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stARTcamp.digital: Ein Barcamp, aber halt online

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Wenn ich hier die letzten stARTcamps angekündigt habe, dann war der Ort, an dem sie stattfanden, immer sehr wichtig. Das ist dieses Jahr nicht so. Nächste Woche, am Mittwoch, den 17. Juni, wird zwar ein stARTcamp stattfinden, aber es geht wie so viele andere Veranstaltungen auch, online über die Bühne. Deshalb heißt es auch stARTcamp.digital.

stARTcamps sind eigentlich nichts anderes als Barcamps, nur haben wir sie in Anlehnung an die stARTconference eben auch entsprechend gelabelt. Die Herausforderung besteht in meinen Augen darin, dass viele Onlineveranstaltungen nach dem klassischen Sender-Empfänger-Prinzip funktionieren. Barcamps funktionieren anders. In diesem Fall ist man nicht Empfänger, sondern „ein entscheidender Teil des Formats“, wie ich vor zwei Jahren in dem Beitrag „Was ist ein stARTcamp und warum sollten Sie dabei sein?“

Bei Barcamps entsteht das Programm erst in der Startsession

Entscheidend deshalb, weil es ja kein fixes Programm gibt und erst in der Startsession vereinbart wird, wie der Tag abläuft. Und ganz wichtig: Eine Session kann nicht nur vorschlagen, wer etwas erzählen will, sondern auch, wer über etwas diskutieren möchte oder gerne Antworten auf eine Frage hätte. Wenn das funktioniert, dann ist es ein gutes Barcamp. Das Tolle ist, das funktioniert eigentlich immer. Zumindest bei den Barcamps, bei denen ich dabei gewesen bin.

Die Herausforderung besteht nun darin, dieses partizipative Format in den Onlinebereich zu transferieren. Wir haben das im April schon einmal versucht und auch die stART-Kolleg*innen aus der Schweiz sind jetzt am Freitag schon zum vierten Mal aktiv. Mit Hilfe der gemachten Erfahrungen versuchen wir das Format weiterzuentwickeln. Wir, das sind in dem Fall Katrin Schroeder, Anne Aschenbrenner, Christian Holst und Frank Tentler.

Für das stARTcamp.digital nutzen wir Zoom

Stattfinden wird das stARTcamp.digital auf der Plattform Zoom. Zoom schätze ich, weil die Übertragung eigentlich fast immer funktioniert, weil ich einen virtuellen Hintergrund verwenden kann und weil sich Untergruppen einrichten lassen. Eigentlich dachten wir anfangs, die verschiedenen Sessions mit genau dieser Funktion organisieren zu können. Aber das ist schwierig, weil die Teilnehmer*innen nicht zwischen den Unterräumen wechseln können. Man kann das zwar händisch organisieren, aber wenn es mehr als 15 bis 20 Teilnehmer*innen sind, dann wird es kompliziert.

Wir haben uns dann dafür entschieden, mit mehreren Zoom-Lizenzen zu arbeiten. So konnten wir das letzte Mal drei voneinander unabhängige Räume anbieten, die sich über jeweils einen Link anklicken ließen. Organisiert haben wir die Sessions über ein Google-Sheet. So hatten alle das Programm vor sich und konnten wählen und auch zwischendrin wechseln.

Was gefehlt hat, war der Ort für Gespräche abseits des Programms. Man sieht zwar alle in der Kachelansicht. Aber eine direkte Kommunikation ist nur über den Chat möglich und das ist doch ziemlich mühsam. Dieses Mal werden wir noch einen vierten Raum aufmachen und ihn als Bar oder Cafe deklarieren. Dort kann man sich einfach austauschen, ganz ohne Programm.

Sie können schon Sessionvorschläge machen

Dieses Programm wird erst am kommenden Mittwoch in der Startsession beschlossen, aber es gibt bereits eine Liste, in die man Themenvorschläge eintragen kann. Vier stehen dort bereits und wir freuen uns, wenn es schon im Vorfeld mehr werden. Wenn Sie einen Blick in die Vorschau werfen, sehen Sie, dass dort auch eine Session zu finden ist, in der das Twitter-Event des Burgtheaters #vorstellungsänderung noch einmal vorgestellt und diskutiert wird. Für mich war das eines der spannendsten Onlineformate der letzten Wochen. Daniel Landau spricht in einem Tweet von ersten „Nicht-Theater Theater Abend, von (uns) allen selbst auf Twitter gestaltet“ und liefert gleich noch eine Kurzkritik im Videoformat.

Dieses stARTcamp.digital wird in Kooperation mit dem Burgtheater stattfinden und Sie können sicher sein, dass es nicht nur bei dieser einen Session seitens des Burgtheaters bleibt. Aber lassen Sie sich überraschen, ab 9:00 sind die virtuellen Türen für Sie geöffnet. Die Teilnahme am stARTcamp ist kostenlos. Sie müssen sich auch nicht anmelden, sondern einfach nur einen Link anklicken, den Sie ein Stück weiter unten finden.

Hier sind noch einmal die wichtigsten Informationen:

Ganz wichtig, hier ist auch der Zeitplan:

  • 09:00: Einlass & Vorstellungsrunde
  • 09.30: Begrüßung & Sessionplanung
  • 10:30: Sessionblock 1 (bis zu 3 parallele Sessions)
  • 11:30: Sessionblock 2 (bis zu 3 parallele Sessions)
  • 12:30: Mittagspause
  • 14:00: Sessionblock 3 (bis zu 3 parallele Sessions)
  • 15:00: Sessionblock 4 (bis zu 3 parallele Sessions)
  • 16:00: Abschluss

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