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Treffpunkt KulturManagement am 22. Juni: „Controlling im Kulturbetrieb“

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Controller, das sind – nicht nur in Kultureinrichtungen – meist die „Bösen“, denn sie sitzen, so eine weitverbreitete Ansicht, auf dem Geld und rücken es nur unter bestimmten Bedingungen oder im schlimmsten Fall gar nicht heraus. Damit wird man dieser Funktion aber in keinster Weise gerecht. Hinter dem Controlling verbirgt sich ein „umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse“, wie es auf Wikipedia heißt.

Dass das negative Image des Controllers so gar nicht zutreffend ist, darauf weist Andreas Preißner in seinem Buch „Projekte budgetieren und planen“ (Affiliate-Link) hin. Er stellt fest, dass die wirtschaftlichen Anforderungen je nach Position recht unterschiedlich sein können. Während die Geschäftsführung (oder Direktion) sich vor allem für die Rentabilität und damit den Blick auf das „große Ganze“ interessiert, benötigt die Projektleitung Zwischenergebnisse, um den aktuellen Status Quo einschätzen zu können.

„Das Controlling geht weiter ins Detail und möchte auch wissen, ob z.B. die Mitarbeiter effizient eingesetzt werden. Er analysiert, ob und warum ein Projekt für sich effizient ist und gibt gegebenenfalls Hilfestellung auf dem Weg dahin,“ (S.10)

beschreibt Preißner die Aufgaben des Controllers. Wie ein entsprechendes Steuerungskonzept bei einem so großen Haus wie dem Kunsthistorischen Museum (KHM) Wien aussieht und welche Kriterien beziehungsweise Kennzahlen dabei im Vordergrund stehen, erzählt Markus Roboch beim nächsten Treffpunkt KulturManagment, der am kommenden Mittwoch, den 22. Juni um 9 Uhr stattfindet.

Roboch leitet dort die Abteilung Controlling und wird nicht nur erklären, worauf es (ihm) beim Controlling ankommt, sondern auch ein paar interessante (Vergleichs)-Zahlen präsentieren.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 22.06.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Controlling im Kulturbetrieb
Impulsvortrag: Markus Roboch (Kunsthistorisches Museum Wien)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

PS: den Treffpunkt KulturManagement gibt es auch auf Facebook.

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Version 10 der Software für Gründer und junge Unternehmen erschienen

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Auf dieses vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Verfügung gestellte Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmen weise ich immer wieder gerne hin, zuletzt im November 2009, als die Version 9.3 dieser kostenlosen Software veröffentlicht wurde. Vor kurzem wurde die Version 10 veröffentlicht, die sich nicht nur an UnternehmensgründerInnen wendet, sondern auch an all diejenigen, die ein Unternehmen führen.

Neu hinzugekommen sind diesmal die Module Kosten- und Leistungsrechung sowie Controlling. Außerdem enthält das Softwarepaket jede Menge Informationen und Links, die sich – verständlicherweise – an GründerInnen in Deutschland richten.

Besondes hilfreich ist in meinen Augen der Businessplaner, der Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans unterstützt. Er stellt drei verschiedene Vorlagen zur Verfügung: für Klein-Gründungen, für High-Tech-Gründungen und eine Standard-Vorlage. Wenn Sie gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen, dann hilft Ihnen vielleicht eine dieser Vorlagen.

„Je nach Art Ihres Gründungsvorhabens können Sie eine der Vorlagen auswählen und Ihr Geschäftskonzept nach den vorgegebenen Kapiteln wie ‚Gründungsvorhaben‘ oder ‚Meilensteinplanung‘ auf Ihr individuelles Vorhaben hin verfassen,“

heißt es auf der Website. Außerdem

„finden Sie im Businessplaner unter der Registerkarte ‚Textbausteine‘ einen Beispiel-Businessplan, untergliedert nach den verschieden Kapiteln wie ‚Unternehmensziele‘, ‚Markt und Wettbewerb‘ oder ‚Chancen und Risiken‘.“

Diese Textbausteine können Sie für Ihr eigenes Konzept verwenden und müssen es nur noch an Ihr eigenes Vorhaben anpassen. Auf diese Weise erstellen Sie Ihren eigenen Businessplan und laufen nicht Gefahr, wichtige Aspekte zu vergessen. An meiner Meinung über diese Software hat sich seit Jahren nichts geändert: wer auf der Suche nach einer Software ist, die ihn bei der Gründung eines Unternehmens oder beim Führen desselben unterstützt, kommt an diesem kostenlosen Angebot nicht vorbei.