Monthly Archives of: Mai 2013

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Über Social Media, fehlende Zeit und ein Geheimnis

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Stopp-Uhr
© Gerd Altmann/clock:nemo ; Pixelio

„Ich würde ja gerne sehr viel mehr auf all den Plattformen machen, aber mir fehlt dafür leider die Zeit.“ Diesen Satz habe ich letzte Woche in leicht abgewandelter Form einige Male gehört und ich kann ihn gut verstehen. Mein letzter Blogbeitrag ist vor zwei Wochen erschienen, nicht ganz ideal, um erfolgreich Social Media zu betreiben. Aber ich verrate Ihnen jetzt ein Geheimnis: Mir ist bis jetzt noch niemand begegnet, der sie hat, diese Zeit. Sie brauchen also nicht beunruhigt zu sein, es ist kein Problem, das nur Sie alleine haben. ;-)

Und wie gehen wir nun damit um, mit dieser fehlenden Zeit? Am besten, wir halten uns mit dieser Frage gar nicht lange auf, sondern schauen uns ein paar erfolgreiche Beispiele an, entwickeln anschließend eine Social Media-Strategie und setzen die dann um. 30 Minuten pro Tag müssen dafür reichen, mehr haben wir einfach nicht. So kann man das natürlich machen, vor allem wenn Sie etwas anzubieten haben, was alle brauchen und suchen. Das ist der Ansatz des Inbound-Marketing, demzufolge wir wertvolle Inhalte generieren, die unsere potenziellen Zielgruppen suchen und dann im Idealfall bei uns finden.

Wie gesagt: Wenn Sie etwas anzubieten haben, was heiß begehrt ist, dann geht ihr Konzept unter Umständen auf. Der Kunst- und Kulturbereich hat da ein Problem, denn wir können noch so tolle Inhalte produzieren, aber wer garantiert mir, dass sie auch gesucht werden? Vermutlich niemand, aber sucht sie keiner, klappt das mit dem Inbound- oder auch dem Content-Marketing nicht.

Das ist schlecht, denn wenn unsere Inhalte für niemanden relevant sind, dann werden unsere Konzepte, pardon, Strategien nie aufgehen. Viele Menschen interessieren sich grundsätzlich für Kunst und Kultur, aber es sind andere Inhalte, die für sie relevant sind. Die Frage lautet also: Wie schaffe ich es, dass meine Inhalte für die vielen UserInnen, die ein grundsätzliches Interesse an Kunst und Kultur haben, relevanter werden?

Mahendra Palsule hat vor gut zwei Jahren in seinem Artikel „The Age of Relevance“ beschrieben, wie sich unser Umgang mit Informationen verändert (siehe dazu mein Blogpost „Relevanz als Schlüsselbegriff in der digitalen Welt„) und es nicht mehr nur um das einfache Teilen von Inhalten geht, sondern um die Entwicklung von Angeboten, die personalisierte und relevante Informationen zur Verfügung stellen. Auf der vierten und letzten Entwicklungsstufe auf diesem Weg dorthin spielt „personalized serendipity“ eine wichtige Rolle. „Serendipity“, dahinter verbirgt sich kein Zufallstreffer, sondern etwas, was Jeff Jarvis als „unerwartete Relevanz“ bezeichnet.

Ein Grundinteresse muss vorhanden sein, sonst verpufft die Informationen. Ich glaube, dieser Aspekt der unerwarteten Relevanz spielt für den Kunst- und Kulturbereich eine ganz große, bis jetzt unterschätzte Rolle. Millionen von UserInnen warten nicht verzweifelt auf hochwertigen Content aus diesem Bereich, sondern haben lediglich Interesse daran, das es zu wecken gilt. Und weil die Relevanz für die meisten gering ist, suchen sie es nicht aktiv. Palsule verweist in seinem Artikel auf verschiedene Tools, die mich als UserIn dabei unterstützen, Inhalte zu entdecken, die dann plötzlich relevant werden. Aber auch hier müssen die UserInnen von sich aus aktiv werden und unerwartete Relevanz zulassen.

Was aber kann eine Kultureinrichtung tun, um für unerwartete Relevanz zu sorgen? Genau das, was wir auch schon vor den Zeiten des Internets getan haben, nämlich Menschen für unsere Angebote zu begeistern, damit sie für sie relevant werden. Erst wenn sie dann im nächsten Schritt mehr darüber wissen wollen, werden unsere Inhalte für sie relevant beziehungsweise wertvoll. „Märkte sind Gespräche“ lautet gleich die erste der insgesamt 95 Thesen des Cluetrain-Manifests.

Gespräche sind die Vorbedingung für alle Konzepte, Programme und Strategien. Kerstin Hoffmann hat vor einigen Tagen einen Beitrag über die fehlende Zeit für das Networking in Social Media veröffentlicht. Die Vorteile, die sie darin beschreibt, sind nicht zu leugnen. Aber mir fehlt der Aspekt der Relevanz. Dass ich mit geteilten Inhalten mehr Menschen erreiche und damit eine größere Reichweite erziele, ist klar. Aber wie viele Informationen ziehen an uns jeden Tag vorüber, die verpuffen, weil sie für uns nicht relevant sind?

Relevanz zu erzeugen, damit unsere Social Media-Aktivitäten etwas bringen, dafür braucht es im ersten Schritt nicht viel: Die Freude am Gespräch und die Begeisterung für die eigene Sache. Wenn Sie sich zurückerinnern, wird Ihnen vielleicht auffallen, dass es sehr häufig andere Menschen sind, die uns mit ihrer Begeisterung angesteckt und neugierig gemacht haben. Und erst dann haben wir die Suchmaschine angeworfen und mit der Suche nach mehr Inhalten begonnen. Aber wenn niemand nach Ihnen sucht, können Sie nie an erster Stelle im Suchmaschinenranking stehen und all Ihre Aktivitäten, für die Sie Ihre Zeit verwenden, – die Sie dann für Social Media nicht mehr haben – sind mehr oder weniger nutzlos.

Überflüssige Zeit haben wir, wie gesagt, alle nicht. Daher müssen wir Prioritäten setzen, eine Entscheidung, die uns (leider) niemand abnehmen kann. Aber sich Zeit für Gespräche zu nehmen, ist in meinen Augen eine kluge Investition. Probieren Sie es aus. ;-)

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Treffpunkt KulturManagement am 22. Mai 2013: Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich

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Wenn man etwas über die Entwicklung des mobilen Webs schreiben möchte, fängt man wohl am besten bei sich selbst an und rekapituliert, wie sich das eigene Userverhalten in den letzten Monaten verändert hat. Nicht ganz überraschend komme ich dabei zu dem Ergebnis, dass ich immer häufiger mobil im Internet unterwegs bin. Dabei bin ich kein Einzelfall, wie zum Beispiel die letzten Quartalszahlen von Facebook zeigen. Bei einer monatlichen Nutzerzahl von 1,11 Milliarden weist das Social Network 751 Mio. mobil aktive Nutzer auf, was einer Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Diese Entwicklung führt dazu, dass der Anteil der mobilen Anzeigen am Gesamtumsatz des Unternehmens bei mittlerweile rund 30 Prozent liegt. Mobiles Marketing liegt also voll im Trend und wenn ich mir dann noch das Blogpost „Mobile Marketing in internationalen Museen“ auf dem LiveQR-Blog durchlese und dort erfahre, dass QR-Codes das beliebteste Angebot der Museen in den USA und UK sind, dann greifen wir beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 22. Mai 2013 mit dem Thema „Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich“ vermutlich so etwas wie ein Trendthema auf. ;-)

Wie seinem Vorgänger, dem 1949 erfundenen Strichcode, gelang auch dem QR-Code der Durchbruch erst, als es das passende Lesegerät dazu gab. Im Fall des QR-Codes – QR steht für Quick Response – ist das das Smartphone, dessen Verbreitung dazu geführt hat, dass dieser zweidimensionale Code uns heute nicht mehr ganz unbekannt ist. In Deutschland wurde der erste QR-Code am 16. Oktober 2007 auf der Titelseite des Magazins Spex veröffentlicht (Diese Information habe ich Wikipedia zu verdanken), seitdem ziert er Plattencover, Plakate und viele andere Dinge.

Während der QR-Code früher vor allem in den Bereichen Warenwirtschaft und Logistik eingesetzt wurde, kommt er heute sehr häufig im Marketing zur Anwendung und liefert – hoffentlich – wertvolle Zusatzinformationen, die meist auf einer Website liegen. Mit entsprechenden Apps lässt sich der QR-Code auslesen und der Browser mit den gewünschten Inhalten öffnen.

Bleibt die Frage, wie der Kunst- und Kulturbereich die QR-Codes nutzen kann? Klaus Wolfrum hat schon 2009 auf QR-Codes gesetzt, um die mobile Version seines Veranstaltungsportals Frankentipps zu bewerben (siehe dazu mein Beitrag „Mit QR-Codes den Medienbruch überwinden„) und die Verbindung zwischen Veranstaltungsplakat und Website herzustellen.

Die Entwicklung ist nicht stehengeblieben und dank modernster Technologie gibt es heute sehr viele Möglichkeiten, den QR-Code zu nutzen. Warum ihn Kunst- und Kultureinrichtungen nutzen sollten und wie sie dabei am besten vorgehen, das erklären Jochen Färber, Laura Geissler und Lisa Lietz im nächsten Treffpunkt KulturManagement. Sie haben gemeinsam das Unternehmen LiveQR gegründet, das Leistungen in den Bereichen QR-Code Marketing und Mobile Tagging anbietet.

Der technologische Fortschritt macht natürlich viele Dinge möglich, offen bleibt aber die Frage, ob und wenn ja, in welcher Form die NutzerInnen der kulturellen Angebote den QR-Code verwenden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Lisa Lietz und Laura Geissler in ihrer Masterarbeit. Die beiden studieren an der PH Ludwigsburg den Masterstudiengang „Kulturwissenschaft & Kulturmanagement“ und wollen nun herausfinden,  wie die BesucherInnen von Kultureinrichtungen den QR-Code nutzen und welche Inhalte auf diese Weise transportiert werden sollen? Langer Rede kurzer Sinn, Sie sollen, da ich davon ausgehe, dass die große Mehrheit von Ihnen künstlerische und kulturelle Veranstaltungen besucht, bitte einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Klar, dass ich Ihnen den Link dorthin in Form eines QR-Codes anbiete. ;-)

Wenn Sie ganz konventionell zur Umfrage gelangen wollen und/oder QR-Codes noch gar nicht nutzen, dann ist hier der Link. Falls Sie den QR-Code einfach mal ausprobieren wollen, empfehlen Ihnen Lisa Lietz und Laura Geissler den QR-Reader i-nigma.

Die Ergebnisse der Arbeit werden zum Abschluss als Handlungsempfehlungen für erfolgreiches QR-Code Marketing im Kulturbetrieb zusammengefasst und im Blog von LiveQR veröffentlicht.

Aber zurück zum Treffpunkt KulturManagement. Mobiles Marketing besteht nicht nur aus QR-Codes, weshalb die beiden am 22. Mai auch auf Augmented Reality und Web Apps eingehen und herausarbeiten, welches Instrument für welche Zwecke am besten geeignet ist. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, Sie sind herzlich dazu eingeladen, wir fangen wie immer um 9 Uhr an.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 22. Mai, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 22. Mai dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 22.05.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich
Gäste: Jochen Färber, Laura Geissler und Lisa Lietz

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Social Media: Der Gipfel ist das Ziel

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© Rosemarie Doll ; Pixelio

Angenommen, Sie möchten auf den Großglockner steigen und verfügen über keinerlei Bergerfahrung. Würden Sie sich einfach ein Seil kaufen, an den Fuß des Berges fahren, sich anseilen und Richtung Gipfel marschieren? Vermutlich nicht. Sie werden erst einmal in Erfahrung bringen, ob der Großglockner für Sie ein realistisches Ziel darstellt. Sie werden sich beraten lassen, welches Seil Sie überhaupt benötigen, Sie werden trainieren, damit Sie eine Chance haben, den Gipfel zu erreichen. Und Sie werden sich einen Bergführer nehmen, der Sie auf dem Weg dorthin unterstützt. Das alles ist nicht neu und viele sind auf diese Weise auf den Großglockner oder irgendeinen anderen Berg gekommen.

Alles, was sie tun ist darauf ausgerichtet, am Ende oben auf dem Gipfel zu stehen. Sie kennen Ihr Ziel und Sie überlegen sich genau, was Sie tun müssen, um da hinauf zu kommen. Schritt für Schritt.

Im Social Web vermisse ich diese Vorgehensweise häufig. Dort kauft man sich ein Seil und wundert sich, dass man nicht innerhalb kürzester Zeit auf dem Gipfel steht. Oder noch schlimmer: Sie kaufen sich ein Seil und bringen es mit dem Wunsch, den Gipfel zu erreichen, gar nicht in Verbindung. Irgendwann wird es achtlos in der Ecke liegen und als sinnlose Anschaffung betrachtet werden.

Ich gestehe, ich habe mir – sprichwörtlich gesehen – vor Jahren auch so ein Seil gekauft. Als ich mit diesem Blog begann. Mein Ziel war klar: Kunden bzw. Aufträge gewinnen. Und nun war da dieses Blog und ich hatte anfangs keine Ahnung, wie es mich beim Erreichen meines Zieles unterstützen kann. Nur eines wusste ich: Das Blog selbst wird mir kein Geld einbringen. Das hieß: Ich musste mir den Weg zum Ziel erst bauen, ohne ihn genau zu kennen.

Auf zwei wichtige Punkte bin ich relativ schnell gestoßen. Erstens war ich anfangs noch nicht so gut in den Suchmaschinen zu finden. Daher waren mir Mundpropaganda und der Multiplikatoreffekt wichtig. Der konnte aber nur funktionieren, wenn ich etwas anbiete, was andere brauchen. Da ich das anfangs nicht wusste, musste ich es ausprobieren und habe in den ersten Jahren fast täglich ein Blogpost geschrieben. Und um den Multiplikatoreffekt zu unterstützen, habe ich – damals waren Facebook und Twitter noch kein Thema – fleißig auf anderen Blogs kommentiert, um auf mich aufmerksam zu machen. Es mag etwas blöd klingen, aber ich habe mir damals vorgenommen, jeden Tag auf drei bis fünf verschiedenen Blogs zu kommentieren. Das war einer meiner ersten Leistungsindikatoren oder wie es neudeutsch heißt, ein Key Performance Indicator (KPI).

Ein weiteres Kriterium ist es für mich, die Hürde, mich anzusprechen, möglichst niedrig zu halten. Die Möglichkeit, mich über das in das Blog eingebaute Chatmodul anonym ansprechen zu können, ist da ein wichtiger Baustein, obwohl ich das erst im Nachhinein herausgefunden habe. Eingebaut habe ich das Chatmodul nur um herauszufinden, ob es auch wirklich funktioniert. Nicht immer ist es strategisches Vorgehen, das einen weiter bringt. ;-)

In der Kommunikation muss es auch überhaupt nicht um Aufträge gehen, ganz und gar nicht. Ob es eine belanglose Unterhaltung, eine kurze Frage oder ein Hinweis ist, spielt keine Rolle, Fakt ist, dass diese Gespräche rückblickend gesehen in meinen Augen Teil eines Puzzles sind, an dessen Ende ein Auftrag steht. Diese Erkenntnis beruht auf der Tatsache, dass ich nur sehr selten Aufträge bekomme, bei dem mir der Auftraggeber völlig unbekannt ist. Und wenn wir uns nicht kennen, dann kommt der Kontakt meist auf Empfehlung zustande.

Das sind, in aller Kürze, meine Indikatoren, um mit Hilfe des Social Web weiter zu kommen. Gut, ich bin nicht traurig darüber, wenn die Zahl der BlogleserInnen oder Follower kontinuierlich steigt und natürlich stellen solche Zahlen eine Art Referenz dar. Aber nur im Kontext, denn wenn nur die Quantität zählen würde, könnte ich ja auch sehr viel engagierter daran arbeiten, diese Zahlen zu erhöhen. Mir ist aber die persönliche Kommunikation sehr viel wichtiger ist und deshalb achte ich darauf, ohne mir jetzt vorzuschreiben, wie viele Gespräche ich täglich führen „muss“.

Das alles macht aber nur Sinn, weil ich mein Ziel kenne und im Laufe der Jahre die Wege identifiziert habe, die – zumindest bis heute – zu diesem Ziel führen.

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Deutschland: Der Kulturfinanzbericht 2012

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Während sich in den kleinen Bereichen oft wahre Tragödien abspielen, sieht es auf der aggregierten Ebene gar nicht so schlecht aus. Die Rede ist vom Kulturfinanzbericht 2012, der auf der Seite des Statistischen Bundesamtes zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Zwar basiert er auf dem Zahlenmaterial des Jahres 2009, allerdings dokumentiert er darüber hinaus auch die auf den Haushaltsentwürfen beruhenden Zahlen bis 2012.

Im Jahr 2009 gab der Staat 9,13 Milliarden Euro für die Kunst aus. Rechnet man den kunstnahen Bereich dazu, kommt die stolze Summe von 10,72 Milliarden Euro zusammen. Zählt man beide Bereiche zusammen, tragen die Länder die größte Last, bei den Kulturausgaben tragen die Gemeinden die Hauptlast (siehe Tabelle, Angaben in Mio. Euro).

Der Bericht zeigt einige interessante Entwicklungen auf. Während zum Beispiel in den westlichen Flächenstaaten (also ohne die Stadtstaaten) die Kulturausgaben zwischen 1995 und 2009 um 32,5 Prozent zunnahmen, stiegen die Ausgaben in den östlichen Flächenstaaten nur um 4,9 Prozent. Insgesamt stiegen die Ausgaben in diesem Zeitraum von 8,9 Milliarden auf 10,7 Milliarden Euro, ein nicht unerheblicher Zuwachs, dem aber natürlich auch steigende Kosten gegenüber stehen.

Der Bericht zeigt außerdem, wie stark sich der Bund in Berlin engagiert hat. Von 1995 bis 2009 erhöhten sich  die Ausgaben dort um 26,8 Prozent. Zählt man die Ausgaben von Bund, Länder und Gemeinden zusammen und legt sie auf die EinwohnerInnen der Republik um, dann kommt man für das Jahr 2009 auf die Summe von 111,48 Euro, das sind 21,9 Prozent mehr als 1995, als der Staat noch 91,45 pro Kopf für die Kultur ausgab.

Es lohnt sich, einen Blick in diesen Bericht zu werfen oder Sie lesen den in den kulturpolitischen Mitteilungen (Ausgabe 140) erschienenen Artikel (S.13ff) dazu.

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Social Media: Kundenservice statt Marketingkampagne

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© Hans Peter Dehn ; Pixelio

Es ist schon eine Weile her, da bekam ich Post von einem Verlag, bei dem ich eine Zeitschrift abonniert hatte. Eigentlich hätte ich diesen Brief gar nicht bekommen dürfen, denn er richtete sich an potenzielle NeukundInnen und versprach ihnen nicht nur ein Einstandsgeschenk, sondern darüber hinaus ein verbilligtes Abo für das erste Jahr. Als jemand, der die Zeitschrift nun schon mehr als zehn Jahre abonniert hatte, kam ich mir etwas blöd vor. Ich bekam lediglich einmal pro Jahr eine Rechnung zugeschickt, von Belohnungen oder zumindest einem Dankeschön keine Spur.

So wie dieser Verlag vernachlässigen viele Unternehmen, aber auch Kultureinrichtungen ihre bestehenden KundInnen, obwohl es doch eine alte Marketingweisheit ist, dass es mehr kostet, neue KundInnen zu werben als bestehende zu halten. Auch Brian Solis sieht hier Handlungsbedarf. In seinem Blogpost „The First Mile: The Broken Link of Social Media Customer Service“ kritisiert er, dass die meisten Unternehmen viel mehr Geld und Ressourcen in Marketing-Kampagnen als in den Kundensupport stecken. Und das, obwohl sie das Thema Kundenzufriedenheit fast alle ganz oben auf ihrer Liste haben.

Für ihn ist es unverständlich, dass die Unternehmen den direkten Kontakt zu den Unternehmen so vernachlässigen. Statt mit den Menschen zu sprechen, arbeite man an Webformularen und telefonischen Sprachsystemen. Ein Fehler sei das, so Solis, denn über die verschiedenen Social Media-Kanäle könne heute jeder direkt mit dem Unternehmen kommunizieren. Und nicht nur das, die UserInnen tauschen sich untereinander aus, erzählen von ihren Erfahrungen und beeinflussen so andere in ihren (Kauf)-Entscheidungen. Was es bedeutet, wenn man im Internet jede Menge negativer Postings und Berichte findet, wissen wir alle.

„If customer retention is the new acquisition, a shift in the balance of marketing and support is desperately required“,

fordert Solis und bringt in seinem Beitrag mit „customer-centricity“ einen neuen Begriff ins Spiel, der sich selbst auf Wikipedia noch nicht etabliert hat.

Aber es gibt ein White Paper („Das kundenzentrierte Unternehmen„) von Verint Systems Inc., einem „führenden Anbieter von Analysesoftware-Lösungen für Sicherheit und Business Intelligence“, wie sich das Unternehmen darin beschreibt. Damit „können Unternehmen die großen verfügbaren Mengen an Sprach- und Videodaten sowie sonstigen Daten auswerten und in verwertbare Informationen (Actionable Intelligence) umwandeln, auf deren Grundlage sie bessere Entscheidungen treffen und effektiver arbeiten können“.

Das White Paper zeigt recht schön, dass es bei der Kundenzentrierung darum geht, das gesamte Unternehmen auf die Kunden hin auszurichten und sie sehr viel ernster zu nehmen als das bis jetzt geschieht. Oft denken Unternehmen, sie würden schon sehr kundenorientiert arbeiten, liegen damit aber völlig daneben.

„(D)ie meisten Unternehmen (haben) eine Vorstellung davon, wie sie von den Kunden wahrgenommen werden, aber diese Vorstellung hat mit der Realität wenig zu tun. Die Unternehmen haben eine ‘von innennach- außen-Sichtweise’ entwickelt, die ihnen die ‘von-außen-nach-innen’-Perspektive verbaut“ (S.5) , wird Brynn Palmer vom US-Kabelanbieter Charter Communications zitiert.

Das ist der Grund, warum viele Unternehmen an dieser Aufgabe scheitern, meint Fred Reichheld, der in seinem Buch „The Ultimate Question: Driving Good Profits and True Growth“ behauptet, „dass Unternehmen mit ihrer eindimensionalen Ausrichtung auf kurzfristige Umsatzsteigerung ihre loyalsten und besten Kunden unfreiwillig ‚bestrafen'“.

„Dieser Effekt kommt immer dann zum Tragen, wenn Neukunden mit besseren Konditionen gelockt werden, während Stammkunden über schlechtere Konditionen „gemolken“ werden sollen. Reichheld nennt diesen zusätzlichen Profit einen „schlechten Profit“ und beschreibt diese Vorgehensweise als die ultimative Strategie, um das Geschäft zu zerstören“,

heißt es in dem White Paper weiter. Womit wir wieder bei meinem Beispiel wären, mit dem ich diesen Beitrag begonnen habe. ;-)

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Call For Papers: „Dispositive der Kulturfinanzierung“

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© Gerd Altmann ; Pixelio

Um Kulturfinanzierung geht es bei der 8. Jahrestagung des Fachverbandes Kulturmanagement, die vom 16. bis 18. Januar 2014 in der Fachhochschule im österreichischen Kufstein stattfinden wird. Unter der Überschrift „Dispositive der Kulturfinanzierung“ werden sich die TeilnehmerInnen mit den „Strukturen der Kulturfinanzierung und ihren Konsequenzen für Kulturproduktion und -rezeption“ beschäftigen.

Ein Beispiel dafür, dass die Finanzierung Auswirkungen auf die Produktionsbedingungen, aber auch auf die Rezeption des Kunstproduktes hat, ist sicher das Crowdfunding. Wer sich dazu berufen fühlt, zu diesem Thema etwas beizusteuern, sollte sich den Call For Papers anschauen, der vor kurzem veröffentlicht worden ist und noch bis zum 3. Juni läuft.

„(K)ünstlerische Praxis und Kulturarbeit passieren nicht einfach, sie verweisen vielmehr in ihren Ergebnissen und Wirkungen auf Entstehungsbedingungen. Mit welchen theoriegestützten Zugängen trägt Kulturmanagement zur Debatte einer Kulturfinanzierung bei, die Authentizität, Innovation und Vielfalt im Kulturbetrieb gleichermaßen ermöglicht?“

heißt es einleitend. Ob das Kulturmanagement Einflussmöglichkeiten auf die Gestaltung von Förderkriterien und -strukturen hat, wage ich zu bezweifeln und wenn, dann stellt sich die Frage, ob das gut ist, denn würde das nicht bedeuten, dass derjenige, der die Förderungen erhält, zugleich für die Bedingungen zuständig ist, unter denen er sie dann bekommt?

Da gefällt mir diese Frage doch sehr viel besser:

„Welche anderen Finanzierungsmodelle zu den bereits bestehenden ließen sich denken, um alternative Formen der Kulturproduktion zu stärken?“

Allerdings gilt es auch erst einmal zu klären, was genau sich hinter dem Begriff Finanzierungsmodell verbirgt. Reden wir von neuen Geschäftsmodellen oder von Erlösmodellen? Aber vielleicht ist das gleich mal ein Thema für einen Vortrag. Alle Infos zum Call For Papers finden Sie auf der Seite des Fachverbandes Kulturmanagement.

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Lohnt sich eine App für Kultureinrichtungen?

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To App or Not to App: That is the Question“ ist auf „Technology in the Arts“ ein Beitrag überschrieben. Vor dieser Frage stehen wohl derzeit viele Kultureinrichtungen, denn das mobile Web gewinnt immer mehr an Bedeutung. Damit einher geht die verstärkte Nutzung von Apps, deren Zahl tagtäglich zunimmt und einen schon fast unüberschaubaren Mix aus kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten entstehen lässt.

Die Bereitschaft, sich eine App zuzulegen, ist groß, schließlich liegen Apps derzeit voll im Trend. Ob so eine App aber die richtige Lösung ist, sollte herausgefunden werden, bevor die Entscheidung fällt. Marc van Bree steht den Apps eher skeptisch gegenüber, in seinem Blogpost „Why performing arts organizations are not app-ropriate“ kommt er zu dem Ergebnis, dass Apps gegenüber dem Responsive Design einige Nachteile haben, vor allem im Hinblick auf den Aufwand und die Kosten. Lediglich im Bereich User Experience überwiegen die Vorteile, so van Bree. In der folgenden Grafik hat er App, mobile Website und Responsive Design gegenübergestellt und zeigt, welche Kriterien überhaupt eine Rolle spielen:

Letzten Endes kommt es aber natürlich darauf an, welche Ziele mit einer App erreicht werden sollen. Michelle Cheng weist in ihrem Beitrag auf „Technology in the Arts“ darauf hin, dass sich die Funktionen von App und Website häufig überlappen würden:

„Many performing arts organizations in particular have already deployed highly functional and well-designed apps, some of which even boast convenient in-app ticket purchasing features, but overall there is substantial content overlap between apps and websites.“

Auch Florian Heigl ist vor kurzem auf dem mobileAPPS-Blog der Frage nachgegangen, welche Variante die beste ist? „Responsive, Adaptive, Mobile oder App?

„Aufgrund der Vielfalt an mobilen Endgeräten und den damit verbunden nahezu unendlich vielen verschiedenen Auflösungen, die auch enorme Unterschiede in der Darstellungsgröße bedeuten, wird diese Methode von vielen Entwicklern bevorzugt gewählt, um eine möglichst breite Masse an Endgeräten möglichst effizient abzudecken,“

schreibt er, hält aber zugleich fest, dass Verallgemeinerungen unsinnig seien und jeder Fall einzeln bewertet werden müsse.

Entscheidend ist wohl sein Rat, dass man anhand der Zugriffsstatistiken erst einmal herausfinden sollte, welche mobilen Endgeräte am häufigsten genutzt werden. Denn klar ist auch: eine mobile Website ist wesentlich günstiger zu haben als eine App.

Für mich persönlich stellt sich die Frage, ob man nicht auch noch zwischen einer Smartphones-App und einer App für Tablets unterscheiden sollte? Ich nutze das iPad sehr gerne, um Hintergrundinformationen zu erhalten, mir Bilder oder Videos anzuschauen, während das Smartphone eher dazu dient, wichtige Informationen zu erhalten (sieh dazu auch: „Das iPad verändert unser Leseverhalten“ und: „Museen: Der Geschäftsbericht auf dem iPad„).

Fazit: es gibt viele Möglichkeiten, mobile UserInnen zu erreichen, die App ist nur eine davon.

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Contentstrategy und Contentmarketing: Wie komme ich zu meinem Content?

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© Gerd Altmann ; Pixelio

Wer im Netz nach Artikeln rund um die Themen Content strategy und Content Marketing sucht, hat die Qual der Wahl. Kein Zweifel, das Thema Content boomt derzeit und das durchaus zu Recht, denn wir alle bemerken, dass die Inhalte im Netz an Bedeutung gewinnen. Die Art und Weise, wie zum Beispiel Kultureinrichtungen mit ihren Zielgruppen kommunizieren, hat sich geändert, Von der Push- zur Pull-Kultur, so beschrieb Carsten Winter, Professor für Medien- und Musikmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hannover, in seinem Vortrag auf der stART10 eine Entwicklung, die es nicht mehr als sinnvoll erscheinen lässt, die UserInnen mit Werbung zu bombardieren.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, wenn das Inbound Marketing gegenüber dem Outbound Marketing an Bedeutung gewinnt. Gute Inhalte sind eine vielversprechende Möglichkeit, von den UserInnen entdeckt zu werden, nach Möglichkeit über die Suchmaschinen, von deren Betreibern Google als Branchenführer seit einiger Zeit gute Inhalte wesentlich höher bewertet als in der Vergangenheit.

Woher kommen nun aber die guten Inhalte? Was interessiert die UserInnen? Ausgehend von dieser Frage ist vermutlich der Hype rund um das Thema Storytelling entstanden. Storytelling als ein möglicher Ansatz, gute Inhalte zu generieren und die Menschen für das, was man anzubieten hat, zu begeistern, ist in meinen Augen nicht falsch. Nicht ohne Grund habe ich Storytelling zu einem meiner Schwerpunktthemen in diesem Jahr gemacht. Aber es hat etwas nicht gepasst, als plötzlich alle begannen, Lagerfeuerromantik zu schaffen und versuchten, spannende Geschichten zu entwickeln, die dann auch noch mit einer Prise Mystik gewürzt wurden. Ich weiß nicht, wie es den anderen geht, die immer wieder die Bedeutung des Storytelling beschrieben haben, ich zumindest glaube, dass mir da einen Denkfehler unterlaufen ist. Storytelling ist ja nur das Hilfsmittel, um bestimmte Inhalte zu transportieren. Ich aber habe den Eindruck, dass die Inhalte oft gar keine Rolle mehr spielen, Hauptsache, eine Geschichte wird erzählt.

Es mag in einer bestimmten Situation sinnvoll sein, wenn ich die MitarbeiterInnen einer Kultureinrichtung ihre Geschichte erzählen lasse, etwa welchen Zugang sie zu der Kunst haben, für die ihr Arbeitgeber steht und wie ihre Tätigkeiten aussehen? Die Frage ist, ob aus diesen „Berichten“ eine Faszination entsteht, die jemanden dazu bringt, ein Theater, ein Museum oder ein Konzert zu besuchen? Ich behaupte, dieser Sprung gelingt nur in den seltensten Fällen und so stellt sich mir die Frage, ob es es der richtige Ansatz ist, um Menschen für meine Kunst zu begeistern? Die Frage nach den richtigen Inhalten ist damit also noch nicht beantwortet.

Harold Jarche und das „Personal Knowledge Management“

Als ich gestern in meinem Feedreader las, stieß ich auf einen im ersten Moment unscheinbaren Beitrag über Content Curation von Beth Kanter. In ihm tauchte eine Grafik von Harold Jarche und der Link zu seinem Blog  „Life in perpetual Beta“ auf. Das dort von ihm entwickelte Modell des Personal Knowledge Management hat mich sofort fasziniert, denn es hilft uns, so glaube ich, die derzeit noch offene Frage zu beantworten, woher unsere Inhalte kommen?

Jarche definiert Personal Knowledge Management (PKM) als

„a set of processes, individually constructed, to help each of us make sense of our world & work more effectively.“

Den Rahmen für diese Prozesse bildet das „Seek : Sense : Share framework“, das in der Abbildung so aussieht:

Quelle: Harold Jarche (CC BY-NC-SA)

Was sich für ihn hinter diesen Begriffen verbirgt, beschreibt er in seinem White Paper „Personal Knowledge Management“:

  1. Seeking is finding things out and keeping up to date. (…).
  2. Sensing is how we personalize information and use it (…).
  3. Sharing includes exchanging resources, ideas, and experiences (…).“ (S.3)

Vereinfacht gesagt befinden wir uns in einer sozialen Lernumgebung, in denen wir ständig darum bemüht sind, Informationen zu Wissen zu verarbeiten, sie also quasi zu veredeln und dann im nächsten Schritt mit anderen zu teilen, die ihrerseits wieder versuchen, diese Inhalte weiter zu entwickeln.

Hier liegt meiner Ansicht nach der Schlüssel zu den Inhalten, um die es geht. Wenn Kunst – sehr vereinfacht formuliert – sich mit den wichtigen Dingen des Lebens beschäftigt, dann steht dahinter immer auch der Anspruch, sie – und auch sich selbst – durch die Auseinandersetzung damit weiter zu entwickeln. Die Unterscheidung „low value“ und „high value“ wird der Sache vermutlich nicht gerecht, denn der Ausangspunkt ist bereits ein sehr hohes Niveau. Aber entscheidend ist die Anreicherung der Inhalte, mit denen man sich beschäftigt und der Wunsch, die Ergebnisse der künstlerischen Beschäftigung mit anderen zu teilen. Das geschieht einerseits in Konzert, Ausstellung oder Aufführung. Andere Kanäle und Formate sind aber natürlich nicht verboten und genau um die geht es mir hier.

So ganz neu ist dieser Ansatz natürlich nicht, es gibt schon seit langer Zeit Programmhefte und Kataloge, die genau diesen Prozess der Anreicherung „dokumentieren“. Aber sie sind – nicht überall – dünner geworden und vielleicht ist es eine Chance, diese Inhalte in neuen Formaten zur Verfügung zu stellen? Das Social Web ist der richtige Ort für diese Art des Lernens.

Die Motivation, und das ist der entscheidende Punkt, besteht aber darin, selbst weiter zu lernen und nicht einfach nur Marketing für die nächste Aufführung zu betreiben. Es geht um uns, unsere Lernprozesse und nicht um irgendeine beliebige Geschichte, die mit der nächsten Ausstellung nichts oder nur am Rande zu tun hat.

Zwei weitere Punkte scheinen mir dabei wesentlich: Erstens verabschieden wir uns damit von der altbekannten Form des Marketings und haben die Möglichkeit, die Menschen über unsere Inhalte zu erreichen (was dem Kunst- und Kulturbereich angesichts der Vorbehalte gegenüber dem Marketing nicht unrecht sein dürfte). Zweitens gelingt es uns auf diese Weise, Social Media in unsere tägliche Arbeit zu integrieren. Es ist nicht mehr der Bereich, der uns völlig fremd ist und über den wir versuchen, unsere Angebote zu bewerben, weil ein paar BeraterInnen uns eingeredet haben, dass das was bringen könnte.

Neben dem White Paper hat Jarche noch ein Video produziert, das recht anschaulich sein Konzept des Personal Knowledge Management erklärt. Die zehn Minuten lohnen sich: