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Web 2.0 und die Selbstbefruchtung

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Am 12. und 13. Juni findet in Hamburg die remix09 statt, auf deren Website es heißt:
„Fachleute aus dem klassischen Marketing-Umfeld treffen die Aktiven des Web 2.0 für einen professionellen und persönlichen interdisziplinären Austausch.“
Das funktioniert aber noch nicht so ganz, wie man beim Werbeblogger lesen kann. Roland Kühl v. Puttkamer vermisst die klassischen Agenturen, die für ihn mit die wichtigste Zielgruppe sind, denn
„die remix09 ist keine Selbstbefruchtung, bei der Onliner sich selbst zum x-ten Mal erzählen werden, wie Facebook-Kampagnen funktionieren oder wie toll Twitter-Marketing ist.“
Das Problem sehe ich bei der stART.09 auch auf uns zukommen. Natürlich ist es nett, sich mit lauter Leuten zu treffen, die sich bereits im Social Web bewegen und von dieser Art der Kommunikation überzeugt und begeistert sind. Aber ich denke, das Ziel solcher Konferenzen wie der remix09 oder der stART.09 muss es sein, die Offliner und die Onliner zusammen zu bringen. Beide Seiten brauchen einander und können dazu beitragen, dass wir bald nicht mehr zwischen der realen und der virtuellen Welt unterscheiden. Für mich ist es daher die größte Herausforderung, vor allem diejenigen für die stART.09 zu gewinnen, die von Weblogs, Social Networks oder Twitter keine Ahnung haben. Und man darf ihnen sicher nicht mit der Technik kommen, sondern muss ihnen zeigen, worin der Nutzen für sie besteht. Was mich interessieren würde: was ist für Sie der größte Nutzen der Social Media Tools, die Sie verwenden? Warum twittern oder bloggen Sie? Was interessiert Sie? Die Möglichkeit, an Informationen zu kommen, viele Menschen zu erreichen oder neue Kontakte zu knüpfen? Ich frage das, um herauszufinden, welche Wege es gibt, um die Menschen auf die stART.09 ansprechen zu können, denen das Social Web noch fremd ist. Ich freu mich auf Ihre Antworten und Tipps.