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Projektdefinitionen…

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„Machen wir doch mal ein Projekt zusammen.“ Diesen Satz haben Sie vielleicht so oder in ähnlicher Form schon mal gehört. Übersetzt heißt er wohl: „Lass uns doch mal was zusammen machen.“ Wobei da meist die Botschaft mittransportiert wird, dass man noch nicht genau weiß, wie dieses „Projekt“ denn aussehen könnte. Auch im Kunst- und Kulturbereich macht man immer wieder mal „Projekte zusammen“. Projekte, das ist in diesem Fall die Einheit, für die man öffentliche Fördergelder bekommt. Und was ist ein Projekt sonst noch? Natürlich gibt es jede Menge an Definitionen, die sich teilweise auf Wikipedia nachlesen lassen. Aber was ist ein Projekt wirklich? Der Unternehmensberater Bernhard Schloß verweist auf seinem schlossBlog auf zwei ganz interessante Blogposts. Da ist zum einen Craig Brown, der das Projekt grafisch in Form einer Zwiebel abbildet. Und da ist auf der anderen Seite Stefan Hagen, der sich auf seinem PM- Blog die Frage stellt: „Wann ist ein Projekt ein Projekt?“ Für ihn sind Komplexität, Neuartigkeit und die Notwendigkeit zur Teamarbeit die drei entscheidenden Kriterien, anhand derer sich ein Projekt von Routine-, Linien- und Prozessaufgaben unterscheidet. Das heißt für Stefan Hagen:
„Sobald Aufgaben in Organisationen KOMPLEX und NEUARTIG sind und nur in TEAMARBEIT gelöst werden können, sollten sie als Projekte bearbeitet werden. Für diese Projekte sollten dann die Projektkriterien zeitliche Befristung, messbare Ziele/Zielvorgaben, definierte Ressourcen, projektspezifische Organisation etc. gelten.“
Spannend ist in meinen Augen der Aspekt der Neuartigkeit. Hagen stellt in seinem Beitrag fest, dass es natürlich Routineprojekte gebe, die bis zu einem gewissen Grad standardisierbar seien. Wie ist das zum Beispiel in einem Theater? Ein Stück zu inszenieren bedarf der Teamarbeit und natürlich ist die Aufgabe auch komplex. Und neuartig? Das hängt jetzt davon ab, worauf man sich beziehen möchte? Künstlerisch-inhaltlich gesehen geht es hier um etwas Neues und auch die Rahmenbedingungen zweier Inszenierungen können nie ident sein. Auf der anderen Seite reiht sich in einem Theater Inszenierung an Inszenierung. Wo muss also Neuartigkeit gegeben sein? Auf der inhaltlichen oder auf der strukturellen Ebene?
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Die Wegweiser in der Online- und der Offline(?)-Welt

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Wegweiser © Twingu; Pixelio Darek Kłeczeks Blog Leadership in Social Networks ist immer wieder lesenswert. Vor einigen Tagen hat er sich daran versucht, die Begriffe Leader, Influencer und Manager zu beschreiben. Seine „Definitionen“ sind sehr hilfreich und kommen zur rechten Zeit, weil ich mich gerade mit dem Thema Führung beschäftige. Hier sein Versuch, die drei Begriffe voneinander abzugrenzen:
  • Influencers – People that change mindsets of their followers. (…)“
  • Leaders – Influencers that also make a call for action. Leaders aren’t satisfied when you change your opinion about a product, they want you to buy it. They’re not satisfied with your interest in the lifehack, they want you to implement it. They want you to get in touch with their other friends and start a business together. And if they are true leaders, you do what they want, as it’s the best thing for you to do.“
  • Managers – People that organize online collaboration. They may not be as visible and popular as leaders or influencers, but without them no complex effort can be undertaken online. (…)“
Mit der Beschreibung des Leaders habe ich etwas Schwierigkeiten. Der kommt hier etwas ich-bezogen rüber, finde ich. Den Leader als sozialen Architekten zu sehen, gefällt mir da besser. Darek Kłeczek spricht in seinem Beitrag nur von der Online-Welt. Trifft die Beschreibung nicht eigentlich auch auf die reale (soziale) Welt zu? Schon, oder?