Monthly Archives of: August 2013

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Die Kunsthalle Wien und das stARTcamp: keine Angst vor Social Media

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Wenn morgen hier in Wien das erste stARTcamp über die Bühne geht, dann ist das zu einem ganz großen Teil der Verdienst von Michael Wuerges, der in der Kunsthalle Wien für Marketing und Strategie verantwortlich ist. Als er mich im März fragte, ob ich nicht Lust auf ein stARTcamp in Wien hätte, war ich natürlich sofort dabei. Gewollt hatte ich ja schon länger, aber wie das so ist. Die Zeit ist knapp und so verschiebt man die Sache Monat um Monat, Jahr um Jahr.

Deshalb bin ich ihm sehr dankbar, dass er mich im Frühjahr angesprochen hat. Erstens glaube ich, gibt es für solche Veranstaltungen keinen besseren Orte als die, an denen Kunst stattfindet. Und in diesem speziellen Fall haben wir zweitens das Glück, inmitten einer noch nicht fertig aufgebauten Ausstellung sein zu dürfen. Der Werkstattcharakter, den so ein stARTcamp hat, setzt sich also räumlich fort.

Was aber veranlasst einen Kulturbetrieb, ein stARTcamp zu organisieren? Diese und ein paar andere habe ich Michael Wuerges gestellt.

Christian Henner-Fehr: Morgen geht es los, wir sprechen einen ganzen Tag lang über Social Media im Kunst- und Kulturbereich. Nutzt Du selbst eigentlich auch Facebook, Twitter und all die anderen Netzwerke und Plattformen? Oder reicht es Dir, Dich beruflich damit zu beschäftigen?

Michael Wuerges: Natürlich bin ich selbst auf Facebook. Twitter nutze ich aber nur für die Kunsthalle Wien.  Wenn ich aber so nachdenke hast du recht: Seit dem ich viel für die Kunsthalle mache, das machen wir im Team, bin ich sehr viel weniger privat in den sozialen Netzwerken unterwegs. Als Deutscher in Wien hatte ich früher einen Blog mit typisch österreichischen k. u k. Rezepten. Dazu komme ich leider nun zeitlich nicht mehr.

Christian Henner-Fehr: Sehr häufig wird im Zusammenhang mit Social Media vom Wunsch nach Vernetzung gesprochen. Ist das einer der Gründe, warum morgen bei Euch das stARTcamp stattfindet und wenn ja, mit wem wäre es für die Kunsthalle Wien interessant, sich zu vernetzen?

Michael Wuerges: Ja, du hast Recht, Vernetzung ist nicht unwichtig. In der Kunsthalle Wien geht es uns nicht nur um Vernetzung, sondern um Service für unsere Besucher. Deshalb fragen wir sie auch ganz aktiv nach Ihren Erwartungen. So schreiben wir zum Beispiel auf jedes Plakat gleich den jeweiligen Hashtag der Ausstellung oder Veranstaltung. Das war ein Wunsch unserer Besucher dem wir nachgekommen sind. Das macht keine Kultureinrichtung im deutschsprachigen Raum.  Wir versuchen uns also, mit unseren Besuchern enger zu vernetzen.

Christian Henner-Fehr: Ab 6. September wird bei Euch die Ausstellung „Salon der Angst“ zu sehen sein, in der es um die „künstlerische Auseinandersetzung mit den Ängsten unserer Zeit“ geht, wie es auf Eurer Webseite heißt. Künstlerisch werden wir uns zwar morgen nicht damit auseinandersetzen, aber Angst und Unsicherheit begegnen einem oft, wenn von Social Media die Rede ist. Ist es in Deinen Augen sinnvoll, wenn Kultureinrichtungen sich aktiv darum bemühen, zum Beispiel durch solche Veranstaltungen, diesen Ängsten zu begegnen. Und zwar nach Innen und nach Außen?

Michael Wuerges: Absolut. Das ist mit einer der Gründe denke ich, warum wir zusammen dieses stARTcamp machen. Meiner Meinung nach muss man vor Social Media überhaupt keine Angst haben. Im Zusammenhang mit Social Media höre ich ganz oft Schlagworte wie Datensicherheit, Kontrollverlust, Shitstorm usw. Natürlich kann gerade durch eine Öffnung einer Institution nach außen etwas Unvorhergesehenes passieren, dennoch plädiere ich immer wieder zu mehr Mut im Umgang mit unseren Zielgruppen, die die Sozialen Kanäle benutzen. Wir alle machen unsere Jobs gut und haben nichts zu verbergen. Wieso sollen wir unsere Besucher nicht schon ganz früh in unsere Projekte involvieren? Wieso sollen sie nicht Teil unserer Projekte sein? Zu „Salon der Angst“ werden wir versuchen einen sehr ungewöhnlichen Weg in Sachen Social Media zu gehen. Verraten kann ich leider noch nichts, es wird dir aber sicher auffallen.

Christian Henner-Fehr: Ein stARTcamp lebt von den Ideen und dem Input der TeilnehmerInnen. Welche Session wünschst Du Dir morgen?

Michael Wuerges: Vielleicht ist es tatsächlich die: „Wie verliert man die Angst vor Social Media!“

Christian Henner-Fehr: Morgen geht es um das Thema Social Media. Angesprochen haben wir vor allem die Menschen, die sich damit im Bereich von Kunst und Kultur beschäftigen. Kannst Du Dir vorstellen, dieses Format auch auf Eure inhaltliche Arbeit zu übertragen und auf diese Weise Euer Publikum anzusprechen? Also zum Beispiel im Zusammenhang mit Eurer kommenden Ausstellung ein Barcamp, bei dem es um die „kulturelle Prägung individueller wie kollektiver Angsterlebnisse und –ereignisse“ geht, ein Zitat, das ich Eurem Ankündigungstext entnommen habe.

Michael Wuerges: Gute Frage. Natürlich kann ich mir das vorstellen. Die Kunsthalle Wien ist ja das Haus der Stadt Wien für internationale zeitgenössische Kunst und Diskurs. Da würde ein Barcamp zu Thema Angst tatsächlich sehr gut passen. Ich werde mit unserem Direktor und der Dramaturgin des Hauses darüber sprechen. Beiden ist Social Media nämlich sehr wichtig.

Christian Henner-Fehr: Danke für Deine Antworten und viel Spaß morgen beim stARTcamp!

Michael Wuerges: Danke dir, dass wir zusammen das erste stARTcamp Österreichs bei uns in der Kunsthalle Wien machen. Ich freu mich riesig auf das stARTcamp morgen und auf alle Kollegen/innen die mit dabei sein werden. Ich bin echt gespannt auf die Themen die wir zusammen besprechen werden.

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Treffpunkt KulturManagement: Projekte agil planen und durchführen

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© leechonghyun ; Pixabay

Ist das klassische Projektmanagement heute eigentlich noch zeitgemäß? Lassen sich Projekte, die zum Teil über eine Zeitraum von mehreren Jahren geplant und realisiert werden, in ein so enges Korsett wie einen Projektstrukturplan zwängen? Diese Fragen habe ich schon vor drei Jahren in einem Blogpost gestellt und dabei Stefan Hagen zitiert, der in seinem Beitrag „Menschen-zentriertes Design trifft agiles Projektmanagement“ meinte, es gelte, klassisches und agiles Projektmanagement zu integrieren und zu kombinieren.

Alexander Mikula, der in seinem früheren (Arbeits)-Leben als IT-Experte auf den agilen Ansatz setzte und heute als Fotodesigner und Digital Artist im Kunst- und Kulturbereich tätig ist, wird beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 21. August 2013 um 9 Uhr zeigen, wie sich agiles Projektmanagement bei Vorhaben im Kunst- und Kulturbereich anwenden lässt. Vor allem bei kleineren Projekten würden die klassischen Strukturen und Methoden bei der Projektabwicklung von vielen als „unnatürlich“ empfunden und deshalb abgelehnt, meint er. Der agile Ansatz sei unkompliziert, brauche keine aufwändigen Tools und Metriken, und erlaube schnelles Reagieren auf sich ändernde Bedingungen. Dass das nicht heißt, planlos vorzugehen, wird er uns in seinem Impulsvortrag zeigen.

Ich freue mich auf seine Anregungen, da ich der Meinung bin, dass es auch im Kunst- und Kulturbereich an der Zeit ist, sich mit der Forderung von Stefan Hagen zu beschäftigen und den agilen Ansatz in die eigene Projektarbeit zu integrieren. Natürlich ergeben sich da eine Menge Fragen, zum Beispiel im Hinblick auf die Förderbedingungen. Aber genau für solche Fragen und sich daraus ergebende Diskussionen ist der Treffpunkt KulturManagement ja da. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und lade Sie herzlich zu Ausgabe 38 ein.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und derstARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 21. August, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 21. August dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.08.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Projekte agil planen und durchführen
Gast: Alexander Mikula

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Social Collaboration: Auch in Kultureinrichtungen ein Thema?

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© Gerd Altmann ; Pixabay

Wir alle spüren, dass sich das Verhältnis zu den BürgerInnen, KundInnen oder auch dem Publikum im Kunst- und Kulturbereich verändert hat. Peter Kruse, Unternehmensberater und Honorarprofessor an der Uni Bremen spricht gar von einer digitalen Revolution. Und so sind wir alle darum bemüht, den Anschluss nicht zu verlieren und uns den neuen Herausforderungen zu stellen. Meist geschieht das auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube, im Hinterkopf das Wissen, aus dem Monolog sollte jetzt ein Dialog werden.

Nehmen wir mal an, dass das ganz leidlich klappt und es den Kultureinrichtungen und KünstlerInnen immer besser gelingt, in der externen Kommunikation auf Social Media zu setzen. Auf diese Weise wähnt man sich ganz nah an den eigenen Zielgruppen und erfährt aus erster Hand, was gut ankommt und was schlecht. Das englische Verb „engage“ beschreibt wohl am besten, was der Kunst- und Kulturbereich von seinen KundInnen und BesucherInnen erwartet. Sie sollen Informationen teilen, Veranstaltungen und Produkte empfehlen und nach Möglichkeit auch selbst wieder die Geldbörse zücken.

Aber wie sieht es eigentlich intern aus? Hat sich da irgendetwas verändert, was die Form der Zusammenarbeit oder der Kommunikation angeht? Oder werden dazu weiterhin die Email und das interne Laufwerk genutzt? In den meisten Fällen funktioniert die interne Kommunikation wohl noch so, aber ich stelle fest, dass der Wunsch nach Veränderung immer größer wird. Es stellt sich die Frage: Ist der Kunst- und Kulturbereich für Social Collaboration bereit? Und ist es wirklich damit getan, ein Social Intranet einzurichten, um quasi auf Knopfdruck zum Enterprise 2.0 zu werden?

Ross Mayfield hat schon 2006 ein Blogpost veröffentlicht, das den Titel „Power Law of Participation“ trägt (siehe dazu mein Blogpost „Social Media und Organisationskultur„), in dem er die Entwicklung von der kollektiven zur kollaborativen Intelligenz beschreibt. Letztere bedarf nicht nur eines besonders hohen Engagements, sondern auch bestimmter Werte. Sichtbar machen lässt sich dieser Entwicklungsprozess an Hand unterschiedlicher Formen von Partizipation.

Quelle: Ross Mayfield (Flickr): cc by-nc 2.0

Wer kollaborativ arbeiten möchte, muss also über entsprechend entwickelte Strukturen verfügen. Um einschätzen zu können, wo die Kultureinrichtungen stehen, lohnt es sich vielleicht, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Die BITKOM-Studie „Einsatz und Potenziale von Social Business für ITK-Unternehmen“ versucht herauszufinden, wie sich der aktuelle Status Quo in dieser – logischerweise – stark technologiegetriebenen Branche darstellt.

Unter Social Business werden in dieser Studie alle Aktivitäten in einem Unternehmen verstanden,

„die auf Social Media, Social Software und Social Networks setzen, um effizientere, effektivere und nützlichere Verbindungen zwischen Menschen, Informationen und Ressourcen herzustellen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens“ (S.6).

Beim Einsatz von Social Media in der externen Kommunikation zielen die ITK-Unternehmen darauf ab,

  • die Bekanntheit der Marke zu steigern,
  • nahe an die Zielgruppen heranzukommen,
  • mit diesen Zielgruppen zu interagieren und
  • neue MitarbeiterInnen zu gewinnen.

Vor allem der letzte Punkt ist interessant, da wohl nur die wenigsten Kultureinrichtungen Social Media dafür verwenden, neue MitarbeiterInnen anzuwerben. Dementsprechend sind die externen Social Web-Aktivitäten vermutlich kaum mit Prozessen in der HR-Abteilung verbunden, im Unterschied zu Marketing und PR. Bei den ITK-Unternehmen sind das die drei Bereiche, die am engsten mit den Social Media-Aktivitäten verbunden sind.

Und wie sieht es mit dem Einsatz interner Social Software aus? Die Studie zeigt, dass bereits 71% der befragten ITK-Unternehmen auf Social Software-Lösungen setzen. Dreiviertel von ihnen verwenden dabei ein Wiki, 69% nutzen ein Intranet und 53% nutzen die Gruppenfunktion von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing. Immerhin schon ein Drittel der Unternehmen verwendet so etwas wie Enterprise Social Networks.

Worin besteht der Nutzen von Social Software? In erster Linie können dadurch das Wissensmanagement und die interne Kommunikation verbessert werden.Bei letzterer geht es einerseits um die Verbesserung der Kommunikation zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten, aber auch zwischen den verschiedenen Abteilungen. Die Hälfte der Unternehmen konnte auf diese Weise das Projektmanagement verbessern und 39% gelang es, das interne Emailaufkommen zu reduzieren.

Im Kunst- und Kulturbereich wird Social Software intern vermutlich sehr viel seltener eingesetzt. Die von den ITK-Unternehmen angestrebten Ziele sind aber für Kultureinrichtungen durchaus interessant. Das heißt, das Thema wird früher oder später auf sie zukommen. Wer sich darüber informieren möchte, was ihn da erwartet, findet in der Studie vermutlich einige Anregungen. Aber Achtung: Es ist nicht nur die Software, die die Kulturbetriebe fit für die Zukunft macht. Das zeigt sich unter anderem daran, dass in der Hälfte der befragten ITK-Unternehmen das Thema Social Business Chefsache ist und sie davon überzeugt sind, dass es eines Kulturwandels bedarf, um das Unternehmen auf die Veränderungen vorzubereiten.

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Auf der Suche nach dem Publikum: „Pitch your Friends“

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© Gerd Altmann ; Pixabay

In den Vorzeiten des Internets, als ich gerade begonnen hatte, als „Kulturmanager“ zu arbeiten, ging es natürlich auch um das Thema Sponsoring. So wie alle anderen auch stellte ich mir die Frage, wie ich denn nun an die geldgebenden Unternehmen herankommen könnte? Nachdem ich das gemacht hatte, was viele vermutlich kennen: möglichst viele Unternehmen anschreiben und hoffen, dass man bei einem oder zwei Glück hat, ich aber kein Glück hatte, begann ich die Strategie zu wechseln. Ich merkte, dass es sehr schwer ist, jemanden, den man nicht kennt, von etwas zu überzeugen, das für das Unternehmen nicht unbedingt überlebensnotwendig ist. Also begann ich Menschen, in dem Fall UnternehmerInnen kennen zu lernen, in dem ich dorthin ging, wo sie zu finden waren. Mein Vorteil: Ich war selbst Unternehmer und hatte Zugang zu den zahllosen Informationsveranstaltungen, die einem in diesem Fall angeboten werden.

Die Themen waren egal, mein Ziel war es, dort mit fünf UnternehmerInnen ins Gespräch zu kommen, zu erfahren, was sie machen, erzählen, was ich mache und am Ende die Visitenkarten auszutauschen. Dann hatte ich mein Ziel erreicht und durfte, so ich wollte, nach Hause gehen. Oft wurde ich im Verlauf dieser Gespräche gefragt, was ich denn von ihnen wolle und sah in erstaunte Gesichter, wenn ich sagte: nichts.

Diese Kontakte haben mir später in Sachen Sponsoring sehr geholfen und ich glaube, dass es auch heute noch Sinn macht, erst zu jemandem eine Beziehung aufzubauen und dann eine Kooperation zu beginnen oder jemanden um einen Gefallen zu bitten. Dieses „auch heute noch“ gilt auch für das Internet, speziell für das Social Web. Wir alle werden ständig auf irgendwelche Angebote hingewiesen, unzählige Kultureinrichtungen machen uns auf ihre Veranstaltungen aufmerksam und eigentlich nervt es, vor allem dann, wenn der Bezug fehlt oder die Veranstaltung am anderen Ende der Welt stattfindet.

Stop Pitching Strangers on the Internet“ hat Marshall Kirkpatrick sein aktuelles Blogpost überschrieben und zielt damit genau in diese Richtung. Uns werde immer empfohlen, schreibt er, sich an die Influencer zu wenden, um die Reichweite im Social Web und die Sichtbarkeit der eigenen Angebote durch deren Ankündigung zu erhöhen. In seinen Augen ist das kein guter Ratschlag,

„because the playing field is full of desperate strangers cold-pitching online heavyweights“.

Denn, so fährt er fort, wir würden ja auch nicht auf eine Party gehen und dort laut fragen, wer hier am bekanntesten von allen sei, um diese Person dann aufzufordern, allen anderen etwas über uns und unsere Angebote zu erzählen.

Stattdessen sollten wir uns genügend Zeit nehmen, um Beziehungen aufzubauen, die dann auch länger Bestand haben und weit über die Bitte, Dritten etwas über die kommende Veranstaltung zu erzählen, hinausgehen. Wer diesen Weg geht, landet nicht sofort bei den Top-Influencern, aber er ist auf dem besten Weg, selbst einer zu werden, denn gute Inhalte zu haben und über ein tragfähiges Netzwerk zu verfügen, sind die besten Voraussetzungen, um sich in einem Bereich zu etablieren. Es ist vor allem ein Weg, um aus guten Inhalten relevante Inhalte werden zu lassen, denn ohne die persönliche Kommunikation und den Aufbau von Beziehungen ist es zwar durchaus möglich, Menschen zu erreichen und auch zu interessieren. Aber er ist wie beim Sponsoring. Natürlich kann man Glück haben und einen Unterstützer finden. Nachhaltiger ist aber das, was Kirkpatrick empfiehlt: „Pitch your friends online.“ Jetzt muss man nur welche haben. ;-)

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stARTcamp Wien: der Stand der Dinge

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Seitdem ich das stARTcamp Wien erstmals hier im Blog angekündigt habe, sind mehrere Wochen vergangen. Zeit für einen kurzen Zwischenbericht. Mittlerweile ist genau ein Drittel der 100 Tickets verkauft, die anderen zwei Drittel warten noch auf Abholer. :-) Ich bin mir klar, dass das Barcamp-Prinzip für den Kunst- und Kulturbereich relativ neu ist und viele damit nichts oder sehr wenig anfangen können. Auch bei einer der größeren Zeitungen hier in Österreich bekamen wir, als wir wegen eines Vorberichts anfragten, zur Antwort: „Das ist ja keine richtige Konferenz, da kommt nichts dabei raus.“ Die Meinung der Redaktion in Ehren, aber ich glaube, gerade weil es sich nicht um eine klassische Konferenz handelt, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass da was bei rauskommt. Und deshalb sollten Sie es wagen und am 23. August in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier dabei sein.

Dass da was dabei rauskommt, das behaupten zumindest all diejenigen, die schon mal an einem Barcamp teilgenommen haben. Und das sind nicht wenige. Wer jetzt immer noch nicht weiß, was ein Bar- bzw. ein stARTcamp ist, erhält vielleicht durch dieses Blogpost Klarheit. Warum sollte jemand dorthin gehen? Erstens bekommt man bei „klassischen Konferenzen“ nicht so schnell die Möglichkeit, direkt Antworten auf die eigenen Fragen zu erhalten. Theoretisch muss man nur eine Session vorschlagen, in der es um diese Frage gehen soll. Man ist dann halt nicht der oder die Vortragende, sondern wechselt die Rolle und lässt sich vom „Publikum“ helfen. Aber  es muss keine eigene Session sein, man kann ja auch einfach fragen.

Zweitens ist das Networking ein ganz wichtiger Bestandteil eines solchen stARTcamps. Bei jeder Session sitzt man neben anderen Leuten, so man nicht immer im gleichen Pulk weiterzieht. Nutzen Sie die Chance und tauschen Sie sich aus. Über Twitter, das eigene Blog, über Content-Marketing oder was auch immer.

Apropos Inhalte: Es gibt mittlerweile ein online zugängliches Google-Dokument, in das man sich mit eigenen Sessionvorschlägen eintragen kann. Bis jetzt habe nur ich mich getraut, eine eigene Session vorzuschlagen. Michael Wuerges von der Kunsthalle Wien hat ein Thema vorgeschlagen, will die Session aber nicht selbst halten. Gut, Frank Tentler wird kommen und natürlich eine Session halten. Mit Wolfgang Gumpelmeier habe ich heute kommuniziert, er wird sich beim stARTcamp mit dem Thema Crowdfunding beschäftigen. Aber ein paar Vorschläge wären schon gut, auch wenn man natürlich direkt vor Ort noch ein Thema vorschlagen kann. Ich selbst würde es fein finden, wenn sich jemand mit der Frage beschäftigt, ob Apps für Kultureinrichtungen sinnvoll sind oder nicht? Das Thema Content-Marketing ist spannend, ebenso Gamification. Oder die Frage, was sich für die PR durch das Social Web ändert oder wie Kultureinrichtungen Twitter nutzen können? Ich habe mir anlässlich des stARTcamps mal die Twitteraccounts einiger Wiener Museen angeschaut und ein Blogpost dazu verfasst. Auch darüber würde ich gerne diskutieren.

Dass die Zahl der Sessionvorschläge bei der Premiere nicht unendlich groß ist, geschenkt, das war beim ersten stARTcamp in Deutschland auch nicht anders. Nur Mut, es wird Sie niemand beißen. Sie müssen sich lediglich ein Ticket kaufen und Ihren Sessionvorschlag in die Liste eintragen. Falls Sie Ihr Ticket nicht über Amiando kaufen können oder wollen, ist das kein Problem, schicken Sie mir einfach eine Mail und Sie erhalten eine Rechnung. Ich freu mich auf Sie und Euch. ;-)

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Contentproduktion: Auf der Suche nach den einzigartigen Inhalten

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Quelle: PublicDomainPictures (Petr Kratochvil) ; Pixabay

Mittlerweile hat es sich auch im Kunst- und Kulturbereich herumgesprochen, dass es nicht gut ankommt, im Social Web permanent und ausschließlich die eigenen Angebote zu bewerben. Natürlich hat das Outbound-Marketing noch immer seine Berechtigung, aber es wird immer schwerer, auf diesem Weg die eigene Botschaft an die Frau oder den Mann zu bringen. Das Inbound-Marketing hingegen setzt darauf, von den Kunden gefunden zu werden, wie es im Eingangssatz auf Wikipedia heißt.

Gefunden zu werden, das setzt voraus, dass ich über Inhalte verfüge, die die UserInnen auch interessieren, sonst wird niemand meine Website anklicken. Inhalte statt Werbung, das klingt so einfach, aber warum sollte jemand gerade meine Seite anklicken, wo es doch unzählige andere Museen, Theater, etc. gibt, die mittlerweile auch verstanden haben, dass Inhalte wichtig sind? Die Antwort klingt einfach, ist es aber nicht, die Herausforderung besteht darin, einzigartige Inhalte zu produzieren, die sich von den Angeboten der „Konkurrenz“ abheben und mir helfen, die LeserInnen für mich zu gewinnen.

Was sind einzigartige Inhalte?

Um einzigartige Inhalte produzieren zu können, muss man aber erst wissen, was das eigentlich ist? Phil Nottingham ist in seinem Blogpost „Redefining ‚Unique Content‘“ dieser Frage nachgegangen und versucht, erst einmal den Begriff „einzigartig“ zu definieren. Er orientiert sich dabei an den drei Vorschlägen, die ihm das Oxford English Dictionary liefert:

  1.  Das einzige seiner Art, mit den Anderen nicht vergleichbar
  2. Zugehörig oder verbunden mit einer speziellen Person, einem Platz oder einem Ding
  3. Besonders außerordentlich, speziell oder ungewöhnlich

Die Punkte eins und drei findet man in deutschsprachigen Wörterbüchern auch, auf eine Verknüpfung zu Personen, Orten oder Dingen wird nirgends hingewiesen.

Im Marketingbereich werde meist die erste Definition verwendet, so Nottingham, das heißt, einzigartig sind die Inhalte, die sich von den anderen unterscheiden. Diese Abgrenzung sei zwar notwendig, heißt es in dem Artikel weiter, aber nicht ausreichend, um sicherstellen zu können, dass die Inhalte sowohl den Anforderungen der Suchmaschinen als auch den Erwartungen der UserInnen entsprechen. Wem es nur darum gehe, sich von den Inhalten der Konkurrenz zu unterscheiden, habe keine Garantie, dass sich das positiv auf die Marketingaktivitäten auswirke.

Deshalb schlägt Nottingham vor, sich bei der Definition von „einzigartig“ nicht auf den ersten der drei Aspekte zu beschränken, sondern sie um die beiden anderen Punkte zu erweitern. Das heißt:

„(…) content must be different from other offerings, exceptional in at least one core way and aligned with the brand in question.“

Um zu testen, ob die eigenen Inhalte auch in dieser Hinsicht einzigartig sind, schlägt Nottingham vor, sich die Frage zu stellen, ob die Inhalte von irgendjemandem erstellt werden können. Lautet die Antwort ja, seien die Inhalte wohl kaum einzigartig.

Wie kommt man zu einzigartigen Inhalten?

An erster Stelle steht hier sicherlich die Expertise, über die die MitarbeiterInnen des Hauses verfügen. Wer wertvolle und einzigartige Inhalte produzieren möchte, müsse es schaffen, das Expertenwissen für diese Inhalte nutzbar zu machen. Gelänge das nicht, sei es oberste Priorität, hier eine Lösung zu finden. Für den Autor bedeutet das nicht, dass die ExpertInnen nun immer selbst schreiben müssen, aber es ist unabdingbar, dass ihr Input an irgendeiner Stelle in den Produktionspozess einfließt. Um dies sicherzustellen, bedürfe es der geeigneten Contentstrategie.

Input dürfe aber nicht nur aus dem eigenen Haus kommen, sondern auch aus den externen Netzwerken. PartnerInnen, aber auch KundInnen gehören zu denen, die einen wichtigen Beitrag leisten können, wenn es um die Produktion einzigartiger Inhalte geht. Deshalb ist neben der Expertise der MitarbeiterInnen der Aufbau von Beziehungen für diese Inhalte so wichtig, gibt sich Nottingham überzeugt.

Und noch einen dritten Aspekt bringt er neben der Expertise und den Beziehungen ins Spiel, die Exklusivität. Wer etwas anbiete, über das andere nicht verfügen, der müsse das auch entsprechend kommunizieren. Ich glaube, im Kunst- und Kulturbereich spielt dieser Punkt keine entscheidende Rolle, denn es ist völlig klar, dass verschiedene KünstlerInnen jeweils einzigartige Kunst hervorbringen. Jede „Faust“-Inszenierung ist etwas besonderes und auch die Aufführung einer Beethoven-Symphonie lässt sich nicht so einfach mit anderen Aufführungen in einen Topf werfen.

Viele Kultureinrichtungen sehen sich überfordert, wenn es darum geht, ihre eigenen Inhalte zu produzieren. Ist es dann sinnvoll, diese Tätigkeit auszulagern? Nottingham glaubt nicht, dass sich der gesamte Prozess auslagern lässt, ist sich aber sicher, dass einzelne Arbeitsschritte sehr wohl ausgelagert werden können. Seine Erfolgsformel lautet:

„The key to success with outsourcing is writing superb briefs and retaining a hand in the management and delivery of the content.“

Ob Outsourcing oder nicht, am Ende gilt es immer wieder die Frage zu beantworten: „Could this content have been created by anyone else?“ Wer hier nicht die richtige Antwort geben kann, hat ein Problem. Aber Probleme sind dazu da, dass man sie löst. ;-)

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„Kultur macht stark“

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Es hat zwar etwas gedauert, aber im letzten Jahr startete das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung das schon 2009 im Koalitionsvertrag beschlossene Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung„. In den nächsten fünf Jahren stehen jeweils zwischen 30 und 50 Mio. Euro zur Verfügung, die aber nicht direkt in Projekte fließen, sondern von lokalen Bündnissen für Bildung verwaltet werden. Gefördert werden damit, so heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums „außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche“.

Die Liste der Verbände, die im Rahmen des Programms erfolgreich ein Programm eingereicht haben, ist lang, sie alle haben jeweils einen Maßnahmenplan vorgeschlagen, der nun den Rahmen für ihre eigenen Ausschreibungen bildet.

Auch der deutsche Museumsbund ist mit einer eigenen Initiative vertreten. Unter dem Motto „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ sollen Kinder und Jugendliche den kulturellen Raum Museum unter pädagogischer Anleitung erleben. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die sogenannten „Peer-Teamer“, die nach einer musealen und medialen Ausbildung als Museumsbotschafter fungieren, um dann gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ein Museumsportrait zu entwickeln, das dann der Öffentlichkeit präsentiert wird. Angesprochen werden besonders „bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren (.), die von Hause aus nur wenig oder gar nicht mit dem Thema Kultur und Museum in Berührung kommen“. Bis 19. August läuft nun die erste Ausschreibungsrunde, für die sich mindestens drei Bildungspartner zusammenschließen müssen, um eine fünfstufige Maßnahme zu konzipieren und einzureichen.

Einer der drei Partner muss ein Museum sein, bei Partner Nummer zwei sollte es sich um eine Kinder-, Jugend- oder karitative Einrichtung handeln, der dritte Partner kann frei gewählt werden. Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung werden bis zu 26 Projekte ausgewählt, die dann im Herbst mit der Arbeit beginnen können.

Alle weiteren Informationen, auch die zum laufenden Bewerbungsverfahren, finden Sie auf den Seiten des Deutschen Museumsbundes. Viel Erfolg!

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Contentmarketing: Ist weniger mehr?

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© Gerd Altmann ; Pixabay

Erinnern wir uns ein paar Jahre zurück, wo das Internet noch das Internet war und von Social Media keine Rede war. Kultureinrichtungen und KünstlerInnen versuchten über die bekannten Kanäle die eigene Arbeit zu promoten und die Menschen für sich zu gewinnen. Die Zeit war schon damals ein knappes Gut, deshalb überflogen wir häufig die Artikel in den Feuilletons und blätterten die Programmhefte nur flüchtig durch.

Dann kam das Social Web und trug dazu bei, dass wir nicht nur die Feuilletons ganz vieler Zeitungen lesen konnten, sondern uns auch viel mehr KünstlerInnen und Kulturbetriebe erreichen konnten und versuchten, uns ihre Angebote schmackhaft zu machen. Aber wir nahmen ihre Angebote eher noch seltener an, denn wir benötigten ja mehr Zeit, um im Social Web zu verfolgen, was die vielen Anbieter von Kunst und Kultur so alles machen.

Irgendwann wurde uns das zu blöd und wir hatten keine Lust mehr, uns mit Einladungen bombadieren zu lassen. Keine Werbung, das war eigentlich ganz einfach, wir konnten uns ja aussuchen, wem wir folgten und wessen Postings wir lesen wollten. Als die Kommunikation 1.0 nicht mehr funktionierte, setzten viele nicht mehr auf Werbung, sondern auf Geschichten. Das Storytelling erlebte einen ungeheuren Aufschwung, allerdings hatten wir als die Adressaten dieser Erzählungen immer noch nicht mehr Zeit.

Aber die Strategie änderte sich, aus Push wurde Pull und fortan war es verpönt zu werben. Na gut, viele werben heute immer noch, aber auch sie werden irgendwann mal merken, dass sich da was verändert hat. Seitdem geht es nicht mehr darum, die (interessierten) UserInnen zu finden, sondern sich von ihnen finden zu lassen. Als Lockmittel dienen gute Inhalte, das Contentmarketing war geboren. Das Problem: Die UserInnen haben immer noch wenig Zeit und je mehr KünstlerInnen und Kultureinrichtungen Geschichten erzählen – andere Bereiche lassen wir an dieser Stelle mal außer Acht – und versuchen, so die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, desto mehr schwinden ihre Chancen entdeckt zu werden. Oder um es mit den Worten von Spencer Critchley zu sagen: „It isn’t going to work much longer.“

In seinem Artikel „What’s Next for Content Marketing: No Content„, auf den Doris Eichmeier per Twitter aufmerksam gemacht hat, erklärt er, warum uns das Ende des Contentmarketing bevorsteht. Zurückzuführen ist das seiner Ansicht nach auf das Konkurrenzparadoxon, demzufolge das, was einem Einzelnen nützt, der großen Masse nicht mehr nützt. Auf Wikipedia heißt es:

„Als Konkurrenzparadoxon bezeichnet man in der Volkswirtschaft die Situation, wenn Maßnahmen, die für ein einzelnes Wirtschaftssubjekt oder eine für eine einzelne Einheit Wettbewerbsvorteile bieten, sich aufheben, wenn sich alle Anderen ebenso verhalten.“

Als Beispiel dient ihm die Empfehlung einer Aktie. Erhält nur eine einzelne Person diesen Tipp, ist er unter Umständen Gold wert. Bekommen alle diese Information, verliert sie in diesem Moment ihren Wert, ja der Tipp kann sogar in das Gegenteil umschlagen und denen, die ihm folgen, schaden.

Ähnlich stellt sich für ihn die Situation im Bereich des Contentmarketing dar. Es wird mittlerweile so viel Content produziert, dass die Inhalte nicht nur einen geringen, sondern sogar eine negativen Wert bekommen, vor dem sich viele UserInnen durch Filtermaßnahmen schützen.

Wie sollte der Kunst- und Kulturbereich darauf reagieren? Ich vermute, dass nicht viele Menschen zu Opernbesuchern werden, weil sie Geschichten aus dem Arbeitsleben des Pförtners erzählt bekommen. Critchley glaubt, dass nicht der Content im Vordergrund stehen sollte, sondern das, was sich dahinter verbirgt. Während er von der Bedeutung der Inhalte spricht, habe ich vor einiger Zeit geschrieben, dass solche Inhalte ihre Bedeutung erst dann bekommen, wenn sie für jemanden relevant werden. Das gelingt aber nur dann, wenn die Inhalte einen wirklichen Mehrwert bieten, allerdings tun sie das bezogen auf Kunst und Kultur nur sehr selten. Vor allem bei denen, die man erst für sich gewinnen will, reicht es nicht, einfach Geschichten zu erzählen.

Relevant wird etwas dann für mich, wenn es jemandem gelingt, mich im persönlichen Gespräch für diese Inhalte zu begeistern. Deshalb ist das Gespräch im Social Web so wichtig. Einfach Inhalte zu produzieren und sie zu veröffentlichen ist nicht ausreichend. Die Zeit ist knapp, die Zahl der Geschichten groß. Nur wenn sie für mich relevant sind, helfen sie mir und somit auch dem Produzenten dieser Geschichten, in unserem Fall der KünstlerIn oder dem Kulturbetrieb. Ich glaube, dass sich hinter dem Contentmarketing ein richtiger Ansatz verbirgt, aber wie in so vielen Fällen gilt auch hier: weniger ist mehr.