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brutalismus-digi-walk oder ein virtueller Kunstspaziergang

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Der Brutalismus steht für einen Architekturstil, der in den 1950er Jahren aufkam und die folgenden Jahre prägte. Er zeichnete sich vor allem durch die Verwendung von „Sichtbeton, der Betonung der Konstruktion und skulpturaler Ausarbeitung und Gliederung der Gebäude“ aus, wie man im Wikipedia-Artikel nachlesen kann. Wer mehr über diese heute eher verpönte Art des Bauens wissen  möchte, kann sich  im Architekturzentrum Wien die noch bis zum 6. August laufende Ausstellung „SOS Brutalismus“ anschauen. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit. Am Freitag, den 1. Juni, also übermorgen, laden Anne Aschenbrenner, Anke von Heyl und David Röthler zu einer Art virtueller Kunstspaziergang ein.

Dabei besuchen sie zwei Bauwerke des Brutalismus, die sich in unterschiedlichen Städten befinden. Es sind die Wotruba-Kirche in Wien und die Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde – Johannes XXIII. in Köln. Anne Aschenbrenner, Digital-Chefin der Wochenzeitung „Die Furche“ lässt sich dabei von Diakon Hubert Kaindl begleiten, die Kunsthistorikerin Anke von Heyl unterhält sich mit Hochschulpfarrer Klaus Thranberend. Im Netz können Sie gleichzeitig beide Bauwerke besichtigen und mit den ExpertInnen live vergleichen: Warum sind die beiden Kirchen so ähnlich? Wo finden sich Unterschiede? Und warum hat man in den 1960ern Kirchen so “brutal” gebaut?

Virtueller Kunstspaziergang: Wie lassen sich Kunst und Kultur im digitalen Raum vermitteln?

Im Anschluss an den Spaziergang lädt David Röthler zur Diskussion ein und beschäftigt sich unter anderem mit diesen Fragen: Wie kann Kunst und Kultur im digitalen Raum vermittelt werden? Ist Live-Vermittlung eine Option und was wollen digitale TeilnehmerInnen sehen oder erleben?

Treffpunkt ist am Freitag, 1. Juni um 15.30 Uhr im virtuellen Raum – ein Link ist Ihre Eintrittskarte! ;-)
-> https://zoom.us/j/8640451927

Über diesen können Sie ab Freitag 15.30 Uhr in die Veranstaltung einsteigen und über das Netz direkt in beide Kirchen in beiden Städten gleichzeitig sein. Alternativ wird der brutalismus-digi-walk auch live auf der Facebookseite der Furche gestreamt.

Zu guter Letzt wird diese Form der digitalen Vermittlung auch Thema beim stARTcamp Wien am 15. Juni sein. Anne Aschenbrenner und David Röthler werden über das Experiment berichten und gleichzeitig mit Ihnen diskutieren, welches Potenzial diese Form der Vermittlung für den Kunst- und Kulturbereich hat.

Update:

Wer gestern nicht dabei sein konnte, findet hier die Aufzeichnung. Oder besser gesagt, drei Versionen des gestrigen virtuellen Kunstspaziergangs. Denn es ging bei diesem Kunstspaziergang ja auch darum zu zeigen, welches Potenzial in diesem Format steckt.

Der brutalismus-digi-walk wurde gestern mit Hilfe von Zoom übertragen. Der Stream lässt sich gleichzeitig als Facebook-Livestream übertragen. Die Aufzeichnung sehen Sie aktuell zum Beispiel auf der Facebookseite der Furche. Außerdem können Sie die Aufzeichnung auch auf YouTube hochladen und das in zwei verschiedenen Versionen. In der ersten Version sieht man im Kachelformat alle Userinnen und User, die gestern live dabei und ihre Webcam eingeschaltet haben:

Und hier die zweite Version, in der man immer nur die sieht, die gerade sprechen. Für den virtuellen Kunstspaziergang ist das die interessantere Version:

Foto von rishon-lezion auf Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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Treffpunkt KulturManagement: über Kunst, Kultur und transmediale Welten

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Mit kaum einem Thema habe ich mich in der letzten Zeit mehr beschäftigt als mit Transmedia Storytelling. Dachte ich anfangs, dass es „nur“ darum geht, eine Geschichte mit Hilfe verschiedener Medien zu erzählen, so habe ich in den letzten Monaten gelernt, dass wesentlich mehr hinter diesem Begriff steckt als die Idee, eine Geschichte multimedial zu erzählen (siehe dazu mein Blogpost Transmedia Storytelling – Die Kunst des digitalen Erzählens), deshalb spreche ich auch lieber von transmedialen Welten.

Viele von Ihnen werden jetzt den Kopf schütteln und einwerfen, dass die transmediale Entwicklung von Geschichten eher was für die kommerziellen Kunstsparten sei und nichts für Theater, Museen oder Orchester. Natürlich gibt es aufwendig gestaltete Projekte, aber es gibt auf der anderen Seite auch kleine, feine Projekte. Tauchen Sie auf Inanimate Alice ein in die Welt eines zehnjährigen Mädchens oder lesen Sie, was es mit dem Projekt „The Bigger Idea“ auf sich hat, einer transmedialen Story, die auf Twitter, Facebook und YouTube spielt. Auf der stART11 werden wir Ihnen ein Projekt vorstellen, das nicht nur in den digitalen Medien spielt, sondern bis in den Bereich des Musiktheaters hineinreicht.

Einer derer, die in den letzten Monaten dafür gesorgt haben, dass man auf Transmedia Stoytelling aufmerksam wird, ist Frank Tentler, mit dem ich die diesjährige stARTconference organisiere. Er wird am kommenden Mittwoch, den 21. September von 9 bis 10 Uhr beim mittlerweile 16. Treffpunkt KulturManagement dabei sein und für den fachlichen Input zum Thema „Kunst, Kultur und transmediale Welten“ sorgen. Frank Tentler, der sich in den letzten Monaten auf transmediale Projekte spezialisiert hat, wird einerseits von seinen Vorhaben erzählen, andererseits aber auch erklären, worauf man bei der Entwicklung und Durchführung transmedialer Projekte achten sollte. Wenn Sie das Thema interessiert, sind Sie wie bei jedem Treffpunkt KulturManagement herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.09.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Kunst, Kultur und transmediale Welten
Impulsvortrag: Frank Tentler

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement am 17. August: Social-Media-Monitoring für Kulturbetriebe

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Es ist schon spannend zu verfolgen, wie die Zahl der Kultureinrichtungen, die im Social Web aktiv sind, von Tag zu Tag zunimmt. Was mich besonders freut, dass es immer mehr bloggende Kultureinrichtungen gibt. Nachdem ein solches Blog aber ziemlich aufwendig ist, stellt sich hier ganz besonders die Frage: was bringt uns das eigentlich?

Ist es am Anfang vor allem die Neugierde und der Spaß am Experiment, so muss sich, wer das Social Web im geschäftlichen Kontext nutzt, irgendwann einmal die Frage stellen, welche Ziele damit erreicht werden sollen? Um den Erfolg im Hinblick auf diese Ziele messen zu können, bedarf es entsprechender Erfolgskriterien und da sind natürlich Kennzahlen am besten geeignet. Leider funktioniert das mit den Kennzahlen nicht immer und schon verlässt man sicheres Terrain. D.h. man steht dann vor der Frage, ob solche Kennzahlen in der jeweiligen Situation Sinn machen und wenn ja, welche es seien könnten?

Genau um solche Fragen wird sich der nächste Treffpunkt KulturManagement drehen, der am 17. August um 9 Uhr zum bereits 15. Mal stattfindet. Nachdem dieses Thema  bei unserer Umfrage kurz vor dem Sommer auf dem zweiten Platz gelandet ist, haben wir versucht, es schnell in unser Programm aufzunehmen. Als Experten für den Impulsvortrag haben wir Christoph Deeg eingeladen, der sich schon lange mit diesem Thema beschäftigt und als Berater Kultureinrichtungen in Sachen Social Media begleitet.

Christoph Deeg ist studierter Jazzschlagzeuger und vielen entweder von verschiedenen Konferenzen her oder über sein Blog Kulturbeutel bekannt. Außerdem hat er den Verein Zukunftswerkstatt begründet und ist dort unter anderem für die „Gaming Roadshow“ zuständig, womit wir bei seinem zweiten Spezialthema wären, den Spielen. In einer Mail hat er mir geschrieben, dass für ihn das Internet und die Welt der Computerspiele weniger Technologien als vielmehr neue Kulturformen seien. Sein Anliegen sei es, die daraus entstehenden Denk- und Arbeitsweisen Institutionen und Unternehmen nahezubringen und sie dabei zu unterstützen, diese neue Kulturform in den täglichen Arbeitsablauf zu integrieren.

Im Treffpunkt KulturManagement wird sich Christoph Deeg mit der Frage beschäftigen, wie man den Erfolg der Onlineaktivitäten messen kann und was Erfolg in diesem Zusammenhang für Kultureinrichtungen überhaupt bedeutet? Daraus ergeben sich weitere Fragen wie: wo macht Monitoring Sinn und wo nicht? Welche Fehler werden sehr oft gemacht? Brauchen Kulturinstitutionen überhaupt Social-Media Measurement? Und warum muss man Social-Media-Measurement managen?

Die Auflösung bzw. Antworten auf diese Fragen gibt es, wie gesagt, am 17. August ab 9 Uhr. Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Der Treffpunkt KulturManagement ist auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 17.08.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Social-Media-Monitoring für Kulturbetriebe
Impulsvortrag: Christoph Deeg

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement am 22. Juni: „Controlling im Kulturbetrieb“

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Controller, das sind – nicht nur in Kultureinrichtungen – meist die „Bösen“, denn sie sitzen, so eine weitverbreitete Ansicht, auf dem Geld und rücken es nur unter bestimmten Bedingungen oder im schlimmsten Fall gar nicht heraus. Damit wird man dieser Funktion aber in keinster Weise gerecht. Hinter dem Controlling verbirgt sich ein „umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse“, wie es auf Wikipedia heißt.

Dass das negative Image des Controllers so gar nicht zutreffend ist, darauf weist Andreas Preißner in seinem Buch „Projekte budgetieren und planen“ (Affiliate-Link) hin. Er stellt fest, dass die wirtschaftlichen Anforderungen je nach Position recht unterschiedlich sein können. Während die Geschäftsführung (oder Direktion) sich vor allem für die Rentabilität und damit den Blick auf das „große Ganze“ interessiert, benötigt die Projektleitung Zwischenergebnisse, um den aktuellen Status Quo einschätzen zu können.

„Das Controlling geht weiter ins Detail und möchte auch wissen, ob z.B. die Mitarbeiter effizient eingesetzt werden. Er analysiert, ob und warum ein Projekt für sich effizient ist und gibt gegebenenfalls Hilfestellung auf dem Weg dahin,“ (S.10)

beschreibt Preißner die Aufgaben des Controllers. Wie ein entsprechendes Steuerungskonzept bei einem so großen Haus wie dem Kunsthistorischen Museum (KHM) Wien aussieht und welche Kriterien beziehungsweise Kennzahlen dabei im Vordergrund stehen, erzählt Markus Roboch beim nächsten Treffpunkt KulturManagment, der am kommenden Mittwoch, den 22. Juni um 9 Uhr stattfindet.

Roboch leitet dort die Abteilung Controlling und wird nicht nur erklären, worauf es (ihm) beim Controlling ankommt, sondern auch ein paar interessante (Vergleichs)-Zahlen präsentieren.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 22.06.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Controlling im Kulturbetrieb
Impulsvortrag: Markus Roboch (Kunsthistorisches Museum Wien)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

PS: den Treffpunkt KulturManagement gibt es auch auf Facebook.

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25. Mai: Online-Collaboration als Thema des nächsten Treffpunkt KulturManagement

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Die Entwicklung des Internet und vor allem des Social Web hat in den letzten Jahren völlig neue Formen der Zusammenarbeit entstehen lassen. Projektteams mussten sich regelmäßig treffen, um sich über den aktuellen Stand des Vorhabens zu informieren, die weiteren Schritte zu besprechen und die nächsten Aufgaben zu verteilen. Heute ist die Zusammenarbeit nicht mehr auf einen Ort oder eine Region beschränkt, die neuen Technologien haben das Entstehen virtueller Projektteams ermöglicht.

Als wir im Herbst 2008 mit den Vorbereitungen für die erste stARTconference begannen, wussten wir nicht, dass wir uns im Laufe der einjährigen Vorbereitungszeit nur einmal „real“ treffen würden. Aber Blogs, Wikis und viele andere Tools erlaubten es uns, die Konferenz virtuell zu organisieren, ohne die fehlenden Treffen als Manko zu empfinden.

Eigentlich lässt sich fast jedes Projektvorhaben auf diese Weise organisieren. Diese ressourcenschonende Form der Zusammenarbeit bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. So gilt es, mit Hilfe fixer Regeln die Zusammenarbeit zu strukturieren, einen umfassenden Informationsfluss zu gewährleisten und die Verantwortlichkeiten festzulegen.

Im Laufe der letzten Jahre sind zahlreiche Plattformen entstanden, die für genau diese Aufgaben die geeigneten Werkzeuge zur Verfügung stellen. Tasklisten, Dokumente, an denen man gemeinsam arbeiten kann und ein gemeinsamer Kalender, die Liste der Tools wird immer länger.

Einer dieser Anbieter ist das Berliner Startup tasqade. Das vor zwei Jahren gegründet Unternehmen stellt mit der gleichnamigen Plattform eine intuitive Softwarelösung für Projektmanagement und Teamarbeit zur Verfügung.

Stephan Eyl, einer von zwei Geschäftsführern, wird sich beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 25. Mai (Beginn: 9 Uhr) mit dem Thema Online-Collaboration beschäftigen und auf die speziellen Herausforderungen bei dieser Form der Zusammenarbeit eingehen. Worauf sollten virtuelle Projektteams achten und wie lassen sich Softwarelösungen wie tasqade nutzen? Wenn Sie mehr zum Thema Online-Collaboration und zu tasqade wissen wollen, sind Sie herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 25.05.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Online-Collaboration
Impulsvortrag: Stephan Eyl (tasqade GmbH)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

PS: den Treffpunkt KulturManagement gibt es auch auf Facebook.

Update: Hier gibt es die Aufzeichnung des Treffpunkt KulturManagement.

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Ulrike Schmid im Treffpunkt KulturManagement am 20. April: „PR im Social Web“

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Der Umbruch in der Medienlandschaft hat auch Auswirkungen auf die PR-Arbeit. Die Auflagen der Printmedien befinden sich im Sinkflug, gleichzeitig steigen die Nutzerzahlen auf den verschiedenen Plattformen und Kanälen im Social Web.

Was heißt das für die PR? Ist die klassische PR bald überflüssig? Ulrike Schmid, PR- und Social-Media-Expertin, wird sich im nächsten Treffpunkt KulturManagement mit der Zukunft der PR beschäftigen. Wie sieht das Zusammenspiel zwischen der klassischen Medienarbeit und Social Media aus? Wie bindet man die neuen Dialoggruppen wie etwa Blogger in die PR-Arbeit ein? Werden sie wie die Journalisten angesprochen und zum Beispiel zu Pressekonferenzen eingeladen oder sieht Beziehungspflege im Social Web ganz anders aus?

Vor welchen Herausforderungen Kunst- und Kultureinrichtungen stehen, die auch im Social Web PR betreiben wollen und was es bei den ersten Schritten zu beachten gilt, das erläutert Ulrike Schmid, die sich vor einiger Zeit in einer Studie mit den Social-Media-Aktivitäten von Museen und Orchestern beschäftigt hat, in ihrem Impulsvortrag. Anschließend stellt sie sich Ihren Fragen und diskutiert mit Ihnen über die Zukunft der PR.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 20.04.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: PR im Social Web
Impulsvortrag: Ulrike Schmid (Ulrike Schmid Kommunikation)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Chance oder letzter Rettungsanker? Im nächsten Treffpunkt KulturManagement geht es um das Thema Selbständigkeit

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Der letzte Treffpunkt KulturManagement hat gezeigt, dass die Situation am Arbeitsmarkt für KulturmanagerInnen nicht einfach ist (hier noch einmal der Link zur Aufzeichnung und zu den Folien). Die Kassen der öffentlichen Hand sind leer, immer mehr Kulturbetriebe kämpfen um ihr Überleben, die Zahl der angebotenen Arbeitsstellen sinkt kontinuierlich.

Aber so ganz neu ist das Problem nicht. Als ich mich vor dem Ende meiner Kulturmanagement-Ausbildung nach einer Stelle umschaute, musste ich erleben, dass auf KulturmanagerInnen niemand wartet, ganz im Gegenteil. Die Zahl der BewerberInnen war enorm hoch, die Konkurrenz groß. Diese Situation hat sich fast zwanzig Jahre später noch verschärft und stellt viele vor die Frage, wie sie nun vorgehen sollen? Sich selbständig machen?

Als ich mich damals für diesen Weg „entschied“, hatte ich das Glück, mit dem Thema EU-Förderungen eine Nische zu finden, in der mein Wissen und meine Erfahrungen bis heute nachgefragt werden. Das Glück blieb mir treu, mit dem Kulturmanagement Blog und dem Thema Social Media traf ich zum zweiten Mal die richtige Entscheidung. Aber wahrscheinlich gehört nicht nur Glück dazu, sondern auch so etwas wie ein Gespür für zukünftige Entwicklungen. Nur wie sieht das konkret aus? Welche Qualifiaktionen und Fähigkeiten braucht man?

Genau darum geht es beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am kommenden Mittwoch, den 16.3. um 9 Uhr stattfindet. Gesa Birnkraut, seit 7 Jahren geschäftsführende Gesellschafterin von BIRNKRAUT | PARTNER, einer For Profit Beratungsfirma im Kulturbereich und Vorsitzende eines gemeinnützigen Vereins, der auf Weiterbildung und Coaching spezialisiert ist, beschäftigt sich nicht nur seit vielen Jahren mit diesem Thema, sondern kann auch aus dem Nähkästchen plaudern, schließlich hat sie sich selbst in diesem Bereich selbständig gemacht.

Birnkraut wird in ihrem Impulsvortrag über die Herausforderungen und Chancen der Selbständigkeit sprechen. Welcher Voraussetzungen bedarf es und welche Qualifikationen und Fähigkeiten werden benötigt? Wann sollte man sich selbständig machen und welches sind die häufigsten Gründe, die einen scheitern lassen?

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Der Treffpunkt KulturManagement ist natürlich auch auf Facebook vertreten und wenn Sie sich zur Veranstaltung am kommenden Mittwoch anmelden möchten bzw. wissen wollen, wer alles dabei ist, dann können Sie das hier tun.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 16.03.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: selbständig in Kunst und Kultur
Impulsvortrag: Dr. Gesa Birnkraut (Birnkraut|Partner)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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„Arbeitsmarkt Kulturmanagement“ als Thema des nächsten Treffpunkt KulturManagement am 23. Februar 2011

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Als sich vor fünf Jahren Manuela Kohl und Tasos Zembylas mit dem beruflichen Umfeld von KulturmanagerInnen beschäftigten (SWS-Rundschau 04/2006: „Junge KulturmanagerInnen – Berufsfeld, Berufseinstieg, Berufsbedingungen“ PDF, siehe auch dazu meine Beiträge „Berufsfeld Kulturmanagement“ Teil I, Teil II), wurde von den Arbeitgebern vor allem kunst- und kulturspezifisches Fachwissen verlangt. Eine aktuelle, von Carsten Winter und Christopher Buschow durchgeführte Untersuchung kommt zu ganz anderen Ergebnissen (siehe dazu: KM-Magazin 47: „Arbeitsmarkt für Kulturmanager“ S.4ff PDF). Gefragt sind vor allem Praxis- und Berufserfahrung, IT- bzw. PC-Kenntnisse sowie das Beherrschen möglichst vieler Fremdsprachen.

Die Untersuchung basiert auf der Analyse der in den letzten sechs Jahren auf Kulturmanagement Network veröffentlichten Stellenanzeigen und beschäftigt sich dabei nicht nur mit der Frage, ob sich die von den Arbeitgebern geforderten Qualifikationen geändert haben, sondern ob die geforderten Kompetenzen auch in den entsprechenden Studiengängen ausgebildet werden? Ihre Arbeit liefert interessante Einblicke in das Berufsfeld Kulturmanagement und hilft uns, den Personal- und Arbeitsmarkt in dieser Branche besser zu verstehen.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse gibt Dirk Schütz von Kulturmanagement Network im nächsten Treffpunkt KulturManagement am 23. Februar von 9 bis 10 Uhr Einblicke in den „Arbeitsmarkt Kulturmanagement“ und fasst dabei die wichtigsten Ergebnisse der von Carsten Winter und Christopher Buschow durchgeführten Untersuchung zusammen. Welche Qualifikationen werden benötigt und wo kann man sie erwerben, das sind wichtige Fragen für alle, die entweder gerade auf Jobsuche sind oder mit dem Gedanken spielen, ein Kulturmanagement-Studium zu beginnen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 23.02.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Arbeitsmarkt Kulturmanagement
Impulsvortrag: Dirk Schütz (Kulturmanagement Network)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Beim Treffpunkt KulturManagement am 26. Januar geht es um Augmented Reality

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Während wir früher beim Sightseeing auf den Reiseführer angewiesen waren, erhalten wir heute eine Vielzahl von Informationen über das iPhone oder andere mobile Devices. Dabei dominiert nicht mehr unbedingt das Textformat, Augmented Reality Anwendungen sind mehr und mehr im Kommen und verwischen die Grenzen zwischen der realen und virtuellen Welt.

Unter Augmented Reality oder erweiterter Realität

„versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung,“

heißt es in Wikipedia. Die erweiterte Realität ist auch für den Kunst- und Kulturbereich interessant, denn sie erlaubt es uns, einzelne Ausstellungsobjekte mit Informationen anzureichern und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise:

Wie Augmented-Reality funktioniert und auf welche Weise Kultureinrichtungen die Verbindung von realer und virtueller Welt nutzen können, das erklärt Daniel Klitzsch beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 26. Januar von 9 bis 10 Uhr stattfinden wird. Klitzsch, gelernter IT-Systemelektroniker, hat sich 2005 selbständig gemacht und ist heute im Kreativnetzwerk Augmedia für die Entwicklung von Augmented Reality Lösungen verantwortlich. Im Rahmen dieses Netzwerks, das seinen Sitz in Leipzig hat, entstand unter anderem das erste deutsche Augmented Reality Musikvideo.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 26.01.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Augmented Reality
Gast: Daniel Klitzsch (Augmedia)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Treffpunkt KulturManagement am 15. Dezember: rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich

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© Stephanie Hofschlaeger; Pixelio

Eines der Kennzeichen des Social Web ist die Möglichkeit, Inhalte zu teilen und an anderer Stelle einzubetten. Was technisch durch das Kopieren und Einfügen eines Codeschnipsels einfach zu bewerkstelligen ist, führt auf der rechtlichen Ebene häufig zu Problemen.

Darf ich einzelne Textabschnitte oder auch ein ganzes Blogpost für eigene Zwecke verwenden und wie sieht die Sache bei Videos und Fotos aus? Wen muss man alles fragen, um ein Foto auf Flickr, Facebook oder auch im eigenen Blog zu veröffentlichen? Und welche Risiken gehe ich als Websitebetreiber ein, wenn ich den Like-Button von Facebook auf meiner Seite einbaue?

Wer sich zu diesem Thema informieren möchte und diese oder ähnliche Fragen hat, der ist zu unserem Treffpunkt KulturManagement herzlich eingeladen, der am 15. Dezember von 9 bis 10 Uhr stattfindet. Zu Gast ist diesmal Thomas Schwenke, der zusammen mit seinem Kollegen Sebastian Dramburg eine Rechtsanwaltskanzlei in Berlin führt.

Schwenke hat nicht nur erfolgreich das Studium der Rechtswissenschaften absolviert, sondern darüber hinaus auch eine steuerrechtliche Ausbildung an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen als Diplom-Finanzwirt (FH) abgeschlossen. Im letzten Jahr erwarb er außerdem an der University of Auckland in Neuseeland den Grad des Master of Commercial Law und berät heute seine Klienten in den Bereichen Social Marketing, Community Management, Werbung und geistiges Eigentum. Weitere Informationen zu Thomas Schwenke finden Sie auf der Website http://spreerecht.de

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme bei der in der Regel monatlich stattfindenden Veranstaltung ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie sich im Vorfeld auf Facebook anmelden, dann wissen nicht nur wir, sondern auch Sie selbst, mit wem Sie am kommenden Mittwoch diskutieren bzw. chatten und können sich auf Wunsch entsprechend vernetzen.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 15.12.2010 von 9:00 bis 10:00
Thema: Rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich
Gast: Thomas Schwenke

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/