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Jobangebot: ein kleines bisschen Web2.0

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Gerade habe ich das folgende Jobangebot entdeckt, in dem es unter anderem heißt:

„Wir suchen eine/n (MitarbeiterIn) mit einem breiten Aufgabengebiet: Strategieentwicklung
unter Einbeziehung neuer Medien und Kommunikationsplattformen gehört
genauso dazu wie die Bearbeitung klassischer Presseanfragen, das
Verfassen von Pressetexten, (…)“

Klingt doch schon fast etwas webzweinullig, oder? ;-)

Update: weil ich gerade gefragt worden bin, ob das Angebot noch aktuell ist. Ja ist es. Und es ist auch ein seriöses Angebot einer Kultureinrichtung hier in Wien, die jemanden für den Bereich PR sucht. Wer sich dafür interessiert: Mail an mich und Sie bekommen die Ausschreibung zugeschickt.

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Jobangebote für KulturmanagerInnen, Folge 2

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Gut, ich hatte die Woche jede Menge Arbeit, bin gestern spät ins Bett gekommen und heute ziemlich früh aufgestanden. Und genau aus diesen Gründen bin ich mir nicht sicher, ob ich das folgende Jobangebot auch wirklich richtig verstanden habe:

„Für die Produktionsleitung der französischen Oper „La Voix Humaine“ (Premiere 2008 im Palais Clam-Gallas) wird einen/eine motivierte Kulturmanagement-StudentIn gesucht.“

Bei diesem Satz denkt man sich anfangs ja nichts Böses. ProduktionsleiterInnen werden des öfteren gesucht. Aber dann die unerwartete Wendung: Nicht eine erfahrene Kulturmanagerin wird gesucht (das hätte ich jetzt erwartet), sondern eine motivierte Kulturmanagement-StudentIn. Naja, vielleicht ist es ja eine ganz, ganz, ganz kleine Produktion, wo es eigentlich nichts zu tun gibt.

Schauen wir mal, wie es weitergeht:

Diese Tätigkeit umfasst die Bereiche PR, Fundraising und Projektsentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Institut culturel français. Sie soll als Praktikum im Bereich Kulturmanagement verstanden werden. Sie ist daher prinzipiell unentgeltlich.“

Das sieht eher nicht nach ganz, ganz, ganz klein aus. PR, Fundraising und Projektentwicklung also. Da fragt man sich doch, wofür man eigentlich nicht zuständig ist?

Fassen wir kurz zusammen: Produktionsleitung, PR, Fundraising, Projektentwicklung, umsonst. Kann das sein?

Mir stellt sich die Frage, ob es da am Anfang des Textes nicht „AssistentIn der Produktionsleitung“ heißen sollte? Und die AssistentIn im Satz einfach vergessen worden ist?

Dagegen spricht die locker-lässige Aufforderung:

„Send bitte Deine Bewerbung an:“

Lieber regieführender Benjamin Prins, ich hoffe, es stört Dich nicht, dass ich Dich hier duze, aber nach dem letzten Satz ist das, denke ich, schon ok. Ich hätte nur gerne die Bestätigung, dass die „AssistentIn“ in der Ausschreibung vergessen worden ist. Ist sie doch, oder? Ansonsten ein schönes Wochenende und eine erfolgreiche Produktion.