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Workshopreihe zum Thema EU-Förderungen in Wien

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Schon seit letztem Jahr bietet der österreichische Cultural Contact Point eine kostenlose Workshopreihe an, in der es um die Planung und Umsetzung von EU-geförderten Projekten geht. Am 12. April findet in Wien der sechste Workshop statt, der den schönen Titel „Navigating through Chaos“ trägt.

In dem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die Besonderheiten der EU-Projektplanung kennen, heißt es in der Ankündigung:

„Wann müssen welche Aktivitäten geplant werden? Welche Vorgaben werden vonseiten der EU gesetzt? Welche Instrumente und Hilfsmittel können die Projektplanung unterstützen?“

Das sind einige der Fragen, die am 12. April zwischen 9:30 und 14 Uhr beantwortet werden. Wenn Sie bei Ihrem nächsten EU-Projekt Chaos vermeiden wollen, können sie sich hier bis 5.4. anmelden.

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Workshops für die Kreativwirtschaft: Zutritt für KünstlerInnen verboten

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Die Idee von aws und departure, die auf Bundes- bzw. Wiener Landesebene für die Förderung der Kreativwirtschaft zuständig sind, ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für Gründer und Jungunternehmer anzubieten, ist gut. Das Programmangebot, das man auf der dazugehörigen Website findet, ist auch gut. An den Vortragenden ist auch nichts auszusetzen und selbst die Kosten sind so angesetzt, dass sich niemand beschweren kann.

Wenn ich mir allerdings anschaue, an wen sich diese Workshops richten bzw. nicht richten, dann stehen mir die Haare zu Berge. Nicht gedacht sind sie für Personen, die

  • „Künstler sind und bleiben wollen,
  • Unternehmertum als Zwang empfinden,
  • die keine unternehmerischen Wachstumsambitionen haben, oder
  • die nicht unbedingt unternehmerische Selbstständigkeit anstreben.“

Das heißt also, ich kann entweder KünstlerIn oder UnternehmerIn sein, beides wird hier per se ausgeschlossen. Ich erspare mir jetzt eine Aufzählung von KünstlerInnen, die eine Vielzahl von Unternehmen diesbezüglich in den Schatten stellen.

Diese Trennung weist auf ein Künstlerbild hin, das irgendwo im 18. oder 19. Jahrhundert angesiedelt ist und mit den Attributen arm und genial verbunden ist. Vielleicht sollten die zuständigen Damen und Herren mal einen Blick nach Deutschland werfen. Dort sieht man das ein klein wenig anders und schreibt in einer aktuellen Studie (siehe dazu meinen Beitrag „Studie: Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland„):

„“Der wirtschaftlich verbindende Kern jeder kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivität ist der sogenannte schöpferische Akt. Damit sind alle künstlerischen, literarischen, kulturellen, musischen, architektonischen oder kreativen Inhalte, Werke, Produkte, Produktionen oder Dienstleistungen gemeint, die als wirtschaftlich relevanter Ausgangskern den elf  Teilmärkten zugrunde liegen.”

Und so wie das gesamte Umfeld benötigen natürlich auch die KünstlerInnen sowohl ein professionelles Umfeld als auch Kenntnisse, die in den oben genannten Workshops angeboten werden. In einer Zeit, in der uns tagtäglich eingeredet wird, dass man in jedem Job unternehmerisch agieren müsse (so falsch ist das auch nicht), ist eine solche Formulierung, die zwischen KünstlerInnen und UnternehmerInnen trennt, ein klein wenig peinlich, um es mal nett auszudrücken.

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Public Relations: ein Blog-Workshop zeigt Ihnen, wie es geht

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Erinnern Sie sich noch an Ihr letztes Projekt? Es war ein voller Erfolg, die Vorstellungen waren alle ausverkauft, das Publikum begeistert und das alles, weil Sie es geschafft hatten, die Leute auf das, was da kommt, neugierig zu machen. Neben der geschickten Marketingstrategie, die Sie gewählt hatten, war es vor allem auch Ihre PR-Arbeit, mit der Sie viele Menschen erreichen konnten.

Vielleicht denken Sie jetzt: nein, das war bei meinem letzten Projekt gar nicht so. Zeit und Geld waren knapp und deshalb hat es nur zu einer Presseaussendung gereicht, die leider von keiner Zeitungsredaktion verwendet und abgedruckt worden ist. Und ausverkauft waren die Vorstellungen auch nicht.

Bevor Sie sich jetzt Ihrem Schicksal ergeben (kein Geld, keine Zeit), wäre es doch vielleicht gar nicht so schlecht, sich das Thema PR einmal genauer anzuschauen, von ExpertInnen zu lernen und dieses Wissen dann in die eigene Arbeit einfließen lassen? Die Möglichkeit dazu haben Sie, denn Kerstin Hoffmann startet gerade mit einem Blog-Workshop zu diesem Thema. Auf Ihrem Blog „Storyboard – das Kommunikationsblog“ hat sie die Einleitung dazu verfasst, nächsten Mittwoch geht es los.

Was ist denn eigentlich PR? Genau mit dieser Frage beginnt der Workshop. Frank Hamm hat diese Frage bereits auf seinem Blog aufgegriffen und beschrieben, wie er zu (s)einer Definition gekommen ist. Mir fällt bei dieser Frage immer dieses Bild ein. Und ich erinnere mich noch an Thomas Pleil, der die zukünftige Rolle der PR-Abteilung so beschrieben hat:

Sie wird zum Enabler von Kommunikation.

Davor müssen aber erst einmal die PR-Verantwortlichen enabled werden und da ist der Workshop von Kerstin Hoffmann genau der richtige Einstieg, denke ich. Ich freu mich auf alle Fälle schon darauf, denn Hoffmann verspricht, dass ich das Erlernte gleich in die Praxis umsetzen kann.

Übrigens: PR kann sehr viele Kanäle für die Kommunikation nutzen. Ich habe zum Beispiel von diesem Workshop über Twitter erfahren. Dieser kleine Textschnipsel war es, der letzten Endes zu diesem Beitrag geführt hat. Wenn Sie meine Schnipsel lesen wollen, können Sie das hier tun. Noch mehr würde ich mich aber freuen, wenn ich von Ihren Projekten und Ideen erfahre, vielleicht auch über Twitter?