Monthly Archives of: Januar 2011

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„social life“ und „social networking“

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In der aktuellen Ausgabe von kulturkontakt , die unter dem Motto „Ist Net-working Not-working ?“ steht, ist unter anderem auch ein Artikel (Social Media: vom Monolog zum Dialog) von mir erschienen. In einem Kommentar ist die Frage gestellt worden, ob man unbedingt „networking“ betreiben müsse und nicht ein Mensch sein könne,

„der sich von der Not-Wendigkeit des networkings , nicht aber vom social-life – längst verabschiedet hat ?“

In meinen Augen ist das Networking, das Leben in sozialen Netzwerken eigentlich etwas sehr Wertvolles, denn sie stellen offene soziale Systeme dar im Unterschied zu den geschlossenen Systemen, die sich häufig durch Starrheit und fehlenden Veränderungswillen auszeichnen. Veränderung, Innovation, aber auch die Überwindung von Hierarchien, all das ist eigentlich in Netzwerken sehr viel leichter möglich als in einem geschlossenen System, wie es z.B. ein Unternehmen darstellt.

Die Frage ist nun aber, was wir unter Networking verstehen? „Zu dieser Veranstaltung bin ich nur gegangen, um zu networken.“ So einen Satz haben Sie sicher schon des öfteren gehört. Small Talk und der Austausch von Visitenkarten sind aber höchstens der erste Schritt, um ein Netzwerk aufzubauen, die eigentliche Herausforderung beginnt erst später. Sie müssen dem Tauschprinzip folgend am Leben erhalten werden, was bedeutet, dass ich auch zum Geben bereit sein muss.

Insofern kann ich die Frage des Kommentators für mich recht eindeutig beantworten. Ich kann soziale Netzwerke meiden und mich nur in geschlossenen Systemen bewegen und habe dadurch immer noch so etwas, was ich als „social life“ bezeichnen würde. Erstrebenswert ist das in meinen Augen aber nicht, ganz im Gegenteil.

Glaubt man den Worten von Professor Peter Kruse, dann ist Vernetzung ein hilfreicher Ansatz, um mit der zunehmenden Komplexität unserer Welt zurecht zu kommen. Insofern wäre es sogar fatal, darauf zu verzichten.

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Social Software im internen Gebrauch

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Ich hoffe, Didier Goossens verzeiht es mir, dass ich seinen Kommentar ein zweites Mal als Aufhänger für einen Beitrag verwende. Darin konstatiert er, dass es gar nicht so einfach sei, die MitarbeiterInnen dazu zu bringen, zum Außenauftritt der jeweiligen Kultureinrichtung im Social Web beizutragen. Mit ein Grund dafür vermutet Goossens in seinem Kommentar könne die Angst sein, etwas Falsches von sich zu geben.

Was man tun kann, diese Angst zu überwinden, hat er weiters gefragt und mich zum Nachdenken gebracht, weil ich immer wieder von solchen Situationen höre. Natürlich ist es hilfreich, mit Hilfe von Richtlinien den Rahmen für die Kommunikation via Facebook & Co. abzustecken. Viel schwerer wiegt aber, denke ich, die Tatsache, dass all die Tools, die da für den Außenauftritt der Kultureinrichtung eine Rolle spielen (sollen), nur für die externe Kommunikation eingesetzt werden, während man intern nur die Email kennt. Protokolle, Konzepte oder Pressetexte lassen sich z.B. wunderbar in einem Wiki ablegen, einzelne Projekte (Ausstellungen, Inszenierungen) mit Hilfe eines Weblogs dokumentieren. Mit Hilfe von RSS-Feeds lassen sich Informationen über die eigene Einrichtung filtern und allen MitarbeiterInnen zugänglich machen, Social Bookmarks sorgen dafür, dass wichtige Informationen im Netz nicht verloren gehen und alle sie finden können.

Vielleicht sollten wir, wenn wir von Bestpractice sprechen, gar nicht so sehr den Außenauftritt betrachten, sondern uns der internen Kommunikation widmen? Welche Social Software kommt zum Einsatz und wofür wird sie eingesetzt? Ist es nicht viel leichter, auf diese Weise den Nutzen von Social Media zu erfahren? Vor zwei Tagen hat mich eine Studentin gefragt, ob ich solche Kultureinrichtungen kennen würde, da sie ihre Diplomarbeit darüber schreiben möchte. Mir ist bis jetzt keine eingefallen und die Nachfrage unter KollegInnen war auch nicht erfolgreich.

Wenn Sie als Kultureinrichtung Social Software für die interne Zusammenarbeit oder Kommunikation einsetzen oder eine Kultureinrichtung kennen, die das tut, wäre ich dankbar, wenn Sie hier einen Kommentar hinterlassen oder mir eine Mail schicken. Vielleicht lassen sich aus den Beispielen – so es sie gibt – Rückschlüsse ziehen? Und Sie würden zum Gelingen einer Arbeit über den internen Gebrauch von Social Software beitragen. ;-)

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„Managers are like gardeners“

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Projekt ist nicht gleich Projekt. Das ist eigentlich eine Binsenwahrheit, aber wenn es darum geht, für die Planung und Umsetzung die richtige Vorgehensweise zu finden, dann wird aus der Binsenwahrheit schnell ein Problem. In vielen Fällen hilft einem das klassische Projektmanagement, in dessen Rahmen ich als Projektleiter in einem Team zusammenarbeite und über die verschiedenen Planungsphasen hoffentlich erfolgreich zum Ziel gelange.

Aber nicht immer funktioniert das so einfach. Zum Beispiel wenn es um das Thema Social Media geht. Es ist dabei wichtig, sowohl klar formulierte Ziele als auch entsprechende Pläne zur Erreichung dieses Ziels zu haben. Nachdem man diese Pläne meist nicht alleine umsetzt, hängt der Projekterfolg auch ganz stark von der Zusammenarbeit im Projektteam ab. Bei der Implementierung von Social Media in eine Organisation ist das meist nicht nur eine einzelne Person, sondern nach Möglichkeit sind alle MitarbeiterInnen daran beteiligt. In welcher Form arbeitet man in so einem Fall aber eigentlich zusammen? Wie setzt man so ein Projekt auf? Wie bindet man die MitarbeiterInnen ein und bildet so etwas wie ein Projektteam?

Auf diese Frage hat mich gestern Didier Goossens, der für die Social-Media-Aktivitäten der Philharmonie Luxemburg verantwortlich ist, mit seinem Kommentar gebracht. Er beschreibt darin, wie schwierig es ist, die KollegInnen miteinzubeziehen und nennt als möglichen Grund, warum das nicht funktioniert, Angst. Nun kann man natürlich sagen, die Angst lässt sich überwinden, indem man versucht, die Ursachen dafür herauszufinden. Vielleicht schafft man das Problem auch aus der Welt, in dem man die Begeisterung für Social Media bei den KollegInnen weckt und so die Angst vergessen lässt.

Aber unter Umständen ist es auch ein strukturelles Problem. Wie ist ein Unternehmen organisiert und wie geht es das Thema Social Media an? Wie groß ist die Verantwortung derer, die da plötzlich als MitarbeiterInnen zum Sprachrohr ihres Unternehmens werden? In diesem Zusammenhang habe ich gestern im Projektmanagement Blog von Stefan Hagen den Hinweis auf diese Präsentation von Jurgen Appelo gefunden:

Auf Folie 8 heißt es unter der Überschrift: „Managers are like Gardeners“:

„They let self-organization (anarchy) do useful work while steering the system toward valuable results.“

Und auf Folie 16:

„Empowerment is implementing distributing control by delegating authority.“

Ich habe die Folien erst gestern Abend entdeckt und bin gerade dabei, mir den Inhalt der gesamten Präsentation zu erarbeiten. Für mich stellt sich im Kontext dieser zwei Aussagen die Frage, ob hier nicht der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Social Media liegt? Kann es sein, dass einer der Schlüsselfaktoren die Organisationskultur des Unternehmens ist und wir ein Führungsverhalten brauchen, das in die Richtung geht, die George Ambler in seinem Beitrag „Leader as social architect…“ beschreibt? Ist der „social architect“ so etwas ähnliches wie der von Jurgen Appelo als Gärtner bezeichnete Manager?

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Bürger machen Kulturpolitik

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Immer mehr Kommunen haben mit enormen Finanzproblemen zu kämpfen. An allen Ecken und Enden muss gespart werden, was natürlich auch Konsequenzen für den Kunst- und Kulturbereich hat. Lösungen zur Behebung dieser Probleme scheinen derzeit nicht in Sicht, zumindest gibt es kein Patentrezept. Während manche Städte und Gemeinden einfach den Rotstift zücken und quer durch den gesamten Haushalt Kürzungen vornehmen, versuchen andere, ihre BürgerInnen in die Entscheidungsfindungsprozesse miteinzubeziehen.

Jörn Borchert berichtet in seinem aktuellen Blogpost „Simcity Bonn: Ernst oder Spiel?“ über die Idee der Stadt Bonn, mit Hilfe einer Online-Diskussionsplattform gemeinsam mit den BürgerInnen Lösungsvorschläge zu entwickeln und zu diskutieren. Natürlich geht es hier auch um den Kunst- und Kulturbereich, denn ein gemeinsames Einverständnis, dass Kunst und Kultur für eine Gesellschaft wichtig sind, existiert, wenn überhaupt, nur noch auf dem Papier. Spätestens wenn es um das Thema Geld geht, ist nur noch von Einnahmen und Ausgaben die Rede. Und in dieser Hinsicht schaut es bei einigen Museen recht schlecht aus, wie Borchert berichtet. So sieht etwa das Budget des Kunstmuseums in Bonn Ausgaben in der Höhe von 5 Mio. Euro vor, denen Einnahmen von rund 340.000 Euro gegenüberstehen.

Nun kann man sich natürlich Gedanken darüber machen, ob man bei den Ausgaben irgendwo noch sparen kann, vielleicht 10 oder gar 20 Prozent. Man kann sich überlegen, wie sich die Einnahmen erhöhen lassen. Im Idealfall schafft man dann die halbe Million. Auf öffentliche Unterstützung wird dieses Museum aber immer angewiesen sein.

Der Vorteil dieser Plattform, Jörn Borchert hebt es hervor, liegt darin, dass nun viele Zahlen auf den Tisch kommen, die den BürgerInnen bis jetzt nicht bekannt waren. Geld spielt in (fast) allen Lebensbereichen eine Rolle, auch im Kunst- und Kulturbereich. Möchte man über diesen Bereich entscheiden, muss man die Zahlen kennen. Hier leistet die Plattform wertvolle Dienste.

Vor allem die Kultureinrichtungen selbst können sich hier wertvolle Anregungen holen, erfahren sie doch hier aus erster Hand, was die BürgerInnen über sie denken, was sie sich wünschen und was sie ablehnen. Ausgeblendet ist aber die Ebene darüber, die kulturpolitische. Wie gesagt, wir können etwas bei den Ausgaben sparen und versuchen, höhere Einnahmen zu erzielen. Aber eigentlich geht es doch um die Frage, ob uns Kunst und Kultur wichtig sind oder nicht? Und in dieser Hinsicht sollte eigentlich die (Kultur)-Politik Konzepte und Vorschläge auf den Tisch legen, wie so etwas aussehen könnte. Sonst hat Jörn Borchert mit seiner Vermutung wahrscheinlich Recht, dass die PolitikerInnen

„diese Umfrage als Grabbelkiste nutzen werden, aus der sie ihre Argumente/Gegenargumente je nach Belieben herausziehen werden.“

Wenn man sich dabei auf den Bürgerwillen beruft, dann hat das mit Politik und deren Aufgabe, unsere Lebensräume zu gestalten, recht wenig zu tun.

Siehe auch dazu: Kulturfinanzierung: wenn die BürgerInnen mitentscheiden

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Über BMW, Storytelling, Kunst und Kultur

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Wir alle wissen, dass es nicht sehr überzeugend wirkt, wenn man anderen erzählen muss, wie toll man ist. Dementsprechend misstrauisch sind wir, wenn wir mit dieser Form von Werbung konfrontiert werden. Das beste Waschmittel, das beste Hotel oder das beste Auto. Klar denken wir, wenn wir die Werbung sehen, die anderen behaupten das auch.

Interessant wird es dann, wenn andere für einen Werbung machen. „Greatest BMW ad in history is not by BMW“ heißt es auf Achim Müllers Blog, auf dem ich dieses Video gefunden habe:

Als ich vor einigen Tagen in meinem Beitrag „Das Museum als Schatztruhe“ von „Rahmenhandlungen“ gesprochen habe, die dazu beitragen können, das Interesse für ein Museum zu wecken, kannte ich dieses Video noch nicht. Übertragen wir doch mal das Grundprinzip dieses Videos auf ein Museum, ein Theater oder eine andere Kultureinrichtung. Ich denke, auch hier gibt es Liebhaber, Fans oder wie immer wir das auch nennen wollen. Deren Geschichten zu erzählen, ist in meinen Augen ein Ansatz, die Begeisterung, die viele für Kunst und Kultur empfinden, zu teilen und zu vermitteln.

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Social Media: reden wir miteinander

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Am Wochenende habe ich das Interview gelesen, das Jörn Brunotte auf seinem Culture to go Blog mit Stephan Adam, dem Leiter der Abteilung Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden über deren Social-Media-Strategie geführt hat. Alleine schon dieses Interview zeigt, dass das Social Web mittlerweile im Kunst- und Kulturbereich ein Thema ist und nicht als reines Experimentierfeld gesehen wird. Mangels entsprechender Ressourcen ist es auch nicht möglich, Social Media als Spielwiese zu betrachten.

Die Aktivitäten werden auch nicht mehr versteckt, wer auf die Startseite der Staatlichen Kunstsammlungen geht, findet dort die Links zu Blog, Facebook, Twitter und YouTube. Die erste Stufe der Vernetzung ist also geschafft, die Infrastruktur steht. Was aber macht eine Kultureinrichtung nun im nächsten Schritt?

Adam nennt sehr konkrete Ziele und spricht von Kommunikation und Vernetzung:

„Die Unmittelbarkeit und die Wechselseitigkeit der Kommunikation sind das Reizvolle sowohl für die SKD wie auch für unsere Ansprechpartner in den sozialen Medien.“

Stimmt, diese Form der Kommunikation kann sehr reizvoll sein und liefert mir darüber hinaus genau das Feedback, um zu erfahren, was meine Zielgruppen über mich denken und sich von mir wünschen. Betrachtet man nun die verschiedenen kanäle, dann stellt man rasch fest, dass die Kommunikation noch stockt. Die Staatlichen Kunstsammlungen haben sich die geeignete Infrastruktur aufgebaut und die Inhalte so aufbereitet, dass sie über das Social Web kommuniziert werden können.

Wie geht es jetzt weiter, um diese Unmittelbarkeit in der Kommunikation zu erreichen? Institutionen können nicht kommunizieren, das ist in diesem Fall einzelnen Personen vorbehalten. Im Blog der Staatlichen Kunstsammlungen heißt es in einem Beitrag so schön:

„Nach der Wiedereröffnung des Albertinums stellen wir Euch diejenigen Personen vor, die das Museum mit ihrer Arbeit zu dem machen, was es ist.“

Die Idee ist gut, aber wer ist „wir“? Ich habe versucht herauszufinden, wer diesen Beitrag verfasst hat und bin leider nicht fündig geworden. In seinem Beitrag „Von der digitalisierten PR zur Cluetrain-PR: Ein Modell der Online-PR als Hilfe zur Strategieentwicklung?“ spricht Thomas Pleil von drei Typen der Online-PR. Die Aktivitäten der Staatlichen Kunstsammlungen wie auch der meisten Kultureinrichtungen lassen sich, folgt man seiner Einteilung, wohl als „digitalisierte PR“ bezeichnen. Nun ist diese Form der Kommunikation, wie Pleil schreibt, nicht falsch, es kommt auf die Situation an. Aber wenn es um die direkte Kommunikation und die Vernetzung geht, dann kann dies nur ein Zwischenschritt sein auf dem Weg zum Gespräch mit den „Kommunikationspartnern“, wie Pleil sie nennt.

Neben der Personalisierung der Kommunikation geht es aber auch um die Frage, wo ich diese Gespräche initiiere und hier konzentrieren sich die meisten Kultureinrichtungen auf die eigene Social-Media-Infrastruktur. Warum nicht auf anderen Profilen, in anderen Blogs kommentieren und das Gespräch suchen? Kommunikation findet überall im Social Web statt, nicht nur auf den eigenen Seiten. Ein möglicher Ansatz ist das, was ich in meinem Beitrag über die 1:3 Regel geschrieben habe: nach jedem Beitrag auf dem eigenen Profil kommen drei Beiträge auf fremden Profilen. Ich bin mir sicher, dass die Strategie der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf diese Weise aufgeht.

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Version 10 der Software für Gründer und junge Unternehmen erschienen

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Auf dieses vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Verfügung gestellte Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmen weise ich immer wieder gerne hin, zuletzt im November 2009, als die Version 9.3 dieser kostenlosen Software veröffentlicht wurde. Vor kurzem wurde die Version 10 veröffentlicht, die sich nicht nur an UnternehmensgründerInnen wendet, sondern auch an all diejenigen, die ein Unternehmen führen.

Neu hinzugekommen sind diesmal die Module Kosten- und Leistungsrechung sowie Controlling. Außerdem enthält das Softwarepaket jede Menge Informationen und Links, die sich – verständlicherweise – an GründerInnen in Deutschland richten.

Besondes hilfreich ist in meinen Augen der Businessplaner, der Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans unterstützt. Er stellt drei verschiedene Vorlagen zur Verfügung: für Klein-Gründungen, für High-Tech-Gründungen und eine Standard-Vorlage. Wenn Sie gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen, dann hilft Ihnen vielleicht eine dieser Vorlagen.

„Je nach Art Ihres Gründungsvorhabens können Sie eine der Vorlagen auswählen und Ihr Geschäftskonzept nach den vorgegebenen Kapiteln wie ‚Gründungsvorhaben‘ oder ‚Meilensteinplanung‘ auf Ihr individuelles Vorhaben hin verfassen,“

heißt es auf der Website. Außerdem

„finden Sie im Businessplaner unter der Registerkarte ‚Textbausteine‘ einen Beispiel-Businessplan, untergliedert nach den verschieden Kapiteln wie ‚Unternehmensziele‘, ‚Markt und Wettbewerb‘ oder ‚Chancen und Risiken‘.“

Diese Textbausteine können Sie für Ihr eigenes Konzept verwenden und müssen es nur noch an Ihr eigenes Vorhaben anpassen. Auf diese Weise erstellen Sie Ihren eigenen Businessplan und laufen nicht Gefahr, wichtige Aspekte zu vergessen. An meiner Meinung über diese Software hat sich seit Jahren nichts geändert: wer auf der Suche nach einer Software ist, die ihn bei der Gründung eines Unternehmens oder beim Führen desselben unterstützt, kommt an diesem kostenlosen Angebot nicht vorbei.

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Storytelling in der Musikbranche

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Es gabe Zeiten, da waren Musikvideos langweilig, weil sie eigentlich keinen Inhalt hatten, sondern nur der Behübschung des jeweiligen Songs dienten. Lady Gaga gehört zu den KünstlerInnen, die neben vielen anderen für eine Art Richtungswechsel in Sachen Musikvideo gesorgt hat. In ihrem Video Telephone wird eine Geschichte erzählt, in die der Song eingebunden ist.

Noch einen Schritt weiter geht die englische Band White Lies mit ihrem neuen Album Ritual. Auf dem YouTube-Kanal von Futureshorts habe ich dieses Video entdeckt, das in einem verlassenen Atomkraftwerk spielt, zu dem White Lies die Musik beisteuert:

Die Geschichte wirkt sehr schräg, passt aber natürlich zu der Musik von White Lies. Interessant auch die Website der Band, in der im Hintergrund die Videos der einzelnen Songs ablaufen. Klar, dass die Band auch auf Social Media setzt und die multimedialen Formate dabei sehr geschickt in ihren Webauftritt einbindet.

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Beim Treffpunkt KulturManagement am 26. Januar geht es um Augmented Reality

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Während wir früher beim Sightseeing auf den Reiseführer angewiesen waren, erhalten wir heute eine Vielzahl von Informationen über das iPhone oder andere mobile Devices. Dabei dominiert nicht mehr unbedingt das Textformat, Augmented Reality Anwendungen sind mehr und mehr im Kommen und verwischen die Grenzen zwischen der realen und virtuellen Welt.

Unter Augmented Reality oder erweiterter Realität

„versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung,“

heißt es in Wikipedia. Die erweiterte Realität ist auch für den Kunst- und Kulturbereich interessant, denn sie erlaubt es uns, einzelne Ausstellungsobjekte mit Informationen anzureichern und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise:

Wie Augmented-Reality funktioniert und auf welche Weise Kultureinrichtungen die Verbindung von realer und virtueller Welt nutzen können, das erklärt Daniel Klitzsch beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 26. Januar von 9 bis 10 Uhr stattfinden wird. Klitzsch, gelernter IT-Systemelektroniker, hat sich 2005 selbständig gemacht und ist heute im Kreativnetzwerk Augmedia für die Entwicklung von Augmented Reality Lösungen verantwortlich. Im Rahmen dieses Netzwerks, das seinen Sitz in Leipzig hat, entstand unter anderem das erste deutsche Augmented Reality Musikvideo.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 26.01.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Augmented Reality
Gast: Daniel Klitzsch (Augmedia)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Wir suchen den Slogan der stART11

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Auf Facebook haben wir in den letzten Wochen einen zugkräftigen Slogan für die stART11 gesucht. Zur Erinnerung: letztes Jahrhatten wir uns für „Riding the Avalanche“ entschieden. Herausgekommen ist eine mehr als 40 Vorschläge umfassende Liste, die einen Entscheidung nicht leicht macht. Doodle wird bei so vielen Vorschlägen unübersichtlich, auf dem stARTconference Blog klappt das Umfragetool auch nicht so, wie ich mir das vorstelle, also habe ich die Vorschläge für den Slogan der stART11 hier aufgelistet.

Zum Prozedere: an der Abstimmung kann natürlich jede/r teilnehmen und hat dabei drei Stimmen. Bitte nur einmal abstimmen, damit die Abstimmung fair verläuft. Damit die Vorschläge, die ich zuletzt eingegeben habe, nicht benachteiligt sind, weil alle ihre drei Stimmen schon im oberen Drittel der Liste vergeben haben, erscheinen die Vorschläge jeweils nach dem Zufallsprinzip und sind somit jedes Mal anders gereiht. Also bitte Zeit nehmen und die Vorschläge erst einmal durchlesen, bevor die Stimmen vergeben werden. ;-)

Außerdem besteht die Möglichkeit, noch zusätzliche Vorschläge einzubringen, am Ende der Liste befindet sich ein freies Feld. Die Abstimmung endet am kommenden Freitag (21.01.2011) um 24 Uhr.

An unserer Umfrage teilnehmen

Update: da man die Alternativvorschläge nicht sehen kann, liste ich sie hier auf. Wer für einen dieser Vorschläge ist, bitte einfach in einen Kommentar schreiben:

  • kultur.geschichte 2.0
  • ars pro toto
  • Story sells …
  • once upon a time in the web
  • Once upon a stART
  • stART STORYtelling
  • Story2.0
  • GO FORWARD
  • storytelling is culture
  • stART a story
  • Der rote faden 2.0

2. Update:

  • kultur.geschichte 2.0 (insgesamt nun 2 Stimmen)
  • stART a story
  • for a few stories more…
  • stART your stories!
  • Transmedia Storytelling – web-told tales
  • stART:it:tell