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Warum ich nicht blogge…

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Robert Basic hat gestern auf seinem Blog gefragt: „Wieso bloggst Du nicht?“ Die mittlerweile schon mehr als sechzig Antworten in den Kommentaren sind, finde ich, hochinteressant. Es geht nicht darum, einzelne Meinungen und Ansichten als richtig oder falsch einzuordnen. Es geht darum, zu erfahren, wieviele Gründe für und wieviele Gründe gegen das Bloggen sprechen können. Und was für den einen ein Grund ist, die Finger von Blogs zu lassen, ist für den anderen ein Anreiz. Aber das gilt wahrscheinlich nicht nur für Blogs… Was die Sache aber besonders wertvoll macht: Ich stelle eine Frage und bekomme jede Menge Antworten. Wär das nicht auch eine Möglichkeit, Ihren (potenziellen) BesucherInnen Fragen zu stellen und (hoffentlich) Antworten zu bekommen?

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  1. Das mit den potenziellen BesucherInnen ist eine schöne Idee, aber trifft es auch ziemlich genau, dass man die eigentlich schon vorher braucht … nur so zufällig kommen wenige, die Fragen auf meinem Blog werden auch selten beantwortet ;)

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  2. Yep. Erst die BesucherInnen, dann die Fragen. Aber man kann sich ja um die BesucherInnen bemühen, um dann seine Fragen loszuwerden.

    Und gleichzeitig muss man noch das notwendige Vertrauen aufbauen, damit die Fragen auch beantwortet werden. Ich denke, dieser doppelten Herausforderung muss man sich das ganze Bloggerleben lang stellen.

    Daher: danke für das Vertrauen und Deinen Kommentar! :-)

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  3. Es braucht schon eine gewisse LeserInnenbasis etc. um mit etwas mehr Antworten rechnen zu können. Ich stelle in meinem Blog auch gerne fragen und bekomme manchmal kein, einige oder doch einige mehr an Antworten.
    Bei der Frage muss es schon erkennbar sein, dass ich damit auch etwas anfange oder das meine LeserInnen mit den Antworten gegenseitig etwas anfangen können.
    Aber wie so oft in meinem Blog kann ich ganz genaue Regeln nicht erkennen und wage daher auch keine aufzustellen.
    Sofern die Frage interessant ist kann es manchmal auch sein, dass auch andere BloggerInnen auf diesen Beitrag verweisen…

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  4. „weil man vom bloggen einsam, fett und unattraktiv wird. “

    „es spricht sehr vieles gegen das bloggen. dafür spricht jedoch rein gar nichts, sofern man freunde und/oder andere hobbies hat. wäre man allerdings eher etwas wie ein arbeitsloser eremit, und möchte dies auch bleiben, dann nur zu.“

    (Der User Ahmed Ismaeli auf die Frage „wieso bloggst Du nicht?“)

    Ich habe mich beim Lesen von Blog-Kommentaren schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert!

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  5. @ Robert Lender: Ich denke, wir sind uns einig, dass ohne LeserInnen keine Antworten erfolgen können. Und selbst wenn ich die habe, garantiert das noch lange keine Gespräche bzw. Kommentare. Viel wichtiger ist in meinen Augen die Vertrauensbasis. Die Angst, etwas „Falsches“ zu schreiben, scheint oft dazu zu führen, dass man das, was man eigentlich schreiben wollte, nicht schreibt.

    Regeln kann ich dabei auch nicht erkennen. Oft hängt es ja auch von der persönlichen Befindlichkeit ab. Ich muss mich ja nur selbst anschauen: Mal habe ich Lust, etwas zu kommentieren, mal habe ich sie nicht. Das ist ja auch das Schöne daran: man ist zu nichts verpflichtet. Wenn es da „Regeln“ geben würde, wäre die Sache wahrscheinlich auch nur halb so spannend, weil vorhersehbar.

    @ unkultur: vor allem das erste Zitat ist doch ein genialer Einstieg in jede Diskussion zum Thema Bloggen, Social Networks, etc.

    Du hast Recht, der Unterhaltungswert ist hoch, aber viele Kommentare treffen auch den Kern der Sache.

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  6. Pingback: Sebastian Spreen

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