stART11: der Tag danach…

Was für zwei Tage! Bevor gleich der Flieger zurück nach Wien geht, nutze ich die Gelegenheit, um die ersten Eindrücke „zu Papier“ zu bringen. Es waren zwei schöne Tage, denn ich habe viele Menschen wieder, aber auch viele Menschen zum ersten Mal getroffen. Durch den kleineren Rahmen und die geringere Zahl an TeilnehmerInnen ergaben sich viel mehr Möglichkeiten zum Gespräch.  Wahrscheinlich lag es aber auch daran, dass wir die zwei Tage nicht mehr so vollgepackt haben wie in den letzten beiden Jahren. Nur noch drei Angebote zeitgleich und ausreichend Pausen dazwischen, so musste niemand von Vortrag zu Vortrag hetzen.

Es waren zwei lehrreiche Tage, denn dank Jelena Kovacevic-Löckner und der stART11en konnte ich mir dieses Jahr viele der Vorträge anhören. Gelernt habe ich nicht nur von diesem Meister des Storytelling, Marcus Brown.

Nicht nur er, sondern auch alle anderen Vortragenden machten deutlich, dass es vor allem auf die Geschichten ankommt. Wer nichts zu erzählen hat, wird weder Storytelling noch Transmedia Storytelling nutzen können. Insofern war es ein alter Hut, worüber wir in den letzten zwei Tagen gesprochen haben. Amos kreierte dazu ein schöne Bild, indem er zu Beginn seiner Präsentation einen Hut auf die Bühne legte.

Spannend war es auch, mit der Haniel-Akademie und der Calvinistenkirche zwei sehr gegensätzliche Spielorte nutzen zu dürfen (danke an die Firma Haniel, die uns beide zur Verfügung gestellt hat!). So hilfreich die Infrastruktur der Haniel-Akademie, so faszinierend präsentierten sich die zu künstlerischem Leben erweckten Räume des ansonsten leerstehenden Gemeindehauses.

Frank Tentler hat bereits Fotos und Videos vom ersten Tag der stARTconference auf dem Konferenzblog gesammelt, natürlich werden wir auch noch die Präsentationen zur Verfügung stellen. Ich werde mich in den nächsten Tagen noch eingehend mit den Inhalten der stART11 beschäftigen, zum Abschluss dieses Beitrags möchte ich noch auf das Video hinweisen, das Bernd Uhlen produziert hat. Auch ihm vielen Dank für seine Arbeit und Unterstützung!


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Kommentare

Eine Antwort zu „stART11: der Tag danach…“

  1. […] Poetisch, tiefgründig und ausführlich beschreibt Birgit Schmidt-Hurtienne in ihrem Beitrag “Es war einmal in der Zukunft” die Konferenz und trifft damit, liest man die vielen Tweets, die sie dazu erhalten hat, das Gefühl vieler TeilnehmerInnen. “stART11 und Cafe Kaldi” beschrieb Alex Bentzien und zeigte somit, dass Ruhrort aus mehr als nur der Konferenz bestand. Fabian Trotzendorf war besonders vom Vortrag “Farfromhomepage oder: Creative Browsing” angetan, was in seinem Beitrag sehr deutlich wird. Steffen Peschel, der in Dresden bereits ein eigenes stARTcamp organisiert hat, widmet sich in seinem “Rückblick” nicht nur inhaltlich der Konferenz, sondern geht auch noch auf organisatorische Fragen ein, was sehr hilfreich für uns ist. Den digitalen Geschichtenerzählern widmet sich der Beitrag von 2010lab. Demnächst folgen auch noch eine Reihe von Interview-Videos. Auch Christian Henner-Fehr, Mitverantwortlicher für die stART11, war schon fleissig und schrieb am Tag danach seinen Beitrag. […]

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