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Informly: Business Intelligence für kleine und mittlere Unternehmen

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Informly Vor einiger Zeit hat Frank Tentler über seine Vorstellung eines Social Web Command Centers gebloggt und erklärt, warum es heute so wichtig sei, die Kommunikation über ein Dashboard zu steuern und nicht ständig zwischen den verschiedenen Plattformen wechseln zu müssen. Gleiches gilt natürlich für das Monitoring, denn wer sich kein teures Tool leisten kann und will, muss die Daten mit Hilfe verschiedener Tools wie zum Beispiel Google Analytics. „Growing amounts of data represents a big challenge and an even bigger opportunity for small business,“ heißt es in einem Blogbeitrag auf der Seite von Informly, einem Tool, das eben diese kleinen Unternehmen dabei unterstützen möchte, diese Daten übersichtlich an einem Platz zu sammeln. Die Infografik zeigt, dass den Unternehmen immer mehr Daten zur Verfügung stehen werden. Nutzen kann sie aber nur, wer sich intensiv mit dem Thema Business Intelligence beschäftigt und über ausreichende Ressourcen verfügt. Informly Genau an diesem Punkt setzt Informly an, denn es führt die Daten der verschiedensten Online-Tools zusammen und ermöglicht den schnellen Blick auf einige wichtige Kennzahlen. Vor allem Google Analytics und MailChimp werden vermutlich von vielen genutzt und liefern wichtige Kennzahlen. Fortan bekommt man sie auf einer Seite zusammen gefasst und kann, so gewünscht, auch den entsprechenden Report generieren. Informly ist in der Basisversion (bis zu 6 Charts) kostenlos, wer bis zu 20 Charts bzw. Kennziffern sammeln möchte, zahlt dafür $9. Mehr Kennzahlen werden nur die wenigsten brauchen, insofern lohnt es sich vermutlich für viele Unternehmen, aber auch Kultureinrichtungen, sich das Tool mal näher anzuschauen. Einen ersten schnellen Überblick gibt das folgende Video:
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Jetzt ist die Crowd gefragt: die FarFromHomePage-Gründer Janosch Asen und Manuel Scheidegger im Interview

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Creative Browsing, so nannten Janosch Asen und Manuel Scheidegger auf der stART11 das, was man mit ihrer neuen Plattform FarFromHomePage machen konnte. Dort haben die UserInnen die Möglichkeit, beliebige Web-Inhalte neu zusammenstellen, kreativ inszenieren und mit anderen teilen. Zwar besitzt das Tool in meinen Augen großes Potenzial und könnte uns von den Powerpoint-Folien erlösen. Aber der Durchbruch ist den beiden Gründern bis jetzt versagt geblieben. Um ihre Plattform weiter entwickeln zu können, brauchen sie Geld. Geld, das sie aber nicht haben, weshalb sie gestern eine Crowdfunding-Kampagne gestartet haben. $85.000 sollen in den nächsten 45 Tagen auf der Crowdfundingplattform Indiegogo zusammen kommen, der erste Tag verlief vielversprechend. Mich interessiert, wie es mit Farfromhomepage weitergehen wird und warum sie sich für eine Kampagne auf der amerikanischen Crowdfundingplattform Indiegogo entschieden haben. Diese und andere Fragen habe ich Janosch und Manuel, den beiden Gründern der Berliner Startups, gestellt. Hier sind ihre Antworten: Kulturmanagement Blog: Hallo Janosch und Manuel! Auf der stART11 habt Ihr Eure Plattform zum ersten Mal vorgestellt und ein recht gutes Feedback erhalten. Den Durchbruch habt Ihr damit aber nicht geschafft. Was sind die Gründe dafür? Janosch Asen & Manuel Scheidegger: Unerfahrenheit. Wir haben mit vollem Elan und wenig Mitteln einen Prototypen entwickelt und den dann bald veröffentlicht. Die Idee hat sehr viele Leute begeistert, aber der Prototyp war noch zu fehlerhaft und ungemütlich, dass die Leute wirklich damit arbeiten konnten. Es gab also kein bleibendes Interesse. Investoren wiederum wollten genau das sehen. Wir waren in der Zwickmühle: Wir brauchten Geld, um den Prototypen fertig zu machen, das die Investoren uns nicht geben wollten, weil sie ein fertiges Produkt sehen wollten. Ein Teufelskreis. Heute haben wir gelernt: Starte immer mit einer ganz einfachen Version, mach ein tolles Video, sprich mit vielen Leuten. Anderseits ist die FarFromHomePage-Story halt auch unsere, die zu uns passt: Zwei Kulturmenschen landen in einem eigenen Startup; klar dass die Theaterprojektenergie da teilweise verpufft, aber anderseits vielleicht auch gerade nötig war für diese Idee. Kulturmanagement Blog: Was plant Ihr, um FarFromHomePage zur nächsten Killerapp für Storytelling im Web zu machen? Entwickelt Ihr noch weiter oder geht es vor allem darum, Marketing und Vertrieb zu verbessern? Janosch Asen & Manuel  Scheidegger: Wir sammeln jetzt genau die Summe, die es uns erlaubt, das Tool fehlerfrei, komfortabel und schön zu bauen. Stell Dir vor, man kann im Tool Inhalte suchen, direkt reinziehen und damit in wenigen Klicks einen Web-Cut machen. Das ist unser Ziel und wir sind davon überzeugt, dass viele Leute das brauchen können und wollen. Kulturmanagement Blog: Dafür benötigt Ihr mit $85.000 eine ganz ordentliche Summe Geld. In einer Mail habt Ihr mir geschrieben, dass die Gespräche mit Investoren gut verlaufen sind. Geld haben sie Euch aber anscheinend keines gegeben, sonst würde es jetzt keine Crowdfunding-Kampagne geben, oder? Janosch Asen & Manuel  Scheidegger: Investoren in Deutschland scheinen eher vorsichtig zu sein. Ihr Feedback ist durch die Bank weg super: Vielfach wurde das Tool als „disruptive game changer“ bezeichnet. Sie sehen sehr wohl das Potenzial. Aber im Vergleich zu einer gut kalkulierbaren E-Commerce Plattform sehen sie bei einem neuen Tool die Gefahr, dass sich ein schwer einschätzbarer Markt entwickelt oder sogar erst entwickeln muss. Möglicherweise ist das Klima da in den Staaten etwas anders, da der Markt schon von sich aus viele potentielle User hergibt und Investoren es einfach gewohnt sind, mehr zu riskieren. Sie haben dort aber auch ganz andere Bedingungen, was Geld und Frühphasenförderung angeht. Silicon Valley und die Unis sind voller Inkubatoren. In Deutschland wird das immer besser. Aber zwischen staatlichen Inkubatoren und Seed Funding klafft eine Lücke, die man nur füllen kann, wenn man selbst rund 200.000 Euro hat. Kulturmanagement Blog: Was erwartet Ihr Euch von der Kampagne und warum habt Ihr Euch für die amerikanische Crowdfunding-Plattform Indiegogo entschieden? Worin liegen die Vorteile gegenüber den deutschen Plattformen? Janosch Asen & Manuel  Scheidegger: Eine Idee wie Creative Browsing braucht eine Menge User, um anzukommen. In den USA gibt es viele User, die sich mit avancierten Diensten aktiv auseinandersetzen. Diese Gruppe ist in Deutschland noch kleiner. Indiegogo erlaubt uns, sowohl User zu finden, wie auch im besten Fall das nötige Kapital einzuwerben. Die deutschen Plattformen wollen entweder Unternehmensanteile und prüfen davor buchhalterisch penibel, oder sie sind wie Startnext eher noch auf kleinere Kulturprojekte fokussiert. Das wird sich sicher ändern. Noch sahen wir aber in den US-Plattformen mehr Potenzial. Umso mehr, als dass auch unsere deutschen Follower uns dort einfach über Kreditkarte oder Paypal unterstützen können. Sie sind auch ganz wichtig, damit wir bei Indiegogo überhaupt auf den Schirm kommen!!! Kulturmanagement Blog: Wie kann ich Euch auf Indiegogo unterstützen und welche Gegenleistungen bekomme ich dafür? Janosch Asen & Manuel  Scheidegger: Wichtig sind zwei Dinge: Begeisterung für das Produkt, so dass man uns mit einem kleineren oder grösseren Geldbeitrag gerne unterstützt, und: Engagement für die Idee, dass man sie gern weiterträgt und in Social Media und überall, wo man kann, streut. Am besten ist natürlich, wenn beides zusammen kommt :) Als Gegenleistung gibt es eine ganze Reihe von speziellen Angeboten und enormen Vergünstigungen für die Unterstützer. Schliesslich sind wir den Leuten, die das Projekt jetzt ermöglichen, unendlich dankbar. Kulturmanagement Blog: Und wann geht es dann mit FarFromHomePage wieder so richtig los? Janosch Asen & Manuel  Scheidegger: Sobald die Kampagne zu Ende ist und hoffentlich das Geld beisammen, können wir weiter entwickeln. Innerhalb von drei Monaten kann die neue Version schon fertig sein. Natürlich können diejenigen, die uns unterstützen, schon früher als Betatester rein! Kulturmanagement Blog: Dann drücke ich Euch die Daumen für die Kampagne! Wer Euch unterstützen möchte, kann das hier auf Indiegogo tun. Zur Einstimmung gibt es gleich noch Euer Pitch-Video. Danke für Eure Antworten und viel Glück!
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Kostenlose Vorlage für einen Projektplan in Excel

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Es gibt mittlerweile jede Menge Tools, mit deren Hilfe sich Projekte organisieren oder „managen“ lassen. So gerne ich Angebote wie etwa Smartsheet nutze, wenn es irgendwie geht, verwende ich nach wie vor am liebsten Excel. Natürlich kann man dabei sein eigenes System entwickeln, aber oft ist es hilfreich, wenn man auf fremde Vorlagen zurückgreifen kann. Im Projektmanagement Blog hat Stefan Hagen vor ein paar Tagen eine kostenlose Vorlage für einen Projektplan zur Verfügung gestellt, die mir sehr gut gefällt, da sie sehr einfach gehalten ist und sich leicht für das eigene Projektvorhaben nutzen lässt. Danke! Update: Der Projektplan wurde weiter entwickelt, hier geht es zur aktualisierten Vorlage Projektplan 2013. Update (12.01.2017): Per Kommentar wurde ich auf dieses Tool zur Projektplanung aufmerksam gemacht. Es erlaubt variable Zeiträume und wurde erst am 28.12.2016 zum letzten Mal aktualisiert. Über Rückmeldungen zu diesem Tool würde ich mich freuen.
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Mit dem „editorial calendar“ von LightBox Collaborative das Jahr 2012 planen

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Ihre Programmhighlights für das kommende Jahr stehen vermutlich schon lange fest. Und sicherlich wissen Sie auch, wie Sie diese – und die vielen anderen Dinge – medial verbreiten. Pressetexte werden geschrieben, Plakate gedruckt und Inserate geschaltet. Unter Umständen wissen Sie auch bereits, wie Sie die Ereignisse im Social Web begleiten. Wenn Sie all Ihre Aktivitäten zusammenführen wollen, dann ist vielleicht der „editorial calendar“ von LightBox Collaborative, den ich bei Beth Kanter gefunden habe, genau das richtige Tool für Sie. Der Kalender bietet Ihnen die Möglichkeit, die wichtigen Ereignisse, über die berichtet werden soll, monatlich aufzulisten. Für jedes dieser Ereignisse können Sie sich nun überlegen, wie Sie es medial begleiten wollen. Der Kalender stellt für den Newsletter, die Website, Social Media und die PR – also die Offline-Aktivitäten – eine eigene Spalte zur Verfügung. In die Spalte „Sonstiges“ können Sie dann zum Beispiel Ihre Marketingaktivitäten eintragen. Vermutlich werden Sie bei den einzelnen Aktivitäten auf detailliertere Pläne zurückgreifen müssen oder wollen, aber Sie haben mit diesem Tool die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Zusammenspiel der verschiedenen Medienkanäle zu verschaffen. Damit es nicht unübersichtlich wird, steht für jeden Monat ein eigener Reiter zur Verfügung. Sollten Sie bis jetzt das Zusammenspiel der verschiedenen Kommunikationskanäle noch gar nicht geplant haben, dann können Sie das mit diesem Kalender nachholen. Die Sache ist kinderleicht. Sie klicken den Kalender an und speichern ihn sich dann im Excel-Format ab. Ich habe ihn im ersten Schritt dafür genutzt, mir zu überlegen, wie das Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle eigentlich bei mir ausieht und bin drauf gekommen, dass ich einige davon ziemlich vernachlässige. Im nächsten Schritt werde ich mit Hilfe des Tools eine Kommunikationsstrategie für meine Aktivitäten im kommenden Jahr erarbeiten. Dann weiß ich auch, ob sich das Tool bewährt hat.
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Twilert: Twitter nach Schlagworten durchsuchen

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Frank Tentler hat gestern in seinem Blogpost die Frage gestellt, ob man seine Social-Media-Aktivitäten monitoren solle? Ich würde sagen: auf alle Fälle und finde auch die Monitoring-Tools, die er vorschlägt sehr sinnvoll. Ich würde diese Liste gerne noch um Twilert ergänzen, ein Tool, das mir dabei hilft, einzelne Schlagworte nicht aus den Augen zu verlieren. Ich halte die Suche nach Schlagwörtern langfristig gesehen für sinnvoller als sich auf einzelne Personen oder Institutionen zu konzentrieren, denn für Kultureinrichtungen gilt, sich über Schlagworte im Internet zu positionieren. Ich habe das schon des öfteren erwähnt: es ist selbstverständlich, dass eine Kultureinrichtung in den Suchmaschinen über ihren Namen gefunden wird und an erster Stelle im Ranking steht. Viel wichtiger ist es aber, über Schlagworte gefunden zu werden, über die die UserInnen, die mich noch nicht kennen, auf mich aufmerksam werden. Ein Museum etwa würde vermutlich davon profitieren, wenn es einerseits unter der Suchkombination Museum + Städtenamen gefunden wird. Mindestens ebenso wichtig sind aber inhaltliche Schlagworte, bei mir sind das Begriffe wie Kulturmanagement oder Projektmanagement.

Wie Sie sehen, lässt sich die Suche via Twilert automatisieren (Screenshots zum Vergrößern bitte anklicken), man erhält zu einer festgelegten Zeit eine Mail, in der alle Tweets, die das Schlagwort enthalten, aufgelistet sind. Stellt also etwa jemand per Twitter eine Frage, die Sie gar nicht mitbekommen, weil Sie dieser Person nicht folgen, können Sie  die Frage trotzdem beantworten und haben so vermutlich einen neuen Follower gewonnen.

Der Screenshot zeigt, dass Sie Ihre Suche sehr präzise einschränken können. Unter Umständen geht es Ihnen nur um die Twitter-UserInnen aus Ihrem regionalen Umfeld. Oder Sie interessieren sich ausschließlich für deutschsprachige Tweets zum Thema Marketing. Sie sehen, es gibt eine Menge an Möglichkeiten, die Suche einzuschränken, denn sonst laufen Sie Gefahr, in einer Flut von Tweets unterzugehen und die Informationen nicht nutzen zu können. Die Präzisierung ist also gerade bei häufig verwendeten Schlagworten wichtig.

Die größte Herausforderung besteht darin, die „richtigen“ Schlagworte zu finden, aber diese Arbeit bleibt Ihnen nicht erspart, ob mit oder ohne Twilert. :-)
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Eine Online-Plattform bietet Projektmanagement-Tools zum kostenlosen Download an

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Die meisten Informationen finde ich zwar online, aber manchmal werde ich auch in Zeitungen und Zeitschriften fündig, so in der Wochenendausgabe des Standard. Darin wird auf die von Patrick Fritz und Petra Geist entwickelte Plattform www.hochleistungsorganisation.com verwiesen, auf der jede Menge kostenlose Projekt- und Prozessmanagement-Vorlagen zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen. Solche Mustervorlagen sind vor allem dann besonders hilfreich, wenn man auf die Schnelle einen Plan erstellen muss und jetzt mit dem „Basteln“ beginnen müsste. Ob Projektstruktur-, Meilenstein- oder Kommunikationsplan, ich bin mir sicher, Sie werden auf der Seite fündig. Toller Service, danke an Petra Geist und Patrick Fritz.
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Fundraising auf Facebook

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Crowdfunding- oder Spendenplattformen gibt es jede Menge. Wie aber schaffen es die geldsuchenden Personen oder Institutionen, potenzielle SpenderInnen oder UnterstützerInnen auf die jeweilige Seite zu bekommen? Die Herausforderung besteht darin, auf den Plattformen, auf denen man mit seinenFans verbunden ist, die Werbetrommel zu rühren. Meist geschieht das auf dem eigenen Blog oder auf Twitter bzw. Facebook. Wäre es da nicht sinnvoller, das Geld gleich auf einer der Plattformen einzusammeln? Schließlich hat man die jeweiligen Profile als „Treffpunkt“ etabliert, z.B. auf Facebook. Das kanadische Unternehmen ConnectionPoint, 2008 gegründet, bietet nun, so berichtet Diane Drubay auf dem MuseumNext Blog mit FundRazr eine Applikation an, die sich direkt auf Facebook nutzen lässt. Drubay berichtet vom Boston Museum of Science, das auf diesem Weg versucht, $2.500 USD an Spenden einzusammeln. Konkret können die Facebook-Fans zwischen $5 und 100 USD spenden, natürlich lässt sich der Spendenaufruf über alle sozialen Netzwerke auch weiter kommunizieren. Aber nachdem die meisten Kultureinrichtungen Facebook für die Kommunikation mit ihren Fans nutzen, macht es sicher Sinn, auf dieser Plattform eine Möglichkeit zum Spenden zu offerieren. Der Überweisungsvorgang wird mit Hilfe von PayPal abgewickelt, was eine größtmögliche Internationalität garantiert. Ganz interessant ist die Gebührenstruktur:
„From every FundRazr payment, PayPal deducts their standard fee of 2.9% plus $0.30 USD and the FundRazr fee of $0.30 USD.“
Bei einer $5 USD-Spende werden also ca. $0,75 USD abgezogen, ein bei kleinen Spenden relativ hoher Prozentsatz. Kostengünstigere Lösungen, die vor allem international funktionieren, gibt es leider immer noch nicht, trotzdem ist FundRazr ein für Kultureinrichtungen interessantes Fundraising-Tool, denn es funktioniert auf dem eigenen Facebookprofil bzw. der eigenen Facebookseite. $1.100 von den $2.500 USD hat das Boston Museum of Science übrigens schon bekommen. Bei derzeit 16.000 Fans.
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tasqade: ein Online-Tool für das Projektmanagement

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tasqade nennt sich eine Softwarelösung für Projektarbeit, die ich vor ein paar Tagen bei Stefan Hagen entdeckt habe. Er hat sich als Projektmanagement-Experte das Tool angeschaut und dabei einen ganz positiven Eindruck gewonnen. Deshalb und weil mich einer der Mitgründer  von tasqade, Stephan Eyl, via Email kontaktiert hat, habe ich mir das Tool nun auch angeschaut. Projektmanagement-Software gibt es jede Menge, aber entweder sind sie für die eigenen Projekte zu groß geraten. Oder sie decken nur einen Teil der Dinge ab, die einem wichtig sind. Hier spielt natürlich die Größe der eigenen Projekte eine wichtige Rolle. Wer tagtäglich mehrere Großprojekte zu betreuen und zu bearbeiten hat, wird wahrscheinlich schon lange seine Software gefunden haben. Diejenigen, die sich im Kleinprojektbereich bewegen, nutzen oft noch Stift und Papier, weil ihnen der Aufwand zu groß ist. Aber so ganz ohne diese Tools möchte man dann doch nicht arbeiten und so versucht man es immer wieder mit Tools, die nur Teilbereiche eines Projektes abdecken, z.B. die Planung eines Vorhabens. Oder einfach nur die Auflistung von Aufgaben. Diese Tools sind meist recht praktisch, da klein und selbsterklärend, aber man kann sie halt nur für bestimmte Teilbereiche nutzen und dann ist Schluss. Nun müsste man mit seinen Ergebnissen zum nächsten Tool weiterwandern. Was aber natürlich nicht passiert, weil das viel zu umständlich wäre. Unter solchen Rahmenbedingungen ist tasqade vielleicht eine interessante Lösung. Vor einem Jahr haben sich Stephan Eyl, Nicolas Graf von Kanitz und Sebastian Jung in Berlin zusammen getan und unter dem Label tasqade eine Softwarelösung für Projektmanagement und Teamarbeit entwickelt, die, so mein erster Eindruck, ohne großen Firlefanz auskommt und sich vor allem dann lohnen dürfte, wenn es um kleine oder mittlere Projekte geht. Im Grunde genommen muss es auch gar kein Projekt sein, das Tool lässt sich auch als einfache Aufgabenliste verwenden, die darüber hinaus die Möglichkeit bietet, Aufgaben zu delegieren. Um es kurz zu machen: nach 15 Minuten hatte ich mein erstes Projekt angelegt und ein paar Aufgaben eingegeben. Positiv fällt auf, dass sich Aufgaben sehr leicht mteinander verknüpfen lassen. Ähnlich leicht scheint es auch zu sein, die Aufgaben an das Projektteam zu verteilen, allerdings habe ich das jetzt mangels Projektteam nicht gleich ausprobieren können. Geplant ist zudem die Möglichkeit, einzelne Aufgaben mit Dokumenten zu verknüpfen, was sicher ganz sinnvoll ist und einem die lästige Sucherei nach dem richtigen Dokument erspart. Besonders wertvoll ist für mich aber die Kommentarfunktion, die ich mangels Gesprächspartner jetzt ebenfalls nicht ausprobieren konnte. Ich bin oft in Situationen, in denen eine Mail zu viel und ein Chat zu wenig ist. Da ist die Möglichkeit, Dinge kommentieren zu können, genau richtig. Aber am besten ist es, Sie probieren die Software einfach selbst aus. Stephan Eyl hat mir einen Aktionscode geschickt, der Ihnen die Möglichkeit gibt, tasqade drei Monate lang zu testen. Auf der Startseite finden Sie einen Button „Kostenlos ausprobieren“, den Sie anklicken. Anschließend füllen Sie ein Formular aus und geben unter Punkt drei den Aktionscode „kulturmanagement-blog“ ein, wodurch sich die Testphase von 30 Tagen auf drei Monate erhöht. Erwähnt werden sollte zum Schluss, dass tasqade nach Ablauf der drei Monate etwas kostet. Arbeiten Sie nur in einem oder mehreren Projekten mit, dann zahlen Sie nichts dafür. Initiieren bzw. planen Sie selbst Projekte, dann kostet das Tool 15 Euro pro Monat. Wer nur so nebenbei Projekte managt, dem werden die 180 Euro pro Jahr unter Umständen zu teuer sein. Verfügen Sie über ein Budget, dann müssen Sie für sich die Frage beantworten, ob der Nutzen höher ist als die entsprechende Ausgabe. Mal sehen, zu welcher Antwort ich nach den drei Monaten gelange.
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WordPress bettet automatisch Tweets in das Blogpost ein

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Wenn ich in der Vergangenheit einenTweet in mein Blogpost einbinden wollte, dann musste ich von ihm einen Screenshot erstellen und ihn als Foto an der richtigen Stelle einfügen. Damit ist laut WordPress.com nun Schluss, denn, so kann man im Firmenblog nachlesen, dank BlackBird Pie muss man nur noch die URL des Tweets eingeben und findet dann in seinem Beitrag den komplettenTweet vor. Und zwar so, dass alle Links genutzt werden können.
Was Blackbird Tie ist, wird im Blog erklärt:
„Twitter Blackbird Pie is a method of displaying tweets as rich full content rather than as just simple URLs or images. With Blackbird Pie Twitter, hashtags link to search pages and usernames link to twitter profiles. An individual tweet, or pie, includes all the details, design, and information that a single tweet page would include.“
Einen Tweet in das Blogpost einzubinden ist recht einfach. Sie kopieren die URL des Tweets und geben diese in Ihrem Blogbeitrag in eine eigene Zeile ein und fertig. Wer für sein Blog die selbstgehostete Software WordPress.org nutzt, muss dank des Twitter Blackbird Pie plugin nicht auf  diese Annehmlichkeit verzichten. Sehr cool!
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Ein kleines Tool visualisiert die Vernetzung Ihrer Website

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Marketingberater Sebastian Voss hat via Facebook auf ein ganz interessantes Tool der Firma TouchGraph aufmerksam gemacht, den TouchGraph Google Browser, mit dessen Hilfe sich die Vernetzung von Websites abbilden lässt. Und das auf Basis der Daten, die Google zur Verfügung stehen. Auf diese Weise kann man sehr einfach feststellen, wie die eigene Website vernetzt ist. So sieht das zum Beispiel mit dem Kulturmanagement Blog aus (zur Vergrößerung bitte die Grafik anklicken): Damit kann man aber nicht nur sein Ego befriedigen, sondern auch herausfinden, ob man eigentlich mit den richtigen Seiten vernetzt ist. Sprich, erreiche ich eigentlich über die Vernetzung meine Zielgruppe? Mindestens ebenso spannend ist es natürlich, wenn man verschiedene Seiten miteinander vergleicht. Als Beispiel habe ich in dem Fall die Albertina und das Brooklyn Museum gewählt. Die beiden Grafiken zeigen, dass die Seiten unterschiedlich vernetzt sind, wobei es aber zu berücksichtigen gilt, dass hier z.B. die Vernetzung im Social Web nicht abgebildet wird. So fehlen etwa die Links in Richtung Facebook und Twitter. Außedem stelle ich mir die Frage, ob die Websites dieser beiden Museen wirklich hauptsächlich mit anderen Museumsseiten verbunden sind, denn um die Zielgruppen zu erreichen, müsste man sich ja eigentlich dort aufhalten, wo die Zielgruppen sind. Ob die sich permanent auf Museumsseiten aufhalten, wage ich zu bezweifeln. Aber nicht nur die Vernetzung von Websites lässt sich so darstellen, auch Schlagworte oder Namen lassen sich bei dem Tool eingeben. Ich habe z.B. nach Jerzy Grotowski gesucht und dabei festgestellt, dass ein schon vor Jahren abgeschlossenes EU-Projekt hier immer noch sehr präsent ist. Das heißt, auf dieses Weise lässt sich auch herausfinden, ob man in einem bestimmten Themenfeld so präsent ist, dass man auch wahrgenommen wird. Bei mir ist das z.B. der Begriff Projektstrukturplan. Wenn ich den in dem Tool eingebe, dann taucht das Kulturmanagement Blog in der Grafik auf. Ob das dann nicht nur einfach nett aussieht, sondern auch den Tatsachen entspricht, kann man z.B. mit dem Free Monitor for Google herausfinden, mit dessen Hilfe sich die eigene Position bei Google bezüglich frei definierbarer Schlagworte kontrollieren lässt. Hier sehen Sie dann, ob es Ihnen gelungen ist, Themenfelder zu besetzen oder ob weitere Anstrengungen nötig sind.