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YouTube Play: die Jury hat entschieden

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Ursprünglich hatte ich in der Überschrift von den 25 Topvideos gesprochen, aber ich weiß nicht so ganz. Für mich ist das Resultat der hochkarätig besetzten Jury eher enttäuschend, denn imerhin wurden mehr als 23.000 Videos im Rahmen von YouTube Play eingereicht. Es gab einige wirklich sehenswerte Videos auf der Shortlist, eines meiner Lieblingsvideos habe ich letzte Woche vorgestellt. Und nun diese Auswahl. Aber okay, Geschmäcker sind verschieden, am besten gefällt mir noch Luis, ein von Niles Atallah, Cristobal Leon & Joaquin Cociña produzierter, im Jahr 2008 entstandener Kurzfilm. Auf der Seite des Guggenheim-Museums sind alle 25 Kurzfilme aufgelistet, viel Spaß beim Anschauen.
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YouTube Play: die Shortlist

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Mehr als 23.000 Einreichungen hat es bei YouTube Play gegeben, bei dem am Ende die besten Kunstvideos gekürt werden sollen (mehr dazu in meinem Blogpost YouTube Play: Guggenheim Museum und YouTube suchen Videokunst). Noch bis zum 21. Oktober kann man sich die 125 Videos ansehen, die es auf die Shortlist geschafft haben. Und es lohnt sich wirklich, sich zumindest einige dieser Videos anzusehen. Die Bandbreite ist enorm und die „Warnung“ auf slashCAM trifft es meiner Meinung recht gut:
„Wer die visuelle Reise antritt, sei allerdings gewarnt. Nicht nur, dass hier die Stunden dahinfliegen, auch die gezeigten Effekte und kreativen Ideen können leicht am eigenen Ego kratzen, wenn man so viel hundscoolen Stoff zu sehen bekommt.“
Das hier ist einer meiner Favoriten: Noch beeindruckter war ich, als ich anschließend las, was Alexandre de Bonrepos auf YouTube unter sein Video geschrieben hat:
„This is my first film. The budget was a little under 800 dollars. Most of the sets were build with materials I either found or were given to me. for the editing and FX process, I learned Avid and AF with the help of YouTube tutorials.“
Wenn Ihnen Ideen dazu einfallen, Alxandre de Bonrepos hat auch seine Emailadresse angegeben. ;-) „
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YouTube Play: Guggenheim Museum und YouTube suchen Videokunst

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Das Internet hat in den letzten Jahren einige neue Unternehmen hervorgebracht, die nach und nach globale Bedeutung erlangt haben.  YouTube gehört da wahrscheinlich auch dazu, verbirgt sich doch dahinter nicht nur die weltgrößte Videoplattform, sondern auch die Nummer zwei in Sachen Suchmaschine, so der Hinweis in Erik Qualmans Video Social Media Revolution 2. YouTube beeindruckt vor allem durch die schiere Masse an Videos, die dort zu finden ist und über deren Qualität man häufig streiten kann. Das soll sich ändern und deshalb versucht die Plattform ganz gezielt Kooperationen mit Partnern einzugehen, die für Qualität stehen. Einer dieser Partner ist das Guggenheim Museum, mit dem man gemeinsam das Projekt YouTube Play ins Leben gerufen hat und in diesem Rahmen noch bis zum 31. Juli das beste künstlerische Online-Video sucht. Wer mehr wissen will, für den gibt es, erraten, ein Video: Im YouTube Blog hält man stolz fest, dass YouTube unseren Umgang mit dem Videoformat entscheidend geprägt und dazu beigetragen hat, dass Videokunst eine ganz andere Verbreitung erfährt als früher. Quasi als Dankeschön gibt es nun YouTube Play, einen Videowettbewerb, an dessen Ende die zwanzig besten Videos gekürt und sowohl auf YouTube als auch im Guggenheim Museum präsentiert werden. Ganz interessant: das Guggenheim Museum nimmt dieses Projekt zum Anlass, mit The Take ein dazu passendes Blog zu starten:
„The Take is a blog created by the Guggenheim and inspired by YouTube Play. A Biennial of Creative Video. On it, you’ll find writing by experts, scholars, and artists from the worlds of film, video, and Internet culture. The Take will feature discussions on digital content, the history of video art, and online video and its effects on art and life,“
heißt es dort einleitend. Ein schöner Anlass, das Thema Videokunst in einem eigenen Blog anzugehen. Bleibt zu hoffen, dass das Blog mit dem Ende von YouTube Play nicht verschwindet. Interessant für Kultureinrichtungen ist zweierlei: einerseits zeigt das Guggenheim Museum, dass Kulturbetriebe heute Kooperationspartner finden können, die es noch vor ein paar Jahren gar nicht gab und an die viele Kultureinrichtungen wahrscheinlich auch heute noch gar nicht denken. Der zweite Punkt betrifft das Thema Sponsoring:
„YouTube Play is a collaboration between YouTube and the Guggenheim Museum, presented by HP and Intel.“
Bei solchen Zugriffszahlen ist es für Unternehmen durchaus interessant, dort mit einem Logo vertreten zu sein. Das heißt: eine qualitativ hochwertige Social Media-Präsenz mit den entsprechenden Zugriffszahlen ist eine gute Ausgangsbasis für Gespräche mit potenziellen Sponsoren. Auch wenn ich nicht das Guggenheim Museum bin. Siehe dazu auch: „YouTube und Guggenheim veranstalten gemeinsame Video-Biennale im Netz“ („Der Kunstinvestor“)