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Aus mehreren RSS-Feeds einen einzigen machen

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Nachdem ich Ihnen gestern gezeigt habe, wie komfortabel sich dank RSS ein Blog lesen lässt, möchte ich auch noch einmal an den Beitrag „Monitoring: Wissen Sie, was man über Sie im Internet schreibt?“ erinnern. Damals habe ich Ihnen die Google Blogsuche vorgestellt. Dort haben Sie die Möglichkeit, weltweit Blogs nach bestimmten Suchbegriffen zu durchsuchen und sich die Ergebnisse als RSS-Feed anzeigen zu lassen.

Wäre es nun nicht toll, wenn Sie das alles zu einem einzigen Feed zusammenfassen können? Sie müssten sich nicht durch eine Vielzahl von Feeds durchklicken und -lesen, sondern würden die Ergebnisse in einem aggregierten Zustand vor sich haben. Um es kurz zu machen: diese Möglichkeit gibt es.

Angenommen, Sie arbeiten als Marketing-VerantwortlicheR in einem Museum. Das heißt, Sie lesen jede Menge Blogs, die sich mit diesem und angrenzenden Themenfeldern beschäftigen. Darüber hinaus erfassen Sie über die Blogsuche auch noch alle Blogbeiträge zu den Themen Marketing, Kulturmarketing, Marktforschung, etc. Für jeden Begriff haben Sie einen eigenen Feed abonniert.

Nun haben Sie die Möglichkeit, alle diese Feeds, die ja inhaltlich zusammenhängen, zu einem einzigen Feed zu verbinden und sich die Ergebnisse auf einer eigenen Website anzeigen zu lassen.

Möglich macht das Feed Digest, ein Online-Angebot, mit dem Sie sehr unkompliziert Ihre abonnierten Feeds verbinden können. Nachdem Sie sich dort angemeldet haben, geben Sie Ihrer „Feedsammlung“ einen Namen und fügen dann die einzelnen Feeds hinzu. Am Ende bekommt Ihre Sammlung eine eigene URL und kann als Website aufgerufen werden.

Das sieht dann etwa so aus. In diesem Beispiel habe ich die Feuilletons-Feeds verschiedener deutschsprachiger Zeitungen verknüpft und erhalte sie nun gebündelt auf einer Website.

Feed Digest bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit an, die gebündelten Feeds in die eigene Website einzubauen. Seien Sie damit aber bitte vorsichtig, wenn Sie komplette Feeds, wie z.B. die Feeds von Tageszeitungen, komplett auf Ihre eigene Website übertragen. Das ist nicht in jedem Fall erlaubt, vor allem, wenn Sie eine kommerzielle Website betreiben.

So, und nun viel Erfolg beim Erstellen Ihres RSS-Feeds.

PS: Noch mehr Möglichkeiten bietet Ihnen in dieser Hinsicht Pipes.

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