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Was bringen Marketing Blogs? Ein Stöckchenwurf

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Was bringen eigentlich Marketing Blogs? Diese Frage hat sich Marketingblogger Michael van Laar gestellt und weil ihm seine eigenen Antworten zu wenig waren, hat er diese Frage anderen BloggerInnen gestellt. :-) „Stöckchenwurf“ nennt sich das dann, wenn man jemand anderem diese Fragen zuwirft. Karin Janner, die mir das Stöckchen zugeworfen hat, spricht in diesem Zusammenhang vom „Kettenbrief-Prinzip“:
„Der Initiator entwirft einen Fragenkatalog, beantwortet die Fragen als erstes selbst in seinem Blog und wirft sie dann als “Stöckchen” mehreren Blogs zu. Wer so ein Stöckchen erhält, macht einen hübschen Blogeintrag zur Beantwortung der Fragen und wirft es wiederum weiter. Über Trackbacks kann man verfolgen, wer das Stöckchen gefangen und wohin er es weitergeworfen hat. Der Initiator sammelt auf seiner Seite die Stöckchen wieder ein (also die Links zu allen Blogeinträgen der Stöckchenfänger) und wertet die Antworten aus bzw. fasst sie zusammen.“
Das Kulturmanagement Blog ist zwar nicht unbedingt ein Marketing Blog, aber das Thema Marketing ist mir schon wichtig, wie man ja auch an der Zahl der Beiträge erkennen kann. Also los… Seit wann gibt es das Blog? Eingerichtet habe ich das Blog im November 2006, so richtig mit dem Schreiben habe ich Januar 2007 begonnen. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten? Da gab es mehrere Gründe:
  • ich habe im Sommer 2006 damit begonnen, mich mit Weblogs zu beschäftigen und fand die Idee faszinierend, damit andere Menschen zu erreichen;
  • der Bereich Kulturmanagement war im Internet kaum vertreten, vor allem in Sachen Blogs herrschte Funkstille;
  • ich schreibe gerne;
  • ein Blog erschien mir als Möglichkeit, mich von anderen KulturmanagerInnen zu unterscheiden.
Welchen Zweck hat das Blog? Begonnen habe ich das Blog, ohne so wirklich zu wissen, was ich damit erreichen will. Ich fand es toll, zumindest im Kulturbereich einer der ersten zu sein und das Thema Kulturmanagement zu besetzen. Heute, einige Monate und mehr als 600 Beiträge später, weiß ich das Weblog sehr zu schätzen und verfolge damit sehr konkrete Ziele:
  • das Blog ist für mich eine Möglichkeit, Themen zu „sammeln“, die mich interessieren und mit denen ich mich beschäftige oder zukünftig beschäftigen möchte. So eine Art Zettelkasten also.
  • im Laufe der Zeit ist es zu einer Art Archiv geworden. Wenn ich zum Beispiel ein Seminar, eine Präsentation oder einen Vortrag konzipiere, dann schaue ich immer wieder nach, was ich hier an Themen gesammelt habe. Sehr häufig sind Blogposts aber auch die Basis für Texte, die ich schreibe. Blogposts sind also für mich häufig der Ausgangspunkt von Produkten oder Dienstleistungen und damit auch so etwas wie ein Marketinginstrument.
  • als Marketinginstrument ist das Weblog eine Art Schaufenster. Ich kann darauf verweisen, wenn jemand wissen will, mit welchen Themen ich mich beschäftige.
  • das Blog gibt mir dadurch natürlich auch die Möglichkeit, mich mit dem Thema Kulturmanagement zu beschäftigen, denn ich „muss“ mich ja nach neuen Themen für die Beiträge umschauen. Ohne Blog wäre ich wahrscheinlich wesentlich träger, wenn es darum geht, neue Dinge aufzunehmen.
  • gleichzeitig bietet mir das Blog die Möglichkeit, mit anderen Menschen über diese Themen ins Gespräch zu kommen. Mir ist der Austausch und die Diskussion wichtig, denn nur so besteht in meinen Augen die Chance, sich weiter zu entwickeln.
  • es ist aber auch eine Art Netzwerk geworden, der Knotenpunkt, an dem all die anderen Kommunikationstools wie Twitter, Xing, etc. zusammenlaufen. Über das Blog lerne ich andere Menschen kennen und habe nicht nur die Möglichkeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sondern auch mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Was hat das Blog bisher „gebracht“? Alle diese eben angeführten Zwecke erfüllt das Weblog und das ist, denke ich, schon mal sehr viel. Das heißt, viele neue Themen, viele neue Kontakte und vor allem jede Menge Spaß. Aber, und das will ich nicht verschweigen, das Bloggen bringt einen manchmal auch in arge Zeitnot. Es ist ja oft viel netter, einen Blogbeitrag zu schreiben als sich der „Arbeit“ zu widmen. :-) Aber gemacht werden muss sie natürlich trotzdem. Das Stöckchen geht nun weiter an… Daniel Gaßmair, dem ich mit seinem Blog Viral Marketing & Buzz Marketing das Video des gestrigen Blogposts zu verdanken habe. :-) Außerdem werfe ich es Hanspeter Gautschin zu, dessen Blog Bodeständigi Choscht zwar kein explizites Marketing Blog in Sachen Kunst und Kultur ist. Aber das ihm das Thema Marketing am Herzen liegt, das spürt man, wenn man seine Blogbeiträge liest. Eingefallen ist mir auch noch Kulturblogger Christian Holst, auch bei ihm ist Kulturmarketing ein Thema. Und auch Martina Ebert und ihr Blog „…und ewig lockt das Marketing“ bekommt das Stöckchen zugeworfen. Ansonsten sind natürlich alle, die ich jetzt nicht mit dem Prügel, Verzeihung dem Stöckchen beworfen habe, herzlich eingeladen, es trotzdem an sich zu nehmen und die Fragen zu beantworten. Schließlich bringen solche Stöckchen auch Links, eine der wichtigsten Blogwährungen. ;-) Wenn Sie wissen wollen, was alle „Beworfenen“ geantwortet haben, bei Michael van Laar finden Sie die Links zu allen Weblogs.