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Wie Netzwerke funktionieren

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In der heutigen Printausgabe des Standard findet sich ein Hinweis auf die Arbeit einer Forschergruppe um Tamás Vicsek, die sich mit der Frage beschäftigt, wovon Zusammenhalt und Stabilität eines Netzwerks abhängen. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass kleine Netzwerke vor allem dann gut funktionieren, wenn sich deren Zusammensetzung möglichst nicht verändert, das heißt, der Erfolg hängt von der möglichst engen Verbindung einiger weniger Mitglieder des Netzwerks ab.

Bei großen Netzwerken ist es genau umgekehrt. Je größer die Fluktuation, desto länger bestehen die Netzwerke. Nachdem ich ja selbst häufig in Netzwerken arbeite und Teil von Netzwerken bin, interessiert mich dieses Thema natürlich. Vicsek hat die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit in der aktuellen Ausgabe (Nr.446, S.664) der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

„Quantifying social group evolution“ ist der von GergelyPalla, Albert-László Barabási und Tamás Vicsek veröffentlichte Artikel überschrieben, aber leider ist er nicht kostenlos zugänglich. Spiegel Online hat diesen Beitrag aber auch bereits entdeckt, hier ist der Bericht darüber. Ich habe dann noch etwas weiter gesucht und bin auf der Website von Tamás Vicsek gelandet. Dort findet sich eine „Preprint Version“ des Artikels sowie zwölf Seiten Zusatzinformationen.

Mit den Zahlen und Formeln konnte ich als Laie in Sachen Mathematik eher weniger anfangen, die Ergebnisse sind aber, wie bereits geschrieben, sehr hilfreich, auch was die eigene Arbeit in Netzwerken angeht. Prädikat lesenswert!

update: Eine weitere Zusammenfassung findet sich hier.

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