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Ein Webinar zum aktuellen Call des EU-Kulturförderprogramms

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Letzte Woche habe ich ja in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass die Europäische Kommission die Ausschreibung für das Kulturförderprogramm veröffentlicht hat. Wenn Sie eine Projektidee haben und in Brüssel um Geld ansuchen wollen, haben Sie bis zum 1. Oktober Zeit, Partner zu finden, das Konzept zu entwickeln und die Formulare auszufüllen.

Wie sind die Formulare auszufüllen, was muss ich beim Budget beachten, wie sieht es mit der Kofinanzierung aus und welche Unterlagen muss ich mit dem Antrag mitschicken? Wenn Sie vor solchen Fragen stehen, ist vielleicht das Webinar „EU-Programm Kultur 2007-2013“ genau das richtige für Sie. Es wird von der IG Kultur veranstaltet und es freut mich, dass ich zusammen mit David Röthler dieses Webinar durchführen darf.

David Röthler, der selbst mehrere Blogs betreibt, darunter eines zum Thema EU, beschäftigt sich schon längere Zeit mit dem Thema Online-Seminare und -Veranstaltungen. Einer der großen Vorteile dieses Formats: Sie müssen nirgend wohin reisen, sondern nutzen Ihren PC zu Hause oder im Büro. Sie brauchen auch keine Software oder sonstiges Equipment, lediglich ein Headset für die Kommunikation untereinander wird benötigt.

Mit diese vierteiligen Seminar (16./18./23./25. Juli, jeweils von 9:00 bis 10:15) richten wir uns an diejenigen, die eine Einreichung planen und in der Phase der Antragstellung Unterstützung benötigen. Übrigens ist es völlig egal, von wo Sie einreichen wollen. Ob Österreich, Deutschland oder ein anderes Land, wichtig ist nur, dass „Ihr“ Land am EU-Kulturförderprogramm teilnehmen kann (Infos dazu in meiner Ankündigung des Calls).

Alle weiteren Infos sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website der IG Kultur. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich nicht sicher sind, ob das Webinar das richtige für Sie ist, fragen Sie mich einfach (die Kontaktdaten finden Sie im Impressum).

4 Comments Join the Conversation

  1. Hast Du schon öfter Webinare durchgeführt?

    Würd mich interessieren, wie sich das so anfühlt als Seminarleiter, (wo wir doch schon öfter über „reale“ versus „virtuelle“ Welt gesprochen haben), kann man die Sachen dabei so halbwegs rüberbringen, entstehen interessante Diskussionen oder fehlt Face-to-Face?

    Ich hab schon ein paar Mal teilgenommen an so einem Webinar, von Torsten Schwarz/ Marketingbörse, aber das waren immer nur so Gratis-Kurzwebinare… würd mich interessieren, was Du da für Erfahrungen hast, und wie Du ein Webinar im Vergleich zu einem klassischen Seminar beurteilst.

    Liebe Grüße, Karin

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  2. Öfter habe ich noch keine Webinare durchgeführt, nein. Nach ein paar „Tests“ ist das das erste „offizielle“ Webinar.

    Was sind die Unterschiede? Ich würde sagen, Webinare laufen konzentrierter ab. Der Small Talk kommt eher zu kurz, jede/r überlegt sich sehr gut, was sie/er sagt.

    Vielleicht ein Erlebnis, das den Unterschied deutlich macht: ich habe vor etlichen Jahren in Polen ein EU-Seminar gehalten. Die Veranstaltung wurde übersetzt. Ich kannte bis dahin nur die Simultanübersetzung und sah mich nun mit einem Konsekutivübersetzer konfrontiert. Mein erster Gedanke: oh Gott, das kann nicht gut gehen, da werden wir nie fertig, usw.

    In der Praxis hat das sehr gut funktioniert. Ich war sogar ziemlich begeistert, denn es gab kein einfach-so-drauf-los-sprechen, sondern alle haben sich erst genau überlegt, was sie sagen wollen, mich eingeschlossen.

    Am Ende waren wir schneller fertig als geplant und das bei höchster Konzentration.

    So ähnlich lassen sich vielleicht Webinare beschreiben. Je strukturierter das Thema, desto besser ist ein Webinar geeignet. Wer nicht viel Zeit hat, ist daher unter Umständen in Webinaren besser aufgehoben als in Präsenzseminaren.

    Natürlich können auch Diskussionen entstehen, aber sie laufen anders ab. So wie Du eine Diskussion hier im Blog ja auch nicht mit einer Diskussionsveranstaltung vergleichen kannst, ist es auch in diesem Fall etwas anderes. Sie sind wahrscheinlich nicht so lebendig, aber dafür gerät man sich auch nicht so schnell in die Haare. :-)

    Rüberbringen lassen sich die Inhalte sogar sehr gut. Manches ist aber anders. Z.B. sollte man Folien schneller wechseln, weil es am Bildschirm langweilig und ermüdend ist, zehn Minuten auf eine Folie zu starren. Aber um solche Sachen heraus zu finden, haben wir davor auch „geübt“. :-)

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  3. Pingback: Kostenloses Webinar zum Thema EU-Förderungen « Das Kulturmanagement Blog

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