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„A dancer doesn’t need a stage… only a soul“

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Schon oft habe ich hier im Blog darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, Geschichten zu erzählen, wenn ich mit den Menschen ins Gespräch kommen, sie für meine Arbeit begeistern will. Erst gestern habe ich Chris Brogan zitiert, der auf die Bedeutung von Inhalten hingewiesen hat, wenn es darum geht, eine Community aufzubauen.

Wenn ich mit Leuten aus dem Kunst- und Kulturbereich über das Thema Social Web spreche und an diesen Punkt komme, begegne ich oft der Angst, es könnten einem keine Inhalte einfallen und man wüsste daher nicht, was man schreiben solle.

Kultur und Web 2.0, das muss gar nicht unbedingt heißen, dass man Texte schreibt. Viele Kulturbetriebe haben noch ganz andere Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen über das, was sie machen. So wie zum Beispiel das Anaheim Ballett, das seine Geschichten in Form von Videos erzählt und das ich immer wieder gerne in diesem Zusammenhang erwähne.

Dass diese Art des Geschichtenerzählens ankommt, beweisen die Zugriffszahlen. Fast 20.000 UserInnen haben den YouTube-Kanal abonniert. Ach ja, das Anaheim Ballett gibt es natürlich auch auf Facebook. Und auf MySpace.

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Ein Blog aus der Ballettszene

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Bis jetzt halten sich die großen Kultureinrichtungen noch ziemlich zurück, wenn es um das Thema Weblogs geht. Umso erfreulicher ist es, dass im Staatsballett Berlin gleich die stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin Christiane Theobald ein eigenes Blog betreibt.

In ihrem aktuellen Blogpost „Caravaggio: ein Ballett voller Licht und Schatten“ spicht Theobald ein ganz interessantes Thema an, die unterschiedliche Beurteilung einer, in diesem Fall Choreographie durch die KritikerInnen und durch das Publikum. Anscheinend ist auch in dieser Kunstsparte die Zeit vorbei, in der die KritikerInnen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Woran orientiert sich das Publikum aber dann? Gibt es auch hier Kommunikationskanäle, über die Empfehlungen ausgesprochen werden? Aufschlussreich ist es, wie sich die KünstlerInnen mit dieser Diskrepanz beschäftigen. Das sind genau die Momente, wo ein Blog wertvolle Inneneinsichten liefern kann und nicht die Kultureinrichtung, sondern die KünstlerInnen im Vordergrund stehen.

Zurück zum Blog. Schade finde ich, dass das Blog keine Infos über die Autorin enthält. Die About-Seite weist meist die höchsten Zugriffszahlen auf, weil die LeserInnen einfach wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben. An ganz anderer Stelle wird man dann zwar fündig, aber vielleicht kommt die About-Seite ja demnächst noch. ;-) Über die geringe Beitragsfrequenz will ich jetzt nicht klagen, schließlich hat man in einer solchen Führungsposition auch anderes zu tun als Blogbeiträge zu schreiben. Aber schön, dass es dieses Blog gibt.