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Toursupport für freie Theatergruppen [Kulturförderung]

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Im Rampenlicht
© Rainer Sturm / Pixelio

Das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) unterstützt in diesem Jahr zum ersten Mal „Gastspiele professioneller freier Theatergruppen“, die über kein eigenes Haus verfügen. Das Ziel dieser Maßnahme ist, so heißt es in der Ankündigung,

„die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die künstlerische Tätigkeit von AutorInnen, KomponistInnen, ChoreographInnen und Theaterschaffender in Österreich“.

Wie viel Geld in diesem Fördertopf liegt und um welche Beträge eine freie Theatergruppe ansuchen kann, steht leider nicht in der Ankündigung. Dort heißt es lediglich, dass sich „die Höhe der Förderung (..) nach dem Produktionsumfang und der Anzahl der Aufführungen (richtet)“, auch das Antragsformular hilft da nicht weiter.

Eben dieses Antragsformular muss man bis zum 8. März ausgefüllt und per Post an das bm:ukk (Abteilung V/2, Minoritenplatz 5, 1014 Wien) schicken und dann darauf hoffen, dass es eine Zusage gibt. Neben dem Formular werden noch

  • eine Projektbeschreibung (plus Angaben zu früheren Theaterproduktionen),
  • eine DVD der Produktion (so vorhanden) beziehungsweise der Link zur Website,
  • Kalkulation und Finanzplan,
  • die geplanten Termine sowie
  • die Absichtserklärungen der Veranstalter

verlangt. Wichtig ist: Die AntragstellerInnen müssen seit mindestens drei Jahren ihre künstlerische Tätigkeit professionell in Österreich ausüben und die Produktion muss nach der Premiere noch in mindestens zwei weiteren Bundesländern jeweils zweimal aufgeführt werden.

Alle weiteren Infos, die Förderbedingungen sowie das Antragsformular finden Sie hier.

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Mit „STEP Beyond Travel Grant“ unterstützt die European Cultural Foundation die Mobilität im Kunst- und Kulturbereich

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European Cultural Foundation

Mit Sitz in Amsterdam unterstützt die European Cultural Foundation seit 1954 Projekte im Kunst- und Kulturbereich, die eine europäische Ausrichtung haben und im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitend sind. Neben dem Förderbereich Collaboration Grants und dem Balkan Incentive Fund for Culture gibt es noch einen dritten Fördertopf, der für einzelne KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen interessant ist:

STEP Beyond Travel Grants are awarded to up-and-coming artists and cultural workers (priority is given to individuals up to 35 years and/or in the first 10 years of their career) travelling between EU and countries directly bordering the EU,“

ist auf der Website der Stiftung zu lesen. Seit 2003 wurden 261 Förderanträge positiv beschieden, die AntragstellerInnen erhielten jeweils zwischen 250 und 700 Euro. Das mag nicht nach großem Geld klingen, aber in meinen Augen ist das eine wichtige Förderschiene vor allem für einzelne KünstlerInnen, die keine Chance haben, an die großen Summen aus dem EU-Kulturförderprogramm zu kommen oder eben nur einen kleinen Betrag benötigen.

European Cultural Foundation

Einen Zuschuss zu den Reisekosten erhält, wer

  • zum ersten Mal ein Networking-Treffen, ein Festival oder eine Konferenz besucht, um das eigene Netzwerk zu erweitern,
  • den Wunsch hat, neue Projektpartnerschaften aufzubauen,
  • die eigenen Aktivitäten von der lokalen auf die internationale Ebene heben möchte oder
  • in Ausnahmefällen an einer Weiterbildung oder einem Training

teilzunehmen beabsichtigt. Eine Unterstützung gibt es höchstens einmal pro Jahr und maximal zweimal innerhalb von fünf Jahren. Alle weiteren Informationen zu diesem Programm sind in den Leitlinien zu finden, der Antrag kann online gestellt werden.

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Fonds Soziokultur: „Wettbewerb um die besten Ideen“ [Kulturförderung]

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© Gerd Altmann ; Pixelio

„Soziokultur, das ist kurz gesagt ‚Kultur von allen, für alle'“. Dieses Zitat von Hermann Glaser findet sich auf der Website der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. und lässt erahnen, wie weit das Feld der Soziokultur ist. Geld ist auch hier Mangelware, weshalb der Fonds Soziokultur eine wichtige Anlaufstelle ist, wenn es um die Finanzierung von soziokulturellen Projekten geht.

Unter dem Motto „Wettbewerb um die besten Projektideen“ fördert er  seit 1988 Projekte, „die ein aktuelles gesellschaftliches Thema aufgreifen, die neue Praxis- und Aktionsformen in der Soziokultur erproben, die den Austausch und die Integration fördern oder die – mit den Mitteln der Kunst und Kultur – neue Formen der Bürgerbeteiligung in der Stadt, der Gemeinde, im Viertel umsetzen“.

Insgesamt stehen dem Fonds jedes Jahr eine Million Euro zur Verfügung, über deren Vergabe ein Kuratorium entscheidet. Mit dem 1. Mai und dem 1. November gibt es jährlich zwei Einreichfristen für Projektanträge, wobei der erste Termin für Vorhaben gilt, die in der zweiten Jahreshälfte beginnen und der Novembertermin für Projekte gedacht ist, die in der ersten Hälfte des darauffolgenden Jahres beginnen.

Unterstützt werden vor allem Vorhaben freier Träger im Kulturbereich, die mit Förderbeträgen zwischen 3.000 und 26.000 Euro rechnen können. In dieser Bandbreite bewegen sich die bisherigen Unterstützungszahlungen, einen fix vorgegebenen Rahmen gibt es aber nicht. Wie beim EU-Kulturförderprogramm ist auch beim Fonds Soziokultur nur eine Kofinanzierung möglich, denn er fördert ein Vorhaben mit maximal 50 Prozent der Gesamtkosten. Das heißt, bei einem Budget von 40.000 Euro gibt es höchstens 20.000 Euro, der Restbetrag muss anderweitig finanziert werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Vorhaben für den Fonds förderwürdig ist, werfen Sie am besten einen Blick in die Liste der in der Vergangenheit geförderten Projekte. Die wichtigsten Infos für die Antragstellung finden Sie im Bereich „Tipps für Antragsteller„. Möchten Sie gleich loslegen, dann finden Sie hier das Antragsformular.

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Beim Treffpunkt KulturManagement geht es am 18. Juli um die Kreativwirtschaft

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Mit dem neuen Förderprogramm „Kreatives Europa“ versucht die EU den Spagat zwischen Kunst, Kultur und der Kreativwirtschaft zu schaffen. Dabei sollen „die Kulturschaffenden in Europa (.) das Potenzial des ‚digitalen Zeitalters‘ und der Globalisierung besser nutzen, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Publikumsschichten zu erreichen. Dabei spielen eine verbesserte finanzielle Unterstützung für transnationale Kulturaktivitäten innerhalb und außerhalb der EU und ein vereinfachter Zugang zu Förderinstrumenten und Bankanleihen auch für kleinere Akteure eine wichtige Rolle“, heißt es auf der Website des Cultural Contact Point Germany.

Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Bankanleihen, das sind Begriffe, die dem klassischen Kunst- und Kulturbereich eher fremd sind. Wenn nun aber ab 2013 auf europäischer Ebene Kunst und Kreativwirtschaft näher zusammenrücken und Unterstützung aus einem gemeinsamen Förderprogramm erhalten, dann macht es Sinn, sich etwas eingehender mit der Kreativwirtschaft zu beschäftigen und zu lernen, wie sie funktioniert. Schließlich geht es für uns alle darum, ab 2013 ein möglichst großes Stück aus dem Förderkuchen zu schneiden und egal, wie man dazu steht: sich zu informieren ist sicher kein Nachteil.

Deshalb haben wir zu unserem nächsten Treffpunkt KulturManagement am 18. Juli um 9 Uhr Dirk Kiefer, den Leiter der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft (THAK), eingeladen. Die Agentur unterstützt die Kreativwirtschaft als Innovations- und Wachstumsmotor in der mittelständisch geprägten regionalen Wirtschaft Thüringens. Die kreative Szene ist mitnichten auf die strahlkräftigen europäischen Metropolen beschränkt, sondern durch ihre mobile, flexible und netzwerkorientierte Arbeitsweise als Klammer für Wertschöpfung gerade auch zwischen den großen Städten geeignet, so die Idee.

Dirk Kiefer beleuchtet in diesem Treffpunkt KulturManagement das Thema „Kultur- und Kreativwirtschaft“ aus zwei verschiedenen Blickwinkeln: einerseits beschreibt er die Erwartungen der öffentlichen Stellen, andererseits beschäftigt er sich aber auch mit der Frage, welche Form der Unterstützung die kreativen Unternehmen benötigen? Konkret werden folgende Fragen beleuchtet: Was ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland? Wie sieht der internationale Kontext dieser – für Deutschland – neuen Branche aus? Woraus leitet sich die Notwendigkeit einer spezifischen Wirtschaftspolitik für diese so heterogene Branche ab? Wie sehen die Potenziale der Kreativwirtschaft im Vergleich Metropolen zu Regionen aus und welche Implikationen ergeben sich für kreative UnternehmerInnen?

Für mich stellt sich darüber hinaus die Frage, in welcher Form der Kunst- und Kulturbereich von dieser Entwicklung profitieren kann? Die Diskussion über das neue Förderprogramm „Kreatives Europa“ ist derzeit voll im Gange, zum Beispiel in den Kulturpolitischen Mitteilungen. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, Kreativwirtschaft und den Kunst- und Kulturbereich gegeneinander auszuspielen. In meinen Augen würde letzterem ein klein wenig mehr unternehmerisches Denken und Handeln nicht schaden, schließlich fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld. Aber auch die meist kleinen Unternehmen der Kreativwirtschaft leiden unter Geldmangel, die Realität sieht meist etwas trister aus als es uns die Hochglanzbroschüren Glauben machen wollen. Wer kann also von wem lernen? Ich hoffe, am Ende dieses Treffpunkt KulturManagement bin ich etwas klüger. ;-)

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. Juli, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.07.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Kreativwirtschaft in Deutschland – Zwischen Metropolen und regionaler Industrie
Gast: Dirk Kiefer (Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Japan Foundation: interessante Fördermöglichkeiten für Kooperationsprojekte mit japanischen Partnern

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Nicht immer ist es die Europäische Union, die Geld für internationale Kooperationsprojekte zur Verfügung stellt. Wer beispielsweise in den nächsten beiden Jahren gemeinsame Projekte mit Partnern aus Japan plant, sollte sich die Förderprogramme der Japan Foundation genauer ansehen. Interessant ist hier der Bereich Arts and Cultural Exchange, in dem es einige interessante Fördermöglichkeiten gibt.

Klar ist, dass es der Stiftung vor allem darum geht, japanische Kunst und Kultur weltweit sichtbar zu machen. Wenn Sie aber nun gerade die Zusammenarbeit mit einer japanischen Kultureinrichtung planen, dann sollten Sie einen Blick in die gerade veröffentlichten Richtlinien für die beiden kommenden Jahre werfen. Falls Sie sich erst einmal einen Überblick über die verschiedenen Programmbereiche verschaffen wollen, hier finden Sie eine ganz hilfreiche Zusammenstellung für den Kunst- und Kulturbereich.

Mit Performing Arts Japan for Europe gibt es eine Programmschiene, in der speziell die Zusammenarbeit mit europäischen Theatereinrichtungen gefördert wird. Die Ziele dieses Programms sind:

  • „to promote opportunities for European non-profit art presenters to introduce Japanese performing arts to a broad audience while utilizing local networks;
  • to increase access to Japanes performing arts in Europe, especially outside major metropolitan cities;
  • to promote understanding of Japanese performing arts by providing educational programs for artists and audiences in each touring location; and
  • to support collaborative projects between European and Japanese performing artists.“

Gefördert werden in diesem und auch allen anderen Programmbereichen vor allem die Flugkosten der KünstlerInnen sowie, falls notwendig, die Frachtkosten für Kunstwerke.

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NRW-Kulturförderbericht 2009 erschienen

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Im Newsletter der Kulturpolitischen Gesellschaft habe ich einen Hinweis auf den gerade erschienenen Kulturförderbericht 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen gefunden. Darin werden nicht nur alle Förderungen ab einer Höhe von 20.000 Euro aufgelistet, sondern auch die Förderschwerpunkte und -ziele ausführlich beschrieben. Wer gerade auf der Suche nach Förderungen ist, kann sich dank des Förderberichts einen guten Überblick über die Förderlandschaft in NRW verschaffen.

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Eine Datenbank informiert über Förderungen im Tanzbereich

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Irgendwie wirkt sie ein klein wenig unübersichtlich, die Förderdatenbank von Tanzplan Deutschland, einer von der Kulturstiftung des Bundes angestoßene Initiative, die sich als Katalysator für die deutsche Tanzszene versteht. Die Inhalte sind aber sehr wertvoll, wer im Tanzbereich arbeitet und auf der Suche nach Geld ist, wird an dieser Datenbank nicht vorbeikommen.

Tipp: wenn Sie einen bestimmten Bereich angeklickt haben, müssen Sie, wenn Sie ihn wieder weghaben wollen, noch einmal anklicken, sonst ist die Seite innerhalb kürzester Zeit ziemlich voll.

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Ring frei zum Subventionscontest

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Derzeit kämpfen neun Kultureinrichtungen in den USA um 200.000 Dollas, die das Kreditkartenunternehmen American Express zur Verfügung stellen will. Wer die Summe erhält, wird in einer Art Online-Contest ermittelt, d.h. die UserInnen können darüber abstimmen, wer das Geld erhalten soll.

Eskaliert ist die Sache, als vor einigen Tagen das Lincoln Center for the Performing Arts per Twitter zur Stimmabgabe aufrief, berichtet die New York Times unter der Überschrift Arts Groups Use Twitter to Compete for Grant.

„I know we’ve asked before, but we really need to beat StoryCorps. We NEED your HELP. Show some love & vote for the arts,“

forderte das Lincoln Center seine Follower auf. Der Aufruf zur Stimmabgabe war der Beginn einer Diskussion über die Frage, ob solche Fördergelder in einer Art Wettbewerb vergeben  werden sollen?

Im Oktober des letzten Jahres habe ich hier im Blog einen Beitrag über die Schwerter Challenge geschrieben (auch die stARTconference hat vor einem Jahr mit stARThilfe ein ähnliches Projekt gestartet), bei der die BürgerInnen über die Vergabe der von der örtlichen Sparkasse zur Verfügung gestellten 2.000 Euro entscheiden konnten. Zur Auswahl standen zwei Kultureinrichtungen, allerdings wurde nicht nach dem Alles oder Nichts-Prinzip abgestimmt, sondern der Geldbetrag wurde entsprechend dem Stimmanteil aufgeteilt.

Die Idee, die Bevölkerung über die Vergabe dieser Spende abstimmen zu lassen, wurde schon damals kontrovers diskutiert. Den Fall American Express sehe ich etwas kritischer als die Schwerter Challenge, weil die New York Times völlig richtig schreibt:

„People who want to vote in the American Express contest have to register, thus providing American Express with their names and e-mail addresses. And the grant money is coming from American Express’s marketing budget (…).“

Und eben nicht von der American Express Foundation. Das ist, denke ich, ein entscheidender Unterschied. So wirkt das doch etwas plump und vor allem das Sammeln von Namen und Emailadressen stößt einem sauer auf.

Hier geht es nicht mehr darum, dass ein Unternehmen Kunst und Kultur unterstützt, sondern Kunst und Kultur unterstützen das Unternehmen bei seinen Marketingaktivitäten. Unter Umständen ist eine entsprechende Marketingkampagne teurer als dieser „Wettbewerb“, ein in meinen Augen zynisches Spiel mit den finanziellen Problemen von Kultureinrichtungen.

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Neuer Programmleitfaden für das EU-Kulturförderprogramm erschienen

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Bis zum 1. Oktober haben Sie noch Zeit, Ihren Projektantrag in Brüssel einzureichen, so Sie ein Vorhaben planen, das in den Aktionsbereich 1 (mehrjährige Projekte) oder Aktionsbereich 1.2.1 (Kooperationsprojekte) fällt. Die wichtigsten Informationen finden Sie im Programmleitfaden, der vor kurzem überarbeitet wurde und nun auf den Seiten der Exekutivagentur online zur Verfügung steht.

Besonders hilfreich neben den Erklärungen, welche Förderinstrumente überhaupt zur Verfügung stehen und welche Kriterien zu beachten sind, ist der Terminkalender, der Ihnen einen Überblick über alle Einreichfristen bis 2013 gibt (Seite 15). Dieser Zeitplan gilt, wie gesagt, nicht nur für dieses Jahr, sondern auch für die folgenden Jahre. Das heißt, Sie können schon heute mit den Planungen für Ihre Projekte der nächsten Jahre beginnen.

Die wichtigsten Basisinformationen und Links finden Sie in den Beiträgen:

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Förderungen für den Musikbereich

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Heute werde ich am Zentrum für zeitgenössische Musik der Donau-Universität Krems im Rahmen des Studiengangs Musikmanagement zum Thema Förderungen vortragen dürfen. Nachdem die TeilnehmerInnen aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich kommen, habe ich mir die Förderlandschaft in allen drei Ländern angesehen. Fakt ist: es gibt eine Unzahl von Förderungen und zwar für den gesamten Musikbereich, egal ob Klassik oder Pop.

Was brauchen MusikerInnen aber eigentlich für Unterstützung? Zu dieser Frage habe ich eine ganz interessante Diplomarbeit entdeckt, die in der Schweiz entstanden und von Stava Stanisic verfasst ist. Die Arbeit befasst sich mit der „Musikförderung in der Schweiz“ und analysiert nicht nur die verschiedenen Förderinstrumente, sondern sie enthält auch eine Befragung, welche Förderinstrumente die MusikerInnen ihrer Meinung nach benötigen. Die Ergebnisse sind recht aufschlussreich und zeigen, vereinfacht gesagt, dass die Förderinstrumente in der Schweiz ingesamt gesehen recht gut auf die Bedürfnisse der Branche eingehen. Schade, dass es solche Arbeiten nicht für Deutschland und Österreich gibt. Zumindest bin ich nicht fündig geworden.

In allen drei Ländern gibt es aber Seiten, die die Informationen für den Musikbereich zu bündeln versuchen. Empfehlen kann ich für Österreich die Seite des music information center austria (mica), für die Schweiz die Seite kulturfoerderung.ch und für Deutschland die Seite des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ).

Wichtiger als die einzelnen Förderprogramme vorzustellen ist es meiner Meinung nach, zu zeigen, wie und wo man an die Informationen über die Förderprogramme kommt und worauf man achten sollte, wenn man irgendwo um Förderungen ansucht. Wenn es Sie interessiert, hier sind die Folien, mit denen ich mich heute beschäftigen werde: