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Version 10 der Software für Gründer und junge Unternehmen erschienen

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Auf dieses vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Verfügung gestellte Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmen weise ich immer wieder gerne hin, zuletzt im November 2009, als die Version 9.3 dieser kostenlosen Software veröffentlicht wurde. Vor kurzem wurde die Version 10 veröffentlicht, die sich nicht nur an UnternehmensgründerInnen wendet, sondern auch an all diejenigen, die ein Unternehmen führen.

Neu hinzugekommen sind diesmal die Module Kosten- und Leistungsrechung sowie Controlling. Außerdem enthält das Softwarepaket jede Menge Informationen und Links, die sich – verständlicherweise – an GründerInnen in Deutschland richten.

Besondes hilfreich ist in meinen Augen der Businessplaner, der Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans unterstützt. Er stellt drei verschiedene Vorlagen zur Verfügung: für Klein-Gründungen, für High-Tech-Gründungen und eine Standard-Vorlage. Wenn Sie gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen, dann hilft Ihnen vielleicht eine dieser Vorlagen.

„Je nach Art Ihres Gründungsvorhabens können Sie eine der Vorlagen auswählen und Ihr Geschäftskonzept nach den vorgegebenen Kapiteln wie ‚Gründungsvorhaben‘ oder ‚Meilensteinplanung‘ auf Ihr individuelles Vorhaben hin verfassen,“

heißt es auf der Website. Außerdem

„finden Sie im Businessplaner unter der Registerkarte ‚Textbausteine‘ einen Beispiel-Businessplan, untergliedert nach den verschieden Kapiteln wie ‚Unternehmensziele‘, ‚Markt und Wettbewerb‘ oder ‚Chancen und Risiken‘.“

Diese Textbausteine können Sie für Ihr eigenes Konzept verwenden und müssen es nur noch an Ihr eigenes Vorhaben anpassen. Auf diese Weise erstellen Sie Ihren eigenen Businessplan und laufen nicht Gefahr, wichtige Aspekte zu vergessen. An meiner Meinung über diese Software hat sich seit Jahren nichts geändert: wer auf der Suche nach einer Software ist, die ihn bei der Gründung eines Unternehmens oder beim Führen desselben unterstützt, kommt an diesem kostenlosen Angebot nicht vorbei.

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Kostenloses Softwarepaket für UnternehmensgründerInnen

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Vor mehr als einem Jahr habe ich das letzte Mal auf das Softwarepaket für UnternehmensgründerInnen hingewiesen, das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile ist eine neue Version erschienen und die Angebotspalette ist noch einmal erweitert worden. Sie können mit Hilfe dieses Programms nicht nur Ihre Unternehmensgründung vorbereiten, sondern auch einen Businessplan erstellen und ihr dann gegründetes Unternehmen führen. Das heißt, eigentlich offeriert das Programm viel mehr als die Unterstützung für UnternehmensgründerInnen.

In meinen Augen bietet dieses Programm die bestmögliche Unterstützung für diejenigen, die ein Unternehmen planen oder es bereits gegründet haben. Zwar ist das Programm für Deutschland konzipiert, trotzdem lässt es sich aber auch wunderbar hier in Österreich verwenden. Beim Thema Geldüberweisungen und Steuern schaue ich halt weg. ;-)

Informationen zum Programm und zum Thema Unternehmensgründung finden Sie auf einer extra eingerichteten Seite, zum Download geht es hier.

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eTraining zum Thema Marketing

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Marketing, Werbung, Kommunikation. Von all diesen Dingen hat ja jede/r schon was gehört und kennt sich mehr oder weniger aus. Wer sich das Thema Marketing noch mal ganz strukturiert zu Gemüte führen möchte und außerdem Checklisten und Infos benötigt, der sollte einen Blick in die Gründungswerkstatt des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werfen.

Ich habe mir gerade das eTrainingsangebot zum Thema Marketing angeschaut. Darin geht es eingangs um die Frage, was Marketing überhaupt ist? Anschließend beschäftigt sich das Online-Training mit den Themen

  • Produkt
  • Preis
  • Vertrieb
  • Kommunikation & Werbung

Worauf müssen Sie zum Beispiel achten, wenn Sie Ihre Preise kalkulieren? Das Programm ist jetzt nicht auf den Kunst- und Kulturbereich ausgerichtet, aber die Grundlagen kann man hier trotzdem mitnehmen. Ergänzt wird das Angebot durch Leitfäden, Checklisten und Hintergrundinfos. Zu Beginn jeder Lerneinheit erfahren Sie außerdem, wie lange Sie ungefähr daran sitzen werden.

Hilfreich ist in meinen Augen außerdem das eTraining zum Thema Kooperationen. Dort geht es unter anderem nämlich um das Thema Rechtsformen. Klicken Sie sich doch mal durch.

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Wie erstelle ich einen Businessplan?

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Wenn ich um die Jahrtausendwende herum meine SeminarteilnehmerInnen nach ihren Zielen und Projekten gefragt habe, dann waren das vor allem künstlerische Projekte, die meist über einen Verein realisiert wurden. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich das erste Mal das Wort Businessplan erwähnte und von „Geschäft“ sprach. Der Widerstand war groß und die Diskussion dementsprechend hitzig.

Wer heute im Kunst- und Kulturbereich von Geschäft spricht, dem droht diese Gefahr nicht mehr. Das unternehmerische Denken hat auch hier Einzug gehalten und so ist die Zahl derer, die ein Geschäft planen, in den letzten Jahren stetig gewachsen.

Auffällig ist, dass viele dieser Geschäftsideen sich nicht realisieren lassen. Das ist, denke ich, nicht ungewöhnlich, aber sollte es nicht unser Ziel sein, das zumindest möglichst frühzeitig zu erkennen? Ein Businessplan kann da eine wertvolle Hilfe sein.

Auch ich hatte schon jede Menge Ideen und habe sie dann irgendwann einmal in der Schublade verschwinden lassen, weil ich eingesehen habe, dass sie unrealistisch sind. In den ersten Jahren geschah das alles eher planlos. Die Idee existierte vage im Kopf und dann habe ich mich in die Arbeit gestürzt. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, dass sich damit kein Geschäft machen lässt.

Im Laufe der Zeit habe ich dann versucht, die Dinge systematischer anzugehen und so bin ich dann, obwohl ich mich schon selbständig gemacht hatte, auf die Idee gekommen, einen Businessplan zu erstellen. Dabei bin ich z.B. draufgekommen, dass es vielleicht doch kein Nachteil ist, in irgendeiner Form Marketing zu betreiben. Der Grund: ich hatte eine Vorlage und da wurde ich nach meinem Marketingkonzept gefragt. Nachdem ich davon keine Ahnung hatte, habe ich versucht herauszufinden, wie man so etwas macht.

Heute bin ich froh, dass ich erstens damit begonnen habe, einen Businessplan zu erstellen und auf diese Weise zweitens die Bedeutung des Marketings verstanden habe. Ich verwende den Plan übrigens heute noch. Natürlich hat er sich im Laufe der Zeit verändert, aber die Beschäftigung mit ihm bot immer die Chance zum Nachdenken über das, was man da so macht oder zu tun beabsichtigt.

Deshalb kann ich bestätigen, was Hendrik in einem Kommentar geschrieben hat:

„noch ein paar Worte zum Businessplan. Auch ich habe gedacht… “Es wird schon ohne gehen…” … aber ich habe auch gemerkt, das es eben ohne nicht geht. Es ist der Fahrplan für einen selbst. Auch wenn man sich mit der eigenen Idee auseinandergesetzt hat, mit der Beschäftigung in Form eines Businessplanes baut man sich selbst den Fahrplan für die Zukunft.“

Der Kommentar findet sich unter dem ersten Beitrag einer 34-teiligen Serie, die Johann Fischler auf dem Conserio Blog zum Thema Businessplan gestartet hat. „Wozu brauchen Existenzgründer einen Businessplan?“ fragt Fischler, der oben zitierte Kommentar nennt einen der, ich denke, wichtigsten Gründe dafür.

Von den geplanten 34 Teilen ist bereits ein Drittel veröffentlicht, in denen es nicht nur darum geht, wie man einen Businessplan verfasst, sondern wie man sein Geschäft plant. Ich habe für mich sehr viel Gewinn aus dem 9. Teil „Vom Berater bis zum Investor: Wie finde ich die richtigen Geschäftspartner für mein neues Projekt?“ gezogen. Dort heißt es gleich zu Beginn:

„Man kann nicht alles selber machen.

Wer gewinnen will, muss zuerst investieren.“

Gerade im Kunst- und Kulturbereich ist das eine echte Herausforderung.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und sage Johann Fischler schon jetzt danke für seine Arbeit. Die bisher erschienenen und alle zukünftigen Beiträgen sind übrigens unter diesem Link zu finden.

Via „Anders denken„, wo sämtliche 34 Kapitelüberschriften aufgelistet sind.