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Ausstellungseröffnung in Wien: Johanes Zechner, Inger Christensen und Hanna Schygulla

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Wer in diesem Blog „herumblättert“, wird feststellen, dass die Bandbreite von dem, was wir als Kulturmanagement bezeichnen, sehr groß ist. Management, Marketing, Finanzierung oder PR sind nur einige der Themenbereiche, die hier immer wieder angesprochen werden. So wichtig es auch sein mag, sich darüber auszutauschen und voneinander zu lernen: nicht vergessen sollten wir aber, dass ganz am Ende immer die Kunst steht, in welcher Form auch immer. Die Premiere, Eröffnung, Lesung, etc. ist immer der Punkt, wo alle Fäden und Handlungsstränge zusammen laufen. In die Eröffnung der Ausstellung „Diese weisse Ekstase“ mündet auch ein kleiner Handlungsstrang von mir, bei dem sich viel um Excel-Sheets gedreht hat. :-) Im Zyklus „Diese weisse Ekstase“ hat sich Johanes Zechner mit den Gedichten der dänischen Schriftstellerin Inger Christensen auseinandergesetzt, deren Lyrikband Det/das erst rund 35 Jahre nach der Veröffentlichung ins Deutsche übersetzt wurde. Herausgekommen sind dabei 99 großformatige Zeichnungen, die nun vom 14. bis 25. Oktober in Wien im brick 5 zu bewundern sein werden. Was mir daran so gut gefällt: Johanes Zechner hat mit Pinsel und Graphitstift gearbeitet und auf Leinen-Blättern wunderschöne Schwarz-Weiss-Zeichungen geschaffen, die eine ganz eigene Atmosphäre schaffen. Mindestens ebenso fein geworden ist das dazu erschienene Künstlerbuch mit Texten von Robert Fleck, Johannes Rauchenberger und Peter Waterhouse. Dieses Buch hat mit 48x33cm ein sehr ungewöhnliches Format und ist in einer nummerierten Auflage erschienen. Das alles gibt es auch schon am 13. Oktober um 19:30 Uhr in der Wiener Fünfhausgasse 5 zu bewundern, wenn dort die Ausstellung eröffnet wird. Was mich persönlich besonders freut: Hanna Schygulla wird dort aus Inger Christensens Gedichtband vorlesen. In Erinnerung geblieben ist mir Hanna Schygulla durch ihre Filme, die ich unzählige Male im Kino gesehen habe. Nein, ich bin dadurch nicht arm geworden, ganz im Gegenteil, ich habe während der Schulzeit in einem Programmkino als Platzanweiser arbeiten können. Eine geniale Kombination: Geld verdienen und Filme anschauen. Zurück zur Ausstellung: wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch auch. Hier finden Sie die Einladung mit allen wichtigen Informationen. Vielleicht sehen wir uns ja?