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Kunst und Kultur: es wird gebloggt

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Dass der Jahreswechsel für viele ein idealer Zeitpunkt ist, um gute Vorsätze in die Tat umzusetzen oder einfach ein neues Projekt zu starten, ist nicht wirklich neu. Auch für mich ging es hier nach dem letzten Jahreswechsel so richtig los. Fühlte ich mich mit meinem Blog anfangs noch ziemlich alleine, so kann ich das heute nicht mehr behaupten. Erst gestern habe ich wieder zwei neue Blogs entdeckt. Bei Simon A. Frank geht es um Kunst und Kaktus. Worum es in kunstistauchkaktus.de konkret geht, beschreibt er in seinem ersten Beitrag. Gestern hat Elisabeth Ihrenberger ihr Kunstvermittlung Blog begonnen. Zwei Beiträge gibt es schon, in letzterem („Teamarbeit im Museum„) stellt sie ein Buch vor, das sich unter dem Titel „Das magische Dreieck“
„mit der Zusammenarbeit von Kuratoren, Museumspädagogen und Gestaltern bei der Konzeption von Ausstellungen auseinandersetzt.“
Super, auf ein Blog zum Thema Kunstvermittlung freue ich mich ganz besonders, da es mich erstens sehr interessiert und ich zweitens bis heute eine gute Website dazu vermisse. Wer bei Google nach dem Begriff sucht, findet vor allem AnbieterInnen dieser Dienstleistung mit meist wenig informativen Websites. Geehrt fühle ich mich, dass ich bei beiden in der Blogroll auftauche, vielen Dank dafür. Ich hoffe und wünsche mir, dass beide durchhalten und nicht sang- und klanglos verschwinden wie so manch anderes Blog. Der Kunst- und Kulturbereich verträgt noch jede Menge Blogs, sind sie doch ein ideales Instrument, um Diskussionen zu führen. Dass bei solchen Diskussionen teilweise auch über das Ziel hinausgeschossen wird, ist zwar unangenehm, kann aber passieren. Hanspeter Gautschin hat aus diesem Grund sein Blog zum Jahreswechsel einstellen wollen, wie er in seinem Beitrag „Kunst und Bürokratie können nie Freunde werden“ schreibt. Glücklicherweise hat er es sich noch einmal anders überlegt, denn auch er gehört zu denen, mit denen sich die Diskussion nicht nur lohnt, sondern Spaß macht. Und daher bin ich froh, dass ich ihn im letzten Jahr über das Bloggen kennenlernen durfte. Aber ich denke, es braucht noch viel mehr Blogs. Als ich im letzten Mai die Frage stellte, ob Blogs nichts für den Kunst- und Kulturbereich seien, formulierte ich am Ende das Ziel, dass in der Branchenübersicht der Top100 Business Blogs auch irgendwann der Kunst- und Kulturbereich aufscheinen solle. Gut, derzeit gibt es kein Blog-Ranking im deutschsprachigen Raum, aber ich bin mir sicher, es wird wieder eines geben und dann heißt es weiter an diesem Ziel arbeiten. Und dafür kann es gar nicht genug Blogs geben.

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