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Treffpunkt KulturManagement: Geschichte(n) digital vermitteln

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Die Zeiten, in denen ein Buch nur gelesen werden konnte, sind schon seit einiger Zeit vorbei. Reich bebilderte Kinderlesebücher etwa erfahren eine audiodigitale Erweiterung und Romane beschränken sich im eBookformat längst nicht mehr auf den reinen Text, sondern erlauben zum Beispiel das Abspielen von Videos. Verlage, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, setzen nicht nur auf Audio oder Video, sondern erweitern ihre Bücher mit Hilfe von Augmented Reality in den virtuellen Raum.

Auch für den Bildungsbereich ist das eine spannende Entwicklung, denn auf diese Weise lassen sich Lerninhalte sehr viel interessanter gestalten. Während ich in meiner Schulzeit noch froh über jede bunte Abbildung war und außerdem an den Büchern schwer zu tragen hatte, gibt es da heute elegantere Lösungen. So hat etwa das Institut für digitales Lernen an der Universität Eichstätt die multimediale eBook-App „Geschichte denken statt pauken“ entwickelt, die zeigen soll, dass Lernen auch Spaß machen kann.

Das sogenannte mBook ist digital-multimedial konzipiert und setzt unter anderem auf Videos, Animationen, Audios und interaktive Elemente. Es lässt sich individuell gestalten und mit Notizen und Markierungen versehen. Ein weiterer Pluspunkt: Das Geschichtsbuch muss am Ende des Schuljahres nicht mehr abgegeben werden. Mit dem mBook geht das Institut für digitales Lernen auf der Ebene des Schulbuchs „einen ersten Schritt in eine individuellere, kompetenzorientierte und nicht zuletzt freudvollere Lernzukunft, in der intelligentes Wissen erworben und Kompetenzen gezielt gefördert werden“, wie es in einer Presseaussendung heißt.

Das Konzept, mit einem solchen eBook anspruchsvolle Inhalte aufzubereiten und den individuellen Lernerfolg ins Zentrum zu stellen, lässt sich aber natürlich über das Klassenzimmer und das Fach Geschichte hinaus auf jedes Thema und jede Art von bildender Einrichtung übertragen – auch auf die Kultur. Und so haben wir Florian Sochatzy vom Institut für Digitales Lernen zum nächsten Treffpunkt KulturManagement eingeladen, der am 18. Februar um 9 Uhr stattfindet. Sochatzy beschäftigte sich schon während seiner Studienzeit mit geschichtskulturellen Themen, musealen Inszenierungen, Gedächtnis und Erinnerung und dem Geschichtsunterricht. Seit 2008 ist sein Schwerpunkt der Umgang mit Geschichte in der Gesellschaft, wobei vor allem die medialen Rezeptionen im Zentrum stehen.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. Februar, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 18. Februar dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.02.2015 von 09:00 bis 10:00
Thema: Geschichte(n) digital vermitteln
Gast: Florian Sochatzy (Institut für digitales Lernen/Universität Eichstätt)

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Online-Frühstück am 10.März: Multimedia-Guides im Museumsbereich

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© Stephanie Hofschlaeger; Pixelio

Als ich vor kurzem im Ideenbörse-Blog einen Beitrag über Augmented Reality-Anwendungen im Museumsbereich schrieb, ergab sich eine ganz interessante Diskussion darüber, ob es überhaupt wünschenswert ist, statt einer KunsthistorikerIn nur noch einen kleinen Kasten in der Hand bzw. einen virtuellen Ballon vor sich zu haben. Um den virtuellen Ballon wird es beim morgigen Online-Frühstück wahrscheinlich nicht gehen, aber um den kleinen Kasten. ;-)

David Röthler und ich haben morgen, den 10.März, um 9 Uhr Alexander Stickelberger, den Gründer und CEO der NOUS Wissensmanagement GmbH eingeladen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wien und beschäftigt sich mit neuen innovativen und multimedialen Formen der Wissensvermittlung. Herausgekommen ist der NOUS-Guide, der mit seinen unterschiedlichen Anwendungen in vielen europäischen und amerikanischen Museen zum Einsatz kommt. Seit einiger Zeit kommen die NOUS-Guides auch auf iPod touch-Basis und iPhones sowie dem iPad zum Einsatz.
Besonders interessant: mit einem zentralem Redaktionssystem können die Institutionen selbstständig multimediale Führungen erzeugen und auf mobile Endgeräte transferieren – zusätzlich lassen sich Dienste für iPhone Apps sowie Anwendungen des Social Web integrieren.

Alexander Stickelberger wird im Rahmen des Online-Frühstücks den NOUS-Guide vorstellen und mit uns über die Möglichkeiten von Multimedia-Guides im Museumsbereich diskutieren.

Die Teilnahme am Online-Frühstück ist wie immer kostenlos, im Idealfall besitzen Sie ein Headset und eine Webcam, um am Gespräch teilnehmen zu können. Haben Sie keines, ist das auch nicht weiter schlimm, dann steht Ihnen der Chat zur Verfügung. Und wie immer bitten wir Sie, sich für die Veranstaltung anzumelden, entweder im Wiki oder auch auf Facebook. Dort finden Sie dann auch jeweils den Link zum “Frühstücksraum”. Falls Sie vorweg wissen wollen, wie das alles funktioniert, kann ich Ihnen noch eine Kurzanleitung von David Röthler anbieten. Ansonsten freue ich mich, Sie morgen früh zu sehen.