All Posts Filed in ‘Allgemeines

© Gerd Altmann ; Pixabay
Post

Ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und alles Gute für 2014!

4 comments
Bild: © Gerd Altmann ; Pixabay So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen möchte ich mich für dieses Jahr hier auf dem Kulturmanagement Blog verabschieden und allen LeserInnen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest wünschen. Ich bedanke mich bei allen, die mir zu den verschiedenen Beiträgen Feedback gegeben haben, im persönlichen Gespräch, per Mail, auf irgendeinem Social Media-Kanal oder eben hier als Kommentar. Ich sage aber auch all denen Danke, die sich die Zeit genommen haben, um den einen oder anderen Blogbeitrag zu lesen. Das ist angesichts unseres knappen Zeitbudgets nicht selbstverständlich. Der knappen Zeit ist es auch mitgeschuldet, dass die Zahl der Beiträge gegenüber 2012 noch mal zurückgegangen ist. Knapp 80 sind es geworden, aber trotzdem haben 30 Prozent mehr LeserInnen den Weg hierher gefunden. Für mich ist das eine tolle Bestätigung, danke! Zu Beginn jedes Beitrags ist immer ein Foto zu finden. Die meisten dieser Bilder stammen von Gerd Altmann, dem ich an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich dafür danken möchte, dass ich seine Werke hier kostenlos nutzen darf. Danke auch an diejenigen, die hier im Laufe der letzten zwölf Monate einen Gastbeitrag veröffentlicht haben. Ich möchte das gerne im kommenden Jahr fortführen und freu mich schon auf interessante und hilfreiche Blogposts. Mein Dankeschön geht auch an meine KundInnen und all diejenigen, mit denen ich in diesem Jahr zusammenarbeiten durfte. Es ist viel passiert im zu Ende gehenden Jahr, eines der Highlights war für mich das erste stARTcamp in Wien, das es im nächsten Jahr übrigens wieder geben wird. So viel sei hier schon verraten. Ich wünsche Ihnen und Euch schöne Feiertage und einen tollen Start in ein hoffentlich tolles Jahr 2014. Hier geht es weiter am 2. Januar, bis dahin möchte ich das Blog gerne auf ein neues Layout umstellen. Ich bitte deshalb schon vorab um Entschuldigung, wenn hier während der Feiertage auf dem Blog nicht alles immer so aussieht, wie es aussehen sollte. Die größte Herausforderung bei diesen Weihnachtspostings besteht immer darin, die passende Musik zu finden. Ich könnte sie natürlich einfach weglassen, aber das wäre langweilig. Für mich gehört zu Weihnachten Musik und ich bin froh, dass ich dieses Jahr ein Lied gefunden habe, dass mir schon als Kind sehr gut gefallen hat, das ich aber über Jahre hinweg nirgends gefunden habe. Da ich den genauen Titel nicht kannte, war es auch schwer danach zu suchen. Vorsingen funktioniert in Plattenläden schlecht und auch die Voice-Funktion bei Google war mir keine echte Hilfe. ;-) Durch einen Zufall habe ich es nun gefunden. „Weihnachtsschmalz“ meinte Andrea Kamphuis, die für mich getestet hat, ob man das Video auch in Deutschland sehen kann. Ich stehe dazu, schöne Feiertage! ;-)
stARTcamp Wien
Post

stARTcamp Wien: der Stand der Dinge

1 comment
stARTcamp Wien Seitdem ich das stARTcamp Wien erstmals hier im Blog angekündigt habe, sind mehrere Wochen vergangen. Zeit für einen kurzen Zwischenbericht. Mittlerweile ist genau ein Drittel der 100 Tickets verkauft, die anderen zwei Drittel warten noch auf Abholer. :-) Ich bin mir klar, dass das Barcamp-Prinzip für den Kunst- und Kulturbereich relativ neu ist und viele damit nichts oder sehr wenig anfangen können. Auch bei einer der größeren Zeitungen hier in Österreich bekamen wir, als wir wegen eines Vorberichts anfragten, zur Antwort: „Das ist ja keine richtige Konferenz, da kommt nichts dabei raus.“ Die Meinung der Redaktion in Ehren, aber ich glaube, gerade weil es sich nicht um eine klassische Konferenz handelt, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass da was bei rauskommt. Und deshalb sollten Sie es wagen und am 23. August in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier dabei sein. Dass da was dabei rauskommt, das behaupten zumindest all diejenigen, die schon mal an einem Barcamp teilgenommen haben. Und das sind nicht wenige. Wer jetzt immer noch nicht weiß, was ein Bar- bzw. ein stARTcamp ist, erhält vielleicht durch dieses Blogpost Klarheit. Warum sollte jemand dorthin gehen? Erstens bekommt man bei „klassischen Konferenzen“ nicht so schnell die Möglichkeit, direkt Antworten auf die eigenen Fragen zu erhalten. Theoretisch muss man nur eine Session vorschlagen, in der es um diese Frage gehen soll. Man ist dann halt nicht der oder die Vortragende, sondern wechselt die Rolle und lässt sich vom „Publikum“ helfen. Aber  es muss keine eigene Session sein, man kann ja auch einfach fragen. Zweitens ist das Networking ein ganz wichtiger Bestandteil eines solchen stARTcamps. Bei jeder Session sitzt man neben anderen Leuten, so man nicht immer im gleichen Pulk weiterzieht. Nutzen Sie die Chance und tauschen Sie sich aus. Über Twitter, das eigene Blog, über Content-Marketing oder was auch immer. Apropos Inhalte: Es gibt mittlerweile ein online zugängliches Google-Dokument, in das man sich mit eigenen Sessionvorschlägen eintragen kann. Bis jetzt habe nur ich mich getraut, eine eigene Session vorzuschlagen. Michael Wuerges von der Kunsthalle Wien hat ein Thema vorgeschlagen, will die Session aber nicht selbst halten. Gut, Frank Tentler wird kommen und natürlich eine Session halten. Mit Wolfgang Gumpelmeier habe ich heute kommuniziert, er wird sich beim stARTcamp mit dem Thema Crowdfunding beschäftigen. Aber ein paar Vorschläge wären schon gut, auch wenn man natürlich direkt vor Ort noch ein Thema vorschlagen kann. Ich selbst würde es fein finden, wenn sich jemand mit der Frage beschäftigt, ob Apps für Kultureinrichtungen sinnvoll sind oder nicht? Das Thema Content-Marketing ist spannend, ebenso Gamification. Oder die Frage, was sich für die PR durch das Social Web ändert oder wie Kultureinrichtungen Twitter nutzen können? Ich habe mir anlässlich des stARTcamps mal die Twitteraccounts einiger Wiener Museen angeschaut und ein Blogpost dazu verfasst. Auch darüber würde ich gerne diskutieren. Dass die Zahl der Sessionvorschläge bei der Premiere nicht unendlich groß ist, geschenkt, das war beim ersten stARTcamp in Deutschland auch nicht anders. Nur Mut, es wird Sie niemand beißen. Sie müssen sich lediglich ein Ticket kaufen und Ihren Sessionvorschlag in die Liste eintragen. Falls Sie Ihr Ticket nicht über Amiando kaufen können oder wollen, ist das kein Problem, schicken Sie mir einfach eine Mail und Sie erhalten eine Rechnung. Ich freu mich auf Sie und Euch. ;-)
Post

Denkfest 2013: Social Marketing oder die Angst vor dem Kontrollverlust

1 comment
Wenn ich heute zu Gast beim Denkfest 2013 in Worms sein darf, dann dreht sich mal wieder alles um das Thema Social Media im Kunst- und Kulturbereich. Für mich ist es in der Vorbereitung immer wieder interessant, die Folien anzuschauen, die ich für frühere Veranstaltungen erstellt habe. Es hat sich ein Grundgerüst herausgebildet, aber darum gruppieren sich immer wieder neue Elemente. Aber hier sind erst einmal die Folien für heute:
Der vielleicht wichtigste Punkt: Märkte sind Gespräche“. So lautet die erste These des Cluetrain Manifests, womit auf die ursprüngliche Bedeutung eines Marktes, eines Marktplatzes angespielt wird. Meist stehen diese Gespräche für Kultureinrichtungen nicht im Vordergrund, wenn sie aufgrund leerer Kassen und/oder leeren Plätzen auf das Social Web setzen. Wobei das Social Web sich für viele auf Facebook reduziert. Einer der Gründe liegt wohl in der Angst vor dem Kontrollverlust und der Tatsache, dass die Zeiten undirektionaler Kommunikation vorbei sind und sie sich heute Netzwerken gegenübersehen, in denen Peer-to-Peer-Kommunikation möglich und auch üblich ist. Ausgelöst worden ist das durch die sozialen Technologien, die, wie Charlene Li, in ihrem Buch „Open Leadership“ schreibt, die Führungskräfte in eine Dilemma stürzt, die einerseits von den Möglichkeiten des Social Web fasziniert sind, andererseits aber den macht- und Kontrollverlust fürchten. Li vertritt die Ansicht, dass die Abgabe von Kontrolle die einzige Möglichkeit ist, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen und Entwicklungen zu beeinflussen. Gut funktionierende Beziehungen basieren eben nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen. Wem dieses Vertrauen entgegengebracht wird, geht damit, so Li, verantwortungsbewusst um und trägt dazu, dass die Ziele des, in dem Fall, Kulturbetriebs auch erreicht werden können. Diese neuen Beziehungen zu MitarbeiterInnen, Publikum und PartnerInnen aufzubauen, bezeichnet sie als Open Leadership, was sie definiert als:
“ (…) having the confidence und humility to give up the need to be in control while inspiring commitment from people to accomplish goals.“
Vor diesem Hintergrund fällt es vermutlich viel leichter, sich im Social Web zu bewegen, die Menschen neugierig zu machen, ihnen Kundendienste anzubieten oder Communitys zu unterstützen. Dafür braucht es Inhalte, weshalb das Content Marketing oder das Storytelling derzeit so hoch im Kurs stehen. Aber es klafft eine Lücke zwischen den, in dem Fall, UserInnen und dem Content, den wir produzieren. Er sollte hochwertig sein, gar keine Frage. Aber das Thema muss mich auch ansprechen, es muss für mich relevant werden. Die Tatsache, dass es diese hochwertigen Inhalte gibt, reicht noch nicht, ich muss die Lücke auf irgendeine Weise schließen. Viele setzen dabei auf Gamification und hoffen auf das, was Jeff Jarvis so treffend als unerwartete Relevanz bezeichnet hat. Etwas beginnt uns plötzlich zu interessieren und dann ist es wichtig, dass sie da sind, die guten Inhalte. Oder ich setze eben auf Gespräche, womit wir wieder beim Anfang und beim Titel der Präsentation wären. :-) Jetzt wissen Sie schon so ungefähr, was ich heute beim Denkfest in Worms erzählen werde und können sich vielleicht unter den Folien ein klein wenig mehr vorstellen. ;-)
stARTcamp Wien
Post

Jetzt ist es soweit: Am 23. August findet das stARTcamp Wien statt

3 comments
stARTcamp Wien Ich gebe zu, dieses Blogpost schreibe ich besonders gerne. :-) Ich bin im Laufe der letzten drei Jahre bei fast allen stARTcamps dabei gewesen und kam immer wieder sehr angetan zurück. Erstens habe ich dort sehr viel gelernt, zweitens macht die Atmosphäre enorm Spaß und drittens ist es schön, einen Anlass zu haben, wo ich Leute treffen kann, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Oder vielleicht noch nie. So ein paar Online-Kontakte gibt es, da warte ich schon lange auf die erste Gelegenheit für ein Treffen. Matthias Schwenk gehört zum Beispiel zu ihnen, immerhin kam der erste Kommentar auf diesem Blog von ihm. Wir haben schon viel hin- und hergeschrieben, kommentiert oder geteilt. Jetzt könnte es soweit sein, denn er meinte immer, nach Wien würde ich schon gerne mal kommen. Immer wieder wurde ich gefragt, ob es denn nicht mal ein stARTcamp in Wien geben könnte? Aber irgendwie ist es sich halt nie ausgegangen und wenn dann die Zeit knapp ist, dann verschiebt man so etwas immer weiter in die Zukunft. Vermutlich hätte ich noch weiter geschoben, wenn mich nicht Michael Wuerges von der Kunsthalle Wien angesprochen hätte. Im Team des neuen Direktors Nicolaus Schafhausen für das Marketing zuständig, setzte er sich mit mir zusammen und wir überlegten, wie und wo so ein stARTcamp stattfinden könnte. Und wir kamen schnell zu einem Ergebnis: Im Vorfeld der Ausstellung Salon der Angst können wir die Räumlichkeiten der Kunsthalle Wien im Museumsquartier nutzen. Wer diesen Ort kennt, weiß, dass die Rahmenbedingungen für das stARTcamp nicht besser sein könnten. Zentral gelegen, ein Ort mit ganz viel Kunst und Kultur, mit Lokalen und – für ein stARTcamp wichtig – kostenlosem WLAN. Mögliche Gründe, warum man ein stARTcamp besuchen sollte, habe ich oben schon genannt. Wer nicht in Wien und Umgebung lebt, hat dadurch außerdem die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Wir haben das stARTcamp extra auf einen Freitag gelegt, damit alle, die das wollen, das Wochenende noch bleiben können. Ende August ist das Wetter hier normalerweise recht schön, aber in diesem Jahr gebe ich besser keine Prognose ab. Aber auch bei schlechtem Wetter lässt sich hier einiges machen, Stichwort Kunst und Kultur. ;-) Weitere Gründe, an einem stARTcamp teilzunehmen, habe ich in dem Beitrag „Was ist eigentlich ein stARTcamp?“ beschrieben. Dort ist auch ausführlich erklärt, was das eigentlich ist und worin es sich von einer normalen Konferenz unterscheidet. Natürlich geht es beim stARTcamp um Social Media, die Räumlichkeiten der Kunsthalle erlauben es uns, drei Sessions gleichzeitig laufen zu lassen, wobei wir noch entscheiden müssen, ob wir das Thema inhaltlich eingrenzen und so zum Beispiel drei Themenstränge haben, die sich dann über den Tag durchziehen. Über Kommentare und Meinungen dazu würde ich mich freuen. Platz ist für insgesamt 100 TeilnehmerInnen und für die Frühentschlossenen beginnt der Ticketverkauf am 17. Juni, also nächste Woche. Die Abwicklung erfolgt über Amiando, die Tickets kosten 25 Euro. Wer Probleme mit Amiando hat, z.B. weil die Rechnung vorab benötigt wird, schickt mir bitte einfach eine Mail und dann regeln wir das. Weitere Infos folgen natürlich, sowohl hier als auch auf dem Blog der stARTconference, wo schon ein erster Beitrag online steht. Ich freu mich auf alle Fälle schon und werde hier sicher noch des öfteren über das stARTcamp schreiben. :-) Und ich sage der Kunsthalle Wien schon jetzt danke für das Angebot, das stARTcamp Wien in ihren Räumlichkeiten stattfinden zu lassen.
Post

Alles Gute für 2013!

4 comments
623170_original_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de © Gerd Altmann ; Pixelio Es ist wieder soweit, der Kalender zeigt den 31. Dezember an, was gerade erst begonnen hat, ist schon wieder vorbei. Aber ich möchte nicht lange zurückschauen, ich freue mich auf das neue Jahr und wünsche allen Leserinnen und Lesern ein tolles und erfolgreiches 2013! Ich freue mich auf – hoffentlich  – viele Blogbeiträge, die stART13 und eine Menge spannender Projekte, an denen ich mitwirken darf.
Post

Frohe Weihnachten!

6 comments
Baum im Nebel (Steiermark) Ich hätte jetzt natürlich ein Bild raussuchen können, auf dem schneebedeckte Berge zu sehen sind, die in der Sonne glänzen. Die Wirklichkeit sieht aber vermutlich für die meisten etwas anders aus, eher etwas regnerischer und deshalb habe ich mich für dieses Foto entschieden. Ob Regen oder Schnee, Weihnachten ist trotzdem, was bedeutet, dass gleich wieder ein Jahr der Vergangenheit angehört. Das gibt mir die Gelegenheit, mich bei all denen zu bedanken, die einmal oder auch mehrere Mal den Weg hierher auf dieses Blog eingeschlagen haben, die mich in Form von Kommentaren, Emails oder auch im persönlichen Gespräch gelobt, ermuntert, korrigiert oder auch kritisiert haben. Auf diesem Blog, das nun bereits sechs Jahre alt ist, finden sich nicht nur mehr als 1.600 Beiträge, sondern auch über 7.000 Kommentare. Ohne diese Unterstützung wäre dieses Blog nicht das, was es heute ist, danke dafür! Mein Dank gilt aber auch all denen, die die Beiträge einfach nur lesen, die sie teilen oder sie auf welche Art und Weise auch immer nutzen. Ich wünsche allen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und hoffe, dass alle nach den Feiertagen wieder dabei sind. Eine schöne, aber nicht ausschließlich ruhige Zeit und natürlich viel Spaß. ;-)
Post

Unterwegs

Leave a reply
© Harald Wanetschka ; Pixelio Keine acht Wochen sind es mehr, dann gehört das Jahr 2012 der Vergangenheit an und wie jedes Jahr frage ich mich, warum mit dem heranrückenden Jahresende wieder die große Hektik ausbricht. Dabei wurde der Weltuntergang doch verschoben. ;-) Aber egal, Tatsache ist, auf meinem Programm stehen noch jede Menge Veranstaltungen und weil mich immer alle bitten, dass ich diese doch bitte ankündigen möge, mache ich das jetzt in komprimierter Form.

Theater und Social Media in Hamburg

Fangen wir mit dem Theatercamp an, das am kommenden Sonntag im Hamburg stattfinden wird. Ich freue mich, dass das Thalia Theater als erste Bühne im deutschsprachigen Raum ein Barcamp organisiert, denn ich bin der festen Überzeugung, dass so ein Event eine tolle Gelegenheit ist, um sich an der Schnittstelle Kunst, Kultur und Social Media zu positionieren. Das Programm steht zum größten Teil schon fest, mal sehen, ob ich dort noch einen Platz für eine Session ergattern kann. Da es dafür schon seit einiger Zeit keine Tickets mehr gibt, möge der kurze Hinweis darauf genügen. Aber ich freue mich, wieder nach Hamburg zu kommen und jede Menge bekannter (und noch nicht bekannter Gesichter zu treffen.

Crowdfunding in Linz und Graz

Ein paar Tage später, am 15. und 16. November findet in Linz ein zweitägiges Crowdfunding-Symposium statt, das von der Creative Region Linz & Upper Austria veranstaltet und von  Wolfgang Gumpelmaier kuratiert wird. Ich moderiere am  ersten Tag eine Podiumdiskussion, empfehle aber vor allem den zweiten Tag, an dem sich im Rahmen von Workshops all diejenigen informieren können, die selbst eine Crowdfunding-Kampagne planen. Wolfgang geht in einem Blogpost wesentlich ausführlicher auf das Symposium ein, deshalb hier der Link zu den weiterführenden Informationen. Am Montag, den 19. November geht es dann in Graz mit dem Thema Crowdfunding weiter. Im Rahmen des Förderinformationstags „Kunst & Kohle“ gehe ich in meinem Impulsvortrag der Frage nach, für wen Crowdfunding in Frage kommt, wie es funktioniert und ob es ein Ersatz für öffentliche Förderungen sein kann? Davor gibt es Input zu den Themen EU-Förderungen und Koperationen mit der Wirtschaft. Die Veranstaltung findet an der Grazer Kunstuniversität statt, der Eintritt ist frei.

Der 30. Treffpunkt KulturManagement mit Birgit Mandel

Am 21. November steht um 9 Uhr der 30. Treffpunkt KulturManagement auf dem Programm. Zum Jubiläum haben wir Birgit Mandel zu Gast, die seit 2008 Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim ist. In ihrem Impulsvortrag beschäftigt sie sich unter der Überschrift „von der Verwaltung in Kunstinstitutionen zur Gestaltung kultureller Kontext“ mit den veränderten Herausforderungen und Rahmenbedingungen des Kulturmanagements. Zu dieser Onlineveranstaltung gibt es dann aber noch eine eigenes Blogpost. ;-)

Alternativen zur Kulturförderung: Symposium und Workshopangebot in Graz

Am 27. und 28. November geht es im Rahmen der Denkfabrik um das Thema Kulturförderung. Das Symposium findet in Graz statt und ist eine Kooperation der Grazer Spielstätten mit dem Netzwerk Junge Ohren und dem ASSITEJ Austria, Junges Theater Österreich. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll das Kräfteverhältnis von Kunst und Finanzen thematisiert werden und deshalb freue ich mich, einen Impulsvortrag beisteuern zu dürfen, bei dem ich diese Veränderungen an der Entwicklung des Crowdfunding festmachen darf. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite. Bleiben wir beim Thema Kulturfinanzierung. Die Kultur Service Gesellschaft mbH des Landes Steiermark (KSG) startet noch vor Weihnachten mit einem ganz interessanten Weiterbildungsangebot, das neben Steuer- und Rechtsberatung auch mehrere Module in den Bereichen Professionelles Texten, Social Media und Kulturfinanzierung umfasst. Unter dem Titel Kulturfinanzierung 2.0 bin ich eingeladen worden, mich mit Alternativen zur klassischen Kulturförderung zu beschäftigen. In drei vierstündigen Workshops geht es um die Themen Sponsoring, Crowdfunding und die Frage nach neuen Geschäfts- und Erlösmodellen für den Kunst- und Kulturbereich. Hier finden Sie den Folder und den Terminplan zu diesem Angebot. Für mich zeichnet sich eine interessante Entwicklung ab, denn das Thema Kulturfinanzierung scheint an Bedeutung zu gewinnen. Wichtig ist es dabei aufzuzeigen, wer von diesen Entwicklungen profitieren kann, denn eines möchte ich hier schon vorwegnehmen: ich halte wenig davon, dass nun all diejenigen, die keine Förderung erhalten, aus dem Stand heraus eine Crowdfundingkampagne starten oder sich mit der Thematik neuer Erlösmodelle beschäftigen. Alternative Finanzierungsformen werden, so denke ich, nur für die ein Thema sein, die über die entsprechenden Voraussetzungen und jede Menge Know-How verfügen. Aber darüber lässt sich im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen wunderbar diskutieren. Ich freue mich auf Sie.
Post

Sommerpause bis 20. September

5 comments
© David Burri / Pixelio Ich weiß, für die meisten ist der Sommer bereits vorbei und der Arbeitsalltag hat wieder begonnen. Ich hingegen mache mich erst jetzt auf den Weg in den Süden und tanke noch mal Sonne und Energie, bevor es dann in gut zwei Wochen wieder so richtig los geht. Bis dahin  wünsche ich Ihnen allen eine schöne Zeit und sage an dieser Stelle danke für die zahlreichen Klicks, Kommentare und das nette Lob, das ich immer wieder erhalte. Ab 20. September geht es hier dann wieder weiter.
Post

Ich bin dann mal kurz weg

2 comments
© Christian Gerstner ; Pixelio Während für viele die heiße Phase von Weihnachten beginnt, ist sie für mich bereits vorbei. Ich bin in den letzten Jahren drauf gekommen, dass es sehr erholsam ist, diese meist stressige Phase einfach auszulassen. Und aus diesem Grund verschwinde ich bereits heute in den Weihnachtsurlaub und mach dann all denen Platz, die nach den Weihnachtsfeiertagen urlaubsreif sind. ;-) Ich wünsche Ihnen allen schöne Feiertage und freu mich auf ein Wiederlesen, wenn Sie und ich wieder zurück sind. Bis dahin alles Gute…
Post

stARTcamp Köln: Social Media muss man leben

5 comments
„Das Social Web ist schön, aber es macht viel Arbeit.“ So lautete das Motto des mittlerweile dritten stARTcamps, das nach Essen und Dresden nun in Köln über die Bühne ging. Vorab: es war eine tolle Veranstaltung, perfekt organisiert von Anke von Heyl, Wibke Ladwig und Ute Vogel, mit einem vielseitigen Programm und gut 100 TeilnehmerInnen, unter ihnen viele bekannte, aber auch jede Menge neuer Gesichter. Mein Kölnbesuch begann schon am Tag davor, denn ich wollte die Gelegenheit nutzen und im Museum Ludwig die Ausstellung „Ichundichundich. Picasso im Fotoportrait“ besuchen. Wer Picasso mag und sich gerne Fotos aus alten Zeiten anschaut, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Gerne hätte ich via Twitter auf den Account des Museums und die Ausstellung verwiesen, aber leider ist das Museum nicht auf Twitter vertreten. Und was ich noch mehr bedauere: das Blog des Hauses existiert nicht mehr. Ohne die Gründe zu kennen, musste ich an das vor kurzem ebenfalls eingestellte Blog der Duisburger Philharmoniker denken. In beiden Fällen entschieden sich die Verantwortlichen für den Einstieg in das Social Web und stellten die Aktivitäten aber nach einiger Zeit wieder ein. Für mich stellt sich die Frage, woran das liegen kann? Betreibt jemand sein Blog privat, dann hat er vielleicht keine Lust oder keine Zeit mehr, die Gründe sind auf alle Fälle zu respektieren, schließlich geht es mich, der ich höchstens Leser dieses Blogs bin, nichts an. Bei einer öffentlich finanzierten Einrichtung muss ich die Gründe natürlich auch respektieren, aber für mich stellt sich auch die Frage, was im Vorfeld falsch gelaufen ist, dass es zu dieser Entscheidung kommen konnte? Wobei „falsch gelaufen“ vielleicht gar nicht der richtige Begriff ist. Wie man sich dem Thema Social Media annähert, ist mittlerweile bekannt, Sebastian Hartmann machte in seiner stARTcamp-Session deutlich, worauf es dabei ankommt. Hineinkommen ins Social Web scheint also gar nicht so schwer zu sein, die Herausforderung besteht wohl eher darin, nicht wieder hinauszufallen bzw. mit seinen Aktivitäten nicht zu scheitern. Als mir dann auch noch am Abend das neue Positionspapier „Wissensmanagement und Enterprise 2.0“ der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) in die Hände fiel (die jeweils aktuelle Version dieses Positionspapiers findet man auf diese Seite), hatte ich mein Thema für das stARTcamp: wie schafft man es, Social Media nachhaltig in der jeweiligen Struktur zu verankern und so ein Scheitern zu vermeiden? Besonders groß ist in meinen Augen die Gefahr des Scheiterns dann, wenn man Social Media lediglich als eine (neue) Form der Kommunikation betrachtet, die sich zu den bisherigen Kommunikationsmaßnahmen gesellt. Christian Riedel hat in seinem Blogbeitrag „Digital Thinking basiert auf Digital Behaviour – Der blinde Fleck der Unternehmenskultur“ recht einleuchtend erklärt, warum das Wechselspiel von digitalem Denken und digitalem Verhalten den nachhaltigen Erfolg der Social-Media-Aktivitäten begünstigt. Die Erkenntnis, dass man das, was man nach außen signalisiert, auch selbst verinnerlichen und leben muss, ist nun nicht neu, auch die AutorInnen des GfWM-Positionspapiers haben diesen Gedanken aufgegriffen und ihn noch um den Ansatz der lernenden Organisation erweitert. Ihren ganzheitlichen Zugang verdeutlicht ihre Behauptung:
„Enterprise 2.0 kann man nicht einführen, sondern nur werden.“ (S.3)
Ähnliches lässt sich, so denke ich, auch über Social Media sagen: man muss es leben. In der Praxis heißt das, die Social-Media-Aktivitäten dürfen sich nicht auf den B2C und den B2B-Bereich beschränken, sondern sollten auch die Bereiche B2E (Business to Employee) und E2E (Employee to Employee) umfassen. Ein Ansatz, der z.B. in einem Unternehmen wie IBM schon längere Zeit gelebt wird. Ganz so weit sind die Kulturbetriebe noch nicht, aber das stARTcamp hat gezeigt, dass viele auf dem richtigen Weg sind. Sogar das „social singing“ klappte schon recht gut. ;-) Hier die Folien zu meiner Präsentation: