesen, was die Zugriffszahlen angeht.

Aber dieses Erlebnis zeigt mir: das Potenzial des Internets ist ungeheuer groß, nur lässt es sich nicht wirklich in den Griff bekommen. Das macht seinen Reiz aus, dahinter steckt aber auch ein Risiko, denn kalkulieren kann ich solche Sachen eben nicht.

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Geschäfte machen

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PR-Doktor Kerstin Hoffmann hat einen Beitrag, der das folgende Video enthält mit „Vorsicht: Satire“ überschrieben. Es gibt Momente, da kann ich die Einschätzung nicht teilen. Und wahrscheinlich bin ich da nicht der Einzige.  Obwohl, probieren darf man ja. Darf man?

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RIP Michael Jackson

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Er war ein genialer Kopf und ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als dieser Song aktuell war. Billard spielen und Michael Jackson hören statt in die Schule zu gehen. Das war damals die Devise. Gerade habe ich auf Twitter gelesen, dass er gestorben sein soll. Was soll ich sagen: Danke für die vielen guten Songs…

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stART.09: wie aus einer Idee ein Netzwerk entsteht

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In der letzten Zeit habe ich viele Texte und Beiträge geschrieben, um die Idee der stART.09 zu verbreiten und natürlich auch Werbung zu machen. So ist vor kurzem der Beitrag „Philharmonie 2.0“ in den Kulturpolitischen Mitteilungen erschienen, der dankenswerterweise online zur Verfügung steht. Das gleichnamige Projekt der Duisburger Philharmoniker ist ja so eines der Vorzeigeprojekte, wenn es um das Potenzial von Web 2.0 im Kunst- und Kulturbereich geht.

Beeindruckend ist es für mich aber, wie sich das Projekt stART.09 in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Als wir im letzten Herbst über die Idee einer Konferenz nachgedacht haben, trauten wir uns erst gar nicht, in den entsprechenden Größenordnungen zu denken. Heute ist das anders, was vor allem daran liegt, dass sich rund um die Konferenz herum ein ständig wachsendes Netzwerk gebildet hat.

Wir, die wir zu viert mit der Arbeit an der stART.09 begonnen haben, sind seitdem auf viele Menschen getroffen, die von der Idee begeistert sind und uns dabei unterstützen, die Konferenz auf die Beine zu stellen. Alleine würden wir das wahrscheinlich auch gar nicht schaffen. Von daher kann ich heute schon für mich sagen, dass sich die Arbeit gelohnt hat und lohnen wird. Egal ob das Kultureinrichtungen sind oder Unternehmen, Internetportale oder Ausbildungseinrichtungen. Sie alle engagieren sich und ich bin dankbar, dass ich so viele interessante Menschen kennen lernen darf.

Und schon jetzt zeichnet sich ab, das die Zusammenarbeit nicht mit dem 25. September beendet sein wird, sondern darüber hinaus Bestand haben wird. Wenn sich daraus ein Netzwerk an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Web 2.0 entwickelt, dann hat die Konferenz einen ihrer Zwecke bereits erfüllt.

Derzeit sind wir dabei das Programm fertigzustellen. Auf dem Blog der stARTconference werden wir die Vortragenden nach und nach vorstellen. Fehlen also eigentlich nur noch Sie als KonferenzteilnehmerIn.  :-) Bis Monatsende gilt noch der Super Early Bird Tarif (weiß eigentlich jemand, warum der so heißt?), kaufen können Sie die Tickets online. Ich hoffe, wir sehen uns. ;-)

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Journalisten und Web2.0: keine Lust

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© Kersten Schröder; Pixelio

Wie kommen eigentlich Journalisten zu ihren Informationen? Wer das weiß, hat den Vorteil, dass er sich, wenn er Journalisten erreichen möchte, an deren Vorlieben orientieren kann. Nur wie recherchieren Journalisten denn?  Welche Kanäle nutzen sie? Von den österreichischen Journalisten wissen wir es nun.

Die Agentur Babnik Communications hat nämlich österreichweit 900 Journalisten zu ihrem Online-Verhalten befragt. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend:

„94% der 170 Journalisten, die den Fragebogen ausgefüllt haben, nutzen regelmäßig Suchmaschinen und Websites“,

heißt es in der Presseaussendung. Auch auf Wikipedia setzen viele, genauer gesagt 50%. Gar nicht mehr angesagt sind hingegen Presseaussendungen in Papierform.

Wer Journalisten erreichen möchte, dem empfiehlt Geschäftsführerin Elisabeth Babnik einerseits einen gut strukturierten Pressebereich auf der eigenen Website, andererseits aussagekräftige Betreffzeilen in den Presseaussendungen und natürlich leicht zugängliches Bildmaterial. Vor allem letzteres kann ich bestätigen. Immer weniger Artikel erscheinen ohne dazu passende Fotos.

Wer da für entsprechendes Material sorgt, hat schon mal Pluspunkte gesammelt. Vorausgesetzt die Journalisten kommen an die Fotos ran. Langwierige Anmeldeprozeduren sind da eher hinderlich, mit einem passwortgeschützten Zugang vergraulen Sie auch den letzten Journalisten.

Ja und wie sieht er aus, der Pressebereich?

„Wünschenswert sind Pressebereiche, die mit einem Klick erreicht werden können und klar aufgebaut sind. Aktuelle als auch ältere Meldungen müssen chronologisch abrufbar sein, Fotos von Vorständen, Produkten, aber auch nicht-werbliche Sujetbilder zum Unternehmen sollten auf der Presseseite in Druckqualität zum Download angeboten werden“,

so die weiteren Ergebnisse der Befragung. Nachdem 94% der antwortenden Journalisten die Unternehmenswebsite als Informationsquelle angeben, sollten Unternehmen (und Kultureinrichtungen) ihr auch die entsprechende Aufmerksamkeit schenken.

Eher selten sind Journalisten im Social Web zu finden. Der Wert von Blogs, Social Communities oder auch YouTube wird als gering eingeschätzt.  Ich möchte das jetzt nicht pauschal bewerten, aber ich informiere mich in den für mich interessanten Themenbereichen großteils auch mit Hilfe von Weblogs. Deren Geringschätzung ist, denke ich, nicht mehr zeitgemäß.

Aber gut, wenn man sie im Social Web nicht erreicht, dann muss man halt bei der Email bleiben. Worauf Sie hier achten sollten:

„Für 88% ist hier ein aussagekräftiger Betreff wichtig, um das E-Mail im meist überfüllten Posteingang überhaupt wahrzunehmen, gefolgt von der Bekanntheit des Absenders (68%) und dem Namen des Unternehmens in der Betreffzeile (45%)“,

ergab die Befragung. Was aber ganz wichtig ist: Für Journalisten spielt es keine große Rolle, ob sie direkt angeschrieben werden oder ob die Aussendung sie über das OTS-Portal erreicht. Das heißt, Sie müssen sich gar nicht so sehr auf einzelne Personen konzentrieren, sondern kommunizieren über das Presseportal (wobei eine Aussendung dort mit Kosten verbunden ist). Wenn Sie wissen wollen, welche Chancen Sie haben, mit Ihrer Aussendung in den Medien zu landen bzw. wie Sie es am geschicktesten anstellen, dann werfen Sie doch einen Blick in die – allerdings schon zwei Jahre alte – Medienresonanz-Analyse zu APA-OTS-Aussendungen (siehe dazu auch mein Blogpost „Welche Resonanz hat eine Presseaussendung?„).

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Damit Sie hier keine Werbung sehen müssen

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Simon A. Frank hat mich vorgestern Abend via Twitter darauf aufmerksam gemacht, dass man als Leser dieses Blogs unter bestimmten Umständen mit Werbung konfrontiert wird. Netterweise hat er einen Screenshot gemacht, denn ich selbst bekomme diese Werbeeinschaltungen nie zu sehen.

wp.com hat schon vor längerer Zeit angekündigt, auf Blogs, die für sie interessant seien, Werbung zu schalten. Ich weiß leider nicht, welche Kriterien da herangezogen werden. Fakt ist aber, dass hier manchmal Werbung zu sehen ist.

Mein Konzept sieht vor, dieses Blog werbefrei zu halten und da das uneingeschränkt gelten soll, habe ich meinem Blog ein Upgrade verpasst, damit es zukünftig werbefrei bleibt. Nachdem ich mit dem Angebot von wp.com seit mehr als zwei Jahren nie Probleme hatte und immer zufrieden gewesen bin, ist mir die Entscheidung relativ leicht gefallen, die etwas mehr als 20 Euro pro Jahr dafür auszugeben. Ich betrachte das einerseits als ein Dankeschön an die Firma Auttomatic. Andererseits aber auch als Dankeschön an Sie verbunden mit dem Wunsch, Ihnen auch in Zukunft werbefreie Blogposts anbieten zu können.

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Wie halten Sie es mit der Transparenz?

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© Andreas Lochmann; Pixelio

Wie ist das denn bei Ihnen? Sprechen Sie darüber, wenn etwas schief läuft? Oder erfahren Außenstehende nur selten, was bei Ihnen passiert? Mal abgesehen von Presseinformationen und dem, was bei offiziellen Anlässen verlautbart wird.

Eine ähnliche Frage stellt Clive Thompson in seinem Wired-Artikel „The See-Through CEO“ und berichtet von einem Online Broker, der sich als, sagen wir, Nestbeschmutzer betätigte und dafür geschnitten wurde. Statt die Probleme, die er mit seinen Berufskollegen hatte unter den Tisch zu kehren, machte er sie in seinem Blog öffentlich. Nun könnte man meinen, dass er damit sich und die ganze Branche zugrunde richten würde. Aber das Gegenteil trat ein, zumindest was ihn betraf: die Geschäfte begannen zu laufen. Nach dieser Erfahrung ist sich Glenn Kelman sicher:

„I honestly believe that if Redfin were stripped absolutely bare for all the world to see, naked and humiliated in the sunlight, more people would do business with us.“

Der Aufforderung, ihm auf diesem Weg zu folgen, sind mittlerweile viele – auch große – Unternehmen nachgekommen:

„Now firms spill information in torrents, posting internal memos and strategy goals, letting everyone from the top dog to shop-floor workers blog publicly about what their firm is doing right – and wrong“,

schreibt Thompson und weist darauf hin, dass für die Unternehmen wichtige Entwicklungen nicht mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorangetrieben werden, sondern diese nun ganz bewusst in diese Prozesse eingebunden wird. „…asking the global smartmob for a little help“ formuliert es der Autor so schön und konstatiert:

„The Internet has inverted the social physics of information.“

Während es früher hieß: je geheimer, desto besser, gilt heute das Gegenteil. Oder wie sagt Tony Hsieh, CEO der Firma Zappos?

„The more they know about us, the more they’ll like us“,

und spricht damit die Kunden an, die sogar noch einen Schritt weiter gehen und  damit beginnen das Unternehmen zu unterstützen. So würden aus Kunden Partner, meint Thompson.

Aber noch ein anderer Aspekt ist interessant an dieser (verordneten?) Offenheit. Alles was da so von sich gegeben wird, lässt sich nicht mehr ungesagt machen. Es bleibt online und wird über die Suchmaschinen gefunden. Wobei Thompson Google & Co. eher als ein „reputation-management system“ denn als Suchmaschine sieht:

„And that’s one of the most powerful reasons so many CEOs have become more transparent: Online, your rep is quantifiable, findable, and totally unavoidable. In other words, radical transparency is a double-edged sword, but once you know the new rules, you can use it to control your image in ways you never could before.“

Online-Reputation funktioniere anders als in den klassischen Medien, schreibt er weiter. Informationen lassen sich nicht mehr unterdrücken.  Das führe zu einem Paradox, denn man könne der Online-Welt nicht mehr entkommen. Die einzige Möglichkeit, Einfluss auszuüben sei es, ein Teil von ihr zu werden:

„Being transparent, opening up, posting interesting material frequently and often is the only way to amass positive links to yourself and thus to directly influence your Googleable reputation.“

Dieser Satz ist Programm, wenn es um das richtige Verhalten im Social Web geht. Aber seien wir ehrlich: das ist leichter gesagt als getan. Schließlich sind wir in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo genau das Gegenteil propagiert wurde und größtenteils auch noch wird.

Meiner Meinung nach ist diese Transparenz noch an anderer Stelle sinnvoll. Viele KünstlerInnen haben Angst davor, dass andere von ihren Ideen erfahren und diese klauen oder kopieren. Deshalb sind viele Kulturschaffende äußerst zurückhaltend, wenn es um das Kommunizieren der eigenen Ideen geht.

Ich bin davon überzeugt, dass auch in diesem Fall Transparenz die bessere Alternative ist. Je offener Sie ein Thema besetzen, desto schwerer wird es anderen fallen, Ihre Idee zu klauen. Ich versuche diesen Ansatz hier im Blog zu leben, indem ich Inhalte weitergebe und teile. Immer wieder werde ich gefragt, warum ich das mache? Erstens bin ich davon überzeugt, dass sich Ideen besser zusammen entwickeln lassen und zweitens gilt für mich: je aktiver man ist, desto größer auch die Chance, Prozesse mitzubestimmen.

Bleibt die interessante Frage, ob es dabei eine Grenze gibt und wenn ja, wo die liegt? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Wissen Sie denn, wo Ihre Grenze liegt?

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Der Job des Community Managers

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„Invest in a Community Manager“, meint Connie Benson am Ende ihrer Präsentation zum Thema „Community Manager Role is Changing Corporate Communication„. Von Communitys reden wir zwar häufig, aber wie gehen wir eigentlich damit um? Und vor allem wer geht mit ihnen um?

So ganz ist das Thema Community ja noch nicht bei uns angekommen. Zumindest nicht im Kunst-und Kulturbereich. Wenn wir uns ein Theater vorstellen, in dem sich eine Bühne und ein Zuschauerraum befinden, dann ist da selten von Community die Rede. Viel eher heißt es: wir da oben und Ihr da unten.

Natürlich gibt es mittlerweile einige Kultureinrichtungen, die das Web 2.0 für sich entdeckt haben und wissen, dass sie dort mit ihren Zielgruppen kommunizieren können. Das passiert auch, zum Teil sehr erfolgreich. Schaut man sich dann aber die Berufsbezeichnungen derjenigen an, die diesen Job übernommen haben, dann entdeckt man die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Den Community Manager konnte ich aber nirgends entdecken.

Warum er für jedes Unternehmen und natürlich auch für Kultureinrichtungen wichtig ist und über welche Fähigkeiten er verfügen muss, darüber hat Connie Benson in ihrer Keynote auf der Community 2.0 gesprochen. Hier ist ihre Präsentation:

In Ergänzung dazu finden Sie hier die Aufzeichnung ihres Vortrags als Video und außerdem hat Connie Benson die wichtigsten Punkte in einem Blogpost zusammengefasst.

Für mich sind vor allem die Folien 6 bis 9 interessant. Darin wird nämlich deutlich, dass der Job des Community Managers eine Querschnittaufgabe ist (siehe Folie 6). Das ist aber auch, denke ich, ein Hinweis darauf, dass wir unser Kastendenken aufgeben müssen. Es gibt nicht mehr DAS Marketing oder DIE PR.

Und worin liegt für die Unternehmung der Mehrwert eines Community Managers? Benson listet sie in Folie 7 auf:

  • „Humanize the Company (give it personality)
  • Represent the Brand in conversations
  • Build relationships and increase loyality
  • Identify and recruit brand advocates
  • Bring a new perspective to the company
  • Engage with new markets
  • Build internal team“

Wer macht das bei Ihnen bzw. sorgt sich da überhaupt jemand darum?

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„Maybe One Day“

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Armin Karge hat einen gut gemachten Kurzfilm entdeckt: „The Black Hole„, in dem es, wie er schreibt, „schlicht um Gier“ geht. Vertrieben wird dieser knapp drei Minuten lange Film von Future Shorts, einem Kurzfilmlabel, das sich als Netzwerk versteht,

„that allows filmmakers the opportunity to have their work seen on the largest theatrical platform worldwide“.

Natürlich hat ein solches Netzwerk nicht nur eine (gut gemachte) Website, sondern auch einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem sich jede Menge sehenswerter Kurzfilme befinden. Es lohnt sich, sowohl der Website als auch dem YouTube-Angebot einen Besuch abzustatten. Mein Favorit: „Maybe One Day„: