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Mundpropaganda: eine Ideenbörse für Kultureinrichtungen?

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Vor ein paar Tagen habe ich über den Leitfaden Mundpropaganda von Marcel Schreyer berichtet. In einem der Kommentare hat Jörn Borchert vorgeschlagen, statt eines Leifadens eine Ideenbörse einzurichten:

„Wie wär’s mit einem Gemeinschaftsblog, in dem die Ideen gesammelt und best practice Beispiele aufgelistet werden könnten. Neben einer allgemeinen Rubrik, die für alle Kultureinrichtungen gilt, mit Einzelrubriken zu Theater und Oper, Museen, Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen, Sehenswürdigkeiten (Burgen, Schlösser etc.) usw.“

Klasse Idee, ich bin gerne bereit, sowas anzuleiern oder dabei mitzumachen, wenn jemand die Aufgabe übernehmen möchte. Interessieren würde mich außerdem, ob jemand noch Alternativvorschläge zum Weblog hat? Der kritische Punkt dabei sind einerseits die Zugriffsrechte. Andererseits, das hat aber nichts mit dem Blog zu tun, muss klar sein, dass andere diese Vorschläge dann auch aufgreifen dürfen.

Gibt es Anregungen, Kritikpunkte, Ideen dazu? Ach ja, und wer würde dabei mitmachen? :-)

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Mundpropaganda im Kunst- und Kulturbereich: Haben Sie eine Idee?

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© tom-higgins; Pixelio

Wahrscheinlich haben viele von Ihnen schon jede Menge guter Ideen gehabt, wenn es um darum ging Ihre Kultureinrichtung zu bewerben oder zu vermarkten. Manche Ihrer Aktionen waren erfolgreich, manche sind schiefgelaufen. Und dann gibt es noch die, die Sie nicht realisieren konnten, weil das Geld dafür nicht da war. Kleine Kulturbetriebe stehen des öfteren vor diesem Problem. Sie haben zwar gute Ideen, können diese aber mangels Geld nicht umsetzen.

Eine der wirkungsvollsten Marketingmaßnahmen ist die Mundpropaganda. Zufriedene Kunden, die Ihre Ausstellung, Ihre Theaterinszenierung oder das Konzert weiterempfehlen, sind unter Umständen mehr Wert als Werbeplakate oder ein Radiospot. Und sie kosten vor allem nichts oder nur wenig. Wie aber schaffen Sie es, dass Ihre Kunden Sie weiter empfehlen? Sie müssen ihnen, abgesehen von der Qualität, die selbstverständlich sein sollte, etwas Besonderes anbieten. Ein toller Service, eine kleine Aufmerksamkeit, was auch immer.

Um genau dieses „was auch immer“ geht es im Leitfaden Mundpropaganda, den Marcel Schreyer, früher als Marktschreyer unterwegs und heute in einer Marketingagentur tätig, erstellt hat. Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Art Handlungsanleitung, sondern um eine Sammlung guter Ideen, damit Sie in verschiedenen Branchen Ihre Kunden begeistern und sie dazu bringen, Sie weiter zu empfehlen.

Bis jetzt ist zwischen den einzelnen Ideen noch jede Menge Platz, denn das Ziel ist es, in diesem Leitfaden 100 Ideen zu sammeln, die von den LeserInnen kommen sollen. Eine tolle Idee, wie ich finde. Schuhgeschäften wird zum Beispiel empfohlen, ein kleines Duftkissen in reparierte oder neue Schuhe zu legen. Oder Sie garantieren als Pizzaservice die Lieferung zu Beginn der Halbzeitpause eines Fussballspiels.

Wie ist das denn im Kunst- und Kulturbereich? Fallen Ihnen Ideen ein, um Ihr Publikum dazu zu bringen, Sie weiter zu empfehlen? Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie Abholung und Heimfahrt mit einem Limousinenservice verlosen? Das Verleihen oder Verschenken von Regenschirmen wäre auch eine gute Idee. Wie oft bin ich schon irgendwo rausgekommen und es hat geregnet? Ich denke, Ihnen fallen viele Ideen oder auch Beispiele ein. Heraus damit, wir sind alle neugierig darauf.

PS: Den Hinweis auf den Leitfaden habe ich auf Twitter entdeckt. Passend zum Thema darf ich Ihnen noch dieses Blogpost empfehlen. :-)

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Barack Obama: Yes we can

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Wenn mich heute wer fragen würde, von wem man in Sachen Social Web derzeit am meisten lernen kann, würde mir die Antwort leicht fallen: Barack Obama.

Sollte er die Wahl gewinnen, werden die Analysten wohl feststellen, dass es vor allem der geschickte und professionelle Umgang mit dem Medium Internet gewesen ist, der ihn zum Sieger hat werden lassen. Und falls er nicht gewinnt, wird es sich trotzdem lohnen, seine Strategie genauer zu betrachten.

All das, was man in den Lehrbüchern zu viralem oder Word-of-Mouth Marketing nachlesen kann, findet sich in seiner Kampagne, die derzeit im Internet läuft.

Wie kreativ bzw. geschickt die Menschen dabei sind, zeigt dieses Musikvideo. Der aktuelle Wahlslogan verpackt in eine eingängige Melodie erzeugt das notwendige Maß an Emotionalität, das die Menschen in den USA derzeit massenhaft auf den Zug der Begeisterung aufspringen lässt. Mehr als 3,2 Mio. Menschen haben es sich in den letzten 9 Tagen angeschaut. Schade, dass so etwas bei uns in der Politik nicht möglich ist. Aber in anderen Bereichen vielleicht…