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Google Reader: Am 1. Juli ist Schluss

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Screen Google Reader Robert Basic hat heute auf Facebook noch einmal darauf hingewiesen, dass der Google Reader am 1. Juli endgültig begraben wird. Wer damit bis jetzt seine RSS-Feeds organisiert hat, sollte sich spätestens jetzt nach Alternativen umsehen. Da gibt es einige, zum Beispiel NewsBlur, ein Reader, der auch als App für iPhone, iPad und für Android-Geräte angeboten wird. Oder The Old Reader, der sich sehr am Google Reader orientiert, bis jetzt aber noch nicht als App verfügbar ist. Viele nutzen auch den RSSOwl-Reader, über den ich leider hier nur nennen kann, weil ich ihn noch nie ausprobiert habe. Ich selbst habe mich für Feedly entschieden, ein Tool, das ich bereits im Rahmen meiner Serie „Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking“ kurz vorgestellt habe. Damals nutzte ich es vor allem, weil sich damit die Inhalte des Google Reader so schön visualisieren ließen. Aber Feedly hat von der angekündigten Einstellung des Google Reader profitiert und sich – teilweise bedingt durch die stark ansteigende Nutzerzahl – sehr schnell weiterentwickelt. Die vor kurzem veröffentlichte Roadmap zeigt, wohin die Reise geht. Feedly

Ich informiere Sie darüber aus nicht ganz uneigennützigen Gründen. Etwas weniger als 350 UserInnen haben das Kulturmanagement Blog mit Hilfe des Google Reader abonniert. Ich kann zwar nicht einschätzen, wie viele der AbonnentInnen die Blogbeiträge auch wirklich lesen. Aber es wäre schade um jede einzelne LeserIn, insofern soll dieser Beitrag auch eine Art Anstoß sein, damit Sie nicht in ein paar Wochen all Ihre abonnierten Seiten verlieren. Das Datum des 1. Juli ist seit langem bekannt, aber der Tag kommt dann doch schneller und überraschender als gedacht. ;-)

Wenn Sie den Google Reader noch verwenden, nutzen Sie doch das kommende Wochenende und ziehen mit ihren abonnierten RSS-Feeds dorthin um, wo Sie sich am besten aufgehoben fühlen. Die abonnierten Feeds zu übertragen ist kinderleicht, alle Anbieter haben Informationen zusammengestellt, wie Sie dabei vorgehen müssen.

Und falls Sie bis jetzt noch kein RSS verwendet haben, nutzen Sie den Hinweis als Impuls, um es einfach mal damit zu versuchen. Ich persönlich kann mir gar nicht vorstellen, ohne RSS-Feeds zu arbeiten und bin froh, dass es sie gibt.

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Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking (Teil IV)

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Diigo Im letzten, dem dritten Teil dieser kleinen Serie über die Arbeit mit RSS und Social Bookmarks habe ich Ihnen verschiedene Social Bookmarking-Tools vorgestellt, um Ihnen zu zeigen, dass das Spektrum hier recht weit ist und Sie sich vor einer Entscheidung die verschiedenen Angebote einfach mal anschauen sollten. Auch ich lerne auf diese Weise immer wieder dazu. Als ich in einem Posting auf der Facebookseite der stARTconference nach solchen Tools fragte, taucht dort der Name „Evernote“ einige Male auf. Ich habe dieses Angebot bis jetzt eher sporadisch genutzt und es daher gleich ausprobiert. Evernote funktioniert wunderbar und hat sogar den Vorteil, dass sich die einzelnen Seiten lokal abspeichern lassen und damit auch offline zur Verfügung stehen. Das kann Diigo zwar auch, allerdings nur in der kostenpflichtigen Premiumvariante. Für die habe ich mich vor längerer Zeit entschieden, weil ich Diigo in meinen Workflow eingebaut habe und mir das Tool hilft, wertvolle Zeit zu sparen. Wie gehe ich dabei vor? Finde ich einen interessanten Artikel, erfasse ich ihn mit Hilfe von Diigo, wobei ich in allen Browsern die jeweiligen Erweiterungen verwende. Jeden abgespeicherten Beitrag versehe ich mit möglichst vielen Schlagworten, denn nur mit deren Hilfe habe ich eine Chance, ihn jemals wiederzufinden. Anfangs erinnert man sich noch an einzelne Beiträge, aber bei mehr als 1.000 gespeicherten Beiträgen funktioniert das später nicht mehr. Außerdem vergebe ich immer noch ein Schlagwort für das Format der jeweiligen Seite. Um nicht den Überblick zu verlieren, stelle ich dafür immer ein =-Zeichen voran. =video ist also der Hinweis, dass es sich dabei um ein Video handelt, =studie kennzeichnet eine Studie und =artikel einen Artikel. Die Schlagworte lassen sich aber auch noch für andere Zwecke einsetzen, etwa um gleich die nächsten Arbeitsschritte aufzulisten. Einige Tipps dazu finden Sie in meinem Blogpost „Social Bookmarking: mehr als nur einfach Websites abspeichern„.

Fünf Schlagworte pro gespeicherter Website

Mein Ziel ist es, jede so erfasste Seite mit fünf Schlagworten zu versehen. Manchmal fallen mir dazu mehr Schlagworte ein, gelegentlich sind es weniger. Nicht erlaubt ist es aber, gar kein Schlagwort zu vergeben, denn die Seiten werden auf der Social Bookmarking-Plattformen chronologisch aufgelistet und ich habe so keine Chance, diese Seite jemals wieder aufzuspüren. So gesehen kann ich mir das Abspeichern dann auch gleich ganz sparen. Beispiel DiigoBei der späteren Suche versuche ich mich nicht an einzelne Seiten zu erinnern, sondern ich arbeite mit den Schlagworten. Auf allen Social Bookmarking-Plattformen lassen sich beliebig viele Schlagworte kombinieren, das heißt, wenn mein erstes Schlagwort „Projektmanagement“ lautet und ich 547 Seiten aufgelistet bekomme, dann hilft mir das noch nicht wirklich weiter. Kombiniere ich es aber mit „Software“, zeigt mir Diigo nur noch 45 Treffer an und wenn ich noch mehr ins Detail gehen möchte, könnte ich die beiden Schlagworte vielleicht noch mit „opensource“ oder „agil“ ergänzen und hätte dann nur noch eine Handvoll Suchergebnisse. Findet sich bei einer der Seiten noch das Schlagwort =artikel, dann erkenne ich sofort, dass es sich um einen Bericht über diese Software handelt. Wer so arbeitet, kann dafür fast alle Social Bookmarking-Angebote nutzen. Für Diigo habe ich mich aus einem anderen Grund entschieden: Ich kann dort nämlich gleich auf der Website Textstellen markieren und, so gewünscht, mit Notizen versehen. Das alles entweder privat oder öffentlich, je nachdem, ob ich mich alleine mit einem Thema beschäftige oder mit anderen gemeinsam. Ich nutze diese Funktion meist für mich alleine und gewinne dadurch enorm viel Zeit. Gleich beim ersten Mal markiere ich die wichtigsten Stellen und erfasse beim zweiten Besuch der Website sofort, worum es geht und welches die wichtigen Passagen sind. Dieses Feature möchte ich, da ich viel mit Texten arbeite, nicht mehr missen und bin daher ein vehementer Befürworter von Social Bookmarking. Ich bin mir sicher, es gibt auch andere Möglichkeiten, mit Texten zu arbeiten, deshalb würde ich Sie bitten, Ihre „Rezepte“ in einem Kommentar zu verraten. Nur so können wir voneinander lernen und uns dabei unterstützen, sorgsam mit unserer wertvollen Zeit umzugehen. Ich würde mir wünschen, dass RSS und Social Bookmarking wesentlich häufiger genutzt werden. Unabhängig von der Frage, ob jemand im Social Web aktiv ist oder nicht: Der professionelle Umgang mit dynamischen und statischen Lesezeichen hilft uns, Zeit zu sparen und von den vielen Informationen und dem Wissen, das wir im Internet antreffen, profitieren zu können. Mehr zu diesem Thema:
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Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking (Teil III)

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Diigo Wie Sie mit Hilfe von RSS-Feeds schnell erkennen, ob auf einer Website neue Beiträge dazugekommen sind, habe ich Ihnen in den ersten beiden Teilen dieser Serie gezeigt. Auf den von Ihnen abonnierten Seiten werden Sie vermutlich immer wieder auf Beiträge stoßen, die Sie interessieren und später wiederfinden möchten. Dafür bieten Ihnen die Browser die Möglichkeit, die Seite in einen Ordner zu geben und abzuspeichern. Falls Sie nur mit diesem einen Computer arbeiten und nicht allzu viele Seiten abspeichern, ist dieses Angebot vermutlich ausreichend. Aber nehmen wir an, Sie möchten von einem anderen Computer auf Ihre Lesezeichen zugreifen. Oder Sie können sich nicht entscheiden, in welchem Ordner Sie eine Seite abspeichern. So etwas hemmt den Arbeitsfluss, wenn Sie zwar wissen, dass Sie auf einem anderen PC eine ganz wichtige Seite abgespeichert haben. Nur leider können Sie darauf im Moment nicht zugreifen. Zeit wird es auch kosten, wenn Sie erst verschiedene Ordner durchsuchen müssen, weil Sie nicht mehr wissen, wo sich die Seite versteckt. Und noch etwas kann Ihnen passieren: Sie benötigen Informationen zu einem Thema und haben aber bis jetzt noch keine passende Website gefunden. Wie hilfreich wäre es nun, auf das Wissen anderer UserInnen zugreifen zu können. Mit Hilfe von Social Bookmarking-Plattformen können Sie alle diese Probleme lösen. Sie speichern die Seiten online ab und sind nicht an Browser oder Computer gebunden. Sie müssen sich nicht mehr auf einen Ordner festlegen, sondern können beliebig viele Schlagworte vergeben. Und Sie können auch auf abgespeicherte Seiten anderer UserInnen zugreifen. Die folgende Grafik macht noch einmal die Unterschiede deutlich: socialbookmarking_01 Die meisten von Ihnen werden von Social Bookmarking-Plattformen profitieren, zumal Sie dort auch die Möglichkeit haben, Ihre Seiten privat abzuspeichern. Schließlich müssen nicht alle wissen, welche Reiseziele und Hotels Sie sich für den nächsten Urlaub herausgesucht haben.

Welche Social Bookmarking-Plattform ist die beste?

Wir alle nutzen das Internet vermutlich sehr unterschiedlich und haben daher auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Für die einen ist das einfach ein Arbeitsinstrument, um Seiten abzuspeichern und nach bestimmten Kriterien wiederfinden zu können. Das genügt mir, während andere ihre gefundenen Seiten gerne noch weiterempfehlen. Dafür ist dann zum Beispiel StumbleUpon geeignet, eine vor allem im angelsächsischen Raum beliebte Plattform. Wenn Sie sich das folgende kurze Video anschauen, werden Sie sehen, hier steht vor allem das Finden, das Entdecken von Inhalten im Vordergrund.
Digg hingegen ist eher eine Bewertungsplattform für Inhalte im Netz. Hier spielt es eine wichtige Rolle, wie andere meine Fundstücke bewerten. Es gibt natürlich jede Menge an Angeboten, mit deren Hilfe sich Inhalte aus dem Netz sammeln lassen. Etwa mit Evernote oder Clipboard oder wie die Tools alle heißen. Aber letzten Endes muss ich das Tool finden, das meinen Arbeitsfluss optimal unterstützt und mir eine wirkliche Hilfe ist. Für mich sind das Delicious und Diigo. Delicious ist die vermutlich älteste Plattform, die aber in den letzten Jahren ziemlich geschwächelt hat. Erst seitdem die Seite nicht mehr Yahoo gehört und sich wieder auf das reine Social Bookmarking beschränkt, ist sie wieder uneingeschränkt zu empfehlen. Mein persönlicher Favorit ist Diigo. Die Betreiber dieses Social Bookmarking-Dienstes haben das Tool in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und bieten Features an, für die ich sogar bereit bin, Geld auszugeben. Welche das sind und wie ich Diigo nutze, erfahren Sie dann im nächsten und letzten Teil dieser Serie. Ein Wort möchte ich noch zu Mister Wong verlieren. Ich nutze diese deutschsprachige Plattform schon sehr lange und habe das Angebot immer sehr gerne in Anspruch genommen. Seit einiger Zeit hat sich die Usability in meinen Augen aber stark verschlechtert. Leider kann ich nur noch sehr eingeschränkt auf die Links der anderen UserInnen zugreifen. Auf eine Anfrage via Twitter erhielt ich keine Antwort. Der Grund könnte sein, dass die Besitzer Mister Wong nicht mehr kostenlos anbieten wollen. Auf der .com-Seite findet sich bereits eine Preisliste, nach der ich erst mit einem Plus-Account Zugriff auf die Bookmarks aller UserInnen habe. Gut möglich, dass es Mister Wong auch bei uns schon bald nicht mehr kostenlos gibt. Ich kritisiere das grundsätzlich nicht, schließlich bin ich bei Diigo zahlender Kunde. Aber im Moment bin ich mit der Leistung einfach unzufrieden, würde mir aber wünschen, dass uns die Plattform weiter erhalten bleibt. Dann wäre da noch Oneview. Die deutschsprachige Plattform ging bereits 1998 online und gehört somit zu den Pionieren in Sachen Social Bookmarking. Leider ist die Seite aber offline und auch auf den Twitter- und Facebookprofilen gab es 2013 noch keine Aktivitäten. Selbst wenn es sich nur um eine vorübergehende Pause handelt, ist mir das für meine Bookmarks doch zu gefährlich. Ich weiß, warum ich nicht nur bei einem Anbieter bin. ;-)
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Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking (Teil II)

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RSS Icon This work is free software; it is licensed under Mozilla’s MPL / GPL / LGPL tri-license. Im ersten Teil dieser kleinen Serie „Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking“ habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie auf einer Website den RSS-Feed finden. Es kann natürlich sein, dass eine Seite gar keinen RSS-Feed anbietet, dann haben wir Pech gehabt. Die Seite aber vermutlich auch, denn ihr entgehen auf diese Weise vermutlich etliche LeserInnen. Ich bin einer davon, denn um auf jeder einzelnen Seite nach neuen Artikeln zu suchen, dafür fehlt mir die Zeit. Gut, nehmen wir also an, wir haben den RSS-Feed einer Seite gefunden. Wie geht es nun weiter, schließlich habe ich im ersten Teil geschrieben, dass wir damit eine Seite abonnieren können. Für dieses Abonnement benötigen wir einen Feedreader, ein Programm „zum Einlesen und Anzeigen von News Feeds“, wie es auf Wikipedia heißt. Feedreader gibt es jede Menge, die Frage ist, für welchen man sich entscheidet? Nutzen Sie Microsoft Outlook, dann können Sie Ihre RSS-Feeds damit verwalten und lesen. Haben Sie Outlook lediglich auf Ihrem Rechner installiert, können Sie nur von dort auf Ihre Feeds zugreifen. So ganz neu dürfte das Thema in einem solchen Fall aber nicht für Sie sein, schließlich haben Sie schon mit Ihren Mails das gleiche Problem lösen müssen. Eine weitere Möglichkeit ist das Abspeichern der News Feeds mit Hilfe Ihres Browsers. Wie das zum Beispiel im Firefox-Browser funktioniert, erklärt dieser Blogbeitrag leicht verständlich und ausführlich. Ähnliche Anleitungen gibt es auch für den Internet Explorer und Google Chrome. Bei letzterem kommt man aber nicht umhin, dafür eine Erweiterung zu installieren. Zumindest kenne ich keine sinnvolle Lösung ohne ein Zusatztool. Ganz praktisch scheint die Erweiterung „RSS Feed Reader“ zu sein, die man kostenlos im Chrome Web Store downloaden kann. Ich habe aber damit keine praktischen Erfahrungen gemacht, der Download und ein Kurztest verliefen ohne Probleme. Solche Erweiterungen gibt es natürlich auch für den Internet Explorer und Firefox. Das Sage Add-on habe ich jahrelang verwendet, vor allem bei der Suche nach gut versteckten Feeds leistet es wertvolle Hilfe. So praktisch diese Tools auch sein mögen, sie alle haben den Nachteil, dass man meist an einen Computer und einen Browser gebunden ist. Da ich von verschiedenen Geräten auf meine Feeds zugreife, habe ich mich für ein Online-Angebot entschieden. Schon vor Jahren habe ich einige Zeit mit dem FeedReader gearbeitet. FeedReader Auch wenn es ihn damals nur als Desktoplösung gab, war ich mit ihm sehr zufrieden. Ich hatte damals einige 100 RSS-Feeds abonniert, die sich dort sehr übersichtlich organisieren ließen. Nur die Tatsache, dass ich damit an einen Computer gebunden war, störte und bewog mich zum Wechsel. Nun gibt es den FeedReader auch online und ich habe ihn kurz für diesen Beitrag getestet. Dabei hatte ich das Problem, dass alle Feeds in einen Stream wandern und sich nicht sortieren lassen. Es kann durchaus sein, dass ich mich nur dumm angestellt habe, aber in diesem Fall wären ein paar Hinweise praktisch gewesen. Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch noch jede Menge anderer Angebote, ich nenne hier nur beispielhaft Netvibes und Bloglines. Ich selbst arbeite aber mit dem Google Reader und das nun schon seit etlichen Jahren. Klar ist das Tool mittlerweile fix in das Google-Imperium integriert, aber es ist nach wie vor angenehm, damit eine große Zahl an Feeds zu verwalten und nicht den Überblick zu verlieren. feedreader_02 Dafür sorgen Labels und Tags, die Google im Reader zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur Ordnerstruktur und ähnlich wie in Gmail kann ein Feed mit mehreren Labels versehen werden. Noch mehr ins Detail kann man mit den Tags gehen, aber ich nutze sie nicht, da ich interessante Artikel mit Hilfe von Social Bookmarks abspeichere und sie dann im Reader nicht mehr finden muss. Außerdem lässt sich mit Hilfe des Google Reader auch herausfinden, wie viele UserInnen einen Feed abonniert haben. Über „Details und Statistiken anzeigen“ erhalten Sie eine grafische Darstellung, die zeigt, wie viele Beiträge über diesen Feed veröffentlicht werden und wie viele Abonnenten der Feed hat. feedreader_04 Wenn Sie eine große Zahl Feeds im Google Reader verwalten, werden Sie recht schnell merken, dass Sie sich in einer Textwüste bewegen. Dagegen können Sie aber etwas tun, denn für den Google Reader gibt es verschiedene Zusatztools, mit deren Hilfe sich die abonnierten Seiten sehr komfortabel und visuell aufbereitet lesen lassen. Ich verwende dafür Feedly, das einerseits eine Erweiterung für den Chrome Browser anbietet, aber auch eine App für iPhone und iPad anbietet. feedreader_03 feedreader_05 Hunderte von Artikeln im Google Reader zu lesen ermüdet einen schnell. Deshalb schätze ich das Angebot von Feedly und lese meine Feeds sehr gerne auf dem iPad. Aber das ist lediglich meine ganz subjektive Meinung dazu, es gibt natürlich noch zahllose andere Möglichkeiten, die eigenen Feeds zu organisieren. Wichtig ist es in meinen Augen, dass Sie die RSS-Feeds so organisieren, dass Sie sie gerne anschauen und damit auch arbeiten wollen. Mir hilft da die visuelle Aufbereitung enorm, aber das kann bei Ihnen natürlich ganz anders sein. Im nächsten Teil dieser Serie geht es dann um Social Bookmarking. Wenn Sie noch Fragen zu den RSS-Feeds haben, stellen Sie sie doch bitte in Form eines Kommentars oder gerne auch per Mail oder irgendeinem anderen Kanal. ;-) Bisher erschienen:
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Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking (Teil I)

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RSS Icon This work is free software; it is licensed under Mozilla’s MPL / GPL / LGPL tri-license. Vor einigen Tagen listete Dominik Ruisinger in einem Blogbeitrag fünf Tools auf, die seiner Ansicht nach 2013 auf dem Social Media-Friedhof landen werden. In dieser Liste taucht auch das Social Bookmarking-Dienste auf, von dem er schreibt:
„Vom Gefühl her ist das Social Bookmarking generell praktisch tot, da dies in andere Tools immer stärker integriert wird.“
So ganz falsch liegt er da vermutlich nicht, interessant war aber die sich anschließende Diskussion, deren Ergebnis zusammengefasst war, dass die Heavy-UserInnen diese Dienste zwar in Anspruch nehmen, alle anderen wissen aber meist gar nicht, was das ist. Auch in meinen Seminaren und Workshops stelle ich fest, dass praktisch niemand damit arbeitet. Die Schlussfolgerung aus dieser Diskussion lautete: wir sollten mehr über die Vorteile von Social Bookmarking aufklären. Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Sehr oft höre ich die Klage, man würde ja gerne Social Media nutzen, hätte aber keine Zeit dafür. Das mag sein, aber ich denke, wer Social Bookmarking-Dienste in Kombination mit RSS-Feeds verwendet, spart sich dadurch viel Zeit und könnte die dann für andere Social Media-Aktivitäten nutzen. Ich möchte Ihnen in einer kleinen Serie gerne zeigen, wie ich die beiden Instrumente dafür nutze, den Überblick über die vielen Informationen, die mir das Internet bietet, nicht zu verlieren und mit den Inhalten auch arbeiten zu können. Konkret bedeutet das: Mit Hilfe von RSS-Feeds informiere ich mich darüber, ob auf einer Seite neue Inhalte dazu gekommen sind und die Social Bookmarking-Dienste erlauben es mir, einzelne Artikel abzuspeichern und später wiederzufinden.

Wie finde ich den RSS-Feed?

RSS steht für Really Simple Syndication, wie der Wikipedia-Eintrag erläutert und stellt so eine Art Nachrichtenticker dar. Indem ich den RSS-Feed einer Seite abonniere, muss ich nicht mehr extra auf diese Seite gehen, um herauszufinden, ob dort neue Inhalte online gestellt worden sind. Viele Seiten verfügen mittlerweile über dieses äußerst praktische Angebot, das bei Seiten mit vielen Inhalten, aber auch bei Seiten, auf denen nur gelegentlich etwas veröffentlicht wird, Sinn macht. Während ich etwa bei den Online-Ausgaben der Zeitungen die Möglichkeit habe, die einzelnen Bereiche wie Kultur, Wirtschaft, etc. zu abonnieren und mich so auf das konzentrieren kann, was mich wirklich interessiert, hilft mir der RSS-Feed bei kleinen Seiten, auf einen neu erschienenen Beitrag aufmerksam zu werden. Ansonsten würden ich diese Seite wohl vergessen, wenn nach dem dritten Besuch immer noch kein neuer Content angeboten wird. Stellen Sie sich vor, was es Sie an Zeit kostet, wenn Sie viele Seiten haben, die Sie regelmäßig besuchen und dort nur alle paar Wochen oder gar Monate fündig werden. Der Zeitverlust mag sich bei einer einzelnen Seite in Grenzen halten, aber wenn es mal mehr als 20 Seiten sind, belastet das vermutlich Ihr Zeitbudget. Hinzu kommt: Es macht keinen Spaß, ständig festzustellen, dass man eine Seite umsonst besucht hat. Da es in diesem Fall darum geht, über neue und damit wechselnde Inhalte informiert zu werden, spricht man in diesem Fall von dynamischen Lesezeichen. Wie können Sie nun einzelne Seiten abonnieren, um auf diese Weise über neue Inhalte informiert zu werden? In einem ersten Schritt müssen Sie herausfinden, ob die Seite überhaupt einen RSS-Feed anbietet. Häufig finden Sie auf einer Seite ein orangefarbiges Icon wie zum Beispiel auf dieser Seite hier. RSS Sehr oft ist dieses Icon aber leider nicht zu finden. Und wenn es ansonsten auch keinen Hinweis auf den RSS-Feed gibt, dann wird es schwierig. Vorausgesetzt, es gibt überhaupt einen Feed. :-( Das finden Sie aber mit Hilfe Ihres Browsers raus, je nachdem, welchen Browser Sie verwenden, mit oder ohne Addon. Chrome Mit diesem Browser arbeite ich sehr oft und sehr gerne. Um an die RSS-Feeds zu kommen, verwende ich den Feed Finder „Slick RSS. Wenn man die kleine App installiert, bekommt man in der Adresszeile wieder das kleine orangefarbene Icon angezeigt. Das sieht dann so aus: RSS (Chrome) Im Firefox-Browser finden Sie das Icon in der Symbolleiste, allerdings ist es schwarz und nicht orange. Wenn Sie daraufklicken, öffnet sich im Menüfenster das Angebot an RSS-Feeds. RSS Firefox Sollten Sie das Icon nicht finden, müssen Sie es erst in die Symbolleiste ziehen. Über <Ansicht> <Symbolleisten> und <Anpassen> gelangen Sie zu einer Sammlung verschiedener Icons und ziehen dann das RSS-Symbol mit der gdrückten linken Maustaste in Ihre Symbolleiste. Fertig. Bleibt noch der Internet Explorer 9 von Microsoft: RSS IE9 In der Befehlleiste finden Sie wieder unser altbekanntes Icon. Was passiert, wenn Sie es anklicken, zeigt der Screenshot. Falls Sie die Befehlleiste nicht sehen, müssen Sie sie über die Menüleiste aktivieren (<Ansicht> <Symbolleisten>). Wenn die auch nicht zu sehen sein sollte, reicht es die ALT-Taste zu drücken. Auf diese Weise sollten Sie im Browser Ihrer Wahl eigentlich sämtliche RSS-Feeds aufspüren. Sie können sie so natürlich auch gleich abspeichern. Allerdings sind Sie dann immer an diesen Computer und den jeweiligen Browser gebunden. Natürlich lassen sich die Lesezeichen oder Favoriten mittlerweile synchronisieren, aber halt nur von Chrome zu Chrome, aber nicht von Chrome zu Firefox, also zwischen den verschiedenen Anbietern. Ich verwende deshalb einen Online-Feedreader, auf den ich von jedem Internet-fähigen Computer zugreifen kann. Wer immer nur an einem Arbeitsplatz sitzt und auch nicht mehrere Geräte nutzt, der wird vielleicht darauf verzichten. Für mich kommt das allerdings nicht in Frage, aber nachdem die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sein können, möchte ich die Browser-Variante auch nicht völig ausschließen. Welche Online-Feedreader es gibt und welchen ich nutze, dazu mehr im nächsten Beitrag. Hier geht es zu „Informationsmanagement mit RSS und Social Bookmarking (Teil II)
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Social Bookmarking und RSS (Präsentation)

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„Ticketing in Krisenzeiten erfordert noch effizienter und noch näher am Kunden zu sein. Die Möglichkeiten von Internet und Web 2.0 erzeugen zusätzlich einen gesteigerten Wettbewerbsdruck. (…) Integrierte Ticketvermarktungskonzepte und die konsequente Vernetzung im Marketing sind gefragt.“
Das Thema Web 2.0 ist also auch für diese Branche ein Thema geworden und so freue ich mich, dass die stARTconference Partner des T:B Experten-Forum Ticketm@nagement in Düsseldorf geworden ist. Karin Janner, Frank Tentler und ich werden uns dort mit dem Thema Web 2.0 beschäftigen und aufzuzeigen versuchen, welche Möglichkeiten sich durch das Web 2.0 auftun. Wer vom Web 2.0 spricht, landet schnell bei Facebook oder Twitter. Aber die hilfreichen und mächtigen Tools, die im Hintergrund Verwendung finden, werden meist gar nicht erwähnt. Eigentlich schade und deshalb werde ich mich im heutigen Kurzworkshop mit dem Thema Social Bookmarking und RSS beschäftigen. Und noch vor allen KonferenzteilnehmerInnen stehen Ihnen hier schon die Folien zur Verfügung.
In den nächsten Tagen folgt dann noch ein Bericht über die Konferenz. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit: wir werden morgen unser neues stART! – live Blog einweihen, das wir auf Posterous eingerichtet haben. Und hoffentlich ganz aktuell vom T:B Experten-Forum Ticketm@nagement 2010 berichten.
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Jobsuche per Twitter und RSS

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Als ich vor ein paar Tagen bei Hagen Kohn im Vioworld-Blog die Nachricht las, die Jobangebote seines Portals würden zukünftig auch getwittert, wusste ich erst nicht so wirklich, wozu das gut sein soll. Dementsprechend fiel auch mein Kommentar dazu aus, in dem ich feststellte, dass mir der Mehrwert dieses zusätzlichen Kanals nicht klar sei. Schließlich ist es ziemlich egal, ob nun 200, 400 oder mehr Leute die Stellenangebote lesen. Denn genau das war das Argument, welches aus Sicht des Portalbetreibers natürlich verständlich ist. Aber wie sieht es auf Seiten derer aus, die einen Job suchen? Wer tut das auf Twitter, wenn man die Stellenangebote auch auf dem Portal lesen kann? Für mich ist das keine Alternative, aber die Jobtweets eröffnen eine andere Möglichkeit, um jederzeit die aktuellen Jobangebote abrufen zu können, ohne die verschiedenen Bereiche auf der Website durchsuchen zu müssen. Der Kulturjob-Twitteraccount lässt sich nämlich per RSS abonnieren. Im Unterschied zum Portal, wo es kein RSS gibt. Sie erkennen das rechts am orangefarbenen Icon. Nun können Sie sehr komfortabel jederzeit kontrollieren, ob neue Jobangebote eingegangen sind. Bei mir sieht das dann so aus: Interessiert mich ein Angebot, klicke ich es an und gelange über einen weiteren Klick auf die Portalseite, auf der ich dann alle Informationen zum jeweiligen Angebot vorfinde. Vorbei also die Zeit, wo Sie sich mühsam durch die verschiedenen Anzeigen durchwühlen mussten. Einmal die Seite im RSS-Reader aktualisiert und Sie haben die neuen Angebote übersichtlich angeordnet vor sich. Sie sehen, mit RSS lässt sich dieser Service so automatisieren, dass Sie davon unmittelbar profitieren. Sehr praktisch!
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Aus mehreren RSS-Feeds einen einzigen machen

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Nachdem ich Ihnen gestern gezeigt habe, wie komfortabel sich dank RSS ein Blog lesen lässt, möchte ich auch noch einmal an den Beitrag „Monitoring: Wissen Sie, was man über Sie im Internet schreibt?“ erinnern. Damals habe ich Ihnen die Google Blogsuche vorgestellt. Dort haben Sie die Möglichkeit, weltweit Blogs nach bestimmten Suchbegriffen zu durchsuchen und sich die Ergebnisse als RSS-Feed anzeigen zu lassen. Wäre es nun nicht toll, wenn Sie das alles zu einem einzigen Feed zusammenfassen können? Sie müssten sich nicht durch eine Vielzahl von Feeds durchklicken und -lesen, sondern würden die Ergebnisse in einem aggregierten Zustand vor sich haben. Um es kurz zu machen: diese Möglichkeit gibt es. Angenommen, Sie arbeiten als Marketing-VerantwortlicheR in einem Museum. Das heißt, Sie lesen jede Menge Blogs, die sich mit diesem und angrenzenden Themenfeldern beschäftigen. Darüber hinaus erfassen Sie über die Blogsuche auch noch alle Blogbeiträge zu den Themen Marketing, Kulturmarketing, Marktforschung, etc. Für jeden Begriff haben Sie einen eigenen Feed abonniert. Nun haben Sie die Möglichkeit, alle diese Feeds, die ja inhaltlich zusammenhängen, zu einem einzigen Feed zu verbinden und sich die Ergebnisse auf einer eigenen Website anzeigen zu lassen. Möglich macht das Feed Digest, ein Online-Angebot, mit dem Sie sehr unkompliziert Ihre abonnierten Feeds verbinden können. Nachdem Sie sich dort angemeldet haben, geben Sie Ihrer „Feedsammlung“ einen Namen und fügen dann die einzelnen Feeds hinzu. Am Ende bekommt Ihre Sammlung eine eigene URL und kann als Website aufgerufen werden. Das sieht dann etwa so aus. In diesem Beispiel habe ich die Feuilletons-Feeds verschiedener deutschsprachiger Zeitungen verknüpft und erhalte sie nun gebündelt auf einer Website. Feed Digest bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit an, die gebündelten Feeds in die eigene Website einzubauen. Seien Sie damit aber bitte vorsichtig, wenn Sie komplette Feeds, wie z.B. die Feeds von Tageszeitungen, komplett auf Ihre eigene Website übertragen. Das ist nicht in jedem Fall erlaubt, vor allem, wenn Sie eine kommerzielle Website betreiben. So, und nun viel Erfolg beim Erstellen Ihres RSS-Feeds. PS: Noch mehr Möglichkeiten bietet Ihnen in dieser Hinsicht Pipes.
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Blog lesen leicht gemacht

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'Lupe' von hennerfehr © stummi123; Pixelio In den letzten Tagen bin ich von einigen Personen gebeten worden, Sie in den Verteiler aufzunehmen, damit Sie hier nichts verpassen. Nachdem es diesen Verteiler so nicht gibt, möchte ich ganz gerne noch einmal erklären, welche Möglichkeiten Sie haben, um dieses und andere Blogs möglichst komfortabel zu lesen.

Die traditionelle Variante

Sie geben die URL http://kulturmanagement.wordpress.com ein, gehen auf die Site und schauen, ob es etwas Neues gibt. Wenn Sie diese Adresse bei Ihren Favoriten abspeichern, dann gelangen Sie recht schnell hierher. Nachdem in einem Blog immer die aktuellsten Beiträge ganz oben stehen, haben Sie damit die Gewähr, den neuesten Beitrag vor sich zu haben. Das ist die traditionelle Art, eine Website abzuspeichern und sie immer wieder mal zu besuchen. Was aber ist, wenn es mehr als einen neuen Beitrag gibt? Oder Sie waren längere Zeit nicht mehr hier und wissen nun nicht genau, wieviele Beiträge Sie noch nicht gelesen haben? Da wird diese Herangehensweise etwas kompliziert, denn Sie müssten nun anfangen, auf der Seite nach unten zu scrollen, bis Sie den nächsten Beitrag finden. Bei zweien mag das noch gehen, was aber, wenn es fünf oder sechs sind? Da ist dieses Prinzip nicht besonders userfreundlich, werden Sie feststellen.

Blogs als RSS-Feed abonnieren

Abhilfe schafft da eine andere Variante: Sie abonnieren die Beiträge des Blogs als RSS-Feed. Auf diese Weise bekommen Sie die Beiträge in einer Art Nachrichtenticker, wie es bei Wikipedia heißt, serviert und können sich schnell einen Überblick verschaffen, welche Beiträge Sie noch nicht kennen bzw. welche Sie überhaupt interessieren. Das sieht dann zum Beispiel so aus: 'RSS-Abbild' von hennerfehr Theoretisch können Sie die Beiträge auf diese Weise lesen, ohne auf der Website selbst gewesen zu sein. Noch interessanter wird die Sache, wenn Sie nicht nur ein Blog, sondern mehrere lesen. Stellen Sie sich vor, Sie lesen zehn, zwanzig oder mehr Blogs und müssen jeweils auf deren Website gehen und überprüfen, ob es neue Beiträge gibt. Eine ziemlich umständliche und vor allem zeitaufwändige Geschichte.

Blogs im RSS-Reader lesen

Wenn Sie hingegen Ihre Blogs, die Sie lesen, als RSS-Feed abonnieren, haben Sie es wesentlich leichter, denn Sie können Ihre Feeds in einem Feed-Reader sammeln und dort komfortabel verwalten, aktualisieren und dort auch die Blogbeiträge lesen. Um ein Blog auf diese Weise zu abonnieren, kopieren Sie einfach die Feedadresse in den Feed-Reader. Die Adresse für dieses Blog lautet: http://feeds.feedburner.com/Kulturmanagement Diese Adresse kopieren Sie und geben Sie in Ihren Feed-Reader ein. Wenn Sie noch keinen haben, müssen Sie eine Auswahl aus dem mittlerweile recht großen Angebot treffen. Grob gesagt gibt es da vierfünf verschiedene Möglichkeiten:
  • Sie verwenden die im Browser integrierte Lösung (Infos zum IE7 gibt es beispielsweise hier, ). Die ist meiner Meinung nach nur dann geeignet, wenn Sie nur wenige Feeds abonnieren und lesen.
  • Sie nutzen das Sage-Plugin, das in den Firefox-Browser integriert ist. Im folgenden Screen sehen Sie die Anordnung. Im oberen Teil der Spalte am linken Rand finden Sie die abonnierten Blogs, darunter die Beiträge des ausgewählten Weblogs. Die fette Schrift besagt, dass das Blog ungelesene Beiträge enthält.
'Sage_Screen' von hennerfehr
  • Oder Sie verwenden eigenständige Reader wie zum Beispiel den Feedreader, der aktuell in der Version 3 vorliegt und vor allem dann interessant ist, wenn man viele Feeds zu verwalten hat. Sie können hier verschiedene Ordner erstellen und Ihre RSS-Feeds zum Beispiel nach inhaltlichen Kriterien sortieren.
  • Eine weitere Variante ist die Integration des Readers in Ihr Outlook-Programm, wie sie unter anderem RSS Popper anbietet. Für mich ist das nicht so ideal, da mein Outlook eh schon so überladen ist und dadurch noch langsamer wird.
  • Und zum Schluss gibt es da noch webbasierte Angebote wie Netvibes, Bloglines oder den Google Reader.
Ich habe mich für eine Mischvariante entschieden. Die wichtigen Blogs, die ich auch täglich abrufe, lese ich mit dem Sage-Plugin, die unwichtigeren mit dem Feedreader3. Und für unterwegs sind sie auch alle in Netvibes aufgelistet. Damit komme ich ganz gut hin.

Die Beiträge per Email lesen

Und noch eine Möglichkeit möchte ich Ihnen vorstellen, wie Sie meine Blogbeiträge lesen können. Tragen Sie sich in den Emailverteiler ein und Sie bekommen jeden Morgen um 3 Uhr alle Blogbeiträge der letzten 24 Stunden gesammelt in Ihre Mailbox geschickt. Anmelden können Sie sich hier. Wenn Sie diesen Link anklicken, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Ihre Emailadresse eingeben können. Falls Sie die Beiträge nicht mehr per Email erhalten wollen, genügt ein Mausklick, um das Abo zu kündigen. 'Email_Abo' von hennerfehr Welche dieser Varianten Sie wählen, müssen Sie selbst entscheiden. Geht es Ihnen nur um dieses eine Weblog, dann lohnt es sich unter Umständen für Sie, die Beiträge per Email zugeschickt zu bekommen. Ich habe meine ersten RSS-Feeds mit Sage abonniert und gelesen. Erst als ich mehr als 100 Feeds gespeichert hatte, wurde die Sache zu unübersichtlich. Mit der Doppelvariante, fühle ich mich, wie gesagt, sehr wohl. Und noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie zu den BlogleserInnen gehören, die ab und zu auch in Blogs kommentieren, dann standen Sie wahrscheinlich auch schon mal vor dem Problem, vergessen zu haben, wo Sie einen Kommentar verfasst hatten. Mit cocomment behalten Sie den Überblick, wo Sie kommentieren und ob es Reaktionen darauf gibt. Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Bloglesen.