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Was sollen die Medien mit Ihrem Pressetext anfangen?

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Wenn Sie eine Ausstellung, eine Theaterinszenierung, eine Lesung oder sonst eine Veranstaltung planen, dann wollen Sie, dass möglichst viele Menschen davon erfahren. Und zwar so, dass sie dann auch Ihre Veranstaltung besuchen. Um diese Menschen zu informieren, setzen die meisten Kunst- und Kultureinrichtungen auf die klassischen Medien, meist auf die Tageszeitungen.

Das ist klug, denn Zeitungen werden auch heute, wo wir fast alle einen Internetzugang besitzen, noch mehr oder weniger ausführlich gelesen. Wer es  also schafft, seine Veranstaltung dort zu platzieren, hat gute Chancen, von einer relativ großen Leserschar wahrgenommen zu werden.

Nur: wie schaffen Sie es in die Zeitung? Meistens mit einem Pressetext. Das Problem: nicht nur Sie kommen auf diese Idee und so sehen sich die RedakteurInnen mit einer Vielzahl von Pressetexten konfrontiert, die sie z. B. auf Grund des fehlenden Platzes nicht alle veröffentlichen können.

Das heißt, Ihr Pressetext muss so gut sein, dass er alle anderen übertrifft und es bis in die Zeitung schafft. Nur wie tun Sie da am besten? Vereinfacht gesagt müssen Sie sich in die Rolle der RedakteurInnen versetzen und herausfinden, welche Inhalte für sie besonders interessant sind und wie diese Inhalte aufbereitet sein sollten.

Wie das geht? Kerstin Hoffmann ist im Rahmen ihres PR-Blog-Workshops bereits bei Folge 12 angekommen, in der sich alles um den Pressetext dreht. Welche Fragen müssen Sie beantworten, bevor Sie einen Pressetext erstellen und welche Fragen beantwortet der Text selbst? Kerstin Hoffmann hat eine sehr gute Anleitung verfasst, worauf es dabei ankommt.

Nicht dass Sie glauben, nur Sensationsstories schaffen es in die Zeitung, nein. Eigentlich besteht die Herausforderung darin, die banalsten Dinge so aufzubereiten, dass sie trotzdem spannend klingen und Aufmerksamkeit erregen. Das schaffen Sie, wenn es Ihnen gelingt, einen Aspekt herauszugreifen, der die Sache für die Medien interessant macht.

Um das herauszufinden ist es gut, wenn Sie es schaffen, zu „Ihrer“ Redaktion einen guten Kontakt aufzubauen. Im Gespräch erfährt man das nämlich am allerbesten. Ein weiterer Vorteil: auch JournalistInnen sind manchmal kurzfristig auf der Suche nach Themen und sprechen dann immer die Leute an, zu denen sie einen guten Draht haben.

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