Studie zum Thema Praktika

In der Xing-Gruppe Kulturmanagement gibt es eine (eher zähe) Diskussion zum Thema unbezahlte Praktika. Eigentlich schade, denn meiner Meinung nach gäbe es da schon einigen Diskussionsbedarf.

Bei der Recherche bin ich auf eine Studie der Plattform Generation Praktikum gestoßen. Die von Anna Schopf und Paul Ringler verfasste Studie „Arbeit ohne Wert?“ ist gerade erst erschienen und möchte einen Überblick über die Situation von PraktikantInnen in Österreich geben.

Zwei der für mich interessanten Ergebnisse, die ich hier schon verraten möchte: Praktika finden vor allem in Branchen mit einem hohen Anteil an prekärer Beschäftigung statt. Und während ein Drittel der Praktikantinnen unbezahlt arbeitet, ist es bei den Männern nur ein Viertel.

Wer seinen Namen und seine Emailadresse hier preisgibt, bekommt den Downloadlink per Email zugeschickt.


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Kommentare

4 Antworten zu „Studie zum Thema Praktika“

  1. In Deutschland wurde kürzlich eine ähnliche Studie gemacht mit ähnlichen Ergebnissen. Hier heißt es allerdings, dass nicht mehr nur Kultur- und Geisteswissenschaftler – also Akademiker, die dann typischerweise in eher prekären Branchen arbeiten – betroffen sind. Trotzdem wird der Anteil bei ihnen wahrscheinlich auch besonders hoch sein.

  2. Danke, Christian, für die Info. Hier ist der Link zur dt. Studie.

  3. Ja ja, Praktikanten dürfen sowas machen wie den ganzen Tag Daten von einem Dokument in eine anderes zu kopieren… *seufz* Bei so einer Tätigkeit kann ich mich echt nur an den Gedanken klammern, dass ich dafür bezahlt werde. ;)

  4. Naja, Daten zu übertragen ist ja in Ordnung, wenn es nicht die einzige Aufgabe bleibt. Ich finde es auch nicht so schlimm, wenn man nicht jeden Tag die Tätigkeiten der Geschäftsführung ausübt.

    Nur finde ich, kann man PraktikantInnen vorher darüber informieren, was sie erwartet und welche Lernziele angestrebt werden. Dann passt das, finde ich. Alles andere grenzt halt einfach an Ausbeuterei…

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