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Was Facebook von Ihnen preisgibt

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Über den Artikel „Wie dicht hält Facebook?„, den Christiane Schulzki-Haddouti für die ZEIT geschrieben hat, bin ich auf ein kleines Tool gestoßen, das der Google Entwickler Ka-Ping Yee entwickelt hat. Damit lässt sich herausfinden, welche Informationen, die man auf Facebook veröffentlicht, auch außerhalb dieses Netzwerks zu finden sind. Was man von Ihnen findet, hängt natürlich großteils davon ab, welche Sicherheitseinstellungen Sie gewählt haben. Wie sich das Tool nutzen lässt bzw. welche Daten Sie abfragen können, erklärt Yee hier.

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URL-Expander: was verbirgt sich hinter den Kurz-URLs?

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Mit Tools beschäftige ich mich immer wieder mal. In diesem Beitrag geht es um URL-Expander, also Tools, die mir anzeigen, was sich hinter einer Kurz-URL verbirgt.

In einer Zeit, wo es ganz normal geworden ist, Links über die verschiedensten Kanäle weiterzugeben, hat man natürlich auch eine Lösung gefunden, wie man die teilweise langen Links kürzen kann. Anbieter wie TinyURL oder bit.ly sorgen dafür, dass zum Beispiel der Link zu diesem Artikel hier mit sehr viel weniger Zeichen übermittelt werden kann als das Original. Auf Twitter ist das notwendig, weil dort nur 280 Zeichen zur Verfügung stehen. In einer Mail wirkt ein zweizeiliger Link einfach nur störend und birgt außerdem das Risiko, dass er nicht komplett ankommt und damit unbrauchbar ist.

Eigentlich ist das also eine sehr praktische Sache, die viele mittlerweile ganz selbstverständlich nutzen. Wenn da nun nicht das Thema Sicherheit wäre, denn wenn wir irgendwo so einen Link sehen, dann wissen wir ja nicht, was für ein Link sich wirklich dahinter verbirgt? Wir verlassen uns auf Twitter, Facebook & Co blind darauf, dass sich dahinter keine Pishingseite oder sonst irgendein Übel versteckt. Blindes Vertrauen könnte man dazu auch sagen.

Dieses blinde Vertrauen wird zunehmend ausgenutzt. Immer häufiger verbirgt sich hinter einem solchen Kurzlink nicht das, was wir eigentlich erwarten würden. Das Problem ist nur: auf den ersten Blick kann ich nicht erkennen, welcher Originallink sich dahinter verbirgt. Dafür gibt es URL-Expander, die einem anzeigen, was sich hinter einem Kurzlink wirklich verbirgt.

Update (25.08.20):

Das hier im Beitrag vorgestellte Tool existiert leider nicht mehr. Ich glaube aber, dass es nach wie vor wichtig ist, zu wissen, was sich hinter einem verkürzten Link verbirgt. Die Gefahr von Missbrauch ist in den letzten Jahren eher größer als kleiner geworden.

Deshalb habe ich mich mal umgeschaut, ob es überhaupt noch solche Tools gibt, die einem anzeigen, was sich zum Beispiel hinter einem bit.ly-Link verbirgt. Diese drei Tools habe ich gefunden.

1. Redirect Tracker

Das Tool zeigt an, was sich hinter einer verkürzten URL verbirgt und informiert gleichzeitig darüber, mit welcher Art von Umleitung man es zu tun hat.

Bei einem meiner Beiträge hier auf dem Blog sieht das Ergebnis dann zum Beispiel so aus:

2. Urlex

Die Oberfläche dieses Tools gefällt mir nicht so ganz, aber es erfüllt seinen Zweck. Auf der Seite habe ich den Hinweis gefunden, dass man nur 100 Anfragen pro Tag stellen darf. Aber gut, wer prüft schon mehr als 100 Kurz-URLs pro Tag.

Auch hier wieder als Beispiel der bit.ly-Link eines meiner Blogbeiträge. Der Originallink ist nicht vollständig zu sehen. Man sieht ihn allerdings ganz unten auf der Seite, wenn man mit der Maus darüberfährt.

3. Longurl.info

Dieses Tool gibt es interessanterweise in einer englischen und einer russischen Version. Wie bei den anderen beiden Tools gibt man auch hier die Kurz-URL ein und sieht dann sofort, welcher Link sich dahinter verbirgt. Gleichzeitig kann man noch checken lassen, ob sich dahinter eine bösartige Software (z.B. Malware) versteckt.

Das Ergebnis sieht bei meiner Beispiel-URL dann so aus:

Probieren Sie die Tools doch einfach aus, um herauszufinden, welches Ihnen am ehesten zusagt. Meine Favoriten sind der Redirect Tracker und Longurl.info.

Titelbild von Pete Linforth auf Pixabay