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Brüssel fördert 2013 Kunst- und Kulturprojekte mit Partnern aus Australien und Kanada

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© Gerd Altmann ; Pixelio

Im Rahmen des EU-Kulturförderprogramms gibt es neben der allseits bekannten Möglichkeit, Projekte mit Partnern aus dem europäischen Raum gefördert zu bekommen auch den Aktionsbereich 1.3.5, das dazu dient, Vorhaben mit sogenannten Drittländern zu fördern. Das sind, vereinfacht gesagt, Länder, die etwas weiter entfernt sind, bei der diesjährigen Ausschreibung war das Mexiko und nächstes Jahr wird das Südafrika sein (was ich bereits in diesem Blogpost angekündigt habe).

Nun hat Brüssel das Geheimnis gelüftet, welches Land 2013 dran sein wird. Mit Australien und Kanada hat sich die Kommission dieses Mal wieder für zwei Länder entschieden, die zudem noch recht groß sind  und vermutlich eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für gemeinsame Projekte bieten.

Gefördert werden laut Programmleitfaden Vorhaben, die

  • „eine maximale Laufzeit von 24 Monaten haben;
  • den Koordinator und mindestens zwei Mitorganisatoren einbeziehen, wobei die drei Beteiligten aus drei verschiedenen am Programm beteiligten Ländern kommen müssen;
  • für jeden Mitorganisator einen unterzeichneten Auftrag umfassen, in dem die erforderlichen Verpflichtungen aufgeführt sind;
  • eine kulturelle Zusammenarbeit mit mindestens einer Organisation aus dem ausgewählten Drittland beinhalten. Mindestens 50 % der Maßnahme sollte im Drittland stattfinden. Die in einem nicht ausgewählten Drittland entstehenden Kosten sind im Rahmen dieses Aktionsbereichs nicht förderfähig;
  • auf einem Kooperationsabkommen zwischen den beteiligten Kulturakteuren (Koordinator, Mitorganisator und Partner im Drittland bzw. in den Drittländern) basieren. Dieses Abkommen wird vom Koordinator und den Mitorganisatoren und dem bzw. den Partner(n) im Drittland unterzeichnet und beschreibt ihre Zusammenarbeit;
  • eine Finanzhilfe von mindestens 50 000 EUR und höchstens 200 000 EUR beantragen und
  • ein ausgeglichenes Budget (Ausgaben = Einnahmen) aufweisen und die
    Obergrenze der EU-Finanzhilfe von 50 % der gesamten förderfähigen Mittel
    einhalten. (Programmleifaden S. 47)“

Die Deadline für die Einreichung ist bei diesem Aktionsbereich grundsätzlich Anfang Mai, für Projekte in Südafrika ist das dann laut EU-Zeitplan der 3. Mai 2012 und für Vorhaben in Australien beziehungsweise Kanada der 3. Mai 2013. Etwas Zeit haben Sie also noch. ;-)

Weitere Informationen und auch die Antragsformulare finden Sie dann auf der Seite der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles & Kultur, die für die Abwicklung des EU-Kulturförderprogramms zuständig ist.

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In den nächsten Jahren fördert die EU Kulturprojekte mit Partnern aus Mexiko (2011) und Südafrika (2012)

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Zwei neue Flecken auf der Landkarte hat man sich in Brüssel für den Aktionsbereich 1.3.5 herausgesucht, in dessen Rahmen Projekte mit Partnern aus Drittländern gefördert werden, berichtet der deutsche Cultural Contact Point in seinem Newsletter. Während 2011 Projekte mit Mexiko gefragt sind, steht ein Jahr später Südafrika im Fokus.

„Die Maßnahme muss eine Dimension konkreter internationaler Zusammenarbeit beinhalten. Die Kooperationsprojekte beinhalten die Beteiligung von mindestens drei Kulturakteuren aus mindestens drei förderfähigen Ländern sowie eine kulturelle Zusammenarbeit mit mindestens einer Organisation aus dem ausgewählten Drittland und/oder kulturelle Aktivitäten, die im ausgewählten Drittland durchgeführt werden,“

heißt es auf der Seite der Exekutivagentur. Die Fördersumme liegt zwischen 50.000 und 200.000 Euro und darf 50 Prozent der Projektkosten nicht übersteigen. Das Geld gibt es für maximal zwei Jahre, bis dahin muss das Vorhaben beendet sein. Detaillierte Informationen finden Sie im Programmhandbuch, die nächste Einreichfrist endet am 3. Mai 2011. Genug Zeit also, um Partner zu finden und eine Idee zu finden.

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Die EU fördert Kooperationsprojekte mit Drittländern

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Bis zum 1. Mai 2010 ist es zwar noch etwas hin, aber nachdem die Zeit dann doch schneller vergeht als es einem lieb ist, hier der Hinweis auf die Möglichkeit, Unterstützung für Projekte in Nicht-EU-Ländern, den sogenannten Drittländern, zu erhalten.

Brüssel sucht sich dabei immer eine begrenzte Zahl von Ländern aus, die für Kooperationsprojekte in Frage kommen. Diesmal sind das Armenien, Weißrussland, Ägypten, Georgien, Jordanien, Moldawien, Tunesien und die palästinensischen Gebiete.

Ihre Anträge müssen wie gesagt bis zum 1. Mai 2010 in Brüssel eingelangt sein, alle weiteren Informationen und auch die Formulare finden Sie hier.

Hinweisen möchte ich auch noch einmal auf das kostenlose Webinar, das David Röthler und ich am 17. August anbieten. Thema ist der aktuelle Call im Rahmen des EU-Kulturförderprogramms.

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2009 fördert die EU Kunst- und Kulturprojekte mit acht Ländern

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2007 wurden Projekte mit Partnern aus Indien und China von der EU unterstützt, dieses Jahr war Brasilien an der Reihe. Im nächsten Jahr beschränkt sich Brüssel nicht mehr nur auf ein oder zwei Länder, sondern weitet die kommende Ausschreibung auf acht Länder aus. Und zwar handelt es sich um

  • Armenien
  • Ägypten
  • Georgien
  • Jordanien
  • Moldavien
  • die besetzten Palästinensergebiete
  • Tunesien
  • Weissrussland

Gefördert werden, so heißt es auf der Website des österreichischen Cultural Contact Point,

„zweijährige kulturelle Kooperationsprojekte, an denen sich mindestens drei Kulturveranstalter aus mindestens drei verschiedenen förderfähigen Ländern beteiligen. Zusätzlich muss mindestens ein assoziierter Partner einem Drittland beteiligt sein. Mindestens 50% der Projektaktivitäten müssen im Drittland stattfinden. Der Kooperation muss eine Partnerschaftserklärung zwischen den Projektpartnern zugrunde liegen. „

Die maximale Fördersumme liegt bei 200.000 Euro und darf nicht mehr als 50 Prozent des Projektbudgets ausmachen. Alle weiteren Informationen können Sie im Programmleitfaden nachlesen. Hier gibt es ab Dezember die Antragsunterlagen, die Einreichfrist endet am 1. Mai 2009.