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Ein Blog aus der Ballettszene

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Staatsballett Berlin

Bis jetzt halten sich die großen Kultureinrichtungen noch ziemlich zurück, wenn es um das Thema Weblogs geht. Umso erfreulicher ist es, dass im Staatsballett Berlin gleich die stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin Christiane Theobald ein eigenes Blog betreibt.

In ihrem aktuellen Blogpost „Caravaggio: ein Ballett voller Licht und Schatten“ spicht Theobald ein ganz interessantes Thema an, die unterschiedliche Beurteilung einer, in diesem Fall Choreographie durch die KritikerInnen und durch das Publikum. Anscheinend ist auch in dieser Kunstsparte die Zeit vorbei, in der die KritikerInnen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Woran orientiert sich das Publikum aber dann? Gibt es auch hier Kommunikationskanäle, über die Empfehlungen ausgesprochen werden? Aufschlussreich ist es, wie sich die KünstlerInnen mit dieser Diskrepanz beschäftigen. Das sind genau die Momente, wo ein Blog wertvolle Inneneinsichten liefern kann und nicht die Kultureinrichtung, sondern die KünstlerInnen im Vordergrund stehen.

Zurück zum Blog. Schade finde ich, dass das Blog keine Infos über die Autorin enthält. Die About-Seite weist meist die höchsten Zugriffszahlen auf, weil die LeserInnen einfach wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben. An ganz anderer Stelle wird man dann zwar fündig, aber vielleicht kommt die About-Seite ja demnächst noch. ;-) Über die geringe Beitragsfrequenz will ich jetzt nicht klagen, schließlich hat man in einer solchen Führungsposition auch anderes zu tun als Blogbeiträge zu schreiben. Aber schön, dass es dieses Blog gibt.

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