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Mit „Word Clouds“ Dokumente aufpeppen

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Gerade bin ich an meinem Skript für das nächste Seminar Projektplanung gesessen und habe mir überlegt, wie ich die Titelseite netter gestalten kann. Bis jetzt hatte ich da immer nur Titel, Datum und meine Kontaktdaten.

Eigentlich sieht das ziemlich fad aus und Neugierde kann ich damit wahrscheinlich auch nicht wecken. Da ist mir Wordle eingefallen. Dabei handelt es sich um eine nette kleine Spielerei, die aus einem vorgegebenenen Text die häufigsten Worte herausfiltert und als „Word Cloud“ darstellt.

Bei meinem Skript sieht das dann so aus:

Im Prinzip ist das ganz einfach. Auf der Wordle-Startseite klicken Sie auf den Link Create your own und haben dann drei Möglichkeiten, um so eine Wortwolke zu generieren: Sie geben entweder Text in das Textfeld ein, verwenden einen Weblink oder Ihre deli.cio.us-Bookmarks.

Im konkreten Fall habe ich einfach mein ganzes Skript markiert, kopiert und in das Textfeld eingefügt. Fotos und Grafiken verursachen keinerlei Probleme, wie Sie oben selbst sehen können.

Das Ergebnis, das Sie dann vor sich am Bildschirm sehen, lässt sich  noch layoutieren und so gestalten, dass es für Ihre Zwecke passt. Um das Ergebnis weiter zu verarbeiten können Sie entweder über den Druckbefehl ein PDF erstellen (dafür brauchen Sie ein eigenes Programm) oder Sie machen einen Screenshot. Auch dafür gibt es jede Menge (kostenloser) Programme, ich verwende z.B. das Tool FastStone Capture und bin damit hochzufrieden.

Ich denke, diese „Word Clouds“ lassen sich für die verschiedensten Zwecke verwenden. Probieren Sie es doch mal aus, viel Spaß dabei. Vielleicht haben Sie ja eine gute Idee und wollen sie uns verraten? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

2 Comments Join the Conversation

  1. Wordle habe ich auch schon entdeckt und damit ein paar lustige Wortwolken von meinem NewMarketing Blog kreiert.

    Die Farben kann man sich selbst aussuchen – es gibt verschiedene Farbkombinationen – ebenso die Schrift und die Anordnung der Worte (horizontal, vertikal, halb-halb, durcheinander…).

    Die Wortwahl kommt mir allerdings nicht wirklich brauchbar vor – ich habe die URL von meinem Blog eingegeben, das gab dann haufenweise „bildeten“, „fanden“ und … „wurde“s…; besser ist es wohl, die Worte selbst in das Textfeld einzugeben…

    Die Wordle-Wolken fallen unter eine Creative-Commons-Namensnennungs-Lizenz;
    man kann sie also sogar kommerziell verwenden, wenn man den Namen “Wordle” nennt. Auf T-Shirts, Buchcover, Werbeplakate drucken, was auch immer…

    Sogar die Rede von Barrack Obama in Berlin (24.Juli 2008) gibt es als Wordle :-)

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  2. Interessant, dass bei Dir die Themen Twitter und Kulturmarketing am häufigsten vorkommen. Allerdings muss man wissen, dass das Programm bei Blogs nur die erste Seite durchsucht. Beiträge, die schon länger zurückliegen, werden nicht erfasst.

    Gibt man die Begriffe händisch ein, ist das halt schon eine ziemliche Arbeit, finde ich. Unter Umständen ist man erfolgreicher, wenn man einfach einen längeren Artikel aus dem gewünschten Themenbereich nutzt und den auslesen lässt.

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