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Wie nutzen Sie Xing?

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Xing

Diese Frage habe ich im Kulturmanagement-Forum von Xing gestellt. Das Forum hat immerhin mehr als 1.600 Mitglieder und ist eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten auf Xing. Aber wozu ist man als KulturmanagerIn überhaupt Mitglied auf Xing? Welche Ziele lassen sich dort verfolgen? Ein paar Antworten habe ich schon auf Xing erhalten, vielleicht verraten Sie mir ja hier auf dem Blog, was Sie sich von Xing erwarten bzw. aus welchen Gründen Sie Xing nicht nutzen?

Fü mich ist Xing ein Bestandteil des Social Media Mix, allerdings besitzt die Plattform zu wenig Öffnungen nach „draußen“, um über die Grenzen der verschiedenen Kanäle hinweg (Blogs, Twitter, Facebook, etc.) zu kommunizieren. So weist man zwar auf Twitter auf interessante Blogposts hin, Xing-Beiträge werden dort aber nicht erwähnt. Eigentlich muss das aber nicht so sein und insofern würde ich mir wünschen, dass dieses Forum etwas intensiver genutzt wird.

Für mich ist es eine weitere Möglichkeit, sich auszutauschen, Informationen zu erhalten, Kontakte zu knüpfen oder auch Akquise zu betreiben. Aber vielleicht ist Xing für Sie ja nur eine Art Online-Adressbuch und Sie erwarten sich von der Plattform sonst gar nichts? Ihre Meinung würde mich hier oder auf Xing interessieren.

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  1. Ich bilde mir ein, Kerstin Hoffmann hat mal in letzter Zeit einen Post über Xing verfasst und ein paar ganz brauchbare Kommentare angesammelt – meiner zum Beispiel :-))

    Ich finde den Post von ihr grad nimmer, aber frag sie doch, sie hat ihre eigenen Blogposts bestimmt besser im Auge als ich…

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  2. Hallo Christian,

    als Schaffender nutze ich XING in unterschiedlicher Weise, es gibt da den Austausch über Kunsttheorie, gerade in der letzten Zeit ist in unterschiedlichen Gruppeneine muntere Diskussion über das was Kunst ist im Gange, es gibt aber auch konkrete Kontakte die in Aktionen münden. Ich habe so z.B. an einer Ausstellung in einem Kunstverein teilgenommen, bei der sich die beteiligten Künstler über XING kennen lernten.

    In einer Designgruppe erscheint zum 1. Januar das 3. Mal ein Online Kalender, der den Beteiligten die Möglichkeit gibt sich im Netz zu präsentieren.

    Was absolut nervt ist, dass die Plattform, wie große Teile des Netzes von Hobbyisten überschwemmt ist, die meinen einen mit Ihren Machwerken belästigen zu müssen, sich als Künstler bezeichnen und auch nicht einsehen, dass das was sie abliefern Schrott ist — trotzt dezidierten Erklärungen und klaren Hinweisen bleiben Sie absolut beratungsresistent.

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  3. @Karin: danke für den Hinweis auf Kerstins Blogpost, das man hier findet. Kerstin Hoffmann spricht darin einen ganz wichtigen Punkt an:

    „Meines Erachtens funktioniert XING für sich genommen überhaupt nicht. Es ist dann – und nur dann! – ein großartiges Werkzeug, wenn man das Netzwerken an sich begriffen hat und sowieso praktiziert.“

    Das gilt, denke ich, nicht nur für Xing, sondern für alle anderen Social Media Tools.

    @Illuman: Solche Gruppen kenne ich auch. Zwei Merkmale zeichnen sie, denke ich, aus. Zum einen finden sich in diesen Gruppen Leute, die sehr gute NetzwerkerInnen sind und das Gespräch suchen. Und zweitens verfolgen alle (bzw. die, die dann darauf einsteigen) ein gemeinsames Ziel, z.B. erstellen sie dann einen Online Kalender. Oder das Online-Coaching für KünstlerInnen war auch ganz spannend.

    Ansonsten sind das halt die Gruppen, die jemand eröffnet und dann darauf wartet, dass das Leben darin tobt. So nach dem Motto: jetzt diskutiert mal schön.

    Das Problem der Hobbyisten (schöner Begriff ;-) ) ist natürlich vor allem eines, das in so geschlossenen Gruppen auftritt. Dort kann man sich wunderbar produzieren, weil sich die Kommunikation auf diesen Ort (diese Gruppe) fokussiert.

    In offenen Strukturen kann das gar nicht zum Problem werden, weil die Kommunikation an denen, die nicht interessant sind (aus welchen Gründen auch immer), „vorbeifließt“.

    Jetzt wäre es interessant, sich z.B. mal Facebook in dieser Hinsicht anzuschauen. Ich bin da nicht in so vielen Gruppen aktiv und daher fehlt mir die Erfahrung. Aber mein Eindruck ist, dass das dort kein Thema ist (?). Aber vielleicht liest hier ja ein fleißiger Facebook-User mit und kann mehr dazu sagen?

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  4. Hallo Christian,

    ja, das Online-Coaching ist ein gutes Beispiel. Es zeigt aber auch, dass solche Dinge in virtuellen Netzwerken ganz plötzlich und unvermutet zusammenbrechen, wenn sich Ankerfiguren rausziehen (aus welchen Gründen auch immer). Das war beim Online-Coaching so und auch bei dem in einer Gruppe entwickelten Projekt „Netzwert“ das letztendlich, so schön die Idee auch war, nicht zum tragen kam.

    Mir geht die Hobbyistenschwemme allerdings auch ausserhalb von Xing auf die nerven. Es schießen immer mehr nicht kurratierte Kunstnetzwerke aus dem Boden. Meist sind auch diese überlaufen von eben diesen „malenden Hausfrauen“ (die auch Männer sein können. Ich werde ständig in solche Netze eingeladen und lehne fast alle ab.

    Ich fände es im übrigen sehr interessant ein solches Netzwerk mal so zu entwickeln das man in Grade eingestuft wird. Grundmuster könnte sein, der Master ist ein geladenes Mitglied, der Pro ist ein durch ein Kuratorium selektiertes Mitglied… Man kann sich dann natürlich auch nach oben Arbeiten. Das würde auch den Rezipienten Hilfestellungen geben und mit vorherrschendem Brei aufräumen.

    Just my 2cent

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  5. Das Problem bei diesen Netzwerken ist, dass die Ziele ganz unterschiedliche sind. Die einen suchen eine Plattform für den Vertrieb ihrer Kunstwerke, „malende Hausfrauen“ verfolgen unter Umständen das gleiche Ziel, erhalten aber auch eine Bestätigung dadurch, dass sie neben „richtigen“ KünstlerInnen aufscheinen. Den Betreibern der Plattform wiederum ist es wichtig, dass die Zugriffszahlen stimmen. Wenn man sich das durchdenkt, dann kann das eigentlich nicht gutgehen.

    Wenn Du so Abstufungen, wie Du sie vorschlägst vornimmst, hast Du wahrscheinlich das Problem, dass es ewige Diskussionen darüber gibt, wer in welche Kategorien gehört und warum es ungerecht ist, das der andere besser eingestuft ist als man selbst.

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  6. Das wäre doch eher eine Adaption vom Real Life. Man könnte die Spielregeln doch vorher genau festlegen, ich kenne das aus dem Sport, Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen.

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