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Jede Menge sehenswerte Videos beim Vimeo Award 2012

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Gute Videos gibt es mittlerweile unendlich viele, die Herausforderung besteht allerdings darin, sie auch zu finden. Ich mache mich immer wieder auf den verschiedenen Plattformen auf die Suche und werde dabei meist fündig. Natürlich setzen YouTube, Vimeo & Co immer wieder Anreize, um gute Qualität anzulocken, zum Beispiel in Form von Wettbewerben. Dazu gehört auch der Vimeo Award, der nach 2010 nun dieses Jahr wieder stattfindet. Vimeo kürt aber nicht einfach nur in verschiedenen Kategorien das beste Video, sondern organisiert dazu gleich auch Festival, das neben der Preisverleihung jede Menge Vorträge und Workshops beinhaltet. New York ist leider recht weit weg, aber mir bleibt zumindest eine Shortlist, auf der es in den verschiedenen Kategorien jede Menge guter Videos zu entdecken gibt. Das hier ist einer meiner Favoriten:
Dieses Video läuft in der Kategorie Werbung und weist darauf hin, dass jede Woche 330 Farmer in den USA ihr Land aufgeben. Das Ziel war es,
„to raise awareness about the economic hardship family farmers face in the increasingly industrialized American agriculture system“
und im Rahmen einer Fundraisingkampagne eine Million USD einzusammeln. Klasse gemacht…
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Eine gute Idee: „Blogg Dein Buch“

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Von dieser Idee sollten eigentlich alle etwas haben. Blogg Dein Buch (BdB) ist ein Projekt des EPIDU-Verlags, das aus der Idee heraus entstanden ist, Verlage, LeserInnen und BlogerInnen, die Rezensionen schreiben, zusammen zu bringen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: viele BloggerInnen besprechen auf ihren Blogs gerne Bücher, kommen aber nicht immer so leicht an diese heran. Verlage sind an Rezensionen interessiert, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden sollen. Und da sind dann noch die LeserInnen, die die verschiedenen Blogs nicht kennen und so von Buch bzw. Rezension gar nicht erfahren. BdB versucht, die verschiedenen Interessen zu bündeln und versteht sich als Plattform für Buchbesprechungen. Das Ziel:
„Die Webseite Blogg dein Buch verhilft allen Parteien zu weiterer Bekanntheit und damit zu mehr Besuchern. Je mehr Verlagspartner und Blogger sich auf BdB zusammenfinden, desto größere Beliebtheit wird dieser Seite zuteil werden, und damit auch den beteiligten Internetauftritten. Besonders versprechen wir uns, mit den unabhängigen Rezensionen der Blogger eine breite Leserschaft anzusprechen.“
Bücher von mehr als 90 Verlagen sind mittlerweile auf der Plattform vertreten, das Angebot wird also von den Verlagen sehr gut angenommen. Aber auch für BloggerInnen scheint die Sache attraktiv zu sein. Die Rezensionen erscheinen auf dem eigenen Blog, werden auf BdB beworben und mit 500 Zeichen angeteasert. Das heißt, mit zunehmender Attraktivität der Plattform werden vermutlich auch die Zugriffszahlen auf die einzelnen Rezensionen steigen. Attraktiv ist BdB dann, wenn dort erstens gute Bücher besprochen werden, vor allem die „Perlen“, die darauf warten, entdeckt zu werden. Zweitens wird sich die Plattform dann etablieren, wenn die Qualität der Rezensionen hoch ist. BloggerInnen, die sich daran beteiligen wollen, müssen ein Blog haben, das seit mindestens drei Monaten existiert und pro Woche einen Beitrag schreiben. Das Blog sollte möglichst hohe Zugriffszahlen aufweisen und „einen guten Gesamteindruck“ vermitteln, was immer das auch heißen mag. Wer gerne ein Buch besprechen möchte und Teil der BdB-Community geworden ist, kann sich per Mausklick für ein Buch seiner Wahl bewerben. Der Verlag entscheidet dann, wobei es, wenn ich es richtig verstanden habe, durchaus sein kann, dass mehrere Rezensionsexemplare verschickt werden. Das darf die BloggerIn dann behalten, verpflichtet sich allerdings, innerhalb von 30 Tagen eine Rezension zu veröffentlichen. Mir gefällt diese Idee, denn vom Konzept her handelt es sich um eine Win-Win-Win-Idee, von der hoffentlich alle etwas haben. In der Liste der Blogs habe ich schon einige alte Bekannte entdeckt, BdB scheint also gut anzulaufen. via bernetblog
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Frage: Werbung auf dem Kulturmanagement Blog

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Vor etwas mehr als einem Jahr informierten mich UserInnen darüber, dass sie beim Aufrufen dieses Blogs immer wieder mal Werbeanzeigen sehen würden. WordPress.com finanziert auf diese Weise die Blogplattform, macht aber das Angebot, gegen einen jährlichen Betrag von ca. 20 Euro auf die Werbeeinschaltungen zu verzichten. Letztes Jahr habe ich diesen Betrag gezahlt, weil ich hier keine Werbung haben möchte. Nun weiß ich nicht genau, ob mein werbefreies Jahr schon abgelaufen ist. Daher meine Frage: sieht man beim Aufruf dieses Blogs irgendwo Inserate?
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Kunst versus Fußball oder: so sieht die Realität aus

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Oft ist hier die Rede davon, wie wichtig Kunst für uns und unsere Gesellschaft ist. Und was alles getan werden muss, damit die Menschen Ausstellungen, Konzerte oder Lesungen besuchen. Vielleicht machen wir uns ja was vor und die Präferenzen in unserer Gesellschaft sehen ganz anders aus? Sehen Sie sich mal das folgende Video an, das ich bei Stefan Pfeiffer gefunden habe. Genial gemacht von Heineken, einem der Hauptsponsoren der Fußball Champions League. Aber auch etwas ernüchternd, oder?
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Augmented Reality in der Banner Werbung

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Banner Werbung kennen wir alle. Für die meisten sind sie ein notwendiges Übel, das man zu ignorieren versucht. Interessant wird die Sache aber, wenn der Banner einen auffordert, die Webcam einzuschalten und eine ein-Dollar-Note in einen vorgegebenen Bildausschnitt zu halten. Beworben wird zwar keine Kultureinrichtung, sondern Burger King, aber mir geht es in diesem Fall vor allem um die technischen Möglichkeiten. Gehen Sie mal, so Sie eine Webcam und einen 1-Dollar-Schein haben, auf diese Website und folgen Sie den Anweisungen. Bei mir hat es nach einigen Versuchen auch mit einem 10-Euro-Schein funktioniert. Bevor Sie verzweifeln, hier gibt es die ganze Werbung auch als Video (unten rechts im Videoausschnitt):
Das reisst einen jetzt noch nicht vom Hocker, aber es ist spannend zu beobachten, was technisch gesehen gerade machbar wird. Und wir stehen wohl erst am Anfang dieser Entwicklung. Via Suburb@MacVillage (danke für den Tipp mit dem 10 Euro-Schein)
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Damit Sie hier keine Werbung sehen müssen

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Simon A. Frank hat mich vorgestern Abend via Twitter darauf aufmerksam gemacht, dass man als Leser dieses Blogs unter bestimmten Umständen mit Werbung konfrontiert wird. Netterweise hat er einen Screenshot gemacht, denn ich selbst bekomme diese Werbeeinschaltungen nie zu sehen.

screenshot_2

wp.com hat schon vor längerer Zeit angekündigt, auf Blogs, die für sie interessant seien, Werbung zu schalten. Ich weiß leider nicht, welche Kriterien da herangezogen werden. Fakt ist aber, dass hier manchmal Werbung zu sehen ist. Mein Konzept sieht vor, dieses Blog werbefrei zu halten und da das uneingeschränkt gelten soll, habe ich meinem Blog ein Upgrade verpasst, damit es zukünftig werbefrei bleibt. Nachdem ich mit dem Angebot von wp.com seit mehr als zwei Jahren nie Probleme hatte und immer zufrieden gewesen bin, ist mir die Entscheidung relativ leicht gefallen, die etwas mehr als 20 Euro pro Jahr dafür auszugeben. Ich betrachte das einerseits als ein Dankeschön an die Firma Auttomatic. Andererseits aber auch als Dankeschön an Sie verbunden mit dem Wunsch, Ihnen auch in Zukunft werbefreie Blogposts anbieten zu können.
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Marketing: Bauen Sie Konflikte in Ihre Geschichten ein

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Als Nichtraucher bin ich nicht besonders traurig darüber, dass fast nirgendwo mehr für Zigaretten geworben werden darf. Kulturgeschichtlich gesehen ist es aber wahrscheinlich ein Verlust. Als Kind hat mir vor allem die Zigarettenwerbung gefallen, keine Ahnung warum das so war, wo ich doch noch nicht mal geraucht habe. Vielleicht erinnern sich manche von Ihnen noch an das mittlerweile legendäre HB-Männchen. Die Spots liefen immer relativ lange, aber irgendwann war es dann soweit, ein neuer Spot wurde gesendet. Etwa dieser hier:
Zugegeben, er ist schon etwas alt, aber lustig. David Meerman Scott hat sich auf seinem Blog „Web Ink Now“ die Frage gestellt, warum das so ist? Er ist davon überzeugt, dass unsere Geschichten erst dadurch gut werden, dass in ihnen Konflikte vorkommen. „To make your marketing much more interesting, add conflict“ ist sein Blogpost daher überschrieben. All die Geschichten, die wir sehen, hören oder lesen, sind nur deshalb so spannend, weil in ihnen Konflikte vorkommen. Und was wäre, wenn es all diese Konflikte nicht gäbe, fragt David Meerman Scott? Sie wären langweilig, ist er sich sicher, denken Sie nur an all die Thriller, Liebesgeschichten, etc. Werbegeschichten, in denen keine Konflikte vorkommen, bezeichnet Meerman Scott als Propaganda. Und leider funktioniere Marketing meist genau so, schreibt er weiter:
„This sort of propaganda is how most marketing is organized. I see tons of this stuff: ‚Here’s our product. It is great. Here are customers who say it is great. Now buy some of our product.‘ Sadly, this classic propaganda-driven marketing crap is everywhere.“
Hat er da nicht Recht? Stellen Sie sich mal die Geschichte vom HB-Männchen ohne die Fliege vor. Es setzt sich in den Stuhl und raucht eine Zigarette, fertig aus. Würde Sie eine solche Werbung aus dem Sessel reissen? Mich nicht. Wie ist das nun im Kunst- und Kulturbereich? Welche Geschichten erzählen wir und welche Konflikte beinhalten sie? Ich hätte ja gerne statt des HB-Männchens einen Spot aus dem Kunst- und Kulturbereich gewählt, sozusagen als „best-practice“. :-) Aber leider bin ich nicht fündig geworden. Vielleicht kennen Sie ja ein Beispiel? Aber vielleicht werfen Sie mal einen Blick auf die Geschichten, die Sie erzählen? Enthalten Sie Konflikte? Wenn nicht, überlegen Sie sich doch eine Geschichte. Sonst betreiben Sie nur Propaganda und Propaganda ist langweilig, meint David Meerman Scott. Oder gilt das für den Kunst- und Kulturbereich nicht?
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Lauter Flaschen auf der Bühne

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In diesem Video bekommt die Feststellung, auf der Bühne seien lauter Flaschen, eine ganz andere Bedeutung. Das Melbourne Symphony Orchester wirbt auf sehr originelle Weise für Victoria Bitter.
via Besserwerberblog