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Treffpunkt KulturManagement am 19. Dezember: Didaktische Konzepte für das Online-Lernen

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© Günter Hommes ; Pixelio

Die Zeit solcher Schulen ist – hoffentlich – vorbei, selbst bei mir, dessen Schulzeit schon einige Jahre zurückliegt, sahen die Klassenzimmer etwas anders aus. Sie waren größer und heller, aber vorne standen, so wie in noch älteren Zeiten, die LehrerInnen und vermittelten uns die jeweiligen Lerninhalte. Oft bekamen wir auf diese Weise die Dinge erklärt und zogen dann nach Hause, um dort das – hoffentlich – Gelernte in Form von Hausaufgaben zu üben. Dieses Prinzip dominiert unseren Aus- und Weiterbildungsbereich vermutlich heute noch, auf Wikipedia ist vom Anweisungsunterricht die Rede, die wie es dort heißt, „wahrscheinlich mit Abstand am häufigsten praktizierte Unterrichtsform im schulischen Unterrichtsalltag“. Sie entspreche meist keinem geplanten und reflektierten didaktischem Konzept und entstehe aus der Zeitnot der LehrerInnen, kann man auf Wikipedia weiter lesen. Auch im Onlinebereich, z.B. bei Webinaren findet man diese Form der Wissensvermittlung und da sie hier oft ähnlich unbefriedigend ist wie in einem Klassenzimmer, stellt sich die Frage nach den Alternativen? Eine davon ist „Flipped Classroom“.
„Der Flipped Classroom (auch Inverted Classroom genannt) beschreibt ein Konzept des Unterrichtens mit Hilfe Neuer Medien, bei dem die Inhaltserschließung zu Hause und das Üben, Experimentieren und Analysieren in der Präsenzphase stattfinden“,
schreibt David Röthler in einem Blogbeitrag zu diesem Thema, in dem er mit „Lernen durch Lehren“ noch eine weitere Methode ins Spiel bringt, bei der die Lernenden sich den Stoff gegenseitig vermitteln. Wie genau diese Ansätze funktionieren, wird David Röthler beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 19. Dezember 2012 von 9 bis 10 Uhr stattfindet, genauer erklären. Ich finde dieses Thema in zweierlei Hinsicht interessant. Einerseits interessiert es mich für meine (Offline- und Online)-Seminare und Workshops, aus denen ich des öfteren hinausgehe und mir denke, dass es jetzt eigentlich richtig losgehen müsste. Aber leider ist an diesem Punkt meist Schluss und so werden viele Fragen nicht gestellt und beantwortet. Andererseits interessiert mich aber auch die Frage, ob, und wenn ja, in welcher Form, sich Webinare für die Kunstvermittlung eignen? Sehr viele Kulturbetriebe, aber auch KünstlerInnen bieten Führungen an und liefern dort Informationen, die sich vielleicht schon vorab vermitteln ließen. Wer dann an einer Führung teilnimmt, hat einen ganz anderen Wissensstand und kann, vereinfacht gesagt, ganz andere Fragen stellen. Ich freue mich deshalb sehr auf diesen Treffpunkt KulturManagement mit David Röthler, der sich als Jurist, Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekte schon länger mit innovativen Modellen der Partizipation beschäftigt. Er ist langjähriger Referent und Lehrbeauftragter bei öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen und steht als Mitgründer und Geschäftsführer dem Beratungsunternehmens Projektkompetenz.eu voran. Wir beide und das Team von Kulturmanagement Network laden Sie ganz herzlich zu diesem 31. Treffpunkt KulturManagement ein, die Teilnahme ist kostenlos.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 19. Dezember, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 19. Dezember dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden. Hier noch einmal die wichtigsten Infos: Treffpunkt KulturManagement Termin: 19.12.2012 von 09:00 bis 10:00 Thema: Webinare & „Flipped Classroom“ als innovatives didaktisches Format Gast: David Röthler Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement
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Social Media Press Release online erstellen

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Mehr und mehr Firmen bieten mittlerweile Social Media-Presseaussendungen an, in der Regel sind es große Firmen, die dafür Geld in die Hand nehmen und sich die entsprechenden Templates entwickeln (lassen). Auf der Seite von PitchEngine können Sie sich Ihre eigene Social Media Press Release gestalten. Sie müssen sich nur dort (kostenlos) anmelden, die für Sie relevanten Kontaktdaten eintragen und in das vorgegebene Template die Information eingeben. Ihre Social Media Presseaussendung kann dann zum Beispiel so aussehen wie die des Sängers Daniel Walcher: In der kostenlosen Basisversion bleiben die Meldungen nur jeweils 30 Tage erhalten. Aber zu Testzwecken reicht das allemal und wenn Sie dann auf den Geschmack gekommen sind, können Sie Ihre Basisversion updaten. Ich habe mich gestern angemeldet und werde mal ausprobieren, wie so eine Social Media-Presseaussendung ankommt und wirkt. Aber die Idee von PitchEngine, ein Template online anzubieten, gefällt mir.
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Sounds of Hamburg

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Auf dieser Website kann man sehr viel Zeit verbringen… Mit Sounds of Hamburg schaffen die Philharmoniker eine spielerische Verbindung zwischen dem traditionsreichen Orchester und der Bevölkerung der Stadt Hamburg und machen den Besucher der Website zum Arrangeur und Dirigenten, ist im Pressetext zu lesen. Aber probieren Sie es doch einfach mal aus.
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Axel Kopp: Nicht einfach anfangen! (Gastbeitrag)

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den diversen Kulturmanagement-Lehrgängen tolle Arbeiten geschrieben werden, bei denen es schade ist, wenn sie nach ihrer Bewertung in der Schublade verschwinden. Deshalb freue ich mich, dass zumindest Axel Kopp die Möglichkeit nutzt, aus den eigenen Arbeiten einen Blogbeitrag zu machen und diesen dann hier zu veröffentlichen. Axel Kopp, der in Ludwigsburg an der Pädagogischen Hochschule am Institut für Kulturmanagement studiert, hat bereits im letzten Herbst hier einen Beitrag veröffentlicht. Damals ging es darum, wie Theater das Web 2.0 nutzen. Diesmal beschäftigt sich Axel Kopp, der mittlerweile ein eigenes Weblog betreibt, mit dem Thema Online-Kommunikation. Kulturbetriebe sind zwar mittlerweile recht häufig im Web 2.0 anzutreffen, aber oft wirkt die ganze Sache recht planlos. Meistens ist sie das auch und genau für solche Fälle hat Axel Kopp ein eigenes Modell entwickelt, das er in den folgenden Zeilen vorstellt.

Nicht einfach anfangen!

Seit einem Monat hat das Badische Staatstheater keinen neuen Blogpost mehr veröffentlicht und die Staatsgalerie Stuttgart dümpelt mit circa 230 Fans auf Facebook herum. In beiden Fällen wird Web 2.0 nur alibimäßig betrieben: Ab und zu schreibt man halt irgendwas und wer Lust hat, kann das gerne kommentieren. Ein strategisches Vorgehen mit Zielsetzungen und Überlegungen, wer wann was veröffentlichen soll, gibt es nicht. Was fehlt ist also ein Online-Kommunikationskonzept. Abhilfe soll ein Modell schaffen, das ich im Rahmen meines Kulturmanagement-Studiums an der PH Ludwigsburg entwickelt habe und das Kultureinrichtungen helfen soll, Internet-Marketing erfolgreich und nachhaltig zu betreiben. Es basiert auf bereits bestehenden Konzeptionsmodellen und lässt sich grob in die drei Phasen Analyse, strategische Planung und operative Umsetzung unterteilen. Hier eine kurze Beschreibung des Modells: Am Anfang des Prozesses steht die Analyse der Ausgangs- und Ist-Situation. Zum einen wird hierbei nach dem Grund und dem Anlass für ein Online-Kommunikationskonzepts gefragt, zum anderen wird die Ist-Situation, also die bisherige (Online-) Kommunikation, analysiert. In der darauf folgenden Ziel- und Zielgruppenanalyse geht es um die Frage „Was wollen wir bei wem erreichen?“. An dieser Stelle setzt bereits das Controlling ein, das den Prozess permanent begleitet. Zentrale Fragen sind dabei: „Passen Ziele und Zielgruppen, Strategie, Taktik und Maßnahmen zu unseren Corporate Communications und unserer Corporate Identity? Sind die einzelnen Schritte zielgerichtet und konsistent? Ist das Konzept so realisierbar?“ Diese Fragen sollten in jeder Phase mit einem klaren „ja“ zu beantworten sein. Sind sie es nicht, muss nachgebessert werden. Sind die Ziele und die Zielgruppen geklärt, setzt ein Analyseprozess auf mehreren Ebenen ein. Bezieht sich die Ressourcenanalyse in erster Linie auf interne Faktoren, verweisen die drei anderen Analysen auf externe Faktoren. Bei der Ressourcenanalyse wird gefragt, welche finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung stehen, welches Know-how bei den Mitarbeitern vorhanden ist und wer Interesse hat, sich an etwaigen Web 2.0-Maßnahmen zu beteiligen. Eine Technikanalyse, also die Frage, welche relevanten technischen Entwicklungen es gibt, ist insbesondere bei größeren Projekten wichtig (z.B. bei der Erstellung einer neuen Website). Technik- und Nutzeranalyse können eng miteinander verbunden sein – beispielsweise gäbe es ohne Smartphones keine mobile Internetnutzung. Im Idealfall findet die Nutzeranalyse im Rahmen einer Befragung der Zielgruppe statt, denn letztlich weiß nur sie selbst (und Google ;-)), wie sie das Internet nutzt, nach welchen Angeboten und Informationen sie sucht, und welche Online-Aktivitäten und -Inhalte sie von der jeweiligen Kultureinrichtung erwartet. In der Benchmarkanalyse geht es zunächst um die Identifizierung von Best Practices und die Überlegung, welche Maßnahmen sich auf die eigene Online-Kommunikation übertragen lassen. Ist die Analysephase abgeschlossen, wird nun in wenigen Sätzen eine Strategie formuliert, die einfach, eindeutig und plausibel sein sollte. Ebenfalls zur Strategieplanung gehört das Festlegen der Tonalität (z.B. lässig, seriös, unterhaltsam) und der Anrede („Wird die Zielgruppe gesiezt oder geduzt?“). Bei der Planung der Taktik wird zunächst entschieden, welche Instrumente verwendet (Blog, soziale Netzwerke etc.) und mit welchen Inhalten diese gefüllt werden (Hintergrundinformationen, Künstlervideos, Pressezitate etc.). Aus diesen Entscheidungen heraus entstehen taktische Einheiten. Ein Beispiel für eine solche Einheit wäre die Erstellung einer Facebook Fan Page, für die es nun auch gilt, die zu veröffentlichenden Inhalte grob festzulegen. Ebenfalls sollte entschieden werden, wie die jeweilige taktische Einheit bekannt gemacht wird (z.B. über Hinweise im Newsletter oder crossmedial über Postkarten). Zuletzt sollten in der Taktik auch rechtliche Fragen geklärt werden, insbesondere wenn man plant, Inhalte von Dritten (z.B. YouTube-Videos) einzubetten oder Veranstaltungsfotos online zu stellen.

Zur Vergrößerung die Grafik bitte anklicken

Ist die Taktik fixiert, steht die Planung der operativen Maßnahmen an. Am Ende dieses Schrittes steht ein Ablaufplan, aus dem hervorgeht, wer was wann zu erledigen hat. Wie locker dieser Plan zeitlich und inhaltlich gehandhabt wird, hängt auch mit den personellen Ressourcen der Organisation zusammen. Unter die Ressourcenplanung fällt auch der Finanzierungsplan, der beispielsweise wichtig ist, wenn Videos in Auftrag gegeben werden sollen. Um den Erfolg bzw. Misserfolg messen zu können, ist eine Zielvereinbarung und Evaluation nötig. Die zu Beginn festgelegten Ziele werden nun spezifiziert und evaluierbar gemacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um quantitative (z.B. Erhöhung der Zugriffe auf die Website) oder qualitative Ziele (z.B. Imageaufwertung) handelt. Wichtig ist nur, dass die Ziele mit den Ressourcen, die der Organisation zur Verfügung stehen, evaluierbar sind. Es folgt die Umsetzung des Konzepts, die streng genommen nicht mehr Teil der Konzepterstellung ist. Da davon auszugehen ist, dass sich insbesondere bei der erstmaligen Erstellung eines Konzepts in der Anlaufphase noch Änderungen ergeben, weil etwa zeitliche Ressourcen über- oder unterschätzt wurden oder es andere Fehleinschätzungen gab, muss das Konzept vermutlich jedoch in Teilen angepasst werden. Generell ist es beim Konzept weniger wichtig, dass alle operativen Maßnahmen 1:1 abgearbeitet werden, vielmehr soll das Grundgerüst den Mitarbeitern Planungssicherheit geben und ihnen die strategische Richtung aufzeigen. Teil der Hausarbeit war es, das beschriebene Konzeptionsmodell praktisch anzuwenden. Dies geschah im Rahmen der Entwicklung eines Online-Kommunikationskonzepts für das Renitenztheater Stuttgart, das sich in wenigen Wochen in die Sphären des Web 2.0 vorwagen wird. Da das Konzept derzeit noch ein „Betriebsgeheimnis“ ist, kann dieser Teil der Arbeit leider nicht veröffentlicht werden. Die restliche Arbeit kann man sich hier als PDF herunterladen.
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Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse

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© Tina; Pixelio Wenn Sie glauben, dass die Zeiten, in denen sich die Menschen via Radio über Kultur informieren, schon lange vorbei sind, dann täuschen Sie sich. Eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage zeigt, dass sich die BesucherInnen des Online-Veranstaltungskalenders keineswegs nur auf das Internet verlassen. 18 Prozent nützen neben der Plattform noch das Radio und 29 Prozent werfen auch einen Blick in die Zeitung, um mehr über Kunst und Kultur zu erfahren. Daraus kann man schlussfolgern, dass auch weiterhin über die traditionellen Medienkanäle kommuniziert werden muss. Überraschend ist für mich, wer den Online-Veranstaltungskalender eigentlich nutzt. Wahrscheinlich vermuten viele, dass sich so vor allem junge Menschen erreichen lassen. Auch das ist falsch, denn
„Die freikarte.at Community ist zum Großteil weiblich (fast 70%),  ‚im besten Alter‘ (85% über 30 Jahre bzw. 44% über 50 Jahre alt), und sehr gebildet (ca. 90% Matura-Niveau)“,
heißt es in der Presseaussendung. Da ist es dann auch verständlich, dass nur eine kleine Minderheit ihre Tickets online kauft:
„Fast die Hälfte der Befragten hat noch nie im Internet Karten gekauft. Bei einer vertieften Befragung gaben 20% der Umfrage-TeilnehmerInnen an, ihre Karten am liebsten beim Veranstalter direkt zu kaufen.“
Wenn Sie mehr über die Ergebnisse der Umfrage wissen wollen, hier finden Sie die Umfrageergebnisse.
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Wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Fundraising und Socialmarketing

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Wer sich für das Thema Fundraising interessiert, kennt wahrscheinlich die Seite F & S Fundraising & Sozialmarketing! von Thilo Reichenbach. Besonders wertvoll ist seine Sammlung von Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten sowie Präsentationen zu diesen Themen. Es könnten zwar ruhig noch ein paar mehr werden, aber immerhin sind doch schon einige zusammengekommen. Und gerade für FundraiserInnen sind sie eine wahre Fundgrube. So etwas würde ich mir auch für den Bereich Kulturmanagement wünschen. Zwar lassen sich einige Arbeiten im Internet finden, aber erstens sind es nicht viele und zweitens sind sie auf verschiedene Seiten verstreut. Wenn Interesse besteht, würde ich mal versuchen, hier im Blog so eine Sammlung aufzubauen. Die Voraussetzung ist aber, dass das erstens rechtlich möglich ist und zweitens die VerfasserInnen der Arbeiten bereit sind, sie online zur Verfügung zu stellen.  Interesse?
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Tools, mit denen sich online Texte erstellen lassen

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Klar wissen die meisten, dass man ein Blog dazu benutzen kann, um Texte online zu erstellen und zu publizieren. Die Anbieter wie WordPress oder Blogger sind bekannt. Google Docs als interessante Alternative zu Microsoft ist auch nicht ganz unbekannt, vor allem wenn mehrere an einem Text arbeiten. Darüber hinaus gibt es aber noch jede Menge weiterer Angebote, die einem meist dann, wenn man sie braucht, gerade nicht einfallen. Da ist die auf Mashable veröffentlichte Liste mit den 35 besten Tools für das Online-Verfassen von Texten doch genau das richtige.