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Ein Förderprogramm an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft

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Das könnte interessant sein, was da vor zwei Tagen der österreichischen Öffentlichkeit präsentiert wurde: ein Förderprogramm zur Entwicklung und Erschließung der Künste. Gut, vieles ist noch unklar, aber die Intention ist lobenswert:
„Das Programm richtet sich an Personen die künstlerisch respektive künstlerisch-wissenschaftlich in universitären und außeruniversitären Einrichtungen tätig sind und künstlerische Grundlagenforschung betreiben,“
heißt es in der Pressemeldung. Kunst und Forschung, wer bis jetzt versucht hat, diese beiden Bereiche zu verbinden, sah sich in der Regel alleine gelassen. Mit dem neuen Förderprogramm möchte man an dieser Stelle ansetzen. Für die erste Ausschreibung im Frühjahr 2009 stehen 1,5 Mio. Euro zur Verfügung, ist der Bedarf größer, könnte die Summe für die nachfolgenden Ausschreibungen noch erhöht werden. Gerald Bast, Rektor der Wiener Universität für Angewandte Kunst, kann sich vorstellen, dass es in fünf Jahren 15 Mio. Euro sein werden. Zur Einreichung aufgefordert werden Einzelpersonen, die an Kunstunis, Museen oder ähnlichen Kultureinrichtungen tätig sind. Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal drei Jahre. Die Entscheidung darüber, wer in den Genuss der Fördergelder gelangt, wird in Händen eines noch zu gründenden Programmbeirats liegen. Die Grundidee ist gut, jetzt heißt es abwarten, bis die Details bekannt gegeben werden.

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