Monthly Archives of: Januar 2014

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Kulturtourismus: Ein Leitfaden gibt ländlichen Tourismusregionen Tipps für den Einstieg in Social Media

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In den meisten Städten und Metropolen ist Social Media für die Tourismusbranche schon lange ein Thema. In den ländlichen Regionen sieht es oft noch ganz anders aus. Zwar haben viele Regionen ihre Facebookseite und die Tourismusbetriebe ihre Website. Aber das Thema Kulturtourismus fällt dabei oft unter den Tisch, vielleicht auch deshalb, weil es dabei um Vernetzung geht und wir oft noch nicht erkennen, dass es miteinander vielleicht etwas leichter fällt, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Dass das Social Web nicht nur die Entstehung von Netzwerken unterstützt und auch die Kommunikation zu denen erleichtert, die man mit seinen Angeboten erreichen möchte, ist den meisten vermutlich klar. Aber wie anfangen?

Im Netzwerk „KIRA – Kulturtourismus in der Region Heilbronn-Franken“ ist ein kleiner Leitfaden entstanden, der den verschiedenen Playern im Bereich Kulturtourismus den Einstieg in das Thema erleichtern soll. Ein paar Informationen zu dessen Entstehung finden sich im Blog, ansonsten steht der Leitfaden noch bis 31. Januar auf dieser Seite zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ab Februar wird der Download kostenpflichtig, bei ausreichendem Interesse wird eine gedruckte Fassung in Erwägung gezogen.

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Gute Inhalte alleine reichen nicht

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Wenn sich Kultureinrichtungen mit dem Social Web beschäftigen, steckt meist der Wunsch dahinter, mehr BesucherInnen oder KundInnen zu haben und über die diversen Plattformen und Netzwerke an neue Zielgruppen heranzukommen. Der Wunsch ist legitim, allerdings werden dabei oft die außer Acht gelassen, die schon den Weg zu uns gefunden haben.

Und das vor dem Hintergrund, dass die Zahl der loyalen BesucherInnen/KundInnen kontinuierlich abnimmt. In seiner Präsentation „Imagine your customer becomes your friend“ fordert Steven van Belleghem, dass wir aus unseren KundInnen FreundInnen machen. Wie das gehen soll? Man müsse sich nur vorstellen, wir würden unsere FreundInnen zu KundInnen machen. Was zeichnet so eine Freundschaft aus? Wir teilen mit ihnen Anekdoten und Geheimnisse, überraschen sie , haben Spaß miteinander und Fragen sie um Rat, so van Belleghem. Aber Freundschaft ist mehr, gibt er sich überzeugt, zum Beispiel würde man Zeit miteinander verbringen, ihnen Fehler verzeihen, ihnen ohne Erwartungen helfen und gemeinsame Erlebnisse haben, an die man sich erinnere.

Kulturbetriebe tun sich schwer, persönliche Beziehungen aufzubauen

Manche Unternehmen schaffen das schon, meint van Belleghem und verrät das Rezept:

„If you really want to become friends with your customers, you need to take it one step further an involve them in everything.“

Viele KünstlerInnen praktizieren das schon sehr erfolgreich und verfügen über große und stabile Netzwerke. Unter anderem mit Hilfe des Social Web. Kulturbetriebe tun sich da viel schwerer, ihnen gelingt es nur selten, auf die Ebene der persönlichen Kommunikation zu wechseln. Meist stehen Unternehmensstrukturen und -kulturen dem im Weg, ein Hinweis darauf, dass es um viel mehr geht als um die Wahl der richtigen Plattform. Es gilt, intern die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, um extern erfolgreich kommunizieren und Beziehungen aufbauen zu können.

Hier ist die Präsentation von Steven van Belleghem:

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Crowdfunding in 11 Schritten (Teil II)

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Im ersten Teil meiner kleinen Serie „Crowdfunding in 11 Schritten“ habe ich das Wissen darüber, was Crowdfunding ist, stillschweigend vorausgesetzt. Nachdem es aber mittlerweile ganz unterschiedliche Formen von Crowdfunding gibt und es immer wieder vorkommt, dass man bei diesem Thema aneinander vorbeiredet, möchte ich an dieser Stelle eine Definition nachreichen und kurz zeigen, welche Formen des Crowdfunding es eigentlich gibt. Definitionen existieren mittlerweile viele, das Team vom Institut für Kommunikation in den sozialen Medien (Ikosom) hat in einem Blogbeitrag einige zusammengetragen, unter anderem auch eine von mir:

„Als Ausprägung des Crowdsourcing verfolgt das Crowdfunding das Ziel, Vorhaben zu finanzieren, bei denen es um die Durchführung von Projekten, die Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen, aber auch die Gründung von Unternehmen gehen kann. Die Initiatoren setzen dabei auf das Prinzip “kleine Beträge von vielen Unterstützern” und bieten dafür entsprechende Gegenleistungen an, die neben aus dem Vorhaben heraus generierten Produkten auch ideeller oder finanzieller Natur sein können. Eine Crowdfunding-Kampagne ist nur dann erfolgreich, wenn sie ihr Finanzierungsziel erreicht (Alles-oder-Nichts-Prinzip) und wird meist auf den im Internet entstandenen Crowdfundingplattformen durchgeführt.“

Aus der Definition geht hervor, dass es ganz unterschiedliche Formen von Crowdfunding gibt. Durchgesetzt hat sich das folgende Schema (siehe dazu auch: „Die vier Arten von Crowdfunding (Infografik)„)

  • Equity based: Diese Variante wird oft auch als Crowdinvesting bezeichnet, bei der die Unterstützer zum Beispiel in ein Startup investieren, um später am finanziellen Erfolg des Unternehmens teilzuhaben.
  • Lending based: Bei dieser Form des Crowdfunding geht es um die Gewährung von (Mikro)-Krediten, die vom Empfänger zuzüglich Zinsen zurückgezahlt werden müssen.
  • Reward based: Die Unterstützer erhalten eine Gegenleistung, entweder auf Produktbasis oder rein ideell. Auf diese Form der Unterstützung, die dem Sponsoring ähnelt, setzen viele Kultureinrichtungen.
  • Donation based: Entspricht der klassischen Spende, bei der es keine materielle Gegenleistung gibt.

Diese Ausdifferenzierung ist ein Beleg dafür, dass sich das Crowdfunding ständig weiter entwickelt. Eine Bestätigung findet diese Behauptung in der ständig steigenden Zahl an Crowdfundingplattformen, die sich, um im Wettbewerb mit anderen Anbietern bestehen zu können, zunehmend auf einzelne Nischen spezialisieren. So existiert seit kurzem mit Trevolta zum Beispiel eine Plattform, über die sich Reisen finanzieren lassen. Eine Anfang November 2013 veröffentlichte Liste zählt alleine in Deutschland 66 Plattformen

Schritt 3: Planen Sie Ihr Vorhaben sorgfältig

Spätestens jetzt sollte uns klar sein, dass eine Crowdfundingkampagne nicht ein kleines Anhängsel eines „richtigen“ Projektes ist, sondern als eigenständiges Vorhaben zu gelten hat.

Das bedeutet, eine solche Kampagne sollte auch entsprechend geplant werden (siehe dazu unter anderem: „Wie sieht ein richtiger Projektstrukturplan aus?„). Und budgetiert, denn beim Crowdfunding gibt es nicht nur Einnahmen, sondern es fallen auch Ausgaben an. Die sollten Sie in Ihre Kalkulation miteinbeziehen, ansonsten zahlen Sie bei Ihrer Kampagne am Ende drauf. Ob das die Kosten für die anfallende Arbeitszeit sind oder das Geld, das Sie für die Gegenleistungen in die Hand nehmen müssen, alle diese Beträge erhöhen die Kosten für das gesamte Projekt, was wiederum Auswirkungen auf die Zielsumme der Crowdfundingkampagne hat.

Vergessen Sie vor allem bei der Kalkulation die Portokosten nicht, so Sie Ihre Gegenleistungen verschicken müssen. Das kann schnell ins Geld gehen, vor allem wenn die UnterstützerInnen aus dem Ausland kommen. Nicht alle tun Ihnen den Gefallen und wohnen um die Ecke. ;-)

Am Ende ist der Aufwand vermutlich größer als gedacht, deshalb ist eine vorsichtige Planung sicher von Vorteil. Ich habe den Aufwand für die stART12-Kampagne damals auch unterschätzt und würde die Arbeitszeit heute wesentlich großzügiger kalkulieren.

Schritt 4: Setzen Sie den benötigten Betrag fest

Am Ende steht dann aber fest, wie hoch das Budget für Ihr gesamtes Vorhaben ist und was Sie Ihre Kampagne kostet. Nun geht es um die Frage, welche Summe Sie mit Hilfe Ihrer Crowdfundingkampagne hereinbekommen möchten? In meiner Definition von Crowdfunding habe ich geschrieben, dass dabei meist das Alles oder Nichts-Prinzip gilt. Nur wenige Plattformen weichen davon ab und erlauben es einem, auch mit einem geringeren Betrag das Vorhaben zu starten. Also ohne die eigentliche Zielsumme erreicht zu haben. In meinen Augen ist das ein gefährliches Modell, denn am Ende sind es wieder die Honorare, die nicht ausgezahlt werden. Insofern bin ich mit dem Modell, dass das Geld nur erhält, wer seine Zielsumme erreicht, ganz zufrieden, denn ich betrachte es als hilfreichen Ansatz im Kampf gegen Selbstausbeutung im Kunst- und Kulturbereich.

Allerdings ist bei diesem Modell die Gefahr des Scheiterns entsprechend groß. Unter Umständen investieren Sie Zeit und Geld in Ihre Crowdfundingkampagne und schaffen es am Ende nicht, Ihre angestrebte Zielsumme zu erreichen. Auf den angefallenen Kosten bleiben Sie sitzen und Ihr Projekt können Sie vergessen. Deshalb macht es Sinn, sich im Vorfeld Gedanken über das Risiko Ihres Vorhabens zu machen. Unter Umständen versuchen Sie mit Ihrer Kampagne nicht das gesamte Projekt zu finanzieren, sondern nur einen Teil. Schaffen Sie Ihre Zielsumme nicht, können Sie hoffentlich das Projekt selbst trotzdem noch durchführen, wenn auch vermutlich mit Einschränkungen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Theater Sommer Klagenfurt, dessen Kampagne ich im ersten Teil dieser Serie erwähnt habe. Um das Risiko zu minimieren, sollten mit der Kampagne nur die Kostüme finanziert werden. Wäre sie gescheitert, hätte das Stück trotzdem noch produziert werden können, wenn auch ohne oder mit billigeren Kostümen.

Lassen sich Crowdfundingkampagnen mit öffentlichen Förderungen kombinieren? Diese Frage taucht immer wieder auf, ich würde sie generell mit einem Ja beantworten. Aber Sie sollten sich immer die Konsequenzen überlegen, wenn es mit dem Crowdfunding nicht klappt. Theoretisch lassen sich etwa auch die Fördergelder aus Brüssel mit einer Crowdfundingkampagne verbinden. Das Risiko resultiert aus der Tatsache, dass Sie sich, so die Kampagne nicht klappt, sehr schnell nach Alternativen umschauen müssen, denn beim neuen EU-Förderprogramm „Creative Europe“gilt wie bei den meisten EU-Programmen das Prinzip der Kofinanzierung. Das heißt, Sie müssen die restlichen 40 oder 50 Prozent auf alle Fälle auftreiben, sonst verlieren Sie das Geld aus Brüssel auch wieder. Wenn Sie also vor allem bei großen Projektvorhaben auf Crowdfunding setzen, sollten Sie auf alle Fälle einen Plan B haben. Sonst droht das völlige Scheitern Ihres Projektes. Passiert das vor dem Start der Arbeit, mag das gerade noch in Ordnung sein. Wenn Sie aber  schon mit der Arbeit begonnen und erste Gelder ausgegeben haben, können Sie sich ein Scheitern schlichtweg nicht leisten. Insofern spricht gerade bei längeren EU-Projekten viel dafür, das Risiko zu minimieren und nur einen kleinen Teil des Budgets auf diese Weise zu finanzieren.

Wenn diese Punkte geklärt sind, gilt es die Frage nach der richtigen Plattform zu beantworten. Darum geht es dann in Teil III dieser Serie. Außerdem beschäftige ich mich mit der Frage, wie lange eine Kampagne dauern sollte? Eher lang oder eher kurz? Die Antwort auf diese Fragen gibt es nächste Woche.

Bild von Tumisu auf Pixabay

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Raus aus Facebook?

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Bild: Exit„; von Lukas Kästner (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Vielleicht ist es auch von Vorteil, wenn man nur wenig finanzielle Mittel für die eigenen Social Media-Aktivitäten hat. Ich hatte vor allem in den ersten Jahren den Anspruch, kein Geld in die Hand zu nehmen, um im Social Web sichtbar zu sein. Und da ich von den Kulturbetrieben immer zu hören bekam, dass für Social Media kein Geld da sei, habe ich mir für Kultureinrichtungen, die ich beraten habe, immer Wege überlegt, um ohne teure Kampagnen auszukommen.

Reich sind die Kulturbetriebe zwar immer noch nicht, aber es gibt doch etliche, die mittlerweile ein Budget haben, um zum Beispiel ihre Facebookpostings zu pushen und so deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Ich finde das durchaus in Ordnung und betrachte es auch als sinnvoll, auf diese Weise zum Beispiel eine Ausstellungseröffnung oder die Veröffentlichung eines neuen Albums zu promoten. Aber grundsätzlich habe ich immer stark auf die Inhalte gesetzt und da gab es – zumindest in meinen Anfangsjahren – keine Alternative zum Blog. Als Facebook und Twitter aufkamen, haben viele das Bloggen aufgegeben, um sich voll und ganz auf die neuen Plattformen zu konzentrieren. Zugegeben, da tobte das Leben und auch heute findet die Diskussion über ein Blogpost oft noch eher auf den sozialen Netzwerken und nicht im Blog selbst statt.

Das Blog als zentrales Element von Social Media

Aber für mich war immer klar, dass ein Blog für jedes Social Media-Programm die zentrale Anlaufstelle sein muss und Facebook, Twitter & Co. lediglich dazu da sind, auf die Seite aufmerksam zu machen, auf der meine Inhalte zu finden sind. Wenn Judith Denkmayr jetzt darüber schreibt, dass „der Facebook Exit 2014 für Unternehmen ein Thema werden könnte„, weil es die hohen Erwartungen nicht (mehr) erfüllt, dann bin ich froh, dass ich diese hohen Erwartungen nie hatte. Schon vor drei Jahren habe ich darüber geschrieben, dass die Postings auf Twitter und Facebook zu schnell von der Bildfläche verschwinden, um nachhaltig zu sein und begründet, warum ein Blog für mich so wertvoll ist.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, ganz im Gegenteil. Nachdem Facebook noch immer keine vernünftige Suchfunktion hat, suche ich nach wie vor in den Suchmaschinen nach einem Theaterstück, das ich mir heute Abend anschauen kann. Oder in einem der zahlreichen Veranstaltungskalender. Und die verlinken dann auf die Website.

Aber genug kritisiert. Trotzdem bin ich nicht der Ansicht, dass sich Unternehmen und auch Kulturbetriebe Gedanken über eine Exitstrategie machen sollten. Ich glaube, wir sollten Facebook so nutzen, dass wir von seinen Stärken profitieren können. Und die liegen eindeutig in der Vernetzung der Profile und der Tatsache, dass es sich dabei immer noch um ein Netzwerk handelt, das vom größten Teil seiner Mitglieder privat genutzt wird.

Facebook ist und bleibt ein privates Netzwerk

Dass dem so ist, beweist auch die ARD/ZDF-Onlinestudie. Werfen Sie mal einen Blick auf die Tabelle, die auflistet, was die UserInnen in privaten Community eigentlich machen. Erst an zwölfter Stelle taucht dort die Suche nach Informationen auf. Darauf zu spekulieren, dass man auf diese Weise entdeckt wird, halte ich für gewagt.

Nicht dass ich auf eine Facebookseite ganz verzichten würde, es gibt genügend Gründe, die dafür sprechen. Sind Sie auf Facebook nicht vertreten, findet man Sie zum Beispiel nicht über die Suchfunktion. Aber das Ziel sollte es eher sein, dort vertreten zu sein, wo sich die UserInnen größtenteils aufhalten: Auf den persönlichen Profilen, die die Timeline und die Fotoalben umfassen und im Chat. Wenn ich dort sichtbar sein möchte, dann schaffe ich das nur, wenn andere über mich und meine Angebote auf ihren Profilseiten berichten, Fotos heraufladen und im Chat über das gestrige Konzert, die Ausstellung, etc. erzählen. Wenn meine Angebote ihren Erwartungen entsprechen und wenn ich es zulasse, dass sie auch Fotos machen dürfen. Klar, das ist in einem Theater nicht ganz einfach, aber dann gilt es eben, spezielle Anlässe zu schaffen (siehe z.B. das Kultup im Theater Heilbronn).

Ich glaube, Facebook bietet uns noch viele wunderbare Möglichkeiten, um auf uns und unsere Angebote aufmerksam zu machen. Allerdings sind das Ansätze, die mit den Möglichkeiten, die uns das Marketing bis jetzt angeboten hat, wenig zu tun haben. Es geht um persönliche Gespräche in den Netzwerken der UserInnen. Dort hinein kann ich mich nicht einkaufen, niemals. Also überlegen Sie sich, wie Sie es schaffen, dorthin zu gelangen und nicht, ob Sie Facebook verlassen sollen. Dafür ist es eindeutig noch zu früh.

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60 Minuten über das neue EU-Förderprogramm „Creative Europe“ [Video]

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Sylvia Amann, die mit ihrem Unternehmen inforelais unter anderem Unterstützung beim Thema EU-Förderungen anbietet, hat vor wenigen Tagen in einem Webinar das neue EU-Förderprogramm „Creative Europe“ vorgestellt und die zahlreichen Fragen der TeilnehmerInnen beantwortet. Wenn Sie fix vorhaben, einen Antrag nach Brüssel zu schicken oder mit dem Gedanken spielen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen, kann ich Ihnen diese 60 Minuten wärmstens empfehlen. Hier ist die Aufzeichnung:

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Crowdfunding in 11 Schritten (Teil I)

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Für Crowdfunding interessieren sich derzeit viele, nicht nur im Kunst- und Kulturbereich. Ob Startup oder NGO, ob Produktentwicklung oder Theaterfestival, die Bandbreite der Vorhaben, die mit Hilfe der Crowd finanziert werden sollen, ist gewaltig. Kulturbetriebe und KünstlerInnen beschäftigen sich aus verständlichen Gründen mit dieser neuen Finanzierungsform, sind doch die Kassen der öffentlichen Hand leer und spendable Unternehmen rar.

Was liegt da näher als sein Glück auf einer der Plattformen zu suchen, die in den letzten Jahren online gegangen sind? Crowdfunding, das klingt so einfach. Aber wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, merkt man recht schnell, dass es gar nicht so einfach ist, an das Geld der Crowd heranzukommen. Anlässlich eines Workshops im letzten Jahr habe ich versucht, den Weg einer Crowdfundingkampagne zu skizzieren und die wichtigsten Schritte herauszuarbeiten. Elf sind es insgesamt geworden (hier die Folien der damaligen Veranstaltung), die Ihnen bei Ihrem Vorhaben helfen sollen.

Schritt 1: Bauen Sie sich ein möglichst großes Netzwerk auf

Es mag etwas merkwürdig für den ersten Schritt klingen, aber wer eine Crowdfundingkampagne plant, sollte bereits auf verschiedenen Plattformen und Kanälen vertreten sein. Je größer das Netzwerk, desto besser. Aber: Die Größe alleine ist nicht ausschlaggebend, entscheidend ist das Engagement derer, mit denen Sie verbunden sind. 5.000 Fans auf Facebook sind zwar eine tolle Sache, aber sind Sie sich sicher, dass von dieser stattlichen Zahl auch einige den Weg zur Crowdfundingplattform schaffen und Sie dort unterstützen?

Unter Umständen ist es gar nicht ungeschickt, klein anzufangen und sich auf die zu verlassen, deren Engagement man – hoffentlich – einschätzen kann. Ein schönes Beispiel ist das Team des Theater Sommers Klagenfurt, das für seine im letzten Jahr gespielte Komödie „Kannibale & Diebe“ die Kostüme mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren wollte. Um es vorweg zu nehmen: Die Kampagne war erfolgreich. Interessant ist aber die Analyse dieser Kampagne, nachzulesen im Blogbeitrag „Crowdfunding – Kennzahlen einer erfolgreichen Finanzierung„. Schaut man sich an, wer das Projekt unterstützt hat, sieht man, es war nicht die große und unbekannte Crowd, sondern eher das nähere Umfeld. StammbesucherInnen, das Team selbst, aber vor allem Bekannte und Verwandte machten mehr als 80 Prozent der UnterstützerInnen aus. Ähnlich sieht es beim Geld aus: Knapp 70 Prozent der gesamten Summe kamen von Bekannten und Verwandten.

Macht es also überhaupt Sinn, auf einer Plattform eine Kampagne zu starten, wenn man ja eh alle persönlich kennt? Vor allem langfristig gesehen durchaus, denn das Produktionsteam hat es geschafft, das nähere Umfeld zu mobilisieren. Bei den nächsten Kampagnen werden Bekannte und Verwandte im Idealfall als MultiplikatorInnen wirken – schließlich können sie auf eine erfolgreiche Kampagne verweisen – und dazu beitragen, dass sich ihr prozentualer Anteil nach und nach reduziert und sich die (unbekannte) Crowd stärker engagiert. Im Laufe der Zeit wird es Ihnen gelingen, ein stabiles Netzwerk zu schaffen, auf das Sie in weiterer Folge setzen können. Die Herausforderung besteht darin, die Größe des Netzwerks richtig einzuschätzen und das erste Projekt nicht zu groß anzulegen. Scheitert es, ist der Frust groß und das Vertrauen verspielt.

Je weiter Sie auf diesem Weg bereits sind, desto höher können Sie einsteigen. Klar ist: Fangen Sie erst mit dem Beginn der Kampagen an zu mobilisieren oder wagen Sie sich erst dann ins Social Web, ist die Gefahr des Scheiterns groß. So gesehen beginnt Crowfunding schon lange vor dem Start der Kampagne.

Schritt 2: Finden Sie heraus, ob Ihr Projekt für Crowdfunding geeignet ist

Fast jedes Projekt, könnte ich hierauf antworten und den Punkt damit abhaken. Aber schauen wir uns die Sache mal etwas genauer an. Mit Hilfe von Crowdfunding lassen sich ganz verschiedene Vorhaben finanzieren. Da sind einerseits die Kampagnen, mit deren Hilfe das Geld für eine Veranstaltung zusammen kommen soll. Man sollte zwar darauf achten, wie groß der Einzugsbereich dieser Veranstaltung ist, aber der Theater Sommer Klagenfurt hat gezeigt, dass auch regionale Veranstaltungen auf Interesse stoßen. Unterscheiden sollte man, ob es sich um eine B2C- oder eine B2B-Veranstaltung handelt. Während es bei B2C-Veranstaltungen wohl kaum Probleme geben dürfte, ist die Sache im B2B-Bereich etwas komplizierter. Die misslungene Kampagne für die stARTconference hat gezeigt, dass der Rechnungslegungsprozess unter Umständen mit den Abläufen einer Crowdfundingkampagne nicht kompatibel ist. Ich möchte nicht behaupten, dass ein solches Vorhaben für eine Crowdfundingkampagne nicht geeignet ist, aber man sollte sich diesen Punkt genau ansehen.

Neben Veranstaltungen werden oft auch Produkte mit Hilfe von Crowdfundingkampagnen finanziert. So hat zum Beispiel das Podium Festival in Esslingen mit einer Kampagne die DVD für das Projekt „Strawinsky:animated“ finanziert. Natürlich lassen sich auf diese Weise auch andere künstlerische Produkte finanzieren, Filme, Bücher, Comics, ich denke, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Drittens können Kulturbetriebe aber natürlich auch eine Crowdfundingkampagne dazu nutzen, um Kapital für das Unternehmen selbst einzusammeln. Das Bewertungsportal livekritik.de hat auf diese Weise mehr als 80.000 Euro erhalten und bot im Gegenzug eine Unternehmensbeteiligung an.

Im Grunde genommen lässt sich also fast jedes Projekt mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren, zumindest teilweise. Aber manche Vorhaben werden sich leichter als andere auf diese Weise finanzieren lassen. Ich würde es zwar nicht gänzlich ausschließen, aber ein Vorhaben, bei dem es lediglich um einen Kompositionsauftrag geht, hat es vermutlich schwerer als die Finanzierung der Konzerttournee einer bekannten Band. Sie sehen, Crowdfunding eignet sich für sehr viele Projekte, es macht aber Sinn, sich das eigene Vorhaben genau anzuschauen und sorgfältig zu planen. Darum geht es dann im nächsten Teil dieser kleinen Serie.

Bild von Tumisu auf Pixabay

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Digitale Transformation, Herausforderungen für den Kunst- und Kulturbereich

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Bild: Old Idea„; von Fran Parra Carrión (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Eigentlich ist das, was wir derzeit rund um die Entwicklung der digitalen Technologien erleben, genau das, wovon Kulturbetriebe immer geschwärmt haben. Noch heute stehen viele derer, die voller Idealismus und inhaltlich getrieben im Kunst- und Kulturbereich arbeiten, Marketing und Werbung skeptisch bis ablehnend gegenüber. „Wir wollen unsere künstlerische Arbeit nicht bewerben, uns geht es um die Inhalte.“ Solche Aussagen gab es früher, solche Aussagen gibt es auch heute noch. Der Unterschied: Heute entsprechen sie den Entwicklungen, die wir derzeit erleben. Brian Solis spricht in diesem Zusammenhang von digitaler Transformation. In seinem Beitrag „2014 – The Embolden Years: Change agents lead the way for digital transformation“ stellt er seine Agenda für das gerade begonnene Jahr vor. Dabei geht es im besonders um die Weiterentwicklung des Social Business, ein Thema, mit dem er sich bereits im letzten Jahr intensiv beschäftigt hat.

Während Social Media für Solis eher ein Ansatz ist, mit dessen Hilfe wir vom Broadcasting-Modell Abschied nehmen können,  siedelt er den Begriff Social Business auf einer Ebene an, auf der es um Werte, Haltungen und Weltanschauungen geht (Die wichtigsten Punkte seines dazu erschienenen eBooks habe ich in meinem Beitrag „Und es geht weiter: von Social Media zum Social Business“ zusammengefasst).

Social Business betrifft das ganze Unternehmen

Die Aktivitäten im Social Web sind für Solis nur der Teil eines großen Ganzen, wo die alles entscheidende Frage nicht mehr die nach der Zahl der Fans auf der Facebookseite ist, sondern die nach der Unternehmenskultur. Veränderungen stehen an und dass die nicht bei den PraktikantInnen, die für Social Media zuständig sind, ihren Ausgangspunkt nehmen können, dürfte uns allen klar sein. Wobei: Wir sollten den Beitrag nicht unterschätzen, den die Kommunikation im Social Web hierzu leistet. Allerdings geschieht das meist unbeabsichtigt. Noch. Aber keine Sorge, das ist kein Phänomen, das wir nur im Kunst- und Kulturbereich antreffen.

Social Business, das heißt vereinfacht gesagt, die Aktivitäten im Social Web mit den Zielen eines Unternehmens und auch mit den Zielen einer Kultureinrichtung zu verbinden. Diese Entwicklung hin zum „social“ muss von oben erfolgen, also von den Führungskräften ausgehen.

„This is less about technology and more about how transparency, authenticity, internal and external engagement, et al are used to influence new vision, philosophies, strategies and supporting systems that build meaning relationships and experiences with customers, employees and stakeholders alike,“

schreibt Solis und macht damit deutlich, dass es um mehr geht als die Frage nach der richtigen Plattform. Gefragt sind neue Managementansätze, die über das im Kunst- und Kulturbereich noch immer als innovativ geltende „Management by Objectives“ hinausgehen.

Aber nicht nur intern stehen Entwicklungen an, die an den Kulturbetrieben nicht spurlos vorüber gehen werden. Auch das Publikum, die KundInnen werden an Bedeutung gewinnen und mit dazu beitragen, dass Innovation stattfindet.

Customer Experience führt Marketing, Verkauf, Kundenservice und IT zusammen

Während in den USA Stiftungen immer wieder Studien in Auftrag geben, die versuchen, etwas über die NutzerInnen von Kunst und Kultur herauszufinden, wissen wir hier noch relativ wenig über diese Menschen. Auf welchen Wegen finden sie in die Ausstellungen, Konzerte oder kaufen Bücher und CDs? Wo lassen sich diese Menschen überhaupt ansprechen und für kulturelle Angebote gewinnen? Immer häufiger taucht in diesem Zusammenhang der Begriff der „Customer Journey“ auf, um herauszufinden, wie diese Wege eigentlich aussehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Customer Experience (CX), ein weites Feld, das für Solis nicht mehr nur auf das Marketing beschränkt bleibt:

„New areas of expertise will also be necessary to support these new efforts ranging from experience architects to digital anthropologists to data scientists to cross media strategists.“

Welche Kultureinrichtung beschäftigt sich mit solchen Themen? Vermutlich noch keine, aber nachdem diese Entwicklung gerade erst begonnen hat, ist das (noch) kein Problem. Aber diese Herausforderungen komen auf den Kunst- und Kulturbereich zu, was bedeutet, dass wir uns schon mal anfreunden können mit Begriffen wie „journey mapping“, „experience architecture“ oder „digital anthropology“, um nur einige zu nennen, die Solis in seinem Artikel anspricht.

Die Begriffe sind das eine, entscheidend sind aber Erkenntnis und Bereitschaft, sich auf diejenigen einzulassen, für die wir die Arbeit in den Kultureinrichtungen machen, die BesucherInnen, das Publikum. Und das ist genau das, was Kultureinrichtungen immer als ihr Anliegen genannt haben, wenn sie sich gegen Marketing und Werbung gewehrt haben. Jetzt ist die Chance da, mit ausgelöst durch die Entwicklungen im Technologiebereich.

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„Hollywood & Vines“ (Kurzfilm)

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Was soll man schon großartiges mit einer App anstellen, die einen nur 6 Sekunden lange Videos produzieren lässt? An dieser Herausforderung sind schon viele gescheitert. Zwar gibt es mittlerweile etliche meist witzige Vine-Videos und einige gute Ansätze, aber die Idee von Airbnb gefällt mir bis jetzt am besten. „Hollywood & Vines“ ist ein echtes Crowdsourcing-Projekt, die Regieanweisungen zu diesem Kurzfilm kamen via Twitter, mitmachen konnte jede/r.

„For four days, people around the world worked with the director to share in the creation of a single story about travel, adventure and finding your place in the world.

Entstanden ist mit „Hollywood & Vines“ der erste Kurzfilm, der aus weltweit produzierten Vine-Videos besteht. Viel Spaß…

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Evergreen Content und viraler Content ergänzen sich

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Bild: Zeitlos„; von Bastian Greshake (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Wer träumt nicht davon, Inhalte zu produzieren, die sich erfolgreich viral verbreiten und von Millionen Menschen wahrgenommen werden? Das Social Web mit seinen Möglichkeiten, Inhalte zu teilen, ist prädestiniert dafür. Meinen größten viralen „Erfolg“ hatte ich mit dem Beitrag „RIP Michael Jackson„, den ich am Tag nach Jacksons Tod online gestellt habe. Er enthält eigentlich nur ein paar Zeilen und ein YouTube-Video. Google war mir damals sehr gewogen und deshalb tauchte ich mit diesem Blogpost ganz, ganz weit oben in der Suchmaschine auf. Der Beitrag ist vom 26. Juni 2009 und hatte an diesem Tag knapp 3.000 Zugriffe.

Vor fünf Jahren waren das für mich sensationelle Zahlen, aber innerhalb weniger Tage war das Interesse erloschen, im letzten Jahr hatte der Beitrag gerade noch 5 Klicks. Gebracht hat mir das alles wenig bis gar nichts, denn erstens interessiert sich heute kaum noch jemand für einen solchen Beitrag und zweitens kamen die Klicks vermutlich auch nicht von meiner Zielgruppe.

Virale Erfolge sind oft nicht nachhaltig

Dieser virale Erfolg ging also ins Leere, er hat mir im Grunde genommen nichts gebracht. Hätte es sich um einen Beitrag gehandelt, mit dem ich eine in Kürze stattfindende Veranstaltung ankündige, dann wäre ich damit besser dran gewesen. Ich hätte genau die kurzfristige Aufmerksamkeit erhalten, die wir uns in einem solchen Fall alle wünschen.

Langfristig gesehen sind für uns aber auch Inhalte wichtig, die Dan Newman als „Evergreen Content“ bezeichnet. In seinem Blogbeitrag „What Is Evergreen Content and How To Create it“ gibt er sich davon überzeugt, dass diese Art von Inhalt für den Verkauf sehr wichtig ist. Was bedeutet Evergreen Content überhaupt?

„(E)vergreen content is made up of posts that are not only relevant when they are posted, but they stay relevant for the time to come“,

schreibt Newman und sieht das Potenzial vor allem darin,

„to connect and engage to your audience for the long term“.

Meine Top 5-Beiträge des letzten Jahres sind alle schon älter

Passend dazu habe ich zum Jahreswechsel von WordPress eine Statistik bekommen, welche Beiträge im letzten Jahr am häufigsten hier auf diesem Blog aufgerufen worden sind. Ich habe das Ranking schon auf Facebook gepostet und interessanterweise ist kein Beitrag aus dem vergangenen Jahr unter den Top 5.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ein schönes Ergebnis, ich habe dieses Muster in meinem Beitrag „Warum ein Blog so wertvoll ist“ anhand von Zahlen zu verdeutlichen versucht. Man entkommt auf diese Weise dem Stress, permanent neue Inhalte liefern zu müssen oder ständig in den sozialen Netzwerken aktiv sein zu müssen. Allerdings muss ich nun schauen, dass ich „Nachschub“ produziere, denn ewig halten sich Blogbeiträge nicht ganz oben in den Suchmaschinen. Die Sichtbarkeit bei Google & Co ist nur eines der Argumente für Evergreen Content. Newman nennt noch weitere:

  • „Continually attract traffic to your website.“
  • „Drive prospects into your sales funnel.“
  • Establish your brand as the industry leader.“
  • „Connect on a deeper level on social media.“

Niemand hat so viel Evergreen Content wie der Kunst- und Kulturbereich

Und wie kommen der Kunst- und Kulturbereich zu solchen Inhalten? KünstlerInnen und Kultureinrichtungen haben den großen Vorteil, dass sie über jede Menge davon verfügen. Ob das die Abbilder ihrer Werke sind, Fotosammlungen oder auch alte Plakate oder Programmhefte. Wir haben es hier mit Inhalten zu tun, die auf ihre Art zeitlos sind und die aus den von Dan Newman genannten Gründen genutzt werden sollten. Überlegen Sie mal, wie viele ungehobene Schätze noch in Ihren Schubladen, Kellern oder Archiven schlummern. Machen Sie sich doch ein paar Gedanken, wie Sie diese Inhalte nutzen können und Sie werden sehen, Evergreen Content und virale Inhalte ergänzen sich ganz großartig.