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pptPlex: ein kleines Tool bringt Leben in die Powerpoint-Folien

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Wer kennt sie nicht, die Powerpoint-Präsentationen, auf deren Folien in kleiner Schrift endlos viel Text aufgelistet ist? Da ist es dann von Vorteil, wenn der Vortragende den Text vorliest, denn gut lesbar sind die Folien nicht. Als vor einiger Zeit Prezi auf den Markt kam, brachte das gehörigen Schwung in die Folienwelt. Präsentationen wie diese hier zeigen, dass Prezi eine Dynamik in den Präsentationen entstehen lässt, die wir von Powerpoint, der Nummer eins im Bereich der Präsentationssoftware, nicht kennen.

Was unterscheidet Prezi von Powerpoint? Zum einen ist der Vortragende nicht mehr starr an die Reihenfolge der Folien gebunden. Zweitens besteht die Möglichkeit, eine Folie zu zoomen, was natürlich eine feine Sache ist, wenn man eine vollgepackte Tabelle vor sich hat, deren Zahlen man kaum entziffern kann.

Schon vor längerer Zeit hat Microsoft mit einem Add-on experimentiert, das Powerpoint ähnlichen Schwung verleiht. pptPlex funktioniert ähnlich und erlaubt es einem wie bei Prezi, einzelne Folien zu zoomen und bei Bedarf zwischen verschiedenen Folien hin und her zu springen. Beim ersten Test war ich noch ziemlich skeptisch, vor allem weil es anfangs nicht so ganz einfach ist, flüssig zwischen den Folien zu wechseln und  es beim Zoomen nicht zu übertreiben. Jetzt aber habe ich so allmählich den Dreh raus und deshalb steht pptPlex bei meinen Vorträgen auf der stARTconference eine erste Bewährungsprobe bevor. Wobei ich ehrlicherweise sagen sollte: mir steht die Bewährungsprobe bevor, denn das Add-on funktioniert klaglos. Wenn etwas schiefgeht, dann liegt es an mir.

Eine große Hilfe bei der Strukturierung der Präsentation bietet die Möglichkeit, sie in Abschnitte aufzuteilen. Der Screen hier zeigt nicht eine einzelne Folie, sondern so einen Abschnitt, der in diesem Fall mit „Über mich“ überschrieben ist:

Der Abschnitt enthält fünf Folien, die man mit Hilfe der Maus einzeln anklicken und durch das Mausrad vergrößern oder verkleinern kann. Mir hat es großen Spaß gemacht, die Präsentationen zu erstellen. Jetzt hoffe ich, dass der Spaß beim Zuschauen ebenso groß ist.

PS: nachdem es morgen Richtung Duisburg geht, bitte ich es mir nachzusehen, wenn ich diese Woche nicht allzu viele Blogposts schreiben werde. Ich fürchte, dazu reicht die Zeit nicht. Einen Bericht von der stART10 wird es aber auf alle Fälle geben.

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Online-Texte später offline lesen

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Wahrscheinlich geht es mir wie vielen anderen auch. Tagtäglich werde ich auf neue Tools und Applikationen aufmerksam gemacht, über Blogs, Twitter oder auch per Mail. Im Endeffekt kommt es aber höchst selten vor, dass sich dann eines bewährt und von mir wirklich genutzt wird.

Zu den wenigen Tools, die mich wirklich überzeugt haben, gehört das Firefox Add-on Read It Later. Das kleine Programm gibt mir die Möglichkeit, interessante Websites aufzulisten, die ich nicht gleich lesen will oder kann.

Eigentlich ist das eine gefährliche Sache, denn wer viel online liest und einen gut gefüllten Feed-Reader hat, kann sich leicht ausmalen, wie schnell die Liste lang und länger wird. So gesehen ist dieses Tool keine wirklich Hilfe, auch wenn man die Möglichkeit hat, die einzelnen Beiträge parallel auf Delicious abzuspeichern.

Nein, der Vorteil dieses Tools liegt woanders. Ich habe nämlich die Möglichkeit, die Seiten bzw. Beiträge, die mich interessieren, nicht nur zu markieren, sondern ich kann sie auch offline abspeichern. Und habe dadurch die Möglichkeit, mich mit Lesestoff für einen Flug oder eine Bahnfahrt einzudecken, ohne von einer Online-Verbindung abhängig zu sein.

Natürlich konnte ich einzelne Seiten schon immer auf meiner Festplatte abspeichern. Aber Read It Later erleichtert einem die Arbeit.

Einmal installiert muss ich nur jeweils das Häkchen rechts in der Adresszeile anklicken und habe die Seite damit markiert. Da ich das Tool nur für solche Zwecke verwende, werden die einzelnen Seiten bei mir immer gleich automatisch offline abgespeichert (via Optionen). Und dann kann die Reise beginnen und das ohne Angst, die Internetverbindung könnte schlecht sein.

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Tote Links aufspüren

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Wer kennt das nicht? Man findet einen Hinweis auf eine interessante Website, klickt sie erwartungsvoll an und was passiert? Nichts, lediglich eine Fehlermeldung erscheint.

Ärgerlich ist das aber nicht nur für die UserInnen, die nicht finden, was sie suchen. Mindestens ebenso ärgerlich ist das für mich als z.B. Blogbetreiber, der natürlich kein Interesse daran hat, die BesucherInnen seiner Website mit toten Links zu vertreiben.

Für die NutzerInnen des Firefox-Browsers gibt es da ein kleines, aber sehr praktisches Add-on namens LinkChecker. Das kleine Programm prüft innerhalb kürzester Zeit alle Links einer Website. 193 Links sind auf meiner Startseite zu finden, der LinkChecker hat mir keinen Fehler gemeldet. Hätte ich die alle händisch kontrollieren müssen, wäre ich wohl den ganzen Tag drangesessen. So war das in 4 Minuten erledigt. Sehr praktisch.

Via Technology in the Arts, wo auch der Link zum W3.org Link Checker zu finden ist