Monthly Archives of: Mai 2010

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Social Media Revolution 2 (Video)

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Erik Qualman, Autor von Socialnomics hat eines der bekanntesten Social Media-Videos aktualisiert: Social Media Revolution. Viele Statistiken kennen wir bereits, einige sind neu beziehungsweise wurden aktualisiert. So wusste ich nicht, dass YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist und die am stärksten wachsende Nutzergruppe auf Facebook Frauen im Alter von 55 bis 65 Jahren sind.

Viele neue Statistiken also, nur die Musik ist die gleiche geblieben.

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Thomas Pleil stellt sein Modell der Online-PR vor

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Von der digitalisierten PR zur Cluetrain-PR“ hat Thomas Pleil, der sich als Professor an der Hochschule Darmstadt seit vielen Jahren schon mit dem Thema Online-PR beschäftigt, einen Blogbeitrag überschrieben. Darin skizziert er den aktuellen Stand seines Modells der Online-PR, das nicht nur eine Typologie enthält, sondern versucht herauszuarbeiten, wann welcher Typ sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollte.

Hier die Folien eines Vortrags, in dem Pleil sein Modell vor wenigen Tagen in Graz vorgestellt hat:

Wenn man sich die von ihm beschriebenen Typen der Online-PR anschaut (Folien Nr. 22/23), dann wird recht schnell klar, dass sich die meisten Aktivitäten im Bereich dessen bewegen, was Pleil als „digitalisierte PR“ bezeichnet. Ein Ansatz, der noch den Prinzipien und dem Verständnis der Print-Welt folgt, wie Pleil in seinem Blogbeitrag schreibt.

Aber, und das ist das Verdienst von Thomas Pleil, er verteufelt diesen Ansatz nicht, sondern versucht im nächsten Schritt ein Analysemodell zu entwickeln, mit dessen Hilfe sich herausarbeiten lässt, wann welcher der drei von ihm beschriebenen Typen „digitalisierte PR, Internet-PR und Cluetrain-PR“ sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollte.

Die strategische Entscheidung für oder gegen einen dieser Typen basiert auf einem Modell, das aus fünf Ebenen besteht (siehe Folien 30 bis 36):

  • Gesellschaft
  • Umwelten
  • Organisation
  • Personen
  • Technik

Ich habe bis jetzt immer behauptet, dass das Potenzial des Social Web nur dann ausgeschöpft werden kann, wenn die „passende“ Unternehmenskultur vorhanden ist. Pleil geht hier einen Schritt weiter und schlägt fünf Ebenen vor. Für mich stellt sich die Frage, ob es gelingen kann, auf den fünf Ebenen Kriterien zu finden, nach denen dann die Entscheidung getroffen werden kann, welcher „PR-Typ“ sinnvoll ist? Herauskommen müsste eine Art Anwendungsraster. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, ob so ein Raster wirklich sinnvoll ist, denn ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht. Sicher dürfte es dann für viele verlockend sein, mit Hilfe eines solchen Modells schnell mal zu entscheiden, wie man vorzugehen hat.

Nachdem ich schon seit einiger Zeit am Thema Unternehmenskultur in Verbindung mit Social Media-Aktivitäten arbeite, werden ich nächste Woche mal einen Versuch im Bereich der Organisation wagen. Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Modell von Thomas Pleil, der einen wesentlich komplexeren Ansatz gewählt hat.

Die Herausforderung besteht außerdem darin, einen Modus zu finden, der den fünf Ebenen gerecht wird, auch wenn diese sich durch unterschiedliche Entwicklungsstufen auszeichnen. Was ist z.B. wenn die Organisation hochentwickelt ist, aber die Umwelten noch nicht so weit sind? Wenn also beispielsweise ein Unternehmen neue Märkte erobern möchte. Ein ähnliches Problem kennen Kulturbetriebe, die den Spagat schaffen müssen zwischen dem Entwicklungsstand des eigenen Betriebes und dem ihrer Zielgruppen.

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Online-Fundraising: der Realitätscheck

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Thilo Reichenbach hat dankenswerterweise auf der Plattform Fundraising & Sozialmarketing einen von Mal Warwick gehaltenen Vortrag zusammengefasst, der versucht, die Erfolgsfaktoren für Fundraising im Internetzeitalter herauszuarbeiten. Unter der Überschrift „Mehr Spenden sammeln im Zeitalter des Internets“ geht es im ersten Schritt darum, mit falschen Mythen aufzuräumen.

So wurde schon vor Jahren prophezeit: Direct Mail ist tot! Fakt ist aber, so schreibt Thilo Reichenbach, dass auf diesem Weg in den USA ein Spendenaufkommen generiert wird, das immer noch 20 bis 40 Mal über dem aller Online-Kanäle zusammen liegt. Interessant ist, dass Warwick davon ausgeht, dass der Anteil der Online-Spenden am gesamten Spendenaufkommen nur bei 1 bis 2 Prozent liegt. In den USA wohlgemerkt, was bedeuten würde, dass wir gar nicht so ehrfürchtig Richtung Westen schauen müssen.

Oft werde, so schreibt Reichenbach, behauptet, vor allem jüngere Menschen würden online spenden. Aus diesem Grund auf das Online-Fundraising zu setzen, ist gefährlich, denn

„(j)unge Menschen erreichen längst nicht die Spendenquoten der über 40-Jährigen. Zum einen haben sie weniger Geld, dass sie erst einmal für die eigenen Konsumbedürfnisse aufwenden müssen und zum anderen fehlt, laut Warwick, auch die nötige Lebenserfahrung, um den Wert philanthropischen Handelns zu erkennen“,

heißt es im Beitrag. Aber nicht nur dieser Aspekt spricht dafür, nicht ausschließlich auf Online-Fundraising zu setzen. Jugendliche SpenderInnen lassen sich von der guten alten Direct Mail nämlich genauso zum Spenden motivieren wie durch Online-Aktivitäten.

Bleibt noch Mythos Nummer drei: „Social Media ist der Schlüssel zum Fundraising-Erfolg“. Auch das stimmt nicht:

„Zwar integrieren sich Facebook, und vielleicht auch Twitter, mehr und mehr in das tägliche Leben der Menschen, aber heutzutage ist Social Media definitiv noch kein Schlüsselfaktor für den Fundraising-Erfolg und erlöst nur Promille des gesamten Spendenvolumens“,

schreibt Reichenbach. Das heißt nun aber nicht, dass wir das Internet links liegen lassen sollten. Warwick nennt vier Erfolgsfaktoren, die es zu beachten gilt:

  • Wahlfreiheit
  • Information
  • Engagement & Involvement
  • Commitment & Bindung

Gerade die letzten beiden Faktoren Engagement und Bindung lassen sich mit Hilfe von Social Media angehen. Schließlich ist Partizipation eines der Schlagworte des Social Web. Was für den NPO-Bereich ganz allgemein gilt, gilt auch für Kunst und Kultur. Darauf zu hoffen, dass in Kürze online die Gelder zu fließen beginnen, ist unrealistisch. Realistisch ist es aber, auf diesem Weg eine engere Bindung zwischen Kulturbetrieb und denen herzustellen, die ursprünglich als Spender bezeichnet wurden. Nur sind sie das so gesehen gar nicht mehr. Für mich taucht hier wieder das Thema Community auf.

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Eskalation im Kommentarbereich

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© dunkelklang; Pixelio

Vor wenigen Tagen erst habe ich über die Angst vor negativen Kommentaren geschrieben und gemeint, dass man sich nicht davor fürchten müsse. Klingt in der Theorie ganz gut, nur was ist, wenn es im Kommentarbereich des eigenen Blogs heftige Auseinandersetzungen gibt, die auch unter die Gürtellinie gehen?

Leider ist es ja nicht so, dass irgendwann ein rotes Licht aufleuchtet und darauf hinweist, dass jetzt Ärger drohen könnte, sondern plötzlich ist es da, das Problem. Ganz ehrlich: solche Auseinandersetzungen hat es schon immer gegeben und sie wird es immer geben. Die Frage ist aber trotzdem, wie sich solche Situationen vermeiden lassen? Dabei ist es wahrscheinlich hilfreicher, auf das eigene Kommunikationsverhalten zu achten als auf die „bösen Anderen“ zu schauen. Eingedenk des Sprichworts: „wie man in den Wald hineinruft…“.

Mir persönlich hat hier Friedemann Schulz von Thun mit seinen vier Seiten einer Nachricht sehr weitergeholfen (siehe dazu: „Die vielen Botschaften einer Nachricht„). Mit diesem Modell macht er deutlich, dass wir grundsätzlich auf mehreren Ebenen kommunizieren und eine Nachricht eben nicht nur Informationen, sondern auch Wertungen enthält, nämlich wie ich mein Gegenüber einschätze und wie ich mich sehe. Das heißt, es gibt eine Sach- und eine Beziehungsebene. Weist etwa der Beifahrer beim Autofahren auf eine rote Ampel hin, enthält dieser Satz nicht nur die Information „rote Ampel“, sondern darüber hinaus den Appell „Bleib stehen!“. Ebenso kann da die Meinung mitschwingen, dass der Fahrer ein schlechter Autofahrer sei und man selber der Experte. So verursacht der einfach formulierte Hinweis „da vorne ist eine rote Ampel“ unter Umständen enormen Ärger, egal wie er gemeint war.

Wer sich in der Kommunikation darüber klar ist, dass die eigene Nachricht auf verschiedenen Ebenen ankommen kann, wird unter Umständen bewusster und vorsichtiger kommunizieren. Allerdings gelingt das nicht immer und dann droht eben Ärger.

Ärger hat es im Anschluss an diesen Blogbeitrag gegeben. Ich nenne hier bewusst keine Namen, weil es mir nur um einen Erklärungsversuch geht und nicht darum, andere zu diskreditieren. Schauen wir uns die Kommentare einfach mal an. Die ersten Kommentare enthalten keine „Aufreger“, erst der Link, der ohne jede Erklärung in Kommentar 4 auftaucht und zum eigentlichen Kommentar führt, könnte als unhöflich angesehen werden. In meinen Augen ist es nicht ungewöhnlich, dass Kommentare an anderer Stelle platziert werden und auch der Text selbst enthält nichts, was die Adressaten als beleidigend empfinden könnten. Aber zugegeben: der Tonfall kann unter Umständen als aggressiv empfunden werden.

Die Antwort erfolgt in Kommentar 6, der sachlich gehalten ist und sich auf die Inhalte, um die es geht, konzentriert. Die Reaktion darauf stellt Kommentar 7 dar, in dem durchaus sachlich argumentiert wird. Auf der Beziehungsebene erfolgt aber ein klarer Angriff, wenn dem Gegner im letzten Halbsatz Selbstsucht und Kurzsichtigkeit vorgeworfen werden. Eigentlich in der Sache überflüssig provoziert er Reaktionen (Kommentar 8 & 9), denen man anmerkt, dass der „Angriff“ auf der Beziehungsebene erfolgt ist, denn beiden rechtfertigen ihre persönlichen Haltungen.

Die Verfasser der letzten beiden Kommentare erhalten in Kommentar 10 Unterstützung, die Frage, mit der dieser eingeleitet wird, ist wohl eher rhetorischer Natur und verfolgt, so empfinde ich es, das Ziel, auf der Beziehungsebene zu signalisieren, was man vom Gegenüber hält. Die Reaktion lässt nicht auf sich warten, auch hier geht es vor allem darum zu signalisieren, was man von den anderen Kommentatoren hält. Hinzu kommt: der Kommentar wurde nicht sofort freigeschaltet, was den Verdacht der Zensur aufkommen lässt. Anmerkung: nachdem der Kommentar zwei Links enthält, wäre er bei mir auch in der Warteschleife gelandet. Die meisten Blogsysteme sind so eingestellt.

Ansonsten ist von einem „dümmlichen Beitrag“ und „unqualifiziertem Geschwalle“ die Rede, was schade ist, denn dadurch gehen die Inhalte dieses Kommentars völlig unter. Natürlich wird man das als Betroffener als Beleidigung auffassen, die Frage ist nur, wie man darauf reagieren soll? Mein Tipp: überlegen Sie sich das, bevor Sie in eine solche Situation geraten. Sie reagieren – verständlicherweise – emotional und unter Umständen falsch. Daher: legen Sie sich gleich zu Beginn Ihrer Social Media-Aktivitäten eine Strategie zurecht, nach der Sie vorgehen, wenn Sie in eine solche Situation kommen.

Die restlichen Kommentare bedürfen keiner Kommentierung, die Kontrahenten haben gerade eine weitere Stufe auf der Eskalationstreppe erklommen. Am Ende steht dann ein via Twitter kommunizierter Kommentar, zu dem man sich eigentlich nicht hinreißen lassen sollte.

Gut, passiert ist passiert. Was aber bedeutet das nun für Ihr Blog? Hat so ein Streit Konsequenzen? Unter Umständen legen Sie sich eine Strategie für das nächste Mal zurecht. Oder Sie versuchen, solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen, in dem Sie darauf achten, dass Sie sich auch auf der Beziehungsebene „korrekt“ verhalten. Aber sonst? Lesen Sie sich die Kommentare noch mal in aller Ruhe durch. Wer rückt sich da in ein schlechtes Licht? Eben…

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„La vie d’un chien“ (Kurzfilm)

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Bei Future Shorts, einem der interessantesten Kurzfilmlabel, werde ich immer wieder fündig. Während sich aktuelle Film- und Videoclips oft durch ein atemberaubendes Tempo und eine explodierende Farbenvielfalt auszeichnen, hat John Harden mit seinem 2004 produzierten Kurzfilm „La vie d’un chien“ ein völlig andere Richtung eingeschlagen. Der Film ist, wie es auf dem YouTube-Channel von Future Shorts heißt, „a wonderful homage to Chris Marker’s La Jetee and an ode to freedom of love“.

Als Photoroman konzipiert erzählt der Film in Schwarz-Weiß-Bildern die Geschichte eines Wissenschaftlers, der einen Stoff entwickelt, mit dessen Hilfe Menschen für eine Nacht aus ihrer Haut schlüpfen können.

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Kultur2020: so soll die Kulturpolitik der nächsten Jahre in Baden-Württemberg aussehen

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„Mit ‚Kultur 2020. Kunstpolitik für Baden-Württemberg‘ wollen wir ein Zeichen setzen für eine Kunstpolitik der Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit, die das Bestehende wahrt und zugleich Perspektiven für Neues eröffnet. Wir wollen unsere Kunstpolitik in enger Partnerschaft mit den Kunst- und Kulturschaffenden, aber auch mit kommunalen und privaten Förderern weiterentwickeln und gemeinsam das Beste für das Kulturland Baden-Württemberg erreichen“,

sagte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Stefan Mappus vor wenigen Tagen anlässlich der Präsentation des Entwurfs „Kultur 2020. Kunstpolitik für Baden-Württemberg“ (siehe ergänzend dazu die Presseaussendung). Auf 340 Seiten sind die Empfehlungen des Landeskunstbeirats zusammengefasst, in denen unter anderem gefordert wird, dass künstlerische und kulturelle Angebote nicht auf die Städte beschränkt werden dürften, sondern auch BürgerInnen in den ländlichen Gebieten davon profitieren müssten. Außerdem solle die „Spitzenkunst“ weiter gefördert werden, da sie weit über die Landesgrenzen hinaus wirke. Interessant ist, dass Kulturpolitik nicht isoliert betrachtet wird, sondern mögliche Synergien mit der Bildungspolitik hervorgehoben werden. Weitere Punkte, die in den Empfehlungen angesprochen werden:

  • die Kultureinrichtungen sollen sich verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund öffnen
  • Kommunikation und Vernetzung der Player im Bereich Kunst und Kultur wird als essentiell betrachtet
  • Kunst und Kultur sollen trotz der schwierigen finanziellen Situation der öffentlichen Haushalte weiter unterstützt werden.

Das klingt alles wohlbekannt und voller guter Absichten. Zwei Fragen werden hier aber meiner Meinung nach ausgeklammert:

  1. Wie kann es der Kulturpolitik gelingen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen zu verbessern?
  2. Welche Überlegungen gibt es, um den von den öffentlichen Zuwendungen abhängigen Kulturbetrieben das Überleben zu ermöglichen, wenn die Kulturbudgets angesichts der enormen Defizite in den öffentlichen Haushalten weiter gekürzt werden müssen?

Hier so zu tun, als wenn nichts passieren könnte, halte ich für Augenauswischerei. Schließlich prophezeite Tobias Timm schon im letzten Oktober in der ZEIT den großen Kahlschlag und schrieb: „2010 wird die Kultur womöglich kaputtgespart.“ Ich gehe davon aus, dass auch die KulturpolitikerInnen den Ernst der Lage erkannt haben und wissen, dass die Kunst der nachhaltigste Rohstoff Europas ist. Umso wichtiger wäre es, verschiedene Szenarien zu entwickeln und nicht so zu tun, als wäre das alles kein Problem. Die 340 Seiten helfen da nur bedingt weiter.

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Google Wave: keine Einladung mehr nötig

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Bis jetzt konnte man Google Wave nur nutzen, wenn einen jemand einlud. Nun ist das nicht mehr nötig. Wenn Sie einen Google Account haben, gehen Sie einfach auf die Startseite von Google Wave und melden sich dort an. Wenn Sie mich in Google Wave suchen sollten: Sie finden mich unter c.hennerfehr@googlewave.com.

Ich halte Google Wave für ein sehr interessantes Tool, das zwar noch jede Menge Kinderkrankheiten hat, aber die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach. Sie können auf die Schnelle Leute zusammen spannen und mit ihnen Themen besprechen und strukturieren. Google Wave ist aber auch gut geeignet für Dokumentationen. Während es beispielsweise auf Twitter recht mühsam sein kann, den Berichten über eine Konferenz zu folgen, lassen sich die Beiträge hier sehr viel leichter in einen Zusammenhang bringen, was die Lesefreundlichkeit erhöht. Aber am besten ist, Sie probieren das Angebot einfach mal aus und finden selbst heraus, ob Ihnen Google Wave etwas bringt.

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Was Facebook von Ihnen preisgibt

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Über den Artikel „Wie dicht hält Facebook?„, den Christiane Schulzki-Haddouti für die ZEIT geschrieben hat, bin ich auf ein kleines Tool gestoßen, das der Google Entwickler Ka-Ping Yee entwickelt hat. Damit lässt sich herausfinden, welche Informationen, die man auf Facebook veröffentlicht, auch außerhalb dieses Netzwerks zu finden sind. Was man von Ihnen findet, hängt natürlich großteils davon ab, welche Sicherheitseinstellungen Sie gewählt haben. Wie sich das Tool nutzen lässt bzw. welche Daten Sie abfragen können, erklärt Yee hier.

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Twitterverbot im Museum …

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Tolle (PR)-Aktion:

Die Begründung:

Etwas später dann:

„Wir sind ein städtisches Institut“. Richtig! Und deshalb müssen wir sparen, gerade in Wuppertal, einer von akuten Geldnöten geplagten Stadt, in der das Heydt-Museum liegt. Klar, da fängt man bei Twitter an und plant den Account zu sperren, um dann später von einem „Missverständnis“ zu sprechen. Einfach so, ohne weitere Erklärungen.

Solche Aktionen muss man aber auch nicht kommentieren, sie sprechen für sich, einfach so.